Bayern: Bestnote für Haushaltspolitik

Wie bereits bei der ersten Ratingeinstufung im März dieses Jahres wurde Bayern auch bei der turnusmäßigen Überprüfung mit der Bestnote ausgezeichnet; die international angesehene Rating-Agentur Standard & Poor’s bestätigte das sog. „AAA/A-1+“.

„Bereits seit 1998 kann der Freistaat durchgehend mit einem Spitzenrating aufwarten – ein klares Signal für eine beständig erstklassige Haushaltspolitik“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Die Rating-Agentur begründet ihre Bewertung auf Höchstniveau mit dem im Ergebnis äußerst erfolgreichen Haushaltsjahr 2018 und der Erwartung, dass der bayerische Haushalt auch weiterhin Überschüsse erzielen werde.

Positiv hervorgehoben werden neben der Anerkennung des starken bayerischen Finanzmanagements insbesondere die konservative Schuldenverwaltung ohne Fremdwährung und die professionelle Beteiligungsverwaltung des Freistaats.

Neben den Top-Ratings der Agenturen Standard&Poor’s und Moodys erhielt Bayern in diesem Jahr auch sofort von der in Deutschland ansässigen, europäischen Ratingagentur SCOPE die Bestnote.

Quelle: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/september-2019/bestnote-fuer-bayern/


TOP-Ranking deutscher Bloggerinnen: CHRISTLICHES FORUM erreicht Platz 10

Von Felizitas Küble

Unter dem Titel „Diese Frauen rocken die Blogosphäre!“ berichtet die Marketing-Börse am 21. August 2019 über „die 20 erfolgreichsten deutschsprachigen Bloggerinnen“, die durch einen „Blogger-Relevanz-Index“ von Faktenkontor ermittelt wurden.

Dieser – so heißt es abschließend  – „analysiert fortlaufend die Performance von rund 2000 deutschsprachigen Blogs“.

Den ersten Platz erhält Julia Richter mit ihrem Blog „German Abendbrot“. Weitere Blog-Betreiberinnen kümmern sich um Mode, Küche, Lebensstil, Wirtschaft, Sport oder Reisen.

Die einzige christliche Seite unter den TOP-20 ist unser CHRISTLICHES FORUM  – und zwar auf Platz 10.

Das ist für mich und unser Christoferuswerk eine große Überraschung, mit der wir nie gerechnet hätten.

BILD: Unsere Autorin und ehrenamtliche Mitarbeiterin Cordula Mohr freut sich ebenfalls über diesen Erfolg

Hier nun die Kriterien, auf denen dieses Ranking beruht, nämlich auf folgenden fünf Faktoren, die zu gleichen Teilen berücksichtigt wurden:

„Die Sichtbarkeit des Blogs im Internet; die Anzahl öffentlicher Links, die zu dem jeweiligen Blog führen; die Vernetzung des Blogs in den Sozialen Medien; die Aktivität (Anzahl der neuen Beiträge) innerhalb der letzten drei Monate; sowie die Interaktion des Blogs mit seiner Community anhand der Anzahl von Kommentaren innerhalb dieser Zeit.“

Hierzu ein paar aktuelle Infos zum CHRISTLICHEN FORUM:

Derzeit haben wir 5.659.058 Klicks erreicht, also fast 5,66 Millionen Seitenaufrufe (siehe automatische Zählung auf unserer Startseite ganz unten).

Es wurden bislang fast 16.000 Artikel veröffentlicht, zudem über 44.000 Leserkommentare freigeschaltet.

HIER weitere Veröffentlichungen über diese „Spitzenreiterinnen“-Meldung:

Ihr sollt dem Licht die Bahn bereiten…

Die Ihr – verpflanzt in arge Zeiten –
mit der Gewalt zu kämpfen wagt,
I
hr sollt dem Licht die Bahn bereiten,
Ihr fühlt die Schauer, eh es tagt.

Schaut ernst der Übermacht Triumphe,
wenn höhnisch euch ihr Troß umzischt.
Wißt, daß ihr Irrlicht aus dem Sumpfe
nur trüglich aufglänzt und erlischt.

Denkt, wenn im Kampf für Menschenrechte
Ihr des Erfolges Glanz entbehrt,
daß durch des Mißgeschickes Nächte
der Unschuld Haupt sich still verklärt.

Friedrich von Matthisson


Kardinal Müller bekräftigt Zölibat der Priester

Nun hat sich Kardinal Gerhard Müller präzise, scharfsichtig und pointiert zu Wort gemeldet… Verschiedene Medien haben den neuesten Beitrag des ehem. Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre dokumentiert: Die Lektüre lohnt sich…

Kardinal Müller benennt viele Schwächen, aber ein eklatantes Defizit des Amazonien-Arbeitspapiers. Wenn über den priesterlichen Dienst gesprochen werde, so widmeten sich die Verfasser den „soziologischen Notwendigkeiten der globalen Welt oder den traditionellen Organisationsformen amazonischer Volksstämme“.

Hätte Christus erst eine Umfrage veranstaltet, dann wäre er der Kreuzigung entgangen – und die „soziologischen Notwendigkeiten“ für einen politischen Befreier hätten auch bestanden. Der HERR wäre dann auf einem Schlachtross nach Jerusalem eingezogen und nicht auf dem Fohlen einer Eselin. Er hätte auch nicht die Bergpredigt gehalten, sondern eine kämpferische Rede.

Der Aufstand der Massen hätten die römischen Besatzer vielleicht vertrieben…Aber Erfolg ist keiner der Namen Gottes, das wusste auch der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber….

Die Kirche sei, so Kardinal Müller, als Stiftung Christi nicht befugt, sich aus „soziologischen Notwendigkeiten“ heraus neue Weihe-Ämter auszudenken oder den Zölibat abzuschaffen. Wenn in Südamerika sich eine Tür für „viri probati“ öffne, dann würde das auch in Deutschland begeistert aufgenommen, „wo der Zölibat keine gesellschaftliche Akzeptanz mehr hat und viele verheiratete Theologen bereitstünden, um als Priester die Lücken im zölibatären Klerus zu füllen“.

Kardinal Müller bekräftigt zudem: „Die Substanz der Sakramente entzieht sich der Vollmacht der Kirche. Und man kann nicht mit isolierten Elementen aus Schrift und Tradition und bei Nichtunterscheidung von dogmatisch verbindlichen Entscheidungen und Entwicklungen in Nebensachen sich jeweils ein neues Modell von Priestertum zusammenbasteln.

Nicht die von Pastoralstrategen entwickelten Priesterbilder sind wichtig, sondern nur das eine Bild Christi, des Hohepriesters des Neuen Bundes, das der Seele des Geweihten unauslöschlich eingeprägt ist und in dessen Namen und Kraft die Bischöfe und Priester die Gläubigen heiligen, lehren und leiten (Presbyterorum ordinis 2; 12).“ 

Quelle und vollständiger Artikel aus CNA hier: https://de.catholicnewsagency.com/article/der-zolibat-ist-der-lebensstil-jesu-christi-0622


Psycho-Beraterin über die MEHR-Konferenz: Hochsensible Menschen „total erschlagen“

Von Felizitas Küble

In dieser Sendung von „Radio Maria“ mit der österreichischen Lebensberaterin Dr. Margarethe Profunser geht es um die speziellen Vorzüge und Probleme hochsensibler Menschen: http://www.radiomaria.at/player3.php?s=18000

Bei den Fragen von Ratsuchenden am Schluß des Gesprächs beschwert sich eine Anruferin über allzu lautstarke Musik beim „Lobpreis“, damit könne sie nicht umgehen. Worauf Dr. Profunser antwortet, hochsensiblen Menschen würde eine „Reizüberflutung“ und „aufgebauschte Stimmung“ nicht gut tun, das beeinträchtige ihre innere Sammlung.

BILD: Dr. Johannes Hartl organisiert die charismatische MEHR-Konferenz in Augsburg

Laute Lobpreisveranstaltungen seien eine Glaubenserfahrung, die „auf der Ebene des Gefühls oder des Körpers“ verbleibe, „aber das Herz hat Gott nicht gefunden.“

Frau Profunser kam sodann von sich aus auf die „MEHR-Konferenz“ zu sprechen, die das Gebetshaus Augsburg bzw. der katholische Theologe Dr. Johannes Hartl mit großem äußeren Erfolg (hohe Teilnehmerzahlen) organisiert.

Dazu erklärte sie wörtlich: „Ich habe jetzt einige hochsensible Menschen in der Beratung, die dort waren, sie sind total erschlagen zurückgekommen.“   Diese Personen würden sich fragen, ob sie noch normal seien. Eine von ihnen habe gesagt: „Ich habe Tage gebraucht, um wieder in die Ruhe und in die Stille zu finden.“

Die anrufende Frau fragte ein zweites Mal wie erleichtert: „Dann ist es normal, wie es mir ergeht?“, was die Beraterin bestätigte. Sie erklärte abschließend noch: „Diese Art von Spiritualität ist nicht dienlich, um in diese Begegnung mit Gott zu kommen.“

HIER 15 weitere Artikel über das Gebetshaus Augsburg und die MEHR-Konferenz: https://charismatismus.wordpress.com/category/visionen-und-charismatik-kritik/gebetshaus-augsburg-j-hartl/

Foto: https://gebetshaus.org/


Joyce Meyer und ihr Wohlfühl-Evangelium: „Jesus will, dass wir das Leben genießen!“

Von Felizitas Küble

Joyce Meyer ist eine evangelische Star-Predigerin aus den USA mit starken Neigungen zum charismatischen Wohlstands-Evangelium (wobei sie das propagierte Wohlleben auch ganz ungeniert selber praktiziert).

Die „vollmächtige Bibellehrerin“ (wie sich sich selber nennt) schrieb an die hundert Bücher (darunter „Power-Gedanken“), tritt oft in Deutschland auf und besitzt in Hamburg ein Büro.

An Selbstbewußtsein fehlt es dieser Dame gewiß nicht.

Vor mir liegt der Brief, den ihr Verein – er nennt sich Joyce Meyer e.V. (der Name ist also Programm?) – im März 2017 an eine Ratsuchende in Münster schrieb, die sich wegen persönlicher Problem an Meyer gewandt hatte.

Die Antwort erfolgt – im ausdrücklichen Namen der bekannten Predigerin und ist typisch für eine Proklamations-Ideologie, die in vielen pfingstlerischen Kreisen vorherrscht.

Demnach sollten wir in Nöten und Krankheiten Gottes Verheißungen aussprechen und „in Anspruch nehmen“ – und dann werden sie auch eintreffen, wenn auch nicht immer sofort.

Bei diesem „Proklamieren“ von (vermeintlichen) göttlichen Zusagen erübrigt sich natürlich ein Bittgebet; wenig erstaunlich also, daß in dem Brief des Meyer-Vereins davon auch gar nicht die Rede ist.

Wort-Magie statt Bitt-Gebete

Stattdessen wird der Christin folgendes empfohlen:

„Sprechen Sie das Wort Gottes laut aus und sagen Sie gute, aufbauende Dinge zu sich und über sich selbst…Wenn Joyce angegriffen wird, sagt sie: „Gott liebt mich und hat einen guten Plan für mein Leben! Ich werde die Hoffnung nicht aufgeben! Auch das wird vergehen!“

Wir möchten Sie ermutigen, das Gleiche zu tun. Beginnen Sie heute damit, diese positiven Worte Gottes laut über sich und Ihre Umstände auszusprechen.“

Hier wird offensichtlich eine Art Wort-Magie angeraten, die an das „Positive Denken“ erinnert, nur wird es bei Meyer mit „biblischen“ Sprüchen garniert.

Nun kommt der Erfolg dieser „Evangelistin“ nicht von ungefähr. Die Dame kann sich klar ausdrücken, kompakt formulieren und sehr anschaulich und lebensnah schreiben und „predigen“.

Natürlich hat sie inhaltlich teilweise recht, allerdings weist ihre „theologische“ Ausrichtung eine starke Schlagseite auf. Das zeigt auch ihre Buchbroschüre „Lerne Gott zu vertrauen“. 

Auffallend oft ist vom „materiellen Wohlergehen“ die Rede, noch stärker davon, das „Leben zu genießen“. Das müßte man im weltlichen Bereich nicht problematisieren – aber ist diese hedonistische Grundeinstellung etwa speziell christlich?

Bibelworte wie z.B. jene Aufforderung des HERRN, wir sollen unser Kreuz auf uns nehmen und IHM nachfolgen, finden sich nicht in ihrer Publikation, auch die Gebote Gottes bleiben komplett unerwähnt.

Leben genießen und „Segen“ empfangen…

Statt dessen geht es um Erfolg, Gebetserhörungen, um ihre Visionen und „himmlischen“ Einsprechungen, um „vollmächtige“ Verkündigung (mit der Gott sie gesegnet habe), um Lebensfreude und Genießen.

Ständig wird betont, Gott selbst sei es gewesen, der ihr die Berufung und „Vollmacht“ gab, sein Wort zu „lehren“ und zu „predigen“ (z.B. auf S. 15, 18, 19, 20, 23 ff).

Das Vertrauen in Gott wird zwar vielfach erwähnt, auch Geduld und Ausdauer seien wichtig – aber all dies scheint nur Mittel zum Zweck zu sein: „Ehren Sie Gott durch Ihr Vertrauen und genießen Sie die Reise, während Sie auf dem Weg zur Erfüllung Ihres Traumes sind!“ (S. 30)

Auf S. 33 schreibt Meyer noch deutlicher, Jesus sei gekommen, „damit Sie das Leben haben und es genießen können“. Sie fährt fort: „Satan möchte Ihnen Ihre Freude stehlen und Sie so daran hindern, das Leben zu genießen.“

Im 9. Kapitel heißt es: „Ich habe vor einigen Jahren beschlossen, dass ich Gott und das Leben genießen will. Wenn Jesus für mich gestorben ist, damit ich nicht nur Leben habe, sondern es in Fülle habe, dann sollte ich versuchen, diese Fülle auch zu genießen“ (S. 56). Wenige Zeilen weiter schreibt sie erneut, Jesus wolle, daß wir „das Leben genießen“.

Wenig erstaunlich, daß eine „Bekehrung“ bei Predigerin Meyer im Handumdrehen geschieht   – und zwar mit Himmelsgarantie inklusive.

Auf S. 58 stellt Sie ein typisch evangelisches Übergabe-Gebet vor, wogegen nichts einzuwenden wäre, hieße es nicht nach diesen sieben mageren Zeilen vollmundig: „…Sie sind gerecht gesprochen und wenn Jesus wiederkommt, werden Sie mit ihm in den Himmel gehen.“

Dafür genügt offenbar ein 2-Minuten-Gebet!

Weitere Infos hier: https://charismatismus.wordpress.com/2014/01/05/markus-spieker-kritisiert-charismatische-starprediger-und-oberflachliche-frommigkeit/

 

 


Unser CHRISTLICHES FORUM hat am 22.12.2018 die 5-Millionen-Grenze erreicht

LIEBE  L E S E R !Nur für UMBRUCH (4)
Bis gestern Abend, am 22. Dezember 2018 also, hat unser Webmagazin CHRISTLICHES FORUM über fünf Millionen Seitenaufrufe erzielt  – und dies seit seinem Bestehen im Mai 2011. Das ist ein wunderbares „Weihnachtsgeschenk“, das unsere Leser uns passend vor dem Heilig-Abend gleichsam unter den Christbaum legen.

Vorigen Herbst –  am 15. November 2017  – wurde bereits die 4-Millionen-Grenze übersprungen.

Die KLICKS werden mit einem automatischen Zählwerk vom Bloganbieter „WordPress.com“ erfaßt  –  und sie sind ganz unten rechts auf unserer Startseite online und immer aktuell sichtbar.

Natürlich freuen wir uns über den sagenhaften Erfolg   –  und danken allen Lesern und Interessenten, vor allem aber den zahlreichen Autoren und befreundeten Redaktionen, mit deren Hilfe wir ca. 15.000 Artikel publizieren konnten.

Bislang haben wir zudem 553 Follower, die jeden Artikel gleich nach Erscheinen per Mail erhalten.

Für diese Funktion wird nur die Mailanschrift des Interessenten benötigt, kein Name (geschweige Adresse), keine Anmeldung oder Registrierung: Dasselbe gilt für das Kommentieren von Artikeln, wobei hier nicht einmal eine Mailanschrift angegeben werden muß. Jeder kann wahlweise seinen eigenen oder einen beliebigen Nicknamen verwenden oder überhaupt keinen Namen eingeben (dann erscheint „Anonymus“).

Hunderte von Lesern, deren ingesamt ca. 39.000 Kommentare wir veröffentlicht haben, tragen zum lebendigen Gedankenaustausch bei und liefern immer wieder wertvolle Inhalte, Anregungen, Hinweise auf wichtige Meldungen, Korrekturen, interessante Links, Vorschläge und Kritik.

Dieses CHRISTLICHE FORUM erscheint im Auftrag unseres gemeinnützigen Vereins CHRISTOFERUSWERKS in Münster; meine Arbeit daran erfolgt seit jeher komplett ehrenamtlich. Mit solch einer großen Resonanz habe ich zu Beginn freilich nie gerechnet.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Autoren und Kommentatoren, an die hilfreichen Spender und alle Leser!

Frohen Gruß!
Ihre
Felizitas Küble, Vorsitzende des Christoferuswerks eV