Corona-Risiko im Freien x-mal geringer

Für Treffen im Freien gibt es eine wissenschaftlich basierte Entwarnung: Eine aktuelle, im Journal of Infectious Diseases vorab veröffentlichte Meta-Analyse hält das Infektionsrisiko mit SARS-CoV-2 bei Außenaktivitäten für deutlich geringer als bei Innenaufenthalten.

In fünf der durch ein interdisziplinäres Forscherteam ausgewerteten Studien betrug der Anteil der Übertragungen, die draußen stattgefunden haben könnten, weniger als zehn Prozent.

Eine der in die Analyse einbezogenen Studien bezifferte das Risiko einer Infektion im Freien sogar als knapp 19-mal niedriger als das innerhalb geschlossener Räume.

Das ist das Ergebnis einer groß angelegten Datenbankanalyse, in der nach Studien und Fachartikeln gesucht worden war, die Übertragungsereignisse im Innen- und im Außenbereich analysierten.

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://www.nachdenkseiten.de/?p=68188#more-68188


Polizeigewerkschaft: Keine Entwarnung bei der Einbrecher-Kriminalität

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat davor gewarnt, die gesunkenen Zahlen bei der Einbruchskriminalität als Trendwende zu werten. Eine solche sei erst durch längerfristige Betrachtung und gründliche Auswertung nachweisbar.

Deshalb dürfe es auch keine Entwarnung geben, zumal die Aufklärungsquoten nach wie vor überschaubar seien. Die fehlende Vorratsdatenspeicherung bleibt ein Hindernis, um Bandenstrukturen aufzudecken.

In München erklärte der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt:

„So erfreulich die Informationen des BKA über sinkende Zahlen bei der Einbruchskriminalität sind, eine Trendwende sind sie nicht. Eine solche ist erst belegbar, wenn die Zahlen über einen längeren Zeitraum sinken und gründlich ausgewertet sind.

BILD: Buchtitel von Rainer Wendt: „Deutschland in Gefahr“

Wenn in einem Zeitraum von zwei Jahren die festgestellten Delikte sinken, kann dies schon bald wieder anders aussehen, wenn die Anstrengungen nachlassen. Deshalb darf es keine Entwarnung geben, vielmehr müssen die Möglichkeiten der Ermittlungsbehörden weiter verbessert werden.

Die Ursachen für den Rückgang sind vielfältig. So haben Polizei und Staatsanwaltschaften durch Schwerpunktsetzung bei der Bekämpfung der Einbruchskriminalität das Personal verstärkt in diesem Phänomenbereich eingesetzt. Das war auch richtig so, denn kaum ein anderes Delikt berührt das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung so sehr, wie die Angst davor, Opfer von Kriminalität innerhalb der eigenen vier Wände zu werden.

Außerdem hat ein verbesserter Informationsaustausch zwischen den Polizeibehörden der Länder und auch europaweit dazu geführt, dass schon sehr frühzeitig erkannt wird, wo reisende Täter am Werk und wie sie operieren. Dabei gehen durch verbesserte Technik keine Lagebildinformationen verloren; dieser Informationsaustausch ist für den gezielten Kräfteeinsatz wichtig.

Die Veränderungen in der Gesetzgebung haben die Möglichkeiten der Ermittlungsbehörden verbessert, beispielsweise durch Abhörmassnahmen bei Verdächtigen, die Verdächtigen zu erkennen und die Ermittlungsergebnisse zu verbessern. Ob sich Täter durch eine höhere Strafandrohung von der Tat abhalten lassen, ist höchst umstritten, man weiß es schlicht nicht. Aber der Gesetzgeber hat durch sein Handeln dafür gesorgt, dass hohe Freiheitsstrafen möglich sind, wenn die Täter überführt werden.

Die steigende Zahl der versuchten Einbrüche deutet darauf hin, dass sich die Sicherheitstechnik verbessert hat und die Menschen ihr Eigentum besser schützen als früher. Dazu haben sicher auch die Zuschüsse beigetragen, die die Bundesregierung bereitgestellt hat.

Nach wie vor bleibt die Forderung nach einer wirksamen Vorratsdatenspeicherung auf der Tagesordnung, darüber sollten sich künftige Koalitionspartner dringend verständigen. Die Ermittler müssen in die Kommunikationsvergangenheit von dringend Tatverdächtigen schauen können, um Bandenstrukturen aufzudecken und an die Hintermänner organisierter Tätergruppen heranzukommen.“

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-meldungen-ueber-trendwende-verfrueht-keine-entwarnung/


„Die Islamisierung ist bereits im vollen Gange“

Der deutschjüdische Schriftsteller und „Querdenker“ Henryk M. Broder befaßt sich in einem ausführlichen Artikel in der Tageszeitung DIE WELT online vom 29. Dezember 2014 kritisch mit dem Thema Islam/isierung.

Unter dem ironischen Titel „Entwarnung  – Alles gut mit dem Islam in Deutschland“ warnte er vor einer weiteren Verharmlosung der durch den Islam hervorgerufenen Probleme. Der bekanne Publizist schreibt u.a.: Moschee-Bonn-4

„Wenn über die Umwidmung von Kirchen in Moscheen geredet wird, wenn Weihnachtsmärkte in Wintermärkte umbenannt werden, wenn ahnungslose Ignoranten sich dafür starkmachen, dass in den Weihnachtsgottesdiensten muslimische Lieder gesungen werden (…), dann kann von der Gefahr einer Islamisierung nicht die Rede sein, dann ist sie bereits in vollem Gange.

Natürlich braucht Deutschland Zuwanderung. Natürlich müssen Flüchtlinge aufgenommen werden. Natürlich kann eine Nation, die von der Globalisierung profitiert, sich nicht von der Welt abschotten. (…)

BILD: Große Moschee in Bonn (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Wenn sich aber eine nationale Einheitsfront formiert, in der die christlichen Kirchen, der Zentralrat der Juden, die Gewerkschaften, das Handwerk, die Arbeitgeber und die üblichen Verdächtigen aus dem Kulturbetrieb Seit an Seit marschieren und alle, die an dieser Prozession nicht teilnehmen wollen, zu Dumpfbacken, Nationalisten, Rassisten, Nazis und einer „Schande für Deutschland“ erklärt werden, dann stimmt irgendetwas nicht mit der gelebten Demokratie in unserem Land.“

Quelle und vollständiger Broder-Text hier: http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article135806015/Entwarnung-Alles-gut-mit-dem-Islam-in-Deutschland.html


Hoax: Polizei enthüllt Falschmeldung über Drogen-Handschuhe als Werbegeschenk

Polizeimeldung: „Unseriöse Warnungen über WhatsApp“ vom 5.12.2013:

„Fantasiereiche Nachrichten kursieren zurzeit auf der Handy-Applikation „WhatsApp“. Gleich vorne weg die Entwarnung: Die Geschichten sind frei erfunden, entbehren jeglicher Grundlage und sollten daher keinesfalls weiter verschickt oder geteilt werden.

Gemäß den Verfassern der sogenannten HOAX wird vor Damenhandschuhe als Werbegeschenke gewarnt. Diese würden angeblich, so der Verfasser, dünne Nadeln enthalten, woran man sich sticht und eine Droge injiziert bekomme. In der Folge würden die Personen betäubt und unter anderem ausgeraubt.

Es handelt sich (bei solchen Geschichten) um sog. HOAX, die regelmäßig im Internet oder auch über WhatsApp gesteuert werden.“

Quelle (siehe 3. Meldung dort): http://presse.polizei-bwl.de/_layouts/Pressemitteilungen/DisplayPressRelease.aspx?List=7fba1b0b-2ee1-4630-8ac3-37b4deea650e&Id=79744