Chef der Bundespolizei-Gewerkschaft klärt über Abschiebungen auf

Abschiebungen gelten als schwieriges Geschäft. Es gibt Kritik am Vorgehen der Bundespolizei. Aber auch die Beamten klagen über die harten Bedingungen bei den Einsätzen.

Ernst G. Walter, Vorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft, begleitet Abschiebungen seit mehr als 30 Jahren. Mit FOCUS-Online hat er über seine Einsätze gesprochen.

FOCUS Online: Herr Walter, Abschiebungen gelten als schmutziges Geschäft. Es gibt auf der einen Seite viel Kritik am harten Vorgehen der Bundespolizei, auf der anderen Seite klagen Beamte über die harten Bedingungen bei den Einsätzen. Wie haben Sie die Abschiebungen, die Sie betreut haben, erlebt?

Ernst Walter: Viele Darstellungen sind maßlos übertrieben. Wir haben leider das Problem, dass sich viele Menschen dazu äußern, die so etwas noch nie selbst gemacht haben und die Dinge deswegen drastischer darstellen, als sie wirklich sind.

Die Masse der Rückführungen, die die Bundespolizei ins Ausland durchführt, gestaltet sich unproblematisch – sowohl bei Einzelabschiebungen auf Linienflügen als auch bei Sammelabschiebungen.

Weiteres im FOCUS-Interview 

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/abschiebungen-schwierige-einsaetze-fuer-die-bundespolizei/


Halloween-Unfug: Allein in Münster gab es fast 200 Polizei-Einsätze

Pressemeldung der Polizei Münster:

Im Zeitraum von Montagabend (31.10., 17 Uhr) bis Allerheiligen (1.11., 7 Uhr) übernahmen die Polizisten im Stadtgebiet Münster 194 Einsätze. 038_35

Typisch für den Halloweenabend waren die 63 Einsätze wegen Unfugs, Böllerwürfen oder Ruhestörungen. Dazu zählen insbesondere auffällige Jugendliche, die meistens lautstark grölend Häuser oder vorbei fahrende Fahrzeuge mit Eier oder Flaschen bewarfen. Betroffen von derartigen Vorfällen waren die Innenstadt wie auch alle Stadtteile.

Passanten meldeten gegen 18:40 Uhr einen maskierten Clown mit einem Hammer in Coerde, der sich aber wohl nur kurz gezeigt hatte. Polizisten trafen den Mann nicht mehr an, es blieb auch bei diesem Einzelfall.

Quelle: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/3471578