FC-Bayern: Freundschaft als Erfolgsgeheimnis

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Der Sportjournalist Florian Eisele meinte: „Selten war der Titel so verdient wie der Sieg des FC-Bayern in der Champions-League. Alle 11 Spiele gewannen die Münchner… Auch der Sieg Nummer 11 war absolut verdient… Glückwunsch nach München zum Club, der seit Dezember 2019 kein Spiel mehr verloren hat“ (Augsburger Allgemeine Zeitung 25.8.2020).

Auf der Siegesfeier sagte der Vorsitzende des FC-Bayern Karlheinz Rummenigge zum Trainer Hansi Flick: „Du bist ein so bescheidener Mensch. Du hast einen Wahnsinnsjob gemacht“. Flick gab das Lob an die Mannschaft weiter: „Wirklich Männer, ich bin so was von stolz, dass wir euch begleiten dürfen… Ich habe noch nie so eine Mannschaft trainiert“. Noch einmal Eisele: „Flick hat aus einer wankenden Truppe ein Champions-Team geformt“.

Was ist das besondere, erwähnenswerte über das hinaus, was nur Fußballfreunde interessiert?

Das ist wohl psychologischer Natur. Natürlich sind im FC-Bayern Weltklassespieler. Die gibt es auch in anderen Mannschaften. Der Endspielgegner Paris Saint Germain hatte den höchstbezahlten Superstar Neymar in seinen Reihen.

Ohne Zweifel beherrscht der Trainer des FC-Bayern bestens sein Handwerk. Aber auch der Endspielgegner hat mit Thomas Tuchel einen erstrangigen Trainer.

Es muss also etwas hinzukommen, das die Siegesserie des FC-Bayern ausmacht und nicht allein durch Training und körperliche Fitness zu erklären ist.

Jürgen Liminski, kein Sportjournalist, drückt es mit „Menschlichkeit“ aus, welche auch „Ball-Gladiatoren“ brauchen. (Tagespost 27.8.20).

Er erinnert an Jupp Heynckes, den Flick als sein Vorbild betrachtet, an seinen unkomplizierten Umgang und seine Kameradschaftlichkeit mit den Spielern. Liminski greift noch weiter zurück auf den Weltmeistertrainer Sepp Herberger, der sein Erfolgsgeheimnis mit „11 Freunde müsst ihr sein“ auf den Punkt brachte.

„Freunde“ bei denen sich keiner insgeheim über den Fehler eines Mannschaftskameraden freut, weil das vielleicht eine Möglichkeit zur eigenen Profilierung darstellt. Freundschaft zeigt sich vielmehr darin, dass bei einem Fußballteam die übrigen 10 alles tun, um den Fehler eines Anderen im Interesse des gemeinsamen Ziels auszubügeln.

Sind das idealistische, weltfremde Träume?

Offenbar nicht, wie der Erfolg einer Fußballmannschaft zeigt. Es ist der „andere Geist“, den viele kennen, wenn in einem Team nicht das Klima der Konkurrenz, sondern Freundschaft herrscht, wenn alles leicht von der Hand geht, Hilfe selbstverständlich zur Stelle ist, wenn sie gebraucht wird, Freude spürbar ist, dann wachsen Menschen über sich hinaus.

Wer einen solchen Geist schafft, mobilisiert nicht nur als Fußballtrainer unbekannte Reserven, sondern die Sehnsucht, einem solchen Team anzugehören!

Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert leitet die Monatszeitschrift DER FELS und den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“


Auch der Golfstaat Bahrain will diplomatische Beziehungen zu Israel aufnehmen

Israel dankt US-Präsident Trump für seinen Erfolg

Nach den Vereinigten Arabischen Emiraten wird nun auch Bahrain diplomatische Beziehungen zu Israel aufnehmen.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sprach am Freitag (11.9.) mit Bahrains König Hamad bin Isa al-Chalifa über die Pläne:

„Es war ein sehr warmes Gespräch. Wir haben darin Frieden zwischen Bahrain und Israel vereinbart, einen offiziellen Friedensschluss mit vollen diplomatischen Beziehungen.“

Außenminister Gabi Ashkenazi erklärte:

„Ich danke dem Bürgern Bahrains und seiner Regierung und freue mich sehr darauf, weiterhin zusammenzuarbeiten.

Die Beziehungen zwischen den beiden Nationen sind strategisch und wirtschaftlich bedeutsam, und ich bin sicher, dass wir unsere Bemühungen zur regionalen Stabilität und zur Erreichung von Errungenschaften für unsere beiden Länder und das Wohl unserer Bürger weiter vereinigen können... Wir werden weiterhin engagiert daran arbeiten, herzliche diplomatische Beziehungen zwischen anderen Ländern und Israel herzustellen.

BILD: Die Regierungschefs Trump und Netanjahu

Ich möchte Präsident Trump und seiner Regierung für die unerschütterlichen Bemühungen danken, die zu diesem Erfolg geführt haben. Dank der Beteiligung der US-amerikanischen Regierung können wir dramatische und strategische Veränderungen in der Region bewirken, und dafür sagen die Bürger Israels Danke.

Die heutige Ankündigung von Präsident Trump, vollständige diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Bahrain zu etablieren, ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in den Bemühungen, die Normalisierung zwischen Israel und den Nationen der Region zu fördern.“

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Diplomatische-Beziehungen-mit-Bahrain.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+14.09.2020


„Ich will helfen“: Riesiger Erfolg beim Meldeportal der Universitätsmedizin Mainz

Das rheinland-pfälzische Wissenschafts- und das Gesundheitsministerium sowie der Vorstand der Universitätsmedizin Mainz zeigen sich begeistert.

Die Universitätsmedizin Mainz erhält einen überwältigenden Rücklauf für ihren Aufruf an Studierende. Bis heute haben sich 1054 Studierende als Reaktion auf den Aufruf gemeldet. Dieser war in der vergangenen Woche via E-Mail an die Studierenden der Human- und Zahnmedizin gegangen.

Bereits innerhalb eines Tages meldeten sich 300 Studierende, bis zum Wochenende 700 und zu Beginn der laufenden Woche war die 1000er-Grenze überschritten.

„Das ist eine großartige Reaktion, mit der wir in dieser Größenordnung nicht gerechnet haben. Die Welle der Hilfsbereitschaft zeigt, wie stark das Wir-Gefühl an unserer Universitätsmedizin ist“, sagt Univ.-Prof. Dr. Ulrich Förstermann, Wissenschaftlicher Vorstand und Dekan der Universitätsmedizin Mainz.

Die Studierenden können sich in ein Meldeportal mit dem Titel „Ich will helfen“ eintragen. Gefragt sind dabei Tätigkeiten und Qualifikationen wie Gesundheits- und Krankenpflege, Intensivpflege, Kenntnisse bei der Betreuung von Beatmungsgeräten sowie telefonische Beratung von Patient/innen.

Studierende werden gemäß ihrer Qualifikation entlohnt.

„Viele Studentinnen und Studenten haben berufliche Erfahrungen in verschiedenen Gesundheitsberufen gesammelt – es ist sehr hilfreich, wenn Studierende ihre Vorerfahrungen in Zeiten von Personalengpässen in die Patientenversorgung einbringen“, sagt Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Mainz. Gesucht werden Studierende der klinischen und der vorklinischen Semester.

„Wir befinden uns in einer wahrhaften Ausnahmesituation, die besondere Maßnahmen verlangt. Ich freue mich deshalb sehr über die solidarische Hilfsbereitschaft der Medizinstudierenden, die vor allem die wichtige Arbeit des medizinischen und pflegerischen Personals in Rheinland-Pfalz unterstützen werden“, betont die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Die Aktion wird auch in den kommenden Wochen weiterlaufen.

 


Voller Freispruch für Präsident Trump

Von Felizitas Küble

Der US-amerikanische Senat hat den Präsidenten Donald Trump in dem gegen ihn geführten Amtsenthebungsverfahren mit 53 zu 47 Stimmen von allen Anklagepunkten freigesprochen. Nur ein einziger Republikaner stimmte mit den Demokraten gegen Trump.
Damit ist das seit Woche debattierte „Impeachment“ mit einem Triumph für Trump zu Ende gegangen.
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Die Entscheidung des Senats fiel gestern (Mittwoch, 5.2.) am späten Nachmittag. Zuvor hatte Chuck Schumer von der Demokraten-Partei die Vorwürfe gegen den Präsidenten zusammengefaßt; der Republikaner Mitch McConnell wies die Anklagepunkte zurück.
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Verständlicherweise reagierte der amerikanische Präsident per Twitter mit Genugtuung auf seinen Sieg – u. a. mit dem Spruch „Trump forever“.

Sitzungspräsidentin zerriss den Redetext Trumps

Am 4. Februar  – einen Tag vor dem Freispruch  –  hielt Trump eine Ansprache zur Lage der Nation vor dem amerikanischen Kongreß. Diese Präsidenten-Rede ist jedes Jahr üblich.
Trump gab sich dabei kämpferisch und zuversichtlich. Wie schon bei seiner Ansprache auf dem „Marsch für das Leben“ Ende Januar sprach er sich erneut für das Lebensrecht der Ungeborenen aus.
Nancy Pelosi ist Sprecherin des Hohen Hauses und zugleich Anführerin der oppositionellen Demokraten.
Als der Präsident seine Rede, las die Trump-Gegnerin, die als Sitzungspräsidentin hinter ihm saß, den Text mit, den sie zuvor von Trump erhalten hatte.

Nach eineinhalb Stunden Präsidenten-Ansprache zerriß sie demonstrativ sein Manuskript (siehe Foto). Zuvor hatte Trump gerade erklärt: „Wir haben das Beste noch vor uns!“

Der Affront Pelosis ist ein ungeheurer Vorgang, der nicht nur von schlechtem Benehmen zeugt, sondern einen schweren Mangel an Respekt vor dem Amt des demokratisch gewählten Präsidenten zeigt.

Mit fairem Verhalten und demokratischen Gepflogenheiten gibt es offensichtlich auch bei der Linkspartei in Deutschland ernste Probleme:

Erinnert sei daran, daß Frau Hennig-Wellsow, die Fraktionschefin der Linkspartei, gestern einen Blumenstrauß vor Kemmerichs Füße warf – und somit den neugewählten Ministerpräsidenten von Thüringen beleidigte.


Widerspruchslösung abgelehnt – ALfA: „Großer Erfolg für die Lebensrechtsbewegung“

Der Bundestag hat den Vorstoß von Gesundheitsminister Spahn, wonach künftig jeder als Organspender gelten sollte, der nicht widerspricht, mit einer klaren Mehrheit abgelehnt und im Anschluss für die erweiterte Zustimmungslösung gestimmt, die auf eine umfassendere Information der Bevölkerung hinausläuft.

Er hält an der Organspende als ungeschuldeter Gabe fest und respektiert das Selbstbestimmungsrecht der Menschen.

Die ALfA (Aktion Lebensrecht für alle), die sich im Vorfeld intensiv gegen die Widerspruchslösung eingesetzt hatte, begrüßt ausdrücklich diese Entscheidung des Deutschen Bundestags.

„Es gibt, wie aus den Redebeiträgen der Befürworter der Widerspruchslösung hervorging, zahlreiche traurige Einzelschicksale von betroffenen Patienten. Daraus erwächst jedoch kein allgemeiner Anspruch auf ein fremdes Organ. Und es ist sehr erfreulich, dass eine große Mehrheit der Abgeordneten dies erkannt hat“, erklärt die ALfA-Vorsitzende Cornelia Kaminski (siehe Foto).

Die erweiterte Zustimmungslösung setzt darauf, dass das 2019 geänderte Transplantationsgesetz ausreicht, um die Zahl der Organspender zu erhöhen. Die im Gesetz vorgesehene umfassendere Information der Bevölkerung über die Vorgänge bei einer Organspende ist begrüßenswert – noch begrüßenswerter wäre es jedoch, wenn auch über die bestehenden Zweifel zahlreicher Wissenschaftler am Hirntodkriterium zur Todesfeststellung informiert würde.

Die Erkenntnisse anerkannter Neurologen, Chirurgen und Anästhesisten lassen es nicht länger zu, bei einem Patienten, bei dem ein Ausfall sämtlicher Hirnfunktionen diagnostiziert wurde, von einem Toten zu sprechen.

Es mag durchaus möglich sein, dennoch lebensnotwendige Organe zu entnehmen – jedoch sollte bei der Information der Bevölkerung hierüber nicht weiter von „postmortaler“ Organspende gesprochen werden.

Angesichts des Leidensdrucks der Betroffenen und des steigenden Bedarfs an Organen bestünde sonst die Gefahr, dass zusehends der Spender und sein Recht auf Würde und Selbstbestimmung aus dem Blick geraten, so Kaminski. Der nun beschlossene Gesetzesentwurf schiebt dem vorerst einen Riegel vor.

Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob geboren oder ungeboren, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung. Die ALfA hat mehr als 10.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).

 


Wien: 4000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben und die klassische Familie

Am vergangenen Samstag fand der jährliche „Marsch fürs Leben“ statt. Er setzt sich seit fast zehn Jahren für die traditionelle Familie aus Mutter, Vater und Kindern ein und wendet sich gegen die von oben aufoktroyierte Gender-Ideologie.

Nach einem vom Wiener Jugendbischof Stefan Turnovszky im Stephansdom zelebrierten Messe fand eine Kundgebung auf dem Kirchplatz statt.

Die Festredner unterstrichen das Recht des ungeborenen Lebens auf sein Leben als fundamentales Menschenrecht, das mit der aktuellen Rechtslage mehrfach missachtet wird.

Die Initiative konnte ein beachtliches Wachstum erzielen: Während im Jahr 2017 einige hundert Teilnehmer zu verzeichnen waren, zeigten letztes Jahr rund 2.500 und diesmal 4.000 Menschen ihr Engagement.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.unzensuriert.at/content/79663-demonstration-fuer-traditionelle-familie-mit-4-000-teilnehmern/


Bayern: Bestnote für Haushaltspolitik

Wie bereits bei der ersten Ratingeinstufung im März dieses Jahres wurde Bayern auch bei der turnusmäßigen Überprüfung mit der Bestnote ausgezeichnet; die international angesehene Rating-Agentur Standard & Poor’s bestätigte das sog. „AAA/A-1+“.

„Bereits seit 1998 kann der Freistaat durchgehend mit einem Spitzenrating aufwarten – ein klares Signal für eine beständig erstklassige Haushaltspolitik“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Die Rating-Agentur begründet ihre Bewertung auf Höchstniveau mit dem im Ergebnis äußerst erfolgreichen Haushaltsjahr 2018 und der Erwartung, dass der bayerische Haushalt auch weiterhin Überschüsse erzielen werde.

Positiv hervorgehoben werden neben der Anerkennung des starken bayerischen Finanzmanagements insbesondere die konservative Schuldenverwaltung ohne Fremdwährung und die professionelle Beteiligungsverwaltung des Freistaats.

Neben den Top-Ratings der Agenturen Standard&Poor’s und Moodys erhielt Bayern in diesem Jahr auch sofort von der in Deutschland ansässigen, europäischen Ratingagentur SCOPE die Bestnote.

Quelle: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/september-2019/bestnote-fuer-bayern/


TOP-Ranking deutscher Bloggerinnen: CHRISTLICHES FORUM erreicht Platz 10

Von Felizitas Küble

Unter dem Titel „Diese Frauen rocken die Blogosphäre!“ berichtet die Marketing-Börse am 21. August 2019 über „die 20 erfolgreichsten deutschsprachigen Bloggerinnen“, die durch einen „Blogger-Relevanz-Index“ von Faktenkontor ermittelt wurden.

Dieser – so heißt es abschließend  – „analysiert fortlaufend die Performance von rund 2000 deutschsprachigen Blogs“.

Den ersten Platz erhält Julia Richter mit ihrem Blog „German Abendbrot“. Weitere Blog-Betreiberinnen kümmern sich um Mode, Küche, Lebensstil, Wirtschaft, Sport oder Reisen.

Die einzige christliche Seite unter den TOP-20 ist unser CHRISTLICHES FORUM  – und zwar auf Platz 10.

Das ist für mich und unser Christoferuswerk eine große Überraschung, mit der wir nie gerechnet hätten.

BILD: Unsere Autorin und ehrenamtliche Mitarbeiterin Cordula Mohr freut sich ebenfalls über diesen Erfolg

Hier nun die Kriterien, auf denen dieses Ranking beruht, nämlich auf folgenden fünf Faktoren, die zu gleichen Teilen berücksichtigt wurden:

„Die Sichtbarkeit des Blogs im Internet; die Anzahl öffentlicher Links, die zu dem jeweiligen Blog führen; die Vernetzung des Blogs in den Sozialen Medien; die Aktivität (Anzahl der neuen Beiträge) innerhalb der letzten drei Monate; sowie die Interaktion des Blogs mit seiner Community anhand der Anzahl von Kommentaren innerhalb dieser Zeit.“

Hierzu ein paar aktuelle Infos zum CHRISTLICHEN FORUM:

Derzeit haben wir 5.659.058 Klicks erreicht, also fast 5,66 Millionen Seitenaufrufe (siehe automatische Zählung auf unserer Startseite ganz unten).

Es wurden bislang fast 16.000 Artikel veröffentlicht, zudem über 44.000 Leserkommentare freigeschaltet.

HIER weitere Veröffentlichungen über diese „Spitzenreiterinnen“-Meldung:

Ihr sollt dem Licht die Bahn bereiten…

Die Ihr – verpflanzt in arge Zeiten –
mit der Gewalt zu kämpfen wagt,
I
hr sollt dem Licht die Bahn bereiten,
Ihr fühlt die Schauer, eh es tagt.

Schaut ernst der Übermacht Triumphe,
wenn höhnisch euch ihr Troß umzischt.
Wißt, daß ihr Irrlicht aus dem Sumpfe
nur trüglich aufglänzt und erlischt.

Denkt, wenn im Kampf für Menschenrechte
Ihr des Erfolges Glanz entbehrt,
daß durch des Mißgeschickes Nächte
der Unschuld Haupt sich still verklärt.

Friedrich von Matthisson


Kardinal Müller bekräftigt Zölibat der Priester

Nun hat sich Kardinal Gerhard Müller präzise, scharfsichtig und pointiert zu Wort gemeldet… Verschiedene Medien haben den neuesten Beitrag des ehem. Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre dokumentiert: Die Lektüre lohnt sich…

Kardinal Müller benennt viele Schwächen, aber ein eklatantes Defizit des Amazonien-Arbeitspapiers. Wenn über den priesterlichen Dienst gesprochen werde, so widmeten sich die Verfasser den „soziologischen Notwendigkeiten der globalen Welt oder den traditionellen Organisationsformen amazonischer Volksstämme“.

Hätte Christus erst eine Umfrage veranstaltet, dann wäre er der Kreuzigung entgangen – und die „soziologischen Notwendigkeiten“ für einen politischen Befreier hätten auch bestanden. Der HERR wäre dann auf einem Schlachtross nach Jerusalem eingezogen und nicht auf dem Fohlen einer Eselin. Er hätte auch nicht die Bergpredigt gehalten, sondern eine kämpferische Rede.

Der Aufstand der Massen hätten die römischen Besatzer vielleicht vertrieben…Aber Erfolg ist keiner der Namen Gottes, das wusste auch der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber….

Die Kirche sei, so Kardinal Müller, als Stiftung Christi nicht befugt, sich aus „soziologischen Notwendigkeiten“ heraus neue Weihe-Ämter auszudenken oder den Zölibat abzuschaffen. Wenn in Südamerika sich eine Tür für „viri probati“ öffne, dann würde das auch in Deutschland begeistert aufgenommen, „wo der Zölibat keine gesellschaftliche Akzeptanz mehr hat und viele verheiratete Theologen bereitstünden, um als Priester die Lücken im zölibatären Klerus zu füllen“.

Kardinal Müller bekräftigt zudem: „Die Substanz der Sakramente entzieht sich der Vollmacht der Kirche. Und man kann nicht mit isolierten Elementen aus Schrift und Tradition und bei Nichtunterscheidung von dogmatisch verbindlichen Entscheidungen und Entwicklungen in Nebensachen sich jeweils ein neues Modell von Priestertum zusammenbasteln.

Nicht die von Pastoralstrategen entwickelten Priesterbilder sind wichtig, sondern nur das eine Bild Christi, des Hohepriesters des Neuen Bundes, das der Seele des Geweihten unauslöschlich eingeprägt ist und in dessen Namen und Kraft die Bischöfe und Priester die Gläubigen heiligen, lehren und leiten (Presbyterorum ordinis 2; 12).“ 

Quelle und vollständiger Artikel aus CNA hier: https://de.catholicnewsagency.com/article/der-zolibat-ist-der-lebensstil-jesu-christi-0622