„Dt. Umwelthilfe“ riskiert Stromversorgung zahlloser Menschen in Deutschland

Der energiepolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Steffen Kotré, erklärt zum Ende des Tagebaus Jänschwalde:

„Das linksgrüne Verbotskartell hat wieder zugeschlagen und plündert die Stromkunden weiter aus: Der Tagebau Jänschwalde Ost muss trotz Genehmigungen zum Abbau der Braunkohle zumachen.

Damit werden die ohnehin schon teuersten Stromkosten der Welt weiter steigen. Die Strippenzieher, der Abmahnverein Deutsche Umwelthilfe und die Grüne Liga, hatten geklagt und fragwürdige Urteile zur Einstellung des Betriebes erzwungen.

FOTO: Die Linkspartei protestiert rechtswidrig im Hambacher Forst

Schon der Stopp der genehmigten Kohleförderung im Hambacher Forst ist ein rechtsstaatlicher Skandal.

Den Verbotsapologeten ist der soziale Aspekt völlig egal. Sie wollen mit einer künstlichen Verteuerung der Braunkohle ihren instabilen und wetterabhängigen Strom aus Wind und Sonne mit aller Macht in den Markt drücken.

Damit riskieren sie ohne Rücksicht auf die sozialen Belange die Stromversorgung tausender Menschen. Bevor Tagebaue eingestellt werden, müssen triftige Gründe vorliegen. Eine fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung gehört nicht dazu.

Die Deutsche Umwelthilfe greift wie ein Dieb in die Taschen der Steuerzahler und Stromkunden und vernichtet Volksvermögen. Wer grün wählt, wählt Arbeitslosigkeit und Wohlstandsabbau.“


Skepsis der Deutschen in puncto „Energiewende“ nimmt deutlich zu

Die Deutschen stehen Maßnahmen zur Energiewende kritischer gegenüber als noch vor einem Jahr. Auch die Bereitschaft, höhere Energiekosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu akzeptieren, nimmt ab.

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens GfK, das der Tageszeitung Die Welt exklusiv vorliegt. Der Umfrage zufolge hat die Akzeptanz von Maßnahmen für die Energiewende bei den Deutschen in der letzten Zeit abgenommen.

Kurz nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima waren noch 76 Prozent der Deutschen bereit, neue Stromleitungen in ihrer unmittelbaren Umgebung zu akzeptieren, um den Ausbau der erneuerbaren Energie zu fördern und aus der Kernenergie auszusteigen. Ein Jahr danach ist dieser Anteil auf 69 Prozent gesunken.

Ein ähnlich rückläufiger Trend zeigt sich auch bei der Errichtung von Windanlagen: Nur noch knapp zwei Drittel der Deutschen würden neue Anlagen in ihrer Nachbarschaft tolerieren. Vor zwölf Monaten lag der Anteil noch bei über 70 Prozent.

In Zeiten zunehmender Konjunkturängste sinkt auch die Bereitschaft der Deutschen, sich freiwillig an den Kosten für die Energiewende zu beteiligen. Knapp die Hälfte ist für den verstärkten Ausbau der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien – auch wenn dadurch die eigenen Energiekosten steigen. Vor zwölf Monaten lag der Anteil mit 60 Prozent jedoch deutlich höher.

Eine Rückkehr zur Kernkraft als zentralen und „günstigen“ Baustein des Energiesystems in Deutschland ist jedoch für die deutliche Mehrheit der Bürger ausgeschlossen. Wie bereits vor einem Jahr lehnen über 80 Prozent die Nutzung von Kernkraftwerken, selbst mit modernster Betriebstechnologie, ab. Hauptgrund sei das Entsorgungsproblem des Atommülls. Jeder siebte Deutsche ist zudem weiterhin davon überzeugt, daß die „erneuerbaren Energien“ die Kernkraft komplett ersetzen können.

Quelle: Fulda-Info / dts / ots