GOTT ist König über die ganze Erde!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 47 (46),2-3.6-7.8-9.

Ihr Völker alle, klatscht in die Hände;
jauchzt Gott zu mit lautem Jubel!
Denn furchtgebietend ist der HERR, der Höchste,
ein großer König über die ganze Erde.

Gott stieg empor unter Jubel,
der HERR beim Schall der Hörner.
Singt unserm Gott, ja singt ihm!
Spielt unserm König, spielt ihm!

Denn Gott ist König der ganzen Erde.
Spielt ihm ein Psalmenlied!
Gott wurde König über alle Völker,
Gott sitzt auf seinem heiligen Thron.


Nicht uns, o HERR, bring zu Ehren, nicht uns – sondern Deinen Namen!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 115 (113B),1-2.3-4.15-16.

Nicht uns, o HERR, bring zu Ehren,
nicht uns, sondern deinen Namen,
in deiner Huld und Treue!
Warum sollen die Völker sagen:
«Wo ist denn ihr Gott?»
.
Unser Gott ist im Himmel;
alles, was IHM gefällt, das vollbringt ER.
Die Götzen der Völker sind nur Silber und Gold,
ein Machwerk von Menschenhand.
.
Seid gesegnet vom HERRN,
der Himmel und Erde erschaffen hat.
Der Himmel ist der Himmel des HERRN,
die Erde aber gab ER den Menschen.

Live-Übertragung: Heute Abend landet die israelische „Bereschit“ auf dem Mond

​Die Mondsonde „Bereschit“ soll in Kürze sanft auf der Mondoberfläche aufsetzen. Wenn alles nach Plan verläuft, wird die Landung heute (11.4.) um 20.30 Uhr MESZ stattfinden. Israel wird damit das vierte Land sein, das ein Objekt weich auf den Mond gebracht hat. 

„Bereschit“ wurde am 22. Februar ins All geschossen und drehte sich dann auf elliptischen Bahnen um die Erde in Richtung Mond. Am 4. April wurde „Bereschit“ vom Mondorbit quasi „eingefangen“ und befindet sich seitdem in der Mondumlaufbahn, wo es sich in elliptischen Bahnen dem Mond nähert.

Bis zur Landung wird sie 6,5 Millionen Kilometer zurückgelegt haben. Kurz vor der Landung werden die Triebwerke der Mondsonde in Gegenrichtung zur Mondoberfläche angeworfen, wodurch die Geschwindigkeit der Sonde von 6000 km/h auf 0 km/h reduziert wird. Die letzten fünf Meter befindet sich „Bereschit“ im freien Fall, bevor sie – hoffentlich – sanft aufsetzt.

„Bereschit“ soll 72 Stunden auf der Mondoberfläche bleiben und Informationen zum Magnetfeld des Mondes sammeln. An Bord befinden sich auch einige jüdische und israelische Dokumente und Symbole.

„Bereschit“ ist ein Projekt von SpaceIL und Israel Aerospace Industries (IAI). Mit Gesamtkosten von 84 Millionen Euro ist sie die bislang preiswerteste Raumsonde ihrer Art.

Die Landung wird ab ca. 20.30 Uhr live auf unserer Facebook-Seite übertragen: https://www.facebook.com/IsraelinGermany/


Können Organismen auf dem Mars überleben?

Die Erde ist ein ganz besonderer Planet: Sie ist der einzige Himmelskörper im Sonnensystem, von dem wir wissen, dass er Leben beherbergt. Oder gibt es doch weitere Planeten und Monde, auf denen Leben vorstellbar wäre?

Der Mars wird hier immer zuerst genannt, er hat viele Eigenschaften mit der Erde gemeinsam und in seiner geologischen Vergangenheit strömte auch Wasser über seine Oberfläche. Doch heute sind die Bedingungen auf dem Mars so extrem, dass es schwer vorstellbar ist, dass Organsimen, wie wir sie von der Erde kennen, auf dem kalten und trockenen Wüstenplaneten überleben könnten.

Herauszufinden, ob es doch möglich ist, war eines der Ziele des vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt koordinierten Experiments BIOMEX (BIOlogy and Mars EXperiment) auf der Internationalen Raumstation ISS. Jetzt liegen die Ergebnisse vor:

Tatsächlich sind manche irdische biologische Substanzen und Strukturen sehr hart im Nehmen. Sie überlebten grenzwertige Umweltbedingungen während eines 18-monatigen Stresstests im Weltall. Dabei waren Proben unterschiedlicher Organismen wie Bakterien, Algen, Flechten und Pilze auf einer Außenplattform der ISS insgesamt 533 Tage dem Vakuum, intensiver UV-Strahlung und extremen Temperatur-Unterschieden ausgesetzt.

BILD: Die EXPOSE-R-Versuchsanordnung mit BIOMEX auf der ISS

„Einige der Organismen und Biomoleküle haben im offenen Weltraum eine enorme Strahlungsresistenz gezeigt und kehrten tatsächlich als ‚Überlebende‘ aus dem All zur Erde zurück“, zeigt sich Dr. Jean-Pierre Paul de Vera vom DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin-Adlershof beeindruckt. Dem Astrobiologen oblag die wissenschaftliche Leitung von BIOMEX:

„Wir haben u.a. Archäen, also einzellige Mikroorganismen, wie es sie auf der Erde seit über dreieinhalb Milliarden Jahren im salzigen Meerwasser gibt, untersucht. Unsere ‚Probanden‘ sind Verwandte, die aus dem Permafrost der Arktis isoliert wurden. Sie haben unter Weltraumbedingungen überlebt und sind zudem mit unseren Instrumenten detektierbar. Solche Einzeller wären Kandidaten für Lebensformen, die wir uns auch auf dem Mars vorstellen könnten.“

Leben auf dem Mars scheint nicht unmöglich zu sein Mit diesem Ergebnis wurde das Hauptziel des Experiments erreicht: Prinzipiell scheinen manche Lebewesen, die auf der Erde unter extremen Umweltbedingungen vorkommen, sogenannte „extremophile“ Organismen, auch auf dem Mars existieren zu können.

„Das bedeutet freilich noch lange nicht, dass Leben auch wirklich auf dem Mars vorkommt“, schränkt de Vera ein. „Aber die Suche danach ist nun mehr denn je die stärkste Triebfeder für die nächste Generation von Raumfahrtmissionen zum Mars.“

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-32959


Gottes Wort ist wirksam und erreicht sein Ziel

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 55,10-11:

So spricht der HERR: Wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprossen bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt:
.
Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe.

Israelische Raumsonde fotografierte die Erde

Israels Raumsonde Bereschit hat am 5. März aus 60.000 Kilometer Entfernung ein Foto von der Erde gemacht. Australien ist auf dem Bild deutlich zu erkennen. Auf der ebenfalls gut

sichtbaren Plakette, die an Bereschit angebracht ist, steht auf Hebräisch „Das Volk Israel lebt“ und auf Englisch „Kleines Land, große Träume“.

Die Raumsonde, die von der israelischen NGO (Nichtregierungsorganisation) SpaceIL entwickelt wurde, wurde am 22. Februar 2019 ins All geschossen. Am 11. April soll sie voraussichtlich auf dem Mond landen. Israel wäre dann das 4. Land, das den Mond erreicht hat.
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Quelle (Text / Foto): https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Mondesonde-Bereschit-macht-Selfie-vom-Mond.aspx#p

Weltraum-Mission InSight: DLR-Maulwurf HP³ am 12.2. auf Marsboden abgesetzt

Senkrecht auf flachem Grund steht er bereit für seine historische Mission:

Am 12. Februar 2019 um 19:18 Uhr MEZ ist der Marsmaulwurf HP³ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem robotischen Arm des NASA-Landers InSight ausgesetzt worden.

In den kommenden Wochen soll die ferngesteuerte Rammsonde erstmals in der Geschichte der Raumfahrt bis zu fünf Meter tief in den Marsboden eindringen, um Temperatur und Wärmeleitfähigkeit des Untergrunds zu messen und daraus den Wärmestrom aus dem Inneren des Mars zu bestimmen.

BILD: Selfie der InSight-Landesonde auf dem Mars (Foto: NASA)

Der Wärmestrom gibt den Forschern eine Kennzahl zur thermischen Aktivität des Roten Planeten. Daraus lässt sich schließen, wie sich das Innere des Mars entwickelt hat, ob er noch immer über einen heißen flüssigen Kern verfügt und was die Erde im Vergleich so besonders macht.

Zuvor wurde bereits das Seismometer SEIS mitsamt einer zusätzlichen Schutzabdeckung gegen Wind und Temperaturschwankungen in ähnlicher Entfernung wie HP³ von der InSight-Muttersonde auf den Marsboden gesetzt. SEIS und HP³ stehen etwa einen Meter voneinander entfernt.

„Thermophysikalisch gesehen, kann man Planeten als Wärmekraftmaschine begreifen, die Vulkanismus, Tektonik, und Magnetismus erzeugt“, erklärt Prof. Tilman Spohn. Wärmeflussmessungen sind wichtige Randbedingungen für die Modellierung der thermischen Entwicklung der Erde, des Mars und anderer Planeten. 

Nach weitgehender Überzeugung der Wissenschaftler hat die geologische Entwicklung eines Planeten große Bedeutung für seine Lebensfreundlichkeit bis hin zu den Ereignissen, die das Leben überhaupt entstehen lassen.

Auf der Erde bildeten sich im Laufe der Entwicklung Kontinente und Ozeane, die sich tektonisch ständig gegeneinander verschieben und verändern. Die Flachmeere der Kontinente oder die Vulkanketten in den Ozeanen könnten die Orte gewesen sein, an denen das Leben entstand.

Dem Mars fehlen diese tektonischen Elemente, einerseits vermutlich, weil er kleiner ist, andererseits, weil er nicht genügend Wasser hat, um den Prozess der Plattentektonik, wie auf der Erde, über einen längeren Zeitraum oder dauerhaft zu „schmieren“.

Zwar hatte der frühe Mars mehr Wasser und Eis als heute und war durchaus zumindest zeitweise lebensfreundlich. Mit Hilfe der Messungen von InSight wollen die Forscher die planetenphysikalischen Aspekte dieser komplexen Zusammenhänge besser verstehen.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-32200/#/gallery/33477