Elternprotest in Wolfsburg war wirksam – BGH bestätigt Verbot der Leihmutterschaft

Hedwig von Beverfoerde

Gute Nachrichten sind selten – umso mehr können wir uns darüber freuen. Die erste kommt aus Wolfsburg: Dort ist es einem Vater gelungen, seine zehnjährige Tochter vor einem geplanten dreistündigen Sexualerziehungs-Workshop an ihrer Grundschule zu schützen, der ohne Aufsicht der Lehrer hätte stattfinden sollen.

Der Vater wies die Schule auf diese Verletzung der Aufsichtspflicht hin und wandte sich, nachdem diese nicht reagiert hatte, an das Kultusministerium und die Landesschulbehörde. Diese gaben ihm recht und die Grundschule musste die externen Referenten von „Donum Vitae“ wieder ausladen. Wir sehen ganz klar: Elternprotest wirkt.

Die zweite gute Nachricht kommt aus Karlsruhe. Dort hat der Bundesgerichtshof in einem Fall von Leihmutterschaft entschieden, dass als rechtliche Mutter gilt, wer das Kind geboren hat. Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Nach dem BGH-Urteil wird nun also die ukrainische Leihmutter als rechtliche Mutter des Kindes eingetragen und nicht die „genetische Mutter“, die das Kind „bestellt“ hatte.

Klingt logisch? Ist aber nicht selbstverständlich. Denn die Legalisierung von Leihmutterschaft wird nicht nur von vielen Politikern gefordert, sondern auch durch eine Reform des Abstammungsrechts und durch Einzelfälle von Leihmutterschafts-Anerkennung seitens deutscher Gerichte vorbereitet.

Es ist daher ein ermutigendes Zeichen, wenn Richter die menschenunwürdige Praxis von Leihmutterschaft nicht anerkennen und unsere Gesetze einhalten.

Damit dies auch so bleibt, klären wir in unserer Film-Doku „Geliehene Bäuche – Gekaufte Kinder: Big Business Leihmutterschaft“ über die gefährlichen Folgen von Leihmutterschaft auf. Bitte verbreiten Sie unseren wichtigen Film unter Ihren Freunden und Bekannten, um Frauen und Kinder vor dieser Ausbeutung und Degradierung zu schützen.


In Hessen droht der Genderwahn an Schulen

Mathias von Gersdorff

Nach den letzten Umfragen zur Landtagswahl in Hessen jubelten die Linkspartei und linke SPDler: Ein rot-rot-grünes Bündnis steht knapp vor einer Mehrheit. Mit 48 Prozent wäre Rot-Rot-Grün sogar die wahrscheinlichste Alternative.

Die CDU ist nämlich auf 28 Prozent (!) abgesackt. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die CDU-Hessen bzw. Kultusminister Ralph-Alexander Lorz Urheber der neuen „Richtlinien zur Sexualerziehung“ ist, die seit dem Erlass für Empörung an der CDU-Basis sorgen.

Dieser Lehrplan ist ein Erlass des Kultusministeriums und kein Beschluss des Landtages! Nur Kultusminister Ralph-Alexander Lorz (CDU) ist dafür verantwortlich.

Der Vorsitzende der hessischen SPD, Thorsten Schäffer-Gümbel, ist offen für eine Koalition mit der Linkspartei nach der nächsten Landtagswahl. Sein primäres politisches Ziel ist eine Landesregierung „jenseits der Union“.

Was das für die Bildungspolitik bedeutet, kann man sich leicht ausmalen: Die CDU hat im Spätsommer 2016 für die Schulen das radikalste Gender-Lehrprogramm Deutschlands erlassen. Aufgrund der anhaltenden Proteste fiel die Ausführung bislang moderat aus.

Diese Zurückhaltung könnte von kurzer Dauer sein:

Sollte Rot-Rot-Grün nach den nächsten Wahlen in Hessen die Macht übernehmen, bräuchte die neue Landesregierung lediglich den neuen „Lehrplan zur Sexualerziehung“ von CDU-Kultusminister  Lorz vollumfänglich in die Praxis umzusetzen, um aus den Schulen wahre Gender-Indoktrinationsstätten zu machen. 

Rot-Rot-Grün würde somit zum Vollstrecker einer Gender-Revolution werden, deren Grundlagen die CDU zuvor gelegt hat.

Wenn man allein diese Gefahr in Betracht sieht, erkennt man, wie falsch, verantwortungslos sowie kinder- und familienfeindlich der CDU-Kultusminister Lorz handelte, als er seinen Gender-Lehrplan in Kraft gesetzt hat.

Der einzige Ausweg der CDU, um diese Gefahr zu bannen, ist es, diesen Lehrplan einzustampfen. Die Christdemokraten sollten endlich die Kritik von Eltern, katholischer Kirche, Familienorganisationen etc. ernst nehmen. 

Die Christdemokraten sollten endlich die Gefahren erkennen, die der neue Lehrplan in sich birgt. Lorz‘ Gender-Lehrplan ist eine tickende Zeitbombe. Mit seinem absurden und unnötigen „Lehrplan zur Sexualerziehung“ hat CDU-Kultusminister Lorz den Schulfrieden in Hessen zerstört und die Eltern vor den Kopf gestossen.

Damit muss endlich Schluss sein. Ministerpräsident Volker Bouffier muss schnell einlenken: Lorz´ Gender-Lehrplan muss weg!

Bitte unterstützen Sie unsere Initiative gegen den Gender-Lehrplan in Hessen: https://www.aktion-kig.eu/kein-gender-an-hessens-schulen/

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und veröffentlicht seine aktuelle Stellungnahmen u.a. hier: https://kultur-und-medien-online.blogspot.com/


NRW-Elternverein protestiert gegen sexualisiertes Theaterstück in Düsseldorf

Pressemitteilung des NRW-Elternvereins:

Das Theaterstück „Die Mitte der Welt“ überfordert Kinder. Wenn sich Eltern hilfesuchend an uns wenden, die uns berichten, dass Kinder verstört, verwirrt und überfordert nach Hause kamen, stehen wir in der Verpflichtung, hierüber zu berichten.

Diese Kinder haben das Theaterstück im Rahmen einer verpflichtenden Schulveranstaltung in Düsseldorf besucht.  Die Eltern vertrauen grundsätzlich den Schulen, wenn es darum geht, außerschulische Veranstaltungen auszusuchen.

BILD: Regine Schwarzhoff ist Autorin und im Beirat des NRW-Elternvereins 

Bevor aber Situationen wie diese entstehen, muss ein Dialog zwischen Lehrern und der Elternschaft stattfinden. Denn wir reden hier nicht von einer Inszenierung von Kindertheater oder Shakespeare-Klassikern, sondern über den hochsensiblen Themenkomplex von sexueller Aufklärung. Das ist Stoff für die Sexualerziehung und nicht für Theaterausflüge.

Bei der Sexualerziehung gelten klare Rechtsvorschriften für die Beteiligung der Eltern. Diese stehen im Schulgesetz: „Die Eltern sind über Ziel, Inhalt, Methoden und Medien der Sexualerziehung rechtzeitig zu informieren“ (§33 Abs.2 SchulG). 

Unter „Medien“ fallen auch Theaterstücke zur sexuellen Aufklärung.  Gegen diese Vorschrift haben offensichtlich in Düsseldorf viele Schulen verstoßen.

Wir klären, ob wir uns deswegen mit einer Beschwerde an die Schulaufsicht wenden.

Hier geht es zum Presseartikel

Quelle: http://www.elternverein-nrw.de/pressemeldungen/


Stuttgart: Elternprotest gegen staatliche Frühsexualisierung mit 5350 Teilnehmern

Polizei schützte „Demo für alle“ vor linksradikalen Randalen

Tausende Menschen sind heute dem Aufruf zur DEMO FÜR ALLE nach Stuttgart gefolgt, um für Ehe und Familie ein starkes Zeichen zu setzen. Nach der Auftaktkundgebung auf dem Schillerplatz zogen 5350 Demonstranten in einem beeindruckenden Demonstrationszug zum Stuttgarter Staatstheater.   2015 Demo fuer alle Stuttgart 002

Zum Abschluß ließen die Kinder unter den Demonstranten blaue und rosa Luftballons steigen, um ihren Protest sinnbildlich an die politisch Verantwortlichen nach oben zu senden.

BILD: Parolen der ultralinken Störer: „Lieb doch wen du wills“ (!) und dahinter das Plakat „Feuchtgebiete muß Abi-Lektüre werden“ – gemeint ist damit der gleichnamige pornografische Roman (Foto: Helmut Fürst)

Rund 500 linke Gegner versuchten, die Veranstaltung mit Trillerpfeifen, Gekreische und Konfetti zu stören – erfolglos. Die Stuttgarter Polizei hatte die Lage und die teils recht aggressiven Gegendemonstranten gewohnt fest im Griff.

Nach der musikalischen Eröffnung der Kundgebung durch den Stuttgarter Hip-Hopper fil_da_elephant dankte Christoph Scharnweber als Vertreter der Petitionsinitiative »Zukunft-Verantwortung-Lernen« den Demonstranten »für ihren engagierten Einsatz und Protest«, die maßgeblich zur Entschärfung des kürzlich veröffentlichten Bildungsplans beigetragen haben.

Warnung vor dem  „Aktionsplan“ der grün-roten Landesregierung

Die Gefahr sei aber noch lange  nicht gebannt, so Scharnweber, wie ein Blick in den vor wenigen Monaten beschlossenen Aktionsplan der Landesregierung zeige. Ins gleiche Horn stießen Vertreter der Schüler-Union Ludwigsburg, die in ihrem Grußwort betonten, daß es wichtig sei, auch »weiterhin auf die Straße zu gehen, da wir Bildungsminister Stoch klar machen wollen, dass er unter Beobachtung steht.«  – Denn der Aktionsplan enthalte noch viel gravierendere Forderungen als der Bildungsplan. DSC03337a

Die Publizistin Gabriele Kuby rief in ihrer aufrüttelnden Rede die Demonstranten dazu auf, weiterzumachen und »keine Ruhe zu geben, denn es geht um unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder.«

Sie erinnerte daran, daß jetzt jeden Tag 10.000 Menschen aus islamische Kulturen in unser Land kommen und allein 200.000 Migrantenkinder dieses Jahr in unser Schulsystem integriert werden müssen, deren Schamgefühl durch explizite Darstellungen sexueller Vorgänge verletzt würde. Die Eltern dieser Kinder würden dies gewiss nicht hinnehmen.

Magda Czarnik von der polnischen Initiative »Stoppt Sexualisierung unserer Kinder!« berichtete von ihrer kurzfristig organisierten Demo gegen die Sexualisierungspläne in Polen Ende August, an der 15.000 Menschen teilgenommen hatten. Die polnische Regierung hat ihre Pläne daraufhin zurückgezogen. Czarnik warnte aber davor, sich jetzt entspannt zurückzulehnen. Denn schon drohe neues Ungemacht durch die Veränderung der Schulbücher.

Kritik auch von der „Bruderschaft des Weges“

Der selbst homosexuell empfindende Marcel von der „Bruderschaft des Weges“ bezeichnete den »scheinbar so menschfreundlich daherkommenden Ansatz der Sexuellen Vielfalt« als »rein ideologisch und absolut unwissenschaftlich«. Dieser Ansatz verwirre Kinder und Jugendliche nachhaltig. Der Einsatz der Landesregierung für „Sexuelle Vielfalt“  –  egal ob im Bildungsplan oder im Aktionsplan – würde auch vielen homosexuell empfindenden Menschen Unrecht tun.DSC03312a

Auch die frisch gewählte Bundessprecherin der „Christen in der AfD“, Anette Schultner, prangerte die gezielte Verwirrung und Zerstörung der Identität der Kinder an. Andreas Schumacher von der Jungen Alternative betonte, daß »die Ehe in ihrer im Grundgesetz verankerten Sonderstellung erhalten bleiben« muß.

David Bendels, Sprecher der Initiative »Konservativer Aufbruch! CSU-Basisbewegung für Werte und Freiheit« machte deutlich, wie wichtig dies sei:  »Das Leitbild Vater, Mutter, Kind ist kein Auslaufmodell, sondern ganz im Gegenteil, unverzichtbarere Grundpfeiler für den Fortbestand unserer Gesellschaft und unseres Staates.«

Europaweite Verteidigung von Ehe und Familie

Amedeo Rossetti de Scander ist in Italien gegen die Genderisierung der Schulen aktiv. Dort waren zuletzt eine Million Menschen auf die Straße gegangen, um das Vorrecht  der Eltern verteidigen, selbst über die Erziehung  ihrer Kinder entscheiden können. In Österreich bereite man ebenfalls Widerstand vor, da auch dort die Gender-Ideologie massiv in die Schulen dränge, berichtete Leni Kesselstatt von der Familienallianz in ihrer Rede. 

Guillaume Got von der französischen Protestbewegung La Manif Pour Tous kritisierte in seiner Rede den wachsenden Einfluß internationaler Regelungen zum Gender Mainstreaming auf die nationale Gesetzgebung. Er rief die Menschen in Deutschland dazu auf, sich im Kampf gegen die Gender-Ideologen »gegenseitig zu unterstützen und unsere Kräfte zu bündeln.«

Alle Reden und Grußworte finden Sie hier.


Schleswig-Holstein: Elternproteste gegen Frühsexualisierung in den Schulen erfolgreich

Hedwig von Beverfoerde

Es gibt sehr gute Neuigkeiten aus Schleswig-Holstein. Nach monatelanger Ungewißheit hat die dortige Landesregierung die umstrittenen Schulmaterialien „Echte Vielfalt unterm Regenbogen“ vorerst eingestampft – mit dem Hinweis, die Materialien seien »nicht geeignet für die Schulen«. DSC03312a

Dies ist ein weiterer Beweis, daß unser ausdauernder Protest gegen die Sexualisierungsprogramme in den Schulen bundesweit hochwirksam ist. Angesichts unserer Schleswig-Holstein-Petition »Sexuelle Vielfalt darf keine Schule machen« und der anhaltenden DEMOs FÜR ALLE in Baden-Württemberg und Niedersachsen haben die Verantwortlichen in Kiel offenbar kalte Füße bekommen.

Zur Erinnerung: Anfang 2015 gelangte ein Entwurf der Schulmaterialien an die Öffentlichkeit, der für mächtig Wirbel und zahlreiche Proteste sorgte. Darin wurde die normale Familie wahrheitswidrig zur Randerscheinung degradiert und Patchwork-Konstellationen als unproblematisch beschönigt. Leihmutterschaft, die in Deutschland bei Strafe verboten ist, wurde darin als richtig und gut verharmlost, ebenso wie polygame Verhältnisse.

Interessanterweise wollte bislang weder das schleswig-holsteinische Sozialministerium noch das Bildungsministerium den Grund nennen, weshalb sie dieses Unterrichtsmaterial jetzt endgültig als „nicht geeignet“ eingestuft haben. Weitere Infos zu den Vorgängen finden Sie hier.

Aber auch wenn die Materialien jetzt erst einmal vom Tisch sind, ist die Gefahr nicht gebannt. Es steht zu befürchten, dass das Projekt in anderer Form wiederbelebt wird: »Das Bildungsministerium wird in Abstimmung mit dem Sozialministerium erarbeiten, in welcher Form das Thema an den Schulen behandelt werden sollte«, hieß es aus dem Sozialministerium.

Deshalb müssen wir die Vorgänge in Schleswig-Holstein auch weiterhin wachen Auges begleiten.

Unsere Autorin, Freifrau Hedwig von Beverfoerde, ist Koordinatorin der Elternrechts-Kundgebungen „Demo für alle“ (die in Stuttgart und Hannover stattfinden).