Elternverein NRW übt scharfe Kritik an kirchlichem Positionspapier zur Prävention

In einem offenen Brief an die Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz kritisiert der Elternverein NRW scharf das im Frühjahr veröffentlichte „Positionspapier zur Prävention sexualisierter Gewalt und sexueller Bildung an Minderjährigen und schutz- und hilfebedürftige Erwachsenen“.

Der Elternverein appelliert an die Deutsche Bischofskonferenz als oberste Verantwortliche, dieses befremdliche Papier umgehend zu überarbeiten:

„Dies Konzept schützt nicht vor Missbrauch, es öffnet eher den Weg dazu“, erklärt die Vorsitzende Andrea Heck dazu.

Man rufe die deutschen Bischöfe dazu auf, für eine ganzheitliche, entwicklungssensible und die Schamgrenzen der Kinder achtende Pädagogik in katholischen Einrichtungen einzutreten: „Das sollte die Aufgabe der Kirche sein“.

Die ausführliche Pressemitteilung des Elternvereins lesen Sie hier

Quelle: http://www.elternverein-nrw.de/aktuelles/