CDU/CSU-Fraktion erinnert an zwei entführte syrische Erzbischöfe

Die bereits vor drei Jahren in Syrien entführten Erzbischöfe Mor Gregorios Y. Ibrahim und Boulos Yazigi sind weiterhin vermisst. Dazu erklärt die menschenrechtspolitisches Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto): foto_2

„Am dritten Jahrestag der Entführung des syrisch-orthodoxen Erzbischofs Mor Gregorios Y. Ibrahim und des griechisch-orthodoxen Erzbischofs Boulos Yazigi verurteilen wir diese Tat erneut aufs schärfste und fordern die Entführer auf, die hohen kirchlichen Würdenträger unverzüglich freizulassen.

Ihr Schicksal ist ungewiss. Seit drei Jahren fehlt von ihnen jegliches Lebenszeichen und alle Bemühungen um die Freilassung der Bischöfe blieben erfolglos. Wir werden die Botschafter des interreligiösen Dialogs und der Versöhnung niemals vergessen und uns weiterhin mit Nachdruck für ihre Freiheit einsetzen. Beide Würdenträger gelten als Befürworter der friedlichen Koexistenz der Religionsgemeinschaften und aller in Syrien lebenden Ethnien.

Aus Anlass dieses traurigen Jahrestages erinnert der Bundesverband der Aramäer in Deutschland auch in diesem Jahr vor allem an die Versöhnungsbotschaft der Roadmap für den Frieden in Syrien, die Erzbischof Mor Gregorios Y. Ibrahim im Juli 2012 veröffentlichte.

Damit rief er zu Versöhnung, Vergebung, Dialog und Gegenseitigkeit auf, um einen Weg zu einer Beendigung der Gewalt, der Bewahrung des einmaligen pluralistischen Gefüges der syrischen Gesellschaft und der nationalen Einheit Syriens aufzuzeigen.“