GOTT hat an mir seine ganze Geduld bewiesen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Tim 1,15-17.

Das Wort Gottes ist glaubwürdig und wert, dass man es beherzigt: Christus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu retten. Von ihnen bin ich der Erste.

Aber ich habe Erbarmen gefunden, damit Christus an mir als Erstem seine ganze Langmut beweisen konnte, zum Vorbild für alle, die in Zukunft an ihn glauben, um das ewige Leben zu erlangen.
Dem König der Ewigkeit, dem unvergänglichen, unsichtbaren, einzigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit in Ewigkeit.

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In eurem Herzen herrsche der Friede Christi

Liturgische Lesung der kath. Kirche: Kol 3,12-17.

Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld!

Ertragt euch gegenseitig und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der HERR euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!
Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht.
In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar!

Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch. Belehrt und ermahnt einander in aller Weisheit! Singt Gott in eurem Herzen Psalmen, Hymnen und Lieder, wie sie der Geist eingibt, denn ihr seid in Gottes Gnade.

Alles, was ihr in Worten und Werken tut, geschehe im Namen Jesu, des HERRN. Durch ihn dankt Gott, dem Vater!

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GOTT hat Moses seine Wege kundgetan

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 103 (102),1-2.3-4.6-7.

Lobe den HERRN, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Lobe den HERRN, meine Seele,
und vergiss nicht, was ER dir Gutes getan hat:

Der dir all deine Schuld vergibt
und all deine Gebrechen heilt,
der dein Leben vor dem Untergang rettet
und dich mit Huld und Erbarmen krönt.

Der HERR vollbringt Taten des Heiles,
Recht verschafft ER allen Bedrängten.
ER hat Moses seine Wege kundgetan,
den Kindern Israels seine Werke.


Meine Seele preist die Größe des HERRN

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Lk 1,46b-47.48-49.50-51.53.54-55.

Meine Seele preist die Größe des HERRN,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat ER geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.

Denn der Allmächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
ER erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.

ER vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
ER zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
Die Hungernden beschenkt ER mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.

ER nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen.
das ER unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

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Wie uns die Leiden Christi zuteil geworden sind, so auch überreicher Trost durch Christus

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 2 Kor. 1,1-7.

Paulus, durch Gottes Willen Apostel Christi Jesu, und der Bruder Timotheus an die Kirche Gottes, die in Korinth ist, und an alle Heiligen in ganz Achaia.
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem HERRN Jesus Christus.

Gepriesen sei der Gott und Vater Jesu Christi, unseres HERRN, der Vater des Erbarmens und der Gott allen Trostes.
ER tröstet uns in all unserer Not, damit auch wir die Kraft haben, alle zu trösten, die in Not sind, durch den Trost, mit dem auch wir von Gott gestärkrt werden.
Wie uns nämlich die Leiden Christi überreich zuteil geworden sind, so wird uns durch Christus auch überreicher Trost zuteil.

Sind wir aber in Not, so ist es zu eurem Heil, und werden wir getröstet, so geschieht auch das zu eurem Trost; er wird wirksam, wenn ihr geduldig die gleichen Leiden ertragt, die auch wir ertragen.
Unsere Hoffnung für euch ist unerschütterlich; wir sind sicher, dass ihr mit uns nicht nur an den Leiden teilhabt, sondern auch am Trost.

Gemälde: Evita Gründler

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Niemand, der auf GOTT hofft, wird zuschanden

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 25 (24),1-2.3-4.5-6.8-9.

Zu dir, HERR, erhebe ich meine Seele.
Mein Gott, auf dich vertraue ich.
Lass mich nicht scheitern,
lass meine Feinde nicht triumphieren!

Denn niemand, der auf dich hofft, wird zuschanden;
zuschanden wird, wer dir schnöde die Treue bricht.
Zeige mir, HERR, deine Wege,
lehre mich deine Pfade!

Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn du bist der Gott meines Heiles.
Auf dich hoffe ich allezeit.
Denk an dein Erbarmen, HERR,
und an die Taten deiner Huld;
denn sie bestehen seit Ewigkeit.

Gut und gerecht ist der HERR,
darum weist ER die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet ER nach seinem Recht,
die Gebeugten lehrt ER seinen Weg.

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Mit deinem Erbarmen komm uns entgegen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 79 (78),5.8.9.11.13.

Wie lange noch, HERR? Willst du auf ewig zürnen?
Wie lange noch wird dein Eifer lodern wie Feuer?
Rechne uns die Schuld der Vorfahren nicht an!
Mit deinem Erbarmen komm uns eilends entgegen!
Denn wir sind sehr erniedrigt.

Um der Ehre deines Namens willen
hilf uns, du Gott unsres Heils!
Um deines Namens willen reiß uns heraus
und vergib uns die Sünden!

Das Stöhnen der Gefangenen dringe zu dir.
Befrei die Todgeweihten durch die Kraft deines Armes!
Wir aber, dein Volk, die Schafe deiner Weide,
wollen dir ewig danken,
deinen Ruhm verkünden von Geschlecht zu Geschlecht.

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HERR, laß uns Deine Wunder schauen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Micha 7,14-15.18-20.

HERR, unser Gott, führe mit deinem Stab dein Volk auf die Weide, die Schafe, die dein Erbbesitz sind, die einsam lagern in einer Wildnis mitten im fruchtbaren Land. Sie sollen wieder im Baschan und in Gilead weiden wie in den Tagen der Vorzeit.
Wie in den Tagen, als du aus Ägypten auszogst, lass uns deine Wunder schauen!
Wer ist ein Gott wie du, der du Schuld verzeihst und dem Rest deines Erbvolkes das Unrecht vergibst? Gott hält nicht für immer fest an seinem Zorn; denn ER liebt es, gnädig zu sein.
ER wird wieder Erbarmen haben mit uns und unsere Schuld zertreten. Ja, du wirfst all unsere Sünden in die Tiefe des Meeres hinab.
Du wirst Jakob deine Treue beweisen und Abraham deine Huld, wie du unseren Vätern geschworen hast in den Tagen der Vorzeit.


Wir sind von Gottes Geboten abgewichen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Dan 9,4b-9:

HERR, du großer und Furcht erregender Gott, du bewahrst denen, die dich lieben und deine Gebote halten, deinen Bund und deine Gnade
Wir haben gesündigt und Unrecht getan, wir sind treulos gewesen und haben uns gegen dich empört; von deinen Geboten und Gesetzen sind wir abgewichen.
Wir haben nicht auf deine Diener, die Propheten, gehört, die in deinem Namen zu unseren Königen und Vorstehern, zu unseren Vätern und zu allen Bürgern des Landes geredet haben.
Du, HERR bist im Recht; uns aber steht bis heute die Schamröte im Gesicht, den Leuten von Juda, den Einwohnern Jerusalems und allen Israeliten, seien sie nah oder fern in all den Ländern, wohin du sie verstoßen hast; denn sie haben dir die Treue gebrochen.
Ja, HERR uns steht die Schamröte im Gesicht, unseren Königen, Oberen und Vätern; denn wir haben uns gegen dich versündigt.
Aber unser Gott schenkt Erbarmen und Vergebung.

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GOTT hat seinem Volk die Erlösung bereitet

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Lk 1,68-69.70-75.

Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!
Denn ER hat heimgesucht sein Volk und ihm Erlösung bereitet;
ER hat uns einen starken Retter erweckt
im Hause seines Knechtes David.

So hat ER verheißen von alters her
durch den Mund seiner heiligen Propheten.
ER hat uns errettet vor unseren Feinden
und aus der Hand aller, die uns hassen;

ER hat sein Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet
und an seinen heiligen Bund gedacht.
ER hat sich des Eides erinnert,
den ER unserem Vater Abraham geschworen hat.

ER hat uns gewährt, dass wir
aus Feindeshand befreit ihm furchtlos dienen
in Heiligkeit und Gerechtigkeit
vor seinem Angesicht all unsere Tage.

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