Israel ehrt Hans Feyerabend aus Ostpreußen als „Gerechten unter den Völkern“

Der aus Ostpreußen stammende Hans Feyerabend wurde am Mittwoch, den 25. November, von Yad Vashem posthum mit dem Ehrentitel „Gerechter un ter den Völkern“ ausgezeichnet. Der Kommandant des Palmnicker Volkssturms hatte im Januar 1945 vergeblich versucht, ein Massaker der SS an 3000 jüdischen Überlebenden eines Todesmarsches zu verhindern.

BILD v.l.n.r.: Berlins Bürgermeister Michael Müller, die Enkelin des Geehrten, Botschafter Yakov Hadas-Handelsman (Foto: israelische Botschaft/Margrit Schmidt)

Zur Würdigung seines mutigen und menschlichen Handelns überreichte der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman am Mittwoch der Enkelin des Geehrten eine Ehrenurkunde und eine Medaille von Yad Vashem. Gastgeber der Ehrung im Roten Rathaus war der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller.

Seit über 50 Jahren ehrt die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem nichtjüdische Menschen, die während der Zeit des Holocaust ihr Leben riskierten, um Juden zu retten, mit dem Titel „Gerechte/r unter den Völkern“.  

Quelle: israelische Botschaft


Bei 130 km/h: Opa stirbt am Steuer, die 12-jährige Enkelin lenkt den Wagen weiter

Im Auto erlitt der Großvater einen tödlichen Herzinfarkt, bei 130 km/h drückte sein Fuß immer noch aufs Gaspedal, driftete zum Straßenrand. Beherzt kletterte seine 12-Jährige Enkelin ans Steuer. Die Mutter des Mädchens glaubt an die Hilfe des Schutzengels:

Als der Kleinlaster mit fast 130 Stundenkilometern die Straße herunterraste und außer Kontrolle zu geraten drohte, wußte die zwölf Jahre alte Miranda Bowman: Sie mußte ihn stoppen.

Mirandas Großvater Paul Parker war gerade an einem Herzinfarkt gestorben, sein Fuß drückte immer noch aufs Gaspedal. Eigentlich hatte der 63-Jährige seine Enkelin im US-Bundesstaat New Jersey nur von der Gokart-Bahn nach Hause fahren wollen. Jetzt hing sein Kopf nach links, schlug an das Fahrerfenster.

30 Sekunden lang war Miranda geschockt, rief „Opa, Opa“, immer wieder „Opa“. Dann löste sie den Sicherheitsgurt und versuchte, per Handy den Notruf zu erreichen  –  keine Verbindung.

Der Wagen beschleunigte weiter, driftete Richtung Straßenrand. Miranda kletterte unter das Steuer, drückte mit der Hand auf die Bremse. Das Tempo nahm zwar ab, aber unter Kontrolle war der Pick-up noch immer nicht…

Quelle und Fortsetzung des Artikels von Katie Zezima aus der WELT hier: http://www.welt.de/108445480