Neuseeland: Kirche entsetzt über Massenmord

Der em. kath. Bischof von Christchurch, John Basil Meeking, äußert sein Entsetzen nach den Anschlägen auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch, in der 600.000 Menschen leben, darunter 70.000 Katholiken:

„Es ist eine schreckliche Tat, die wir mit Nachdruck verurteilen. Mit so etwas hätten wir in unserer ruhige Gemeinde in Christchurch nie gerechnet.

Wir stehen unter Schock wie die ganze Nation und wir bekunden unsere Solidarität mit den betroffenen Familien und den Muslimen. Wir vertrauen Gott die Toten und das Leid an, das durch das Massaker an Unschuldigen verursacht wurde.“

Vier bewaffnete Männer, angeführt vom 28-jährigen Australier Brenton Tarrant, verübten die Anschläge. Bei den Attentaten gab es mindestens 49 Tote. Die neuseeländische Premierministerin Jacinta Arden erklärte: „Dies ist einer der dunkelsten Tage in der Geschichte Neuseelands.“

Der Vorsitzende der Neuseeländischen Bischofskonferenz, Patrick James Auckland, gab in einer Botschaft an alle kath. Gemeinden der Nation bekannt, dass bei den Gottesdiensten am kommenden Sonntag, dem 17. März, für die Opfer gebetet werden soll.

Quelle: Fidesdienst


Widerspruch aus den USA: Erzbischof Chaput von Philadelphia kritisiert Kardinal Marx

Die Plädoyers von Kardinal Marx und Bischof Bode zugunsten einer kirchlichen Segnung homosexueller Partnerschaften haben Entsetzen in den Vereinigten Staaten hervorgerufen. 

In zahlreichen Kommentaren wurde mit Fassungslosigkeit reagiert. Erzbischof Charles Chaput von Philadelphia (siehe Foto) kritisiert Kardinal Marx für seinen Vorstoß zugunsten gleichgeschlechtlicher Beziehungen. Philadelphia ist eine der wichtigsten Diözesen in den USA.

In seiner wöchentlichen Kolumne erklärt Erzbischof Chaput: „Es gibt keine Wahrheit, keine echte Barmherzigkeit und kein wirkliches Mitleid in der Segnung von Handlungsweisen, die Menschen von Gott wegführen.“  – Ein solches Ritual wäre eine Form der Kooperation mit einer „moralisch verbotenen Tat“, erklärte der Oberhirte.

Quelle und weitere Infos hier: http://herz-jesu-bulletin.blogspot.de/2018/02/erzbischof-chaput-von-philadelphia.html


Trumps Sieg zeigt, daß linke volkspädagogische Belehrungen nicht mehr fruchten

Dieter Stein, Chefredakteur der konservativen Wochenzeitung JUNFE FREIHEIT, schreibt in einem Kommentar Folgendes zum Ausgang der Präsidentschaftswahl in den USA:Facebook-Zitat-Stein

Schockstarre und lange Gesichter in Berlin und Brüssel. Entsetzen steht deutschen Fernsehmoderatoren und Politikern ins Gesicht geschrieben. Hysterisch sehen einige Kommentatoren das „Ende des Westens“ nahen. Es fehlt nur noch, daß die Bundesregierung in der Hauptstadt Flaggen auf Halbmast setzen läßt und die Radiosender durchgehend Trauermusik spielen.

Die Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten ist eine schallende Ohrfeige für das Establishment in den Vereinigten Staaten – aber auch in Europa. Es war ein Plebiszit gegen die saturierte politisch-mediale Klasse in den Metropolen, gegen die arrogante kulturelle Happy Few Hollywoods und New Yorks, gegen die geölt laufenden Netzwerke von Lobyygruppen und Thinktanks.

Die Wahl von Donald Trump ist ein Paukenschlag wie die Wahl Obamas vor acht Jahren. Nur daß der Zug jetzt in eine andere Richtung gehen wird. Es ist ein Aufstand der Kleinstädte, des Landes, der Arbeiter gegen die abgehobenen linksliberalen Eliten an Ost- und Westküste.

Die Leute haben die Politische Korrektheit satt, sie haben die ständigen volkspädagogischen Belehrungen und Umerziehungsprogramme satt, sie haben die einseitige Berichterstattung der großen Zeitungen und Fernsehkanäle satt, sie haben die durch die Windkanäle konturenlos und austauschbar gewordenen Technokraten der Apparate satt.

Trumps Sieg ist auch ein Desaster für die deutschen Auslandskorrespondenten. Alle haben die Nase gerümpft über den Underdog und seine Anhänger lächerlich gemacht. Nun kommen sie schmerzhaft in der Realität an.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/ohrfeige-fuer-das-establishment/


Indien: Entsetzen wegen Mordanschlag auf Nonnen und kirchliche Helfer in Jemen

Am Rande ihrer Vollversammlung in Bangalore bringen die indischen Bischöfe “Sorge, Entsetzen und Trauer nach dem niederträchtigen Anschlag” zum Ausdruck, bei dem am vergangenen 4. März in Aden (Jemen) 16 Menschen, darunter vier Ordensfrauen (Mutter-Teresa-Schwestern), ermordet wurden.   _SITE_MUNDO_4d95e5470607b

Eine der vier ermordeten Schwestern aus der „Kongregation der Missionarinnen der Nächstenliebe“, Schwester Anselma, stammt aus der indischen Diözese Gumla im Unionsstaat Jharkhand.

Die rund 180 versammelten Bischöfe der Katholischen Bischofskonferenz in Indien (CBCI) beteten gemeinsam für die Opfer und bringen der von Mutter Teresa von Kalkutta gegründeten Kongregation ihr Beileid zum Ausdruck.

Die Oberhirten wünschen sich auch eine baldige Freilassung des indischen Paters Tom Uzhunnalil, der bei dem Attentat verschleppt wurde und sich noch in den Händen der mutmaßlich islamischen Terroristen befindet.

Die Ordensgemeinschaft der Mutter-Teresa-Schwestern bekräftigen in einer offiziellen Verlautbarung, dass sie auch nach dem Massaker in Jemen ihre Tätigkeit im Land fortsetzen und „Armen und Bedürftigen dienen“ werden. Im Mutterhaus des Ordens in Kalkutta fand ein Trauergottesdienst für die ermordeten Mitschwestern statt.

Quelle: Fidesdienst


Münster: Das Schlemmermahl in der Erpho-Kirche entweiht diese heilige Stätte

In der katholischen Zeitung „Tagespost“ wurde in der vorigen Woche ein Leserbrief von Andreas Grochtmann veröffentlicht. Der Diplom-Theologe und gelernte Küster aus Münster befaßt sich kritisch mit dem Schlemmermahl, das am vergangenen Sonntag in der Erpho-Kirche (Münster-Innenstadt) veranstaltet wurde  –  siehe hierzu unser Bericht: https://charismatismus.wordpress.com/2016/02/28/muenster-katholische-erpho-pfarrei-bietet-luxusmahl-im-gotteshaus/

Hier folgt ergänzend dazu die Stellungnahme Grochtmanns zu diesem Thema:

„In den Pfarrnachrichten der Katholischen Kirchengemeinde Sankt Mauritz stieß ich auf eine Einladung „der besonderen Art“. Die Großgemeinde im Osten von Münster setzt sich aus mehreren Kirchorten mit ihren jeweiligen Kirchen zusammen.   chrkn

Am Sonntag den 28. Februar wird dort zu einem Verwöhn – Menü „Paradiesisch schlemmen“ eingeladen. Ich konnte dieser Einladung ferner entnehmen, dass es sich um ein 4 Gänge Menü mit „begleitenden Weinen“ handelt. Das Catering übernimmt eine Weinhandlung. Kostenpunkt 50 Euro pro Person. Um persönliche Anmeldung per Telefon wird gebeten.

Einige kurze Anmerkungen zur theologischen Einordnung. Nach katholischem Kirchenverständnis ist die Kirche das Herzstück der Gemeinde. Die Kirche ist ein Gott geweihter Raum und damit auch ein heiliger Ort. Als sakraler (heiliger) Raum grenzt er sich so ganz bewusst vom profanen (weltlichen) Räumen ab. In liturgischen Handlungen (z. B. Gottesdiensten) dient Gott zunächst und vor allen Dingen den Menschen. Die Antwort des Menschen ist der Lobpreis Gottes, die Danksagung für die eigene Existenz, das pure Leben, ein Dach über den Kopf und noch vieles mehr…

Als praktizierender Katholik bin ich über diese Veranstaltung entsetzt und erschüttert! Solche Events haben in einer Kirche nichts zu suchen.

Wenn in einer Gott geweihten katholischen Kirche solch ein opulentes „Mahl mit Weinausschank“ stattfindet, das ja gut andernorts seinen Platz haben kann, wird dieser Heilige Ort entweiht. Falls diese Veranstaltung nicht doch noch kurzfristig abgesagt wird, möchte ich an dieser Stelle alle Christen guten Willens einladen, diese Veranstaltung zu meiden. Um der Ehre Gottes willen, zur Bewahrung unseres Gespürs für Seine Heiligkeit und Seine außergewöhnliche Liebe zu uns.“