England: Adulte Stammzellen heilen Patienten bei Multiple Sklerose

Von Dr. med. Edith Breburda

Engländer, die an Multiple Sklerose erkrankt sind, berichten über erstaunliche Heilungen, nachdem ihnen eigene adulte Stammzellen verabreicht wurden. Prof. Dr. Richard Burt von der Amerikanischen Northwestern-Universität entwickelte die Behandlung, an der Patienten in England im Rahmen eines klinischen Versuches teilnehmen. Multiple Sklerose ist eine unter weltweit hunderten von Krankheiten, die erfolgreich mit adulten Stammzellen therapiert werden. Dr. Breburda

Die 25-jährige Mutter, Holly Drewry, suchte im Rollstuhl das Royal-Hallamshire-Krankenhaus in Sheffield auf. Nach einer einmaligen Behandlung mit adulten (körpereigenen) Stammzellen, die man aus ihrem Knochenmark entnommen hatte, konnte sie wieder gehen.

„Innerhalb von Tagen habe ich gemerkt, dass es mir besser geht. Es war ein Wunder. Ich konnte vorher nicht aufrecht gehen. Ich wagte es nicht, meine kleine Tochter Isla zu halten, aus Sorge, sie fallen zu lassen. Es ist eine sehr beängstigender Zustand. Ich fragte mich immer, wie das noch alles enden sollte“, sagt sie in einem Interview mit BBC.

Das Röntgenbild der Patientin zeigte ein Abklingen der Symptome. Ihr fehlgeschaltetes Immunsystem wurde durch Chemotherapie zerstört. Danach verabreichte man die eigenen Knochenmarksstammzellen, die ihre Immunität wieder herstellte. „Ich ging zu Fuß vom Krankenhaus nach Hause. Dort umarmte ich Isla. Es war ein überwältigendes Gefühl. Es war ein Wunder“, sagt Drewry.

Basil Sharrack stimmt dem Bericht der Patientin zu. „In den drei Jahren, in denen wir die neue Behandlung durchführen, haben wir schon viele Wunder gesehen. Es ist ein Wort, dass ich nicht oft gebrauche. Wir haben jedoch tatsächlich profunde neurologische Fortschritte gesehen“, berichtet er dem Telegraph. 

Noch imposanter ist die Genesung von Steven Storey. Ein Triathlet, der durch Multiple Sklerose komplett gelähmt war. Er konnte keinen einzigen Muskel bewegen. Aber innerhalb von neun Behandlungstagen, in denen er seine eigenen Knochenmarkszellen injiziert bekam, konnte er eine Zehe bewegen und nach 10 Monaten zwei Kilometer schwimmen. „Es war großartig. Ich war zurück im Leben“, sagt Steven.

Die noch in der klinischen Versuchsphase liegende Britische Therapie mit adulten Stammzellen wurde durch Dr. Burt entwickelt. Erfolgreich behandelte er in den letzten 14 Jahren 23 Krankheiten. Es ist ein weiterer Beweis dafür, dass adulte Stammzellen seit Jahren erfolgreich Krankheiten heilen.

Bis heute kann man das nicht über embryonale Stammzellen sagen. Im Jahr 2009 verkündete der berühmte Fernseharzt Dr. Oz gegenüber Oprah Winfrey: „Ich glaube, die Stammzellen-Debatte ist vorüber. Das Problem mit embryonalen Stammzellen ist, dass sie aus Embryos entstehen. Wir alle waren mal Embryos. Es ist jedoch schwer, die Entwicklung von embryonalen Stammzellen zu kontrollieren, und so verwandeln sie sich oft in Krebszellen.“ (1)

Seit der Isolierung der ersten Stammzellen versuchen Wissenschaftler, mit ethisch stark umstrittenen menschlichen embryonalen Stammzellen Krankheiten wie z. B. Alzheimer, Krebs, Diabetes oder Parkinson zu heilen. Trotz vieler Fortschritte im Labor und im Tierversuch gibt es bis jetzt noch keine sichere Stammzelltherapien mit embryonalen Stammzellen (2).

Literatur:
1) Weatherbe S.: MS patient see miraculous healings after adult stem cell treatments. LifeSiteNews , 20. Jan. 2016BookCoverImage
2) E. Breburda, Reproduktive Freiheit, free for what? ·  ISBN-10: 0692447261·  ISBN-13: 978-0692447260

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

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Hat der Vatikan es versäumt, Stammzellforscher ausreichend aufzuklären?

Von Dr. med. Edith Breburda

Dr. Edith Breburda

Edith Breburda

Der Vatikan veranstaltete in der zweiten Aprilwoche 2013 eine dreitägige Konferenz, auf der hochrangige Forscher zu Wort kamen. Unter ihnen Nobelpreisträger Dr. Gurdon, der die Ansicht vertrat, Menschen sollten geklont werden können, wenn damit Krankheiten geheilt werden können.

Führende adulte Stammzellforscher versammelten sich in Rom. Die Veranstaltung wurde zusammen mit der US-Firma NeoStem durchgeführt. Ziel war es, über die ethischen Vorteile der adulten Stammzelforschung aufzuklären. Dies erwarteten zumindest viele Wissenschaftler, wie Msgr. Ignatio Barreiro, Leiter der römischen Human-Life-Bewegung, gegenüber LifeSiteNews erläuterte (H. White, Vatican misses golden opportunity to evangelize stem cell scientists, April 18, 2012 LifeSiteNews). 

Von den Organisatoren des Päpstlichen Rates für die Kultur wurde allerdings nur ein einziger 15-minütiger Vortrag zugelassen, der sich mit der Moral und Ethik dieser Forschung befasste. Einige Teilnehmer waren über die verpasste Gelegenheit, den Standpunkt der Kirche zur Stammzellforschung klarzustellen, enttäuscht.

NeoStem konzentrierte sich auf „rein wissenschaftliche Gegebenheiten“, erläuterte Barreiro. Aufgabe des Vatikans wäre es gewesen, auf die ethischen Belange der Stammzellforschung hinzuweisen, insbesondere auch auf die Forschung mit induzierten pluripotenten Zellen (iPS-Zellen). IPS-Zellen werden von vielen als die Alternative zu embryonalen Stammzellen gepriesen. Man gewinnt sie durch Rückzüchtung von Hautzellen.   

Zu den Vortragenden gehörte auch der Nobelpreisträger für Medizin von 2012, Dr. John Gurdon. Er hat durch seine Forschung an Fröschen in den 50-Jahren die Wege für das Klonen geebnet. Letztendlich entwickelte er die Technik für die Bildung von iPS-Zellen. Gurdon selber ist Christ und steht persönlich dem Klonen von Menschen positiv gegenüber. Seine Arbeiten schaffen die Grundlage dafür.

Die Amerikanische Life League war jedoch enttäuscht, dass Dr. Gurdon Sprecher der Konferenz war. Sie beruft sich auf ein Interview, welches Gurdon im Dezember 2012 dem Daily Telegraph gab. Darin sagt er:

„Ich bin der Ansicht, dass alles, was Leiden oder Krankheiten erträglicher machen kann, unternommen werden sollte. Eine derartige Forschung würde sicher von der breiten Öffentlichkeit akzeptiert werden. Wenn Klonen den Menschen wirklich hilft und man damit Probleme beseitigt, sollte man dies auch tun. Das heißt konkret, Eltern, die ein Kind verloren haben, könnten dieses durch Klonen wieder auferstehen lassen.“

Robin Smith, Direktor der NeoStem, jener US-Biotechnologie-Firma, welche die Konferenz mitausgetragen hat, meinte, man solle Dr. Gurdon sowie seine Kollegen und die Techniken des Klonens, der Stammzellforschung, Designer-Babys, In-Vitro-Fertilisation, nicht verurteilen oder als unmoralisch verwerfen:

„Wir haben so viel in den letzten Jahren gelernt. Etliche embryonale Stammzellforscher änderten bereits ihre Meinung. Leute, die für diese Art der Forschung waren, sind nun dagegen. Wir wollten gerade, dass führende Wissenschaftler an dieser Tagung teilnehmen, unabhängig von ihrer ethischen oder religiösen Einstellung. Zweck der Tagung war es, wissenschaftliche Argumente herauszuarbeiten.

Embryonale Stammzellen haben immer noch ihre Defizite, wohingegen adulte Stammzellen erfolgreich eingesetzt werden. Z.B. bei Diabetespatienten, die unabhängig von der Insulingabe werden. Ethische Belange interessieren Forscher nicht besonders. Sie handeln rein pragmatisch. Daten überzeugen  –  und welche Zellen sicher und effizient für die Anwendung am Menschen sind. Der klinische Erfolg der adulten Stammzellen über die embryonalen Stammzellen, das ist es, was Forscher überzeugt“, betont Smith und fügt hinzu:images

„Wenn NeoStem mit dem Vatikan zusammenarbeitet, ist das in den Augen der Kunden eine Anerkennung unserer Arbeit von Seiten der Kirche. Die Beziehung zwischen NeoStem und dem Vatikan ist rein gemeinnützig. Der Vatikan wollte in die adulte Stammzellforschung involviert sein, da diese nicht seine Wertevorstellungen verletzt.“

Selbst Gurdon bezeichnet sich als Amateur, der nichts über die Ethik oder Politik der Stammzellforschung weiß. Seinen ethischen Standard, den er mit fast allen Stammzellforschern teilt, auch wenn sie katholisch sein sollten, sei, dass ein Embryo, der sich am 14. Tag seiner Entwicklung befindet, nur ein paar Zellen aufweist, die zur Entwicklung des Embryos beitragen.

Gurdon zitiert weiterhin seine Kollegen, die alle der Meinung sind, dass bis zum 14. Lebenstag noch kein Nervensystem existiert. „Ein Embryo kann nichts fühlen und kann nicht reagieren. Bis zu dieser Zeit handelt es sich wirklich nur um eine Ansammlung von embryonalen Zellen, die noch keine definitive Funktion besitzen“, erläuterte Gurdon in seinem Vortrag.

Derartige Ansichten seien unter Stammzellforschern üblich, erklärte Pater Nicanor Pier Austriaco, ein US-Dominikaner, Moraltheologe und Molekular-Biologe, gegenüber LifeSiteNews:

„Fast alle Forscher auf diesem Gebiet sind Utilitarier. Deshalb ist es die Aufgabe der Kirche, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, damit sie die Moral und Ethik unserer Kirche verstehen, denn viele denken, unsere Lehren sind arbiträr. Viele der Wissenschaftler merken überhaupt nicht, wie kontrovers ihre eigenen Ansichten sind.

Monsignor Barreiro stimmt dem Dominikaner zu: „Deshalb muss die Kirche moralische Richtlinien geben, gerade auch auf solch einer Konferenz. Die Teilnehmer an der Konferenz bekommen vielleicht nie mehr die Gelegenheit, darüber informiert zu werden“, gibt Msgr. Barreiro zu bedenken.

Orientierungshilfe für den Laien gibt das Buch: „Promises of New Biotechnologies“, dessen Vorwort Prof. Dr. William E. May, eine Kapazität der Bioethik, geschrieben hat. (Deutsche Ausgabe: „Verheißungen der neuesten Biotechnologien“, Vorwort Bischof DDr. Klaus Küng).

Prof. May bezeichnet das Buch als äußerst wichtig, da es Stammzelforscher zitiert, welche das Dilemma ihrer Forschung beschreiben. IPS-Zellen verlieren z.B. ihren Anspruch, moralisch und ethisch einwandfrei zu sein, wenn man sie soweit zurückzüchtet, dass sie wieder zu Ei- und Samenzellen werden und man damit die notwendigen Ressourcen erhält, um neue Embryonen zu klonen.

Die Ausbeute bei der Gewinnung von IPS-Zellen ist sehr gering. Nach wie vor arbeiten Forschungseinrichtungen deshalb mit embryonalen Stammzellen als dem „Gold-Standard“.

Adulte Stammzellforschung ist für sie nur insofern nützlich, weil man hierbei die Differenzierung studieren kann, die man für die embryonale Stammzellforschung braucht.

Nach wir vor tappt man im Dunkeln, wie sich pluripotente Stammzellen in die Zellen der verschiedenen Organe umwandeln können. Daher sehen einige Forscher die embryonale Stammzellforschung, unabhängig von ihren ethischen und moralischen Grenzen, als utopisch an.

Das Buch „Promises of New Biotechnologies“ gibt einleuchtende Argumente für Diskussionen, an denen sich jeder beteiligen sollte.

Dr. Edith Breburda lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin)

Hier der Link zu ihrem in deutsch erschienenen  Buch „Verheißungen der neuesten Biotechnologien“

Breburdas Webseite: http://scivias-publisher.blogspot.com/
 
 

Dr. Edith Breburda: Können embryonale Stammzellen neuro-degenerative Krankheiten heilen?

Rinderwahn-, Alzheimer- und Parkinson-Erkrankungen haben die gleiche Ursache

Sind Parkinson-, Alzheimer-, Lou Gehrig’s-Erkrankungen usw. durch humane embryonale Stammzellen therapierbar? Wissenschaftler versuchen jetzt, einen ganz anderen Weg einzuschlagen, um neurodegenerative Erkrankungen zu heilen.

Von Dr. Edith Breburda    Dr. Breburda

Forscher glauben, Ansätze gefunden zu haben, Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Lou-Gehrig’s- Disease therapieren zu können. Hinweise dazu erhoffen sie sich von einer anderen neurologischen Erkrankung, dem Rinderwahn.

Als Rinderwahn bezeichnet man eine Degenerationskrankheit des Gehirns und der Nervenzellen; sie wird durch Prionen verursacht. Krankheiten, die durch Prionen hervorgerufen werden, gehören zum Formenkreis der Spongioformen Enzephalopathien TSE (transmissible spongioform encephalopathies), einer schwammartigen Hirnerkrankung, die mit zentralnervösen Störungen einhergeht und tödlich endet. Sie tritt beim Menschen sowie bei einer Vielzahl von Säugetieren auf.

Prionen sind Proteinpartikel (Eiweißteilchen), die noch kleiner sind als Viren. Prionen findet man hauptsächlich im Gehirn und Nervengewebe. Auch der gesunde Organismus besitzt Prionen, die nach neuesten Erkenntnissen eine wichtige Schutzfunktion für die Nervenzellen ausüben.

Infektiöse Prionen sind anders gefaltet. Die Ansammlung von falsch gefalteten Prionen-Proteinen im Hirngewebe wird für die langsame Zerstörung von Nervenzellen verantwortlich gemacht. Die Zerstörung der Nervenzellen führt zu einer spongioformen (schwammartigen) Hirnerkrankung.

Durch die Verformung werden Prionen hochansteckend und offensichtlich giftig für die Nervenzellen. Prionen verbreiten sich aggressiv von  erkrankten Nervenzelle zu gesunden und bewirken, dass diese auch erkranken (siehe: Verheißungen der neuesten Biotechnologien, Kindle ebook).

Die menschliche Variante der Prionen-Krankheit wird Creutzfeld-Jakob-Disease genannt. Normalerweise besteht keine Verbindung zwischen ihr und anderen neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Lou-Gehrig’s-Disease.

Weltweit leiden hauptsächlich ältere Leute unter diesen Erkrankungen, die vornehmlich den ganzen Körper in Mitleidenschaft ziehen. Auch gibt es keine Hinweise darauf, dass Alzheimer, Parkinson oder Lou-Gerhig’s-Disease ansteckende Krankheiten sind, die man auf Gesunde übertragen kann.

Wissenschaftler fanden jedoch heraus, dass die 3 genannten Krankheiten sowie Diabetes Typ-2 zu einer ähnlichen Deformation der Struktur spezifischer Proteine führen. Das Prinzip, welchem erkrankte Prionen folgen, um gesunde Nachbarzellen zu infizieren, scheint auch in anderen neurodegenerativen Erkrankungen vorzuliegen.

Forscher der Universität von Pennsylvania in Philadelphia injizierten die giftige Variante eines Proteins, welches man mit Parkinson assoziiert, in das Gehirn einer gesunden Maus.

Wie in einem im November 2012 in der Zeitschrift Science publizierten Artikel beschrieben wird, wurden kurz nach der Injektion toxische Proteine in den Gehirnarealen gefunden, die normalerweise Dopamin produzieren. Diese Zellen starben alle ab. Somit wurde die Verbreitung von Zelle zu Zelle offensichtlich, die sich ganz so verhielt wie der Übertragungsmechanismus von Prionen. Die Versuchstiere zeigten die gleichen Symptome, die auch Parkinsonpatienten haben.

Nachdem sich Proteine dreidimensional geformt haben, können sie ganz bestimmte Prozesse im Körper  regulieren. Falten sich die Proteine jedoch falsch, könnte der Körper diese missgefalteten Proteine immer noch abstoßen. Das Alter und andere Faktoren hindern jedoch den Abbau fehlgefalteter Proteine. Zudem verbreiten sich diese toxischen Proteine von Zelle zu Zelle und veranlassen die Fehlfaltung von Nachbarzellen.

Virginia Lee, Leiterin des Forschungsteams und Direktorin des Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen an der Pennsylvania-Universität erklärte, dass ihr Institut bei Mäusen eine Antikörper-Therapie testet, welche die Übertragung des giftigen fehlgebildeten Proteins verhindert.

Wenn sie Erfolg hat, könnte eine Therapie angeboten werden, die Parkinson stoppt. Todd Sherer, Direktor der Michael J. Fox Foundation for Parkinson’s Research sammelte Wissenschaftler um sich, welche die Fehlfaltung von Proteinen bei neurodegenerativen Krankheiten erforschen.

Ihr Ziel ist es die Übertragung der toxischen Proteine zu unterbinden. Auch bei Alzheimer sieht man fehlgefaltete Amyloid-beta-Proteine, welche die Krankheit durch Zellkontakte verursachen. Die Liste der Krankheiten, die durch missgefaltete Proteine entstehen, ist beachtlich. Zu ihr gehören Arteriosklerose, Katarakt, Mukoviszidose, Lungenemphysem und Amyloid Kardiomyopathie (A. Dockser Marcus, Mad-Cow-Disease May Hold Clues to other Neurological Disorders, 4.12.2012, The Wall Street Journal).

Bisher setzte man ausschliesslich auf humane embryonale Stammzellen, um Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer, Lou Gerig’s zu therapieren. Über Versuche, in denen man undifferenzierte embryonale Stammzellen Affen injizierte, die man vorher in einen parkinsonähnlichen Zustand brachte, waren Tierschützer entrüstet.

Kurze Zeit nach der Injektion wurden die Tiere getötet und die Gehirne histopathologisch untersucht. Aber die erhofften Dopamin-produzierenden Zellen konnten nicht nachgewiesen werden.

Webseite von Dr. Beburda (sie lebt in USA): http://scivias-publisher.blogspot.com/