Verband Familienarbeit zum „Familienreport 2017“: Vorschäge aus Absurdistan

In einer Pressekonferenz vom 15.9.2017 stellte Familienmministerin Katarina Barley den Familienreport 2017 vor (Titel:“Investitionen in Infrastruktur für Familien – ein Motor für inklusives Wachstum“).

Im unter Federführung des Wirtschaftsinstituts Prognos AG erstellten Bericht wird gefordert, der „demografisch vorgegebenen Schrumpfung der Erwerbsbevölkerung“ mit einer noch höheren Erwerbsbeteiligung der Eltern, besonders der Mütter, zu begegnen (S. 7).

Tatsächlich beschäftigt sich das Papier ausschließlich damit, wie Eltern noch stärker als Erwerbsarbeitskräfte mobilisiert werden können, um die Renditen der Wirtschaft zu erhöhen.

Dr. Johannes Resch, der stellv. Vorsitzende des Verbands Familienarbeit, äußert sich dazu folgendermaßen:

“Wenn Eltern  –  statt ihre Erziehungsarbeit endlich angemessen zu honorieren – noch stärker in die Erwerbsarbeit gedrängt werden, wird sich die demografischen Entwicklung weiter verschärfen.

Noch schlimmer ist, dass das die soziale Ungerechtigkeit in Form der Ausbeutung von Eltern, besonders der Mehr-Kind-Familien und der Alleinerziehenden, weiter verstärkt.

Eltern müssen auch heute noch die Investition in Kinder finanzieren, obwohl andere, z.B. über die Alterssicherung, davon weit mehr profitieren. Dieses familienfeindliche Gesellschaftskonzept soll nun laut Familienreport noch weiter ausgebaut werden.

Das ist, als ob man ein Feuer mit Brennholz ersticken wollte  –  ein Vorschlag, der jeglicher Seriosität entbehrt und nach Absurdistan gehört.

An dem Report waren sechs Wirtschaftsinstitute, zwei sozialwissenschaftliche Institute und drei Arbeitgeberverbände beteiligt. Kindeswohl und Elternrechte waren dabei kein Thema.

Versteht sich das Familienministerium nur als Ausführungsorgan der Wirtschaftslobby?

Der Familienreport ist ein vom Familienministerium finanziertes, pseudowissenschaftliches Machwerk, um eine extrem familienfeindliche Politik im Dienste größerer Profite für eine kleine Finanzelite zu rechtfertigen.

Erforderlich sind Investitionen direkt in Familien statt einseitig manipulativ in Ersatzstrukturen wie Krippen und Ganztagsschulen.

Nur wenn Eltern über das Geld für die Kinderbetreuung selbst entscheiden können, ist ihr Erziehungsrecht gemäß Grundgesetz verwirklicht. Das bedeutet etwa 1000 €/ Monat für alle U3-Kinder.“

Quelle: Pressemeldung des Verbands Familienarbeit


Dr. Penners Post an den Bundespräsidenten: Deutschlands Eliten fördern den Islam

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

OFFENER BRIEF an Bundespräsident Joachim Gauck

Sehr geehrter Herr Gauck,

der Kindermord in Bethlehem gehört zum biblischen Weihnachtsbericht. Interessant wäre die Frage, wieviel Morde in Deutschland von überzeugten Christen verübt wurden und wieviele von überzeugten Moslems. Ich glaube nicht, daß Sie den Mut haben, diese Frage zu beantworten, obwohl eine Antwort einen Blick in Deutschlands Zukunft erlauben würde. Unsere Eliten lehnen den Christusglauben ab, fördern aber den Islam. Moschee-Bonn-4

Jesus hat seinen Nachfolgern die Anwendung von Gewalt in Glaubensfragen verboten, Mohammed hat sie befohlen. Mohammeds Koran befiehlt, Nichtmoslems zu töten.

BILD: Große Moschee mit Minarett in Bonn (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Für jeden Moslem ist Mohammed ein einzigartiges und verpflichtendes Vorbild:

Muhammad (ca 570 – 632), der Gründer des Islam, wurde in Yathrib (Medina) nach seiner Flucht aus Mekka der Alleinherrscher über die dortigen jüdischen und arabischen Volksstämme. Muhammad überfiel Karawanen in einer Zeit traditioneller arabischer Waffenruhe.

Der jüdische Stamm der Banu Quaynuqa lehnte eine Zwangsbekehrung zum Islam ab: „Die Männer wurden gebunden, und der ganze Stamm wurde nach Syrien verbannt“. Nach Konflikten mit dem jüdischen Stamm Banu Nadir wurde auch dieser vertrieben.

Der dritte in Medina ansässige jüdische Stamm, die Banu Qurayza, wurde vernichtet. Muhammad ließ in deren Stadt Massengräber ausheben, „dann wurden die Juden zu ihm geführt und bei den Gräbern enthauptet – insgesamt 600 bis 900 Männer. Die Hinrichtung dauerte den ganzen Tag über… Die Frauen und Kinder wurden zum größten Teil in Medina versteigert, die übrigen in Syrien und in Nadjd (Quelle: J. Bouman: Der Koran und die Juden; Darmstadt 1990).

Das ist der Islam, den Frau Merkel legitimiert und zum Bestandteil Deutschlands erklärt hat. Gibt es Bürger, die Frau Merkel als Bundeskanzlerin wollen?

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner


Die frühe Bronzezeit in Deutschland und der Fürstengrabhügel „Bornhöck“ im Saalekreis

Gehörte das Grab einem Herrn der „Himmelsscheibe“?

In der frühen Bronzezeit lässt sich in Mitteldeutschland erstmals eine hierarchische Gesellschaftsstruktur fassen, die ihren Ausdruck in »normierten« Grabausstattungen findet. An der Spitze stehen sog. Fürsten, die sich über mehrere Jahrhunderte hinweg (vom 20. bis 17. Jh. v. Chr.) in riesigen Grabhügeln bestatten lassen – siehe hier z. B. den Grabhügel von Leubingen (Foto: Landesdenkmalamt Sachsen-Anhalt, Juraj Lipták). Der Grabhügel von Leubingen

Der größte dieser Fürstengrabhügel ist der »Bornhöck«, Gemeinde Raßnitz, Saalekreis, der seit 2014 vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt im Rahmen von Lehrgrabungen in Zusammenarbeit mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg untersucht wird.

Ziel der diesjährigen, insgesamt 6 Wochen dauernden Kampagne unter der Leitung von Torsten Schunke M. A. war es, die außergewöhnlich wichtigen Erkenntnisse der vergangenen Jahre zu überprüfen und weitere Hinweise zu Aufbau und Alter dieses Monumentes zu finden. Insbesondere galt das Forschungsinteresse der wechselvollen Geschichte des Grabhügels seit seiner Entstehung vor nahezu 4000 Jahren bis zu seiner Zerstörung in der zweiten Hälfte des 19. Jhs.

Der imposante Tumulus mit einem Durchmesser von ca. 65 m und einer Höhe von ca. 15 m in der Bronzezeit wies eine hölzerne Grabkammer auf und wurde frühestens im 19. Jh. v. Chr. errichtet. Er ist damit eindeutig jünger als das Begräbnis in dem bekannten »Fürstengrab« von Leubingen, Lkr. Sömmerda (1942 v. Chr.). Er könnte etwa zeitgleich oder etwas jünger sein als das ebenso bedeutende Fürstengrab von Helmsdorf, Lkr. Mansfeld-Südharz (1840 v. Chr.).

Obwohl die zentrale Grabkammer des »Bornhöck« bereits vor langer Zeit beraubt worden ist und daher erwartungsgemäß keine Goldfunde mehr zu Tage kamen, erhärten die Ergebnisse die Vermutung, dass im »Bornhöck« einer der »Herren der Himmelsscheibe« bestattet war.

(Infos über die „Himmelschreibe von Nebra“, der ältesten astronomischen Darstellung: http://www.lda-lsa.de/himmelsscheibe_von_nebra/)

So wurde zum einen etwa zur selben Zeit, als der Grabhügel vor 150 Jahren abgetragen wurde, in der Nähe ein angeblicher Hortfund mit zahlreichen Goldobjekten gefunden, die in Wirklichkeit wohl aus dem Grabhügel stammen und ursprünglich zur Grabausstattung des Fürsten gehört haben dürften. 03190

BILD: Die Himmelsscheibe von Nebra (Quelle: LDA Sachsen-Anhalt, Foto: Juraj Lipták)

Metallurgische Untersuchungen dieses Goldfundes bestätigen Übereinstimmungen mit diversen Goldobjekten aus den Fürstengräbern von Leubingen und Helmsdorf, bislang jedoch nicht mit den Auflagen auf der Himmelsscheibe von Nebra.

Gleichwohl ergibt sich aus dem schichtweisen Aufbau des »Bornhöcks«, dass hier möglicherweise mehrere Fürsten in einer Art dynastischer Folge bestattet worden waren. Dagegen lag in den älteren Hügeln von Leubingen und Helmsdorf jeweils nur eine Person. Danach scheint sich der »Bornhöck« als zentraler Bestattungsort einer Dynastie von Fürsten fest etabliert zu haben.

Der herausragende Fund dieses Jahres wirkt auf den ersten Blick unscheinbar, ist aber ein weiteres Indiz für eine solche Interpretation, belegt er doch jenseits der herausragenden Gold- und Bronzefunde die enge Einbindung der Dieskauer Fürsten in ein überregionales Kommunikations- und Handelssystem. Es handelt sich um ein wegen seiner Form sog. Brotlaibidol, von denen bislang aus dem südlichen Sachsen-Anhalt und Thüringen nur drei mögliche, schlecht erhaltene Vergleichsstücke bekannt sind.

Auf der Oberseite dieses länglichen Tonobjektes sind Querstriche und kleine eingestempelte Kreise zu erkennen. Im 19. – 16. Jh. v. Chr., der Zeit der frühbronzezeitlichen Fürstengräber und der Himmelsscheibe von Nebra, tauchen im südlichen Mitteleuropa, v. a. in der Slowakei, Ungarn und Norditalien, sehr ähnliche viereckige bis ovale Tontäfelchen auf, die immer wiederkehrende »Verzierungen« aus Linien und Stempeleindrücken tragen.

Ihre wirkliche Funktion wird erst seit wenigen Jahren deutlich. Offensichtlich spielten diese Objekte im Fernhandel, möglicherweise von Metallen, eine Rolle.

Waren sie eine Art Frachtschein oder etwa Siegelstempel als Echtheitszertifikat? Sind auf ihnen vielleicht sogar Zahlen oder andere Informationen verschlüsselt, wie wir es aus derselben Zeit von den noch komplexeren Tontäfelchen der ersten europäischen Hochkultur, der minoischen Kultur auf Kreta (»Linear A«-Schrift), kennen?  Dort sind sie Zeichen eines hoch differenzierten Wirtschaftssystems und gleichbedeutend mit der Einführung der Bürokratie.

Der Fund zeigt, dass der im »Bornhöck« Bestattete mit den Eliten der Kulturen im südlichen Mitteleuropa in engem Kontakt stand. Waren und Informationen wurden über viele hundert Kilometer getauscht, ein einheitliches Zeichensystem wurde verstanden. Im Gegensatz zu den südlichen Regionen war ein solcher Kontakt allerdings nur wenigen Personen und ihrem Umfeld vorbehalten, wie die geringe Zahl an »Brotlaibidolen« nahelegt. Der Herrscher aus dem »Bornhöck« gehörte zu ihnen.

Die Untersuchungen werden voraussichtlich im nächsten Jahr fortgeführt.

Quelle: http://www.lda-lsa.de/aktuelles/meldung/datum/2016/08/24/eine_verschluesselte_botschaft_aus_der_fruehbronzezeit/