Was hält unsere Gesellschaft zusammen?

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

„Was tun, damit diese Gesellschaft zusammenhält?“ – so fragt der Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen Zeitung (AZ),Walter Roller, am 31.3.2018. Er beklagt: „Insere Gesellschaft triftet auseinander und zerfällt ineinander befehdende Gruppen und Lager“.

Roller vergisst, was die Redaktionsstuben selber dazu geleistet haben.

Der Chefredakteur weiter: „Die wachsende Polarisierung geht einher mit dem Niedergang demokratischer Debattenkultur“. Zeitungsleser erinnern sich, dass es kaum eine Zeitungsausgabe – auch der AZ – gibt, bei der nicht auf die „Rechten“ – warum nicht auf die „Linken“? – eingedroschen wird.

BILD: Prof. Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“

Die Medienmacher wissen, dass Kampagnen langfristig Wirkung zeigen, d.h. Meinungen verändern können, z.B. indem schon berichtete Vorgänge wiederholt werden.

Beispiele:
Die Kampagne für die Kitas hat dazu geführt, dass die ursprüngliche Idee, wonach die Eltern eine Wahlfreiheit haben zwischen der Kita oder dem Entgelt für die Kosten eines Kita-Platzes, wenn die Kinder zuhause erzogen werden, völlig verdrängt wurde.

Heute werden jene, die sich dafür aussprechen, Kinder in den drei ersten Lebensjahren in der Geborgenheit und Obhut der Familie aufzuziehen, als rückständig und als solche, die die frühkindliche Förderung behindern, stigmatisiert. In Wahrheit richtet sich diese Kampagne gegen die traditionelle Familie.

Ein weiteres Beispiel:
Die Medienkampagne gegen den sexuellen Missbrauch an Kindern durch katholische Priester hat bewirkt, dass nach gängiger Meinung dieser Missbrauch „ausschließlich in kirchlichen Einrichtungen vorkommt“
(ARD- Deutschlandtrend vom 19.3.2010). Doch 99% der Priester haben mit dem sexuellen Missbrauch nichts zu tun. Es ist ein Problem der Gesellschaft, weil 99% der Missbrauchsfälle in staatlichen Schulen, in Familien, in Sportvereinen etc. vorkommen (vgl. Tagespost, 29.3.2018).

Roller fordert neuen „Respekt vor Anderen, vor Traditionen und staatlichen Institutionen sowie Vorbildern.“ –   Wer sich aber für demokratische Grundrechte wie das Lebensrecht ungeborener Kinder oder für die traditionelle Ehe in friedlichen Demos einsetzt, wird von den Medien totgeschwiegen. Wann haben Medien für den „Marsch für das Leben“ in Berlin, an dem 7500 Menschen teilgenommen haben, oder über Demos gegen die „Genderideologie“ und gegen die „Frühsexualisierung der Kinder in staatlichen Pflichtschulen“ berichtet?

Der Engländer Gilbert K. Chesterton hat einmal geäußert: „Schlimmer als die Zensur der Presse ist die Zensur durch die Presse“ (Kath.net vom 31.3.2018).

Der beklagte „Niedergang der Debattenkultur“ zeigt sich nahezu täglich darin, dass alles, was politisch falsch läuft, den „Rechten“ in die Schuhe geschoben wird. In den Medien wird derzeit zurecht der wachsende Antisemitismus thematisiert.

Der Grünen-Politiker Konstantin von Notz hat kurzschlüssig dazu konstatiert: „Angesichts politisch-einflussreicherer rechtsextremer Rassisten, aber auch des Antizionismus und Antisemitismus bei Zugewanderten müssen wir die aktuellen Probleme klar benennen und uns entschlossen entgegenstellen“ (AZ, 3.4.2018). 

Von Notz wurde von dem jüdischen Historiker Michael Wolffsohn (siehe Foto) korrigiert; er warnte: „Die meisten antijüdischen Drohungen und Gewaltakte verübten seit Jahren Muslime. Das liegt auch an unserer illusionistischen Politik“.

Joachim Wagner stellte fest: „Unter Muslimen kommen antisemitische Einstellungen im Schnitt fast dreimal so häufig vor wie unter deutschstämmigen und nicht-muslimischen Zuwanderern“ (Tagespost vom 5.4.2018).

Prof. Wolffsohn: „Die muslimische Einwanderung hat sowohl quantitativ als auch qualitativ den Antisemitismus in Deutschland und ganz Westeuropa verstärkt“ (AZ vom 3.4.2018).

Die „illionistische Politik“ der deutschen Bundeskanzlerin wurde in den Redaktionsanstalten der Medien, die sich „in den letzten Jahren in einen unkritischen Jubelchor der Regierung verwandelt haben“ (Kath.net vom 31.3.2018), massiv unterstützt.

Diese „absurde Selbstbeschränkung der Presse“ erreichte den Gipfel in der Berichterstattung über die Vorgänge in der Silvesternacht 2015 in Köln, als die Medien mehrere Tage brauchten, um dem Volk die „rechte Lesart“ beizubringen.

Wenn die Sorgen, welche die übergroße Mehrheit (76%) der Deutschen vor der kulturellen Überfremdung durch den Islam hat, von der Regierung nicht aufgegriffen wird, braucht sich niemand zu wundern, dass dies von der stärksten Oppositionspartei im Bundestag geschieht.

Es sieht auch nicht so aus, dass die „vierte Gewalt“ die Sorgen der Bürger wirklich ernst nimmt. Vielleicht sollten sich die Medienleute einmal fragen, wie viele Leserbriefe, die vor der negativen Entwicklung gewarnt haben, im Papierkorb verschwunden sind, weil sie ihrer politischen Linie widersprachen.

Vor allem wäre zu fragen, warum sich die Medien vor der Frage drücken: „Ist der Islam mit dem Grundgesetzt kompatibel und hat sich die bisherige Integrationspolitik bewährt?“

Joachim Wagner konstatiert: „… Die Eingliederung in unsere Staats- und Gesellschaftsordnung ist bei der Mehrheit der Muslime gescheitert… das schlagkräftigste Indiz für das Scheitern der Integration ist das Wahlverhalten von türkisch-stämmigen Muslimen beim Referendum über Erdogans Präsidialdiktatur. Wenn fast zwei Drittel für die Abschaffung des demokratischen Rechtsstaates in der Türkei gestimmt haben, zeigt dies, dass sie dessen Wert hier nicht verinnerlicht haben… wenn es nach Umfragen für fast die Hälfte der Muslime wichtiger ist, im Konfliktfall den Geboten der Religion Vorrang vor staatlichen Gesetzen und der Demokratie einzuräumen, ist bei ihnen die Integration in unsere Rechtsstaat- und Demokratiekultur fehlgeschlagen“ (Tagespost vom 5.4.2018).

„Die Integrationsmisserfolge“ liegen im Islam begründet. Er steht nicht im Einklang mit unserem Grundgesetz.

Konkret: Durch die Ungleichbehandlung von Mann und Frau, die Verheiratung von unmündigen Kindern, durch die Einteilung der Welt in Gläubige und Ungläubige etc.. Im Kern ist es die fehlende Trennung von Glaube/Kirche und Staat, die für demographische Staaten konstitutiv ist. Die Debatte, ob der Islam mit unserer Verfassung vereinbar ist, wäre überfällig!

Wenn der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht, Prof. Böckenförde, zu bedenken gegeben hat: Der Staat lebt von Werten, welche er nicht selbst schaffen kann, dann steht die Frage an, ob wir unsere Werte aus dem Christentum oder aus der Scharia nehmen wollen.

„Die Masseneinwanderung“ habe „die Gesellschaft rasant verändert und das Land auf nie gewesene Weise entzweit“, meint der Chefredakteur der AZ. Unter „Einwanderung“ stellt man sich einen geordneten Vorgang vor. Tatsächlich war sie eher eine „rechtswidrige Invasion“, die aber von den Medien wohlwollend begleitet wurde.

„Die Masseneinwanderung“ wurde auch deswegen blauäugig gesehen, weil manche meinten, ein Teil des Fachkräftemangels könnte mit Hilfe der Zuwanderer gelindert werden. Inzwischen zeigt sich, dass die staatlichen Institutionen und die gesellschaftlichen Aufnahmekapazitäten massiv überfordert sind. Zugangssperren für Einwanderer in einem halben Dutzend der Städte belegen das deutlich (Tagespost vom 5.4.2018).

Der Arbeitskräftemangel hat ein von den Medien und Politikern über Jahrzehnte verdrängtes Tabuthema aufgedeckt: Die Auswirkung der demographischen Entwicklung. Eine Allensbach-Untersuchung im Auftrag der Bertelmannstiftung hat ergeben, dass zwei Drittel (65%) der Deutschen wegen der fehlenden Kinder fürchten, dass die Renten gekürzt, längere Arbeitszeiten und höhere Sozialabgaben auf sie zukommen. Das Problem hat mit der defizitären Familienpolitik und der Massenabtreibung zu tun.

Der Chefredakteur der AZ hält eine „Idee für zwingend nötig, um unser Land über Sprache und Verfassung hinaus zusammenzuhalten“. Dazu gehören nach ihm u.a. „Respekt vor Anderen, vor Traditionen und staatlichen Institutionen, Anstand, zivilisierte Umgangsformen und die Übernahme von Verantwortung“. Diese Eigenschaften werden in der Familie erlernt und eingeübt. Aber Ehe und Familie finden sich im Ideenkatalog des Chefredakteurs der AZ mit keinem Wort.

Die bisherige verfassungsmäßig anerkannte, eine gesellschaftstragende Institution der Ehe als Verbindung von Mann und Frau, die für den Fortbestand in der Gesellschaft unersetzlich ist, ist seit dem Bundestagsbeschluss vom 30. Juni 2017 der „Ehe für Alle“ ausgehebelt worden.

Das stellt einen Kultur- und Dammbruch dar, der in der AZ vom 28.6.2017 so kommentiert wurde: „Wie Menschen zusammenleben, wer sich in wen verliebt und wer mit wem dauerhaft eine Beziehung eingeht, geht den Staat nichts an. Er hat nur dafür zu sorgen, dass alle tatsächlich gleich behandelt werden. Angela Merkel hat spät, aber nicht zu spät erkannt, dass das Nein der Union zur Homo-Ehe nicht mehr zeitgemäß und somit nicht länger zu halten ist“.

Das war sicher kein Beitrag, der die Gesellschaft zusammenhält, sondern sie spaltet.

Interessanterweise kommt ihm auch das Christentum und in ihrer verfassten Gestalt der Kirche nicht in den Mund. Sie werden nicht erwähnt, obwohl das Christentum von den Gläubigen fordert „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“.

Die Kirche kann in ihrer Sozialbotschaft mit den Prinzipien der Personenwürde, der Solidarität und der Subsidiarität der Gesellschaft das bieten, was sie dringend braucht. Diese Sozialbotschaft fordert ein verantwortungsvolles Verhalten zur Bewahrung der Schöpfung, Gewaltlosigkeit und das persönliche und gemeinschaftliche Engagement für die Gesellschaft.

Die Wiedergewinnung christlicher Werte könnte auch das von Roller geforderte „Gefühl vermitteln, den Herausforderungen gewachsen zu sein“.

Die Frage „was tun dass eine Gesellschaft zusammenhält“ ist ein Dokument der Hilflosigkeit, dem jede Einsicht in die Mitschuld am beklagten Zustand fehlt. Es ist der Versuch, den Biedermann zu spielen, obwohl er selber Mittäter ist.

Es ist ein Aufruf, der ein wenig an die folgenlose Hauruck-Rede des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog erinnert und es ist schließlich das Bestreben, den Anschluss an die geänderte Mehrheitsmeinung nicht zu verlieren.

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Parlamentarier Hohmann zu Randalen in Fulda und zu Merkels Einwanderungspolitik

Für Frauen wird der öffentliche Raum zum Angstraum

Die dramatischen Ereignisse vom 13.4.2018 in Fulda gehören zu den verheerenden Folgen der unkontrollierten und ungeregelten Massenmigration in unser Land“, erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann aus Neuhof bei Fulda in einer Pressemitteilung.

Der ehemalige CDU-Politiker (siehe Foto) dankt den Polizisten, die bei Randalen eines Afghanen in einer Bäckerei rettend eingegriffen haben, für ihre Entschlossenheit. Diese solle als Signal dafür verstanden werden, dass bei uns nicht jeder machen kann, was er will:

„Respekt vor den Mitmenschen, Respekt vor deren Unversehrtheit und auch Respekt vor den Ordnungskräften sind Grundvoraussetzung für ein friedliches Zusammenleben. Die grenzenlose Nachgiebigkeit gegenüber Migranten verführt sie dazu, unseren Rechtsstaat und unsere Kultur zu verachten.“

Dass bei dem Notwehr-Einsatz eines Polizisten der Täter, ein junger Afghane, ums Leben kam, sei tragisch und bedauerlich: „Hätte er die ‚Einladung‘ nach Deutschland nicht angenommen, wäre er mit Sicherheit noch am Leben“, so Hohmann.

Zur unkontrollierten Einwanderung seit Herbst 2015 erklärt der AfD-Parlamentarier, die Kanzlerin habe ihre „Schutzpflicht“ verletzt und die „allermeisten Deutschen“ würden diese Massenmigration ablehnen. Das Volk als demokratischer Souverän sei nicht beachtet worden. 

„Wir wissen seit zweieinhalb Jahren überhaupt nicht, wer ins Land kommt. Das Volk als Souverän wurde nie gefragt. Demokratische Abstimmung wurde uns vorenthalten. Wir haben aber die illegale Zuwanderung auszubaden, bis hin zu ihren immer wieder tödlichen Konsequenzen.“

Hohmann fügt hinzu: „In keinem anderen Land der Welt kann man ohne Pass die Grenze überschreiten und wird dann auch noch recht bald einem arbeitslosen Inländer finanziell gleichgestellt.“

Die offenen Grenzen werden mit zu vielen Toten, mit zu vielen Vergewaltigungsopfern und mit zu viel Angst erkauft, erklärt der AfD-Politiker weiter. Für die meisten Frauen nämlich werde der öffentliche Raum mehr und mehr zum Angstraum, so Hohmann.

Quelle: https://www.martinhohmann.de/single-post/2018/04/16/Merkels-Politik-fordert-ihre-Opfer-%E2%80%93-auch-in-Fulda—Randale-und-Notwehr-vor-B%C3%A4ckereifiliale


„Gemeinsame Erklärung 2018“ erhielt einen Massen-Andrang und wird bald eine Petition

Mitte März starteten prominente Wissenschaftler, Künstler und Schriftsteller mit einer sog. „Gemeinsamen Erklärung 2018“, die eine kurze, aber deutliche Ansage enthielt:

„Mit wachsendem Befremden beobachten wir, wie Deutschland durch die illegale Masseneinwanderung beschädigt wird. Wir solidarisieren uns mit denjenigen, die friedlich dafür demonstrieren, dass die rechtsstaatliche Ordnung an den Grenzen unseres Landes wiederhergestellt wird.“  

Zu den Erstunterzeichnern gehört z.B. der jüdische Publizist Henryk M. Broder, der Bestseller-Autor Dr. Thilo Sarrazin, der ehem. SPIEGEL-Redakteur Matthias Matussek, die frühere „DDR“-Bürgerrechtlerin und CDU-Politikerin Vera Lengsfeld, der Historiker Dr. Karlheinz Weissmann, der Gründer und Chefredakteur der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT, Dieter Stein, der Journalist Klaus Kelle, die frühere Tagesschau-Sprecherin Eva Herman und viele weitere Persönlichkeiten.

Zunächst war diese Erklärung auf Autoren, Künstler, Wissenschaftler und andere Akademiker begrenzt.

Mit dem 2018-igsten Unterzeichner wurde diese Liste geschlossen  – und zugleich auf vielfachen Wunsch für alle Teilnehmer geöffnet, was zu einem riesigen Massenandrang führte. Schon jetzt sind es rund 114.000 Unterzeichner. Angesichts solcher Dimensionen können die Namen natürlich nicht mehr veröffentlicht, sondern nur noch gezählt werden.

Die Organisatoren wollen die überaus erfolgreiche Stellungnahme nun in eine Massenpetition an den Deutschen Bundestag umwandeln; diese soll, nachdem möglichst viele unterzeichnet haben, folgendermaßen lauten:

Am 15. März gingen 34 Erstunterzeichner mit dieser Erklärung an die Öffentlichkeit: [Es folgt der Text der Gemeinsamen Erklärung 2018]. Nachdem sich XXX.XXX Menschen dem Aufruf angeschlossen haben, fordern wir jetzt vom Bundestag, dass die von Recht und Verfassung vorgesehene Kontrolle der Grenzen gegen das illegale Betreten des deutschen Staatsgebietes wiederhergestellt wird.

Sodann verlangen wir die Einsetzung einer Kommission, die der Bundesregierung schnellstmöglich Vorschläge unterbreitet, wie

  • der durch die schrankenlose Migration eingetretene Kontrollverlust im Inneren des Landes beendet werden kann
  • wirksame Hilfe für die tatsächlich von politischer Verfolgung und Krieg Bedrohten organisiert werden kann und wo dies idealerweise geschehen sollte.

Als Mitglieder des Gremiums können wir uns vorstellen: Udo di Fabio, Rupert Scholz, Barbara John, Seyran Ates, Hamed Abdel-Samad. Weitere Namen können folgen.

Weitere Infos und Unterzeichnungsformular hier: https://www.erklaerung2018.de/index.html

 


Britischer Historiker Niall Ferguson übt scharfe Kritik an Merkels Asylpolitik

Während hierzulande die Regierungspresse  jeden neuen Minister-Kandidaten bejubelt, den Angela Merkel ins Amt hieft, wird die Kritik aus dem Ausland immer lauter.

Niall Ferguson ist britischer Historiker und lehrt u. a. an der Oxford-University und der Stanford-University. Er gilt als Spezialist für Finanz- und Wirtschaftsthemen sowie für europäische Geschichte.

In der britischen Zeitung The Times lässt er sich über das „Disaster Angela Merkel“ aus.

Das Times Magazin kürte sie 2015 zur „Person des Jahres“. Doch das alles sei eine gewaltige Fehleinschätzung jener Frau, die „den größten Fehler in der deutschen Nachkriegs-Geschichte“ begangen habe, meint Niall Ferguson.

Quelle und Fortsetzung des Beitrags von Marilla Slominski hier: https://www.journalistenwatch.com/2018/02/26/britischer-historiker-angela-merkel-ist-die-schlechteste-nachkriegskanzlerin-und-ein-disaster-fuer-europa/


Der Kirchenlehrer Thomas von Aquin über Einwanderung und ihre Grenzen

Das Problem der Einwanderung ist nicht neu. Der hl. Thomas von Aquin hat sich im 13. Jahrhundert schon mit diesem Thema in seiner berühmten „Summa theologiae“ befasst (s. I-II, Q. 105, art. 3). 

Aufbauen auf den Aussagen der Heiligen Schrift bezüglich des jüdischen Volkes setzte der bedeutende Kirchenlehrer sehr deutlich die Grenzen der Gastfreundschaft für Fremde fest. Vielleicht können auch wir einige Lehren daraus entnehmen.

Thomas von Aquin schreibt, dass nicht alle Zuwanderer gleich sind, somit die Beziehungen zu ihnen ebenfalls nicht gleichartig sind: einige sind friedlich, andere kriegerisch.

Jedes Land hat das Recht, zu entscheiden, welche Art der Zuwanderung als friedlich angesehen werden kann und zum Allgemeinwohl beiträgt  –  und welche Art feindlich und also dem Allgemeinwohl schädlich wird.

Ein Staat darf wegen der rechtmäßigen eigenen Sicherheit  jenen die Einwanderung verweigern, die er als nachteiligt für das Wohl der Nation erachtet.

Ein zweiter Punkt bezieht sich auf die Gesetze Gottes und der Menschen: ein Staat hat das Recht, seine gerechten Gesetze durchzusetzen.

Thomas von Aquin analysiert anschließend die „friedliche“ Zuwanderung wie folgt:

„Dreifache Gelegenheit bot sich den Juden, mit Fremden friedlich zu verkehren: 1. Wenn Fremde durch ihr Land reisten.  –  2. Wenn Fremde in ihr Land kamen, um da zu bleiben, wie die advenae, die Ankömmlinge; und mit Rücksicht auf beide gab das Gesetz Vorschriften der Barmherzigkeit – wie angeführt in Exodus (22,20): „Einen Fremdling sollst du nicht unterdrücken und nicht bedrängen“  – und: „Auch einen Fremdling darfst du nicht bedrücken“ (23,9).

Hier erkennt der hl. Thomas, dass es Fremdlinge geben kann, die ein anderes Land auf wohlwollende Weise besuchen oder sich nur für eine gewisse Zeit dort aufhalten wollen. Diese Fremden sollen mit Barmherzigkeit, Respekt und Höflichkeit behandelt werden, als eine Pflicht, die sich allen Menschen guten Willens auferlegt. In diesen Fällen muss das Gesetz diese Fremdlinge gegen jede Misshandlung schützen.

Der Kirchenlehrer schreibt sodann:

„3. Wenn Fremde zum Ritus und zum gänzlichen Staatsleben mit dem erwählten Volke zugelassen werden wollten, wurde eine gewisse Ordnung beobachtet. Denn das Bürgerrecht wurde ihnen nicht sogleich verliehen; wie ja auch in 3 Polit. I. (Aristoteles) berichtet wird, dass bei einigen Völkern die Vorschrift bestand, erst wenn von  jemandem der Großvater und Urgroßvater dort wohnte, solle er das Bürgerrecht genießen können.“

Der hl. Thomas erwähnt hier diejenigen, die sich dauerhaft im Land niederlassen wollen. Hier setzt er zwei Bedingungen für deren Aufnahme: 1. der Wille der Fremdlinge, sich vollkommen in Leben und Kultur des Gastlandes zu integrieren. 2. Die Aufnahme solle nicht sofort geschehen. Die Integration sei ein Prozess, der Zeit braucht. Die Menschen müssen sich der neuen Kultur anpassen. Thomas zitiert Aristoteles, der sagt, dass ein solcher Prozess zwei oder drei Generationen dauern kann. Thomas aber bestimmt keine Zeit, sondern sagt nur, dass der Prozess sehr lange dauern kann.

Thomas von Aquin schreibt weiter: „Denn aus einem allzu raschen Zulassen von Fremden in den Staatsverband können viele Gefahren entstehen, da die so Aufgenommenen alles mitzuberaten hätten, was das Volk angeht, und doch noch nicht die Liebe zum Allgemeinwohl richtig festgewurzelt in sich trügen, so dass sie m anches gegen das Volkswohl versuchen könnten.“

Diese auf dem gesunden Menschenverstand basierende Darlegung klingt derzeit politisch inkorrekt, sie ist jedoch vollkommen logisch.

Es braucht seine Zeit, um die Gewohnheiten und die Mentalität des anderen Landes kennen zu lernen und folglich auch seine Probleme zu verstehen. Nur die, die schon eine längere Zeit dort wohnen, die an der Kultur teilhaben und in engem Kontakt mit der Geschichte des Landes stehen, sind in der Lage, Entscheidungen auf lange Sicht im Sinne des Allgemeinwohls zu treffen.

BILD: Bibelspruch an der Wand der Synagoge von Münster

Es ist schädlich und ungerecht, die Zukunft eines Landes in die Hände von Menschen zu legen, die sich erst gerade niedergelassen haben. Selbst wenn sie an diesem Umstand unschuldig sind, so sind sie in der Regel nicht imstande, vergangene und künftige Ereignisse ihrer neuen Heimat zu verstehen.

Um diesen Punkt zu illustrieren, weist der hl. Thomas darauf hin, dass auch im Alten Bund nicht alle Menschen gleich behandelt wurden. Die Juden betrachteten ihre Nachbarvölker als anpassungsfähiger. Die Angehörigen von entfernten oder gegnerischen Völkern konnten aufgrund ihrer mutmaßlichen Feindseligkeit in Israel nicht aufgenommen werden.

Der hl. Thomas von Aquin schreibt:

Deshalb beobachtete das Gesetz nach dieser Seite hin eine gewisse Stufenfolge: Die Ägypter, bei denen die Israeliten (zu Moses Zeiten) geboren und aufgewachsen waren, und die Idumäer, die Söhne Esaus, des Bruders Jakobs, also die Angehörigen jener Völker, die mit dem Volke Gottes bereits durch eine gewisse Verwandtschaft verbunden waren, konnten im dritten Geschlechte in den Volksverband aufgenommen werden.

Jene aber, die sich offen feindselig gegen die Juden gezeigt hatten, wie die Ammoniter und Moabiter, durften kein Bürgerrecht erhalten. Die Amalekiten endlich, die in noch höherem Grad ihre Gegner gewesen und mit ihnen durch keinerlei Verwandtschaft verbunden waren, sollten für beständig als Feinde erachtet werden.“

Diese Regeln waren jedoch nicht völlig strikt, denn sie ließen Ausnahmen zu, wie Thomas erwähnt:

„Es konnte jedoch von diesem allgemeinen Verbot befreit werden, wenn jemand sich in heldenhafter Weise bewährt hatte. So wurde „Achos, der Führer der Söhne Ammons, dem Volk Israel hinzugefügt und alle Nachkommenschaft seines Geschlechts“, wie es im Buch Judith 14 berichtet wird; und Ruth ebenso, die Moabiterin, „denn sie war eine Frau von großer Tugend.“

In konkreten Fällen sind also Ausnahmen durchaus möglich; sie dürfen aber nicht willkürlich bestimmt, sondern im Sinne des Allgemeinwohls der Bürger festgelegt werden. General Achos beispielweise, der sich unter Gefahr seines eigenen Lebens bei Holofernes für die Juden eingesetzt hatte, erhielt einen dauerhaften Dank trotz seiner ammonitischen Abstammung.

Quelle und Forsetzung des Artikels hier: http://herz-jesu-bulletin.blogspot.de/2018/01/einwanderung-akzeptieren-oder.html


Wirtschaftswissenschaftler bezeichnet Merkel als „Deutschlands großes Problem“

Die Online-Version der „Wirtschaftswoche“ veröffentlichte am 24. Januar ein Interview mit dem Wirtschaftsexperten Malcolm Schauf unter dem Titel „Merkel ist Deutschlands großes Problem“.

Schauf ist neuer Präsident des BDVB (Bundesverbands Deutscher Volks- und Betriebswirte) – und zudem Professor für Unternehmensführung an der FOM-Hochschule für Ökonomie und Management in Düsseldorf.

Prof. Schauf, der sich auch zur Einwanderungs- und Technologiepolitik äußert, stellt in dem Gespräch fest, daß wir „immer noch von einer Politik von vor fünfzehn Jahren“ profitieren, womit er die Agenda-Reformen unter der Regierung Schröder anspricht. Er fügt hinzu: „Die negativen Auswirkungen der Politik Merkels spüren wir jetzt noch nicht. Aber wir werden sie in einigen Jahren schmerzlich spüren.“

Der Ökonom sieht sowohl eine Große Koalition wie auch die gescheiterte Versuch einer Jamaika-Koalition kritisch:

Eine Koalition mit Merkel tut keiner Partei gut. Merkel ist Deutschlands großes Problem – für den Wirtschaftsstandort ebenso wie für die Gesellschaft. Sie ist der Grund dafür, dass die AfD so stark ist.

Die CDU könnte ohne Merkel die konservativen Wähler abgreifen, was jetzt selbst der CSU nicht gelingt. Leider herrscht in der Union immer noch die Duckmäuserei.“

In dem aufschlußreichen Interview werden zahlreiche weitere Themen angesprochen – siehe hier: http://app.wiwo.de/politik/deutschland/oekonom-malcolm-schauf-merkel-ist-deutschlands-grosses-problem/20880702.html


Die Justiz ist durch Masseneinwanderung überlastet, dennoch wird ins NetzDG investiert

Beatrix von Storch

Statt die durch die Massenmigration nach Deutschland überlastete Justiz zu entlasten, schafft das Bundejustizamt lieber 50 neue Stellen zur Durchsetzung des NetzDG, also der Zensur im Internet.

Während bei den Asylverfahren auf jeden Mitarbeiter ca. 3334 Asylentscheidungen zukommen und die Gerichte unter der Last der Asylklagen ächzen, ist man bei anderen Themen mit Personal sehr großzügig.
 
Anscheinend hat der Staat genug Mittel für die Zensur und die Einschränkung der Meinungsfreiheit, hat aber keine Ressourcen für die Überprüfung von hunderttausenden, offensichtlich fehlerhaften Asylverfahren. So sehen die politischen Prioritäten des politischen Establishments in Deutschland aus. 

Das erinnert stark an die 2013 von der Union versprochenen Steuersenkungen, die dann mit Hinweis auf die Haushaltslage nicht gemacht wurden. Jedoch waren und sind seit 2015 Milliarden um Milliarden plötzlich verfügbar für Unterkunft, Krankenversorgung und Verpflegung von Millionen Migranten.

Die Interessen der deutschen Bürger sollen aber an erster Stelle stehen. Deswegen fordern wir als AfD die Entlastung der Justiz für eine rasche Durchführung rechtsstaatlicher Verfahren, der Abschiebung sich illegal in Deutschland aufhaltender Migranten und der konsequenten Verfolgung und Bestrafung krimineller Migranten.