Die Ene-mene-Elternspionage-Broschüre der AAS gehört sofort eingestampft

Hedwig von Beverfoerde

„Bitte sofort einstampfen!“ Diese Forderung der CDU-Bundestagsabgeordneten Nadine Schön trifft voll ins Schwarze.

Die Handreichung „Ene, mene, muh – und raus bist du!“ der Amadeu-Antonio-Stiftung (AAS) ist nichts anderes als eine „staatliche Handlungsanweisung zur Elternspionage“ und ein schwerer Angriff auf das natürliche Erziehungsrecht der Eltern.

Bereits vor fünf Wochen haben wir von Demo für Alle auf dieses gefährliche Dokument aufmerksam gemacht, zu dem die Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey das Vorwort geschrieben hat.

Nun ist die AAS mit ihrem Machwerk in den Schlagzeilen. Immer mehr Politiker und Medien kritisieren diese skandalöse Handreichung für Erzieher scharf, darunter Heinz Buschkowsky (SPD) gestern im Frühstücksfernsehen bei SAT1.

Der sächsische Kultusminister Christian Piwarz (CDU) warnt vor dem Einsatz der Broschüre in Kitas: „Wir leben in einem freien Land. Da kann es nicht sein, daß Erzieherinnen die politische Gesinnung von Eltern überprüfen und korrigieren sollen.“

Doch die Handreichung der AAS stellt nicht nur konservative Eltern unter Generalverdacht und verbreitet die üblichen Thesen der Gender-Ideologie. Die Autoren versuchen darüber hinaus, ihre verquere Pädagogik immer wieder mit den „Kinderrechten“ zu rechtfertigen und diese gegenüber dem natürlichen Elternrecht in Stellung zu bringen.

Die AAS bläst also zum Angriff auf die Familie und – das ist das Ungeheuerliche – wird dabei durch Steuermittel finanziert: Allein 2017 erhielt die AAS vom Bundesfamilienministerium 967.000 Euro!

Übrigens: Am Wochenende wählt die CDU in Hamburg ihren neuen Vorsitzenden. Wir haben die familienpolitischen Positionen der Spitzenkandidaten auf den Prüfstein gestellt.


CDU-Politikerin Pantel kritisiert Amadeu-Antonio-Broschüre zur Elternspionage

Stellungnahme der CDU-Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel:

Befremdlich finde ich es, dass die Amadeu-Antonio-Stiftung mit finanzieller Unterstützung unseres Bundesfamilienministeriums eine Broschüre erarbeitet hat, die faktisch zur Gesinnungsschnüffelei auffordert: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/kita_internet_2018.pdf 

Die Broschüre trägt den Titel „Ene, mene, muh – und raus bist du! Ungleichwertigkeit und frühkindliche Pädagogik“ und wird von Bundesministerin Giffey mit einem Grußwort beworben.

Erzieherinnen sollen unsere Kinder betreuen, bilden und Werte vermitteln, nicht aber die politische Gesinnung der Eltern überprüfen und korrigieren.

Wenn Erzieherinnen und Erzieher zu Überwachern und zum Korrektiv der elterlichen Gesinnung werden sollen, überschreitet das Grenzen.

Die Broschüre enthält absurde Fallbeispiele und Vorschläge. So wird erklärt, woran „gefährdete“ Kinder aus „völkischen Familien“ erkannt werden können. Zum Beispiel daran, dass Mädchen Zöpfe und Kleider tragen und daheim zu Haus- und Handarbeiten angeleitet werden.

Eine Broschüre, die Vorurteile bekämpfen will, vermittelt selbst welche. Unangenehm fällt auch die einseitige Fixierung auf rechtsextremistische oder rechtsradikale Elternhäuser auf. Dass Gefahren auch von linksextremistischen Eltern ausgehen können, kommt den Verfassern gar nicht in den Sinn.

Das Heft ist sicherlich gut gemeint, aber eine quasi Handlungsanweisung zur Elternspionage und Elternerziehung für Erzieherinnen passt nicht zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Das geht wirklich zu weit.

Quelle: http://sylvia-pantel.de/handlungsanweisung-zur-elternspionage/#more-9523

Siehe zu diesem Thema unser ausführlicher Artikel von Birgit Kelle: https://charismatismus.wordpress.com/2018/10/29/aas-gendergaga-im-kampf-gegen-rechtsextremismus-in-der-kinderkita/