Israels neue Regierung bietet Gaza das Konzept „Entwicklung für Sicherheit“ an

„Wir müssen die Richtung ändern“

Am 12.9.2021 skizzierte Außenminister Yair Lapid bei einer Konferenz über Terrorabwehr des International Institute for Counter-Terrorism (ICT) einen Entwicklungsplan für Gaza als Gegenleistung für koordinierte Anstrengungen gegen die militärische Aufrüstung der Hamas.
Der Entwicklungsplan soll Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen enthalten.​​
Dazu erklärte Außenminister Lapid:

Außenminister Yair Lapid

„Der Staat Israel muss sich die Frage beantworten: Was wollen wir mit Gaza machen? Seit Israel den Gazastreifen im Jahr 2005 verlassen hat, kommt es immer wieder zu Gewaltkonflikten, die den Bewohnern und der Wirtschaft des Landes Leid und Schaden zufügen.

Die bisherige Politik Israels hat die Situation nicht wesentlich geändert. Die Sperren stoppten den Schmuggel und die Waffenproduktion nicht. Erst letzte Nacht haben wir den Gazastreifen angegriffen, nachdem eine Rakete abgefeuert wurde und die Bewohner wieder in die Bunker mussten. Wir müssen die Richtung ändern. Was sollen wir tun?

Die kurze Antwort ist, dass wir eine mehrjährige, große Massnahme genannt  ‚Wirtschaft im Austausch für Sicherheit‘ unternehmen müssen. Dies ist eine realistischere Version dessen, was einst ‚Rehabilitation in Austausch gegen Entmilitarisierung‘ genannt wurde. Der Zweck eines solchen Schrittes besteht darin, auf beiden Seiten der Grenze Stabilität zu schaffen – in Sachen Sicherheit, Zivilbevölkerung, Wirtschaft und Politik.

Die internationale Gemeinschaft und die Bevölkerung von Gaza müssen wissen, dass der Hamas-Terror die Barriere zwischen ihnen und einem normalen Leben ist.
Darüber hinaus wird ein solcher Schritt Israel ermöglichen, Ressourcen und Beiträge im wirklichen Kampf zu konzentrieren, angesichts des iranischen Nuklearprogramms und des iranischen Versuchs, durch die Ausbreitung von Terrorismus und Gewalt eine Regionalmacht zu werden.

Überraschenderweise wurde nie ein ernsthaftes Angebot im Bereich Wirtschaft für Sicherheit in Gaza auf den Tisch gelegt; sicherlich nicht offiziell und aus einer Gesamtbetrachtung der Situation der Palästinenser. Viele Experten werden Ihnen sagen, dass ein solcher Zug keine Umsetzbarkeit hat. Die Antwort lautet: Wir haben es nicht versucht.

Die einzigen beiden Alternativen, die seit langem auf dem Tisch liegen, sind die Besetzung von Gaza oder die Fortsetzung endloser, wiederkehrender Kampfkonflikten. Das sind zwei schlechte Alternativen.

Quelle (Text / Foto): Botschaft des Staates Israel in Berlin


Zeitfenster in der Entwicklung des Menschen

Von Christa Meves

Heute möchte ich Sie mit dem entwicklungspsychologischen Begriff „Zeitfenster“ bekanntmachen, weil ich in der letzten Zeit die Erfahrung gemacht habe, dass manche Eltern besorgt sind vor dem nun wartenden Schulanfang ihrer Kleinen wegen eines unüblichen Verhaltens mancher ihrer Sprösslinge.

Die betroffenen Kinder zeigen ein Verhalten, mit dem sie auffallen könnten.

Zum Beispiel: Ein Sechsjähriger macht in kurzen Abständen einen Nasenschnaufer, ein Mädchen lässt nicht davon ab, sich immer wieder Locken auszureißen, ein anderer kaut an den Fingernägeln, eine andere muss häufig auf die Toilette, um sich die Hände zu waschen.

Regelmäßig erklären die besorgten Eltern, dass diese Angewohnheiten schon eine ganze Weile vorhanden sind und dass sie samt Oma und Papa trotz vieler Mahnungen es nicht geschafft haben, das Kind zu bewegen, von diesen Stereotypien abzulassen. „Will ich doch auch nicht“, pflegt das so angesprochene Kind dann zu antworten. Aber statt Fortschritten sei nach ausführlicher Beachtung eher eine Verstärkung der Symptome eingetreten, berichten die Erziehenden.

Zur Erläuterung ist es aber nötig, zunächst ein wenig tiefer die Ursachen solcher Erstsymptome von Verhaltensstörungen in den Blickpunkt zu rücken; denn es fehlt in diesen Bereichen an Kenntnis über die Notwendigkeit, die Zeitfenster im Entwicklungsgang des Menschen zu beachten.

Die Bezeichnung Zeitfenster ist ein ausgesprochen anschaulicher Begriff der Entwicklungspsychologie.

Er betrifft die Gegebenheit, dass sich jeder Entwicklungsschritt beim Menschen immer mit einer bestimmten Dauer in einem bestimmten Alter vollzieht. Entwicklungsaufgaben treten altersentsprechend ein und wollen geübt sein. Wir Menschen haben unser Sein in Phasen, in Stufungen zu vollziehen.

Dafür ist der Begriff Zeitfenster besonders zutreffend, weil ein Fenster nicht nur erhellenden Ausblick, sondern meist auch die Möglichkeit enthält, sich öffnen zu können, und damit natürlich auch die Möglichkeit hat, sich zu schließen.

Eine Zeitlang entsteht ein gewisser Schwerpunkt in den Verhaltensformen, der vergeht, wenn dieser genug geübt ist und unwichtiger wird. So schließt sich z. B. an die Säuglingszeit die Trotzphase an. Das Zeitfenster der Säuglingszeit schließt sich, nachdem das Kind eine Bindung an die Mutter erworben hat. Daran schließt sich ein Zeitfenster mit neuen Aufgaben an, in dem das Kind ein Bedürfnis nach Selbstständigkeit entfaltet, und zwar von dem Augenblick an, in dem es alleine laufen kann.

Schwierigkeiten z. B. der eben beschriebenen Art pflegen bei den Entfaltungsaufgaben der jeweiligen Phasen dann aufzutreten, wenn solche Hauptaufgaben nicht hinreichend eingeübt wurden,  z. B. weil das von den Erziehenden nicht beachtet wurde oder das Schicksal das verhinderte.

Verpasste Bindung an die Mutter mit Zeitfenster in der Säuglingszeit kann man später nicht selbstverständlich nachholen, z. B. durch die Begegnung mit wechselnden Pflegerinnen in der Kita.

Diese Restbestände von Lebensaufgaben, die in der jeweiligen Stufe unerledigt blieben, verweilen dann mit einem unbestimmten Nachholbedürfnis in der Kinderseele. Die Kinder beginnen unruhig zu werden, weil ein elementarer Drang nicht abgesättigt worden ist. Und dieser Mangel wird dann leicht durch eine der eben beschriebenen Angewohnheiten zu kompensieren versucht.

Das geschieht dem Kind in jeder Stufe ohne jedes Bewusstsein von dessen Bedeutung. Es hilft also nicht, wenn eine Mutter jetzt immer und immer wieder dem Kind sagt, es möge aufhören, z. B. an den Fingernägeln zu beißen oder am Daumen zu lutschen.

Die Frage „Warum tust du das?“ ist sinnlos, denn das Kind weiß nicht, warum die Natur in ihm auf einen seelischen Mangel mit einem groben, unbewussten, häufig wiederholten Selbstheilungsversuch reagiert, sondern im Gegenteil: Die häufige Thematisierung der Angewohnheit durch die Erziehenden verstärkt den Zwang zu den unliebsamen Tätigkeiten.

Solche Symptome lassen sich in der Kindheit so schwer abgewöhnen, weil alles, was sich dort im Gehirn abspielt, als Lebensgrundlage so fest eingeprägt wird. In den späteren Stufen werden alle inneren bedeutsamen Aufgaben leichter veränderbar – jedenfalls die neu hinzukommenden -, während die alten Prägungen zäh zu haften pflegen.

So enthält z. B. das Zeitfenster Pubertät, das mit der Geschlechtsreife geöffnet wird, für Mädchen oft das Bedürfnis, durch Schlankheit ihr Selbstwertgefühl zu steigern. Das lässt sich durch regelmäßig reduzierte Kalorienzufuhr zwar erreichen.

Aber wenn das in der ersten Lebenszeit vorhandene Bedürfnis nach emotionaler und oraler Sättigung nicht befriedigt wurde, kann aus dem Mangel das dringliche Bedürfnis entspringen, das irgendwie nachzuholen; und so vereinnahmt die Jugendliche unbesehen so viele Kalorien, dass sie eher vollbeleibt wird, als dass der Wunsch, schlank und damit modisch erwünscht zu sein, sich erfüllen lässt.

Oder ein weiteres Beispiel aus dieser Altersstufe: Ein Jugendlicher sitzt im Allgemeinen wie ein junger Vogel auf dem Nestrand, plant Ausbildung und Auszug. Das innere Zeitfenster drängt dazu. Bleibt er jetzt dennoch bei Pension Mama hängen, dann ist das ein Zeichen dafür, dass sein Seelenrucksack aus der Kindheit entweder für ihn zu schwer ist oder dass er aus Bequemlichkeit nun einmal zu sehr Mamas klasse Hotel liebt.

Das Letztere ist mit Eigenwillen zu ändern, das Erstere aber nicht – es sei denn, jemand hilft ihm, den Rucksack tragbar zu machen. Sein Zeitfenster klemmt eben. Er hat es nicht zum angemessenen Zeitpunkt schließen können.

Deshalb brauchen die Erziehenden bei allen Stufen der Kinder und Jugendlichen und später bei sich selbst ein Gespür für die Zeitfenster – und das heißt Wissen um den sich entfaltenden Menschen. Er versucht sich sonst unbewusst selbst zu helfen, ohne zu ahnen wieso. Er strebt doch lediglich nach dem Gesetz, nach dem er von Gott und dessen Natur angetreten ist.

Je mehr also Eltern mit einem gesunden Menschenverstand beim Umgang mit ihrem Kind spüren, was für ihr Kind in den jeweiligen Phasen das Richtige ist – also weniger künstlich, sondern entwicklungsgerecht -, umso mehr wird ihr liebster Schatz den ihm zugemessenen Weg finden und dann auch von lästigen Angewohnheiten lassen können; denn die haben für ihn dann keinen Sinn mehr.

Unsere Autorin Christa Meves ist Psychotherapeutin für Kinder/Jugendliche, Publizistin und Bestsellerautorin


Civey-Institut: 46% der CDU-Wähler wollen, daß ihre Partei konservativer wird

Wie die WELT am SONNTAg auf S. 3 in ihrer heutigen Ausgabe vom 20. Juni berichtet, ist die Bevölkerung gespalten in der Frage, in welche Richtung sich die CDU entwickeln sollte. Eine Umfrage des Instituts Civey unter mehr als 5000 Bundesbürgern im Auftrag von WELT-TV kam zu folgenden Ergebnissen:

40% der Befragten plädieren für einen konservativeren Kurs der CDU. – Bei den CDU-Anhängern ist diese Zahl mit 46% noch höher.

Ein Drittel der insgesamt Befragten meint, es könne beim derzeitigen Stand(punkt) bleiben. 27% wünschen eine linksliberalere Entwicklung der Partei.

Bei den CDU-Anhängern sagen 47%, es solle sich nichts ändern. Nur wenige plädieren für eine linksliberalere Richtung.


WANN beginnt das menschliche Leben?

Von Dr. Lothar Gassmann

Der Mensch ist Mensch von der Zeugung an. Sobald die weibliche Eizelle und die männliche Samenzelle beim Befruchtungsvorgang ineinander verschmelzen, entsteht vollständiges menschliches Leben.

  • Leben ist es, weil es seine eigenen Zellen nachbilden. Sehr bald sind auch Stoffwechsel- und Ernährungsprozesse nachweisbar.
  • Menschlich ist es, weil es die spezifisch menschliche Chromosomenzahl von 46 Chromosomen und menschliche Erbinformation hat.
  • Vollständig ist es, weil der ganze Mensch in der befruchteten Eizelle vorliegt. Qualitativ (wertmässig) wird danach nichts mehr hinzugetan, denn alle Anlagen sind bereits vor. Was hinzukommt, sind nur quantitative (mengenmässige) Komponenten: Nahrung, Sauerstoff  –  und Zeit, um zu wachsen und zu reifen. Das ändert aber nichts daran, dass bereits die befruchtete Eizelle der ganze Mensch ist.

Jeder Mensch besitzt anderes, ihm eigentümliches Erbgut, weil sich die Chromosomen bei jeder Befruchtung in unendlicher Mannigfaltigkeit immer verschieden kombinieren.

So entsteht jeder Mensch schon bei der Befruchtung als ein unverwechselbares, einzigartiges Wesen.

Vom Moment der Zeugung an ist festgelegt, wie gross er sein wird, welche Begabungen und Charaktermerkmale in ihm liegen, welche Haarfarbe, Augenfarbe, ja sogar Schuhgrösse und Fingerabdrücke er haben wird usw. – also alle unveränderlichen Merkmale seines Wesens.

Chromosomen sind die hauptsächlichen Träger der Erbinformation. Sie und ihre Teilstücke, die Gene, bestehen im wesentlichen aus den äusserst feinen Kettenmolekülen der DNS (Desoxyribonucleinsäure), auf denen die ganze Erbinformation wie auf Mikrotonbändchen aufgezeichnet ist.

Der Informationsgehalt des menschlichen Erbmaterials beträgt nach Schätzungen von Molekularbiologen etwa 5 Milliarden Informationseinheiten. Das ist umgerechnet etwa soviel Information, wie sie in 600.000 Druckseiten mit je 500 Worten oder einer Bibliothek von mindestens 1000 Büchern aufbewahrt ist. Und diese ganze «Bibliothek» befindet sich in einer DNS-Menge von bloss sechs Milliardstel Milligramm im unsichtbar kleinen Zellkern!

Die Anlagen sind dem Menschen somit mitgegeben. Was aber daraus wird – ob er seine Anlagen ausbaut oder verkümmern lässt -, liegt an ihm und an seiner Umgebung, die ihn fördern oder behindern kann. Am Wesenskern des Menschen, der bei der Zeugung angelegt wird, können abersolche (zeitlich sekundären) Einflüsse nichts ändern.

Somit wurde in der Naturwissenschaft Entscheidendes erkannt. Einer der führenden Humanembryologen, Prof. Dr. Erich Blechschmidt, schreibt dazu: «Ein Mensch wird nicht Mensch, sondern ist Mensch und verhält sich schon von Anfang an als solcher. Und zwar in jeder Phase seiner Entwicklung von der Befruchtung an.»

Er muss nur noch wachsen und reifen. Es ist vielen unbekannt, wie schnell dies vor sich geht: so schnell, dass er schon innerhalb der Drei-Monats-Frist nicht nur vom Erbmaterial her, sondern sogar mit blossem Auge als Mensch erkennbar ist.

Vier Wochen nach der Befruchtung ist der wachsende Embryo (Keimling) nämlich bereits zehntausendmal grosser als das befruchtete Ei. Sein Gewicht wird er bis zur Geburt gar um das Sechsbillionenfache vergrössern. Zu 90% vollzieht sich sein Wachstum im Mutterleib, zu nur 10% ausserhalb.

DIESER TEXT ist eine Leseprobe aus dem Buch von Dr. Lothar Gassmann: Abtreiben? Fragen und Entscheidungshilfen. Medizinische, theologische, psychologische und soziologische Fakten über Abtreibung, verbunden mit praktischer Hilfestellung für Betroffene. 111 Seiten, 9,80 Euro

Bestellen können Sie gerne hier: https://l-gassmann.de/produkt/abtreiben-fragen-und-entscheidungshilfen/


Gynäkologe Dr. Kiworr hält Abtreibungärztin Hänel Falschinformationen vor

Der Gynäkologe Dr. med. Michael Kiworr hat der Abtreibungsärztin Kristina Hänel aus Gießen vorgeworfen, Falschinformationen und ein irreführendes Bild zu verbreiten.

Zum Hintergrund: Das Amtsgericht Gießen hatte Hänel im November zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt, weil sie auf der Internetseite ihrer Praxis über Abtreibungen informiert und geworben hatte.

Im Nachrichtendienst Twitter veröffentlichte Hänel am 12. März ein Bild, das nach ihren Angaben „eine Fruchtblase in der 7. SSW (Schwangerschaftswoche)“ zeigt. Dazu schrieb sie: „Bitte erinnert die Presse daran, dass sie sich nicht mit den sogenannten Abtreibungsgegnern gemein machen soll, indem sie immer wieder deren Bilder zeigt. Niemand sieht mit bloßem Auge einen Embryo in der 7. SSW.“

Auf dem Bild ist ein etwa vier Zentimeter langes, weißes, glänzendes Gebilde zu sehen.

Laut Kiworr zeigt das Foto möglicherweise nur eine Fruchtblase ohne sichtbaren Embryo oder einen Embryo „nach einer nicht intakten Fehlgeburt oder einer Abtreibung“.

Da Hänel im gynäkologischen Bereich überwiegend Abtreibungen durchführe und damit „leider überwiegend nur abgetriebene, zerstückelte Embryonen und Feten, aber kaum lebende Embryonen zu Gesicht bekommt“, sei ihr dieses Bild vielleicht vertrauter.

Es spiegle aber keinesfalls das tatsächliche Spektrum lebender Embryonen wieder. Die Aussage, dass man einen Embryo in der siebten Schwangerschaftswoche nicht mit bloßem Auge erkennen könne, sei falsch: „Jeder Facharzt für Gynäkologie und Embryologe kann aus eigener Berufserfahrung das Gegenteil sagen.“

BILD: Das fundierte Sachbuch von Dr. Kiworr über die Entwicklung des ungeborenen Kindes

Problematisch sei, dass Hänel nicht die Art der Berechnung der Schwangerschaftswoche angebe. Sie könne sowohl nach dem tatsächlichen Lebensalter des Embryos nach der Befruchtung als auch nach der letzten Periode der Schwangeren erfolgen.

Im ersten Fall sei der Embryo in der siebten Woche acht Millimeter, im zweiten Fall bereits zwei Zentimeter lang. Auf jeden Fall habe zu diesem Zeitpunkt das Herz des Kindes begonnen zu schlagen. Augenanlage sowie Hand- und Fußteller seien mit bloßem Auge zu erkennen.

Wenn mit der siebten Schwangerschaftswoche die Berechnung nach der letzten Periode gemeint sei, könne man bei dem Embryo bereits „komplett ausgebildete Arme und Beine sowie Augen und Ohren mühelos erkennen“.

Quelle: http://www.idea.de/menschenrechte/detail/vorwurf-abtreibungsaerztin-haenel-verbreitet-falschinformationen-104665.html

HINWEIS auf unsere Besprechung des Kiworr-Buches: https://charismatismus.wordpress.com/2018/01/20/ein-kompetenter-arzt-schildert-die-entwicklung-des-kindes-im-mutterleib/


Israel: Platz 1 bei Forschung/Entwicklung – Deutschland Platz 2 bei Gesamtwertung

Israel gehört zu den innovativsten Ländern weltweit. Das Land kommt im Bloomberg Innovation Index 2016, für den die Wirtschaft von über 200 Ländern in sieben Kategorien verglichen wurde, auf den 11. Gesamtplatz.

Allerdings ist Israel sowohl in der Kategorie „Forschung und Entwicklung“ als auch bei der „Forscherdichte“ weltweit auf Platz 1. Südkorea führt die Gesamtliste des Index an, gefolgt von Deutschland und Schweden.

Quellen: Bloomberg Business, israel. Botschaft


Studie belegt: Christliche Missionsarbeit fördert Kultur, Zivilisation und Rechtsstaat

Eine groß angelegte Studie weist nach, daß gute Missionsarbeit der wirksamste Faktor in der Entwicklung einer gesunden Zivilisation und Demokratie ist.

Jahrzehntelang wurde Mission in einem Atemzug mit Kolonialisierung und Unterdrückung genannt. Diese weit verbreitete These ist nun widerlegt. 305fe9127f

Der amerikanische Soziologe Robert Woodberry erstellte in 14-jähriger Arbeit die bisher umfassendste Untersuchung über den Zusammenhang zwischen Mission und der Gesundheit einer Zivilisation.

Woodberry verknüpfte bisher nicht bekannte Fakten, grub in Archiven, bereiste die ganze Welt und kommt 2002 zu der eindeutigen Erkenntnis: 50 Jahre Forschung über die Entstehung von Demokratien hat bisher den wichtigsten Faktor schlichtweg übersehen, nämlich den Einfluß christlicher  – in dieser Studie speziell evangelischer  –  Mission:

Zunächst will niemand diese Ergebnisse zur Kenntnis nehmen. Aber 2002 erhält der Forscher ein Stipendium einer Stiftung, das ihm ermöglicht, 50 Assistenten anzustellen und die Datenbasis nach allen Seiten hin zu erweitern und abzusichern.

Der Unterschied zwischen Ursache und Korrelation wird streng beachtet. Das Ergebnis ist eindeutig:

„Gebiete,  in denen evangelische Missionare in der Vergangenheit eine bedeutende Arbeit verwirklichten, sind im Durchschnitt heute wirtschaftlich besser entwickelt, mit besserer Gesundheit, niedrigerer Kindersterblichkeit, weniger Korruption, mehr Alphabetisierung, höherer Durschnittsbildung (vor allem für Frauen) und mehr Engagement in Nicht-Regierungsorganisationen.“

Christliche Missionare sorgten für Bildung für Frauen und Arme und förderten den Druck von Büchern. In China arbeiteten Missionare daran, den Opiumhandel zu beenden; in Indien schränkten sie Mißbräuche von Landbesitzern ein; in Westindien und anderen Kolonien spielten sie eine Schlüsselrolle bei der Sklavenbefreiung.

Missionare sorgten dafür, dass Xhosa in Südafrika und eingeborene Stämme in Australien und Neuseeland ihr Land als Wohnraum zurückerhalten – dies nur einige von unzähligen Beispielen.

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.jesus.ch/n.php?nid=248502