Nie will ich Gottes Gebote vergessen, denn durch sie schenkt ER mir Freude und Einsicht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 119 (118),66.68.76-77.93-94.

Lehre mich Erkenntnis und rechtes Urteil!
Ich vertraue auf deine Gebote.
Du bist gut und wirkst Gutes.
Lehre mich deine Gesetze!

Tröste mich in deiner Huld,
wie du es deinem Knecht verheißen hast.
Dein Erbarmen komme über mich, damit ich lebe;
denn deine Weisung macht mich froh.

Nie will ich deine Gebote vergessen;
denn durch sie schenkst du mir Leben.
Ich bin dein, errette mich!
Ich frage nach deinen Befehlen.

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Gott will, daß alle Menschen gerettet werden

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Tim 2,1-7.

Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten, zu Fürbitte und Danksagung auf, und zwar für alle Menschen, für die Herrscher und für alle, die Macht ausüben, damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können.

Das ist recht und gefällt Gott, unserem Retter; ER will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.

Denn einer ist Gott, einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Jesus Christus, der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle, ein Zeugnis zur vorherbestimmten Zeit, als dessen Verkünder und Apostel ich eingesetzt wurde – ich sage die Wahrheit und lüge nicht – als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.

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Paulus erträgt seine Leiden für die Kirche

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Kol 1,24 ff.

Ich freue mich in den Leiden, die ich für euch ertrage. Ich ergänze in meinem irdischen Leben, was an den Leiden Christi noch fehlt für seinen Leib, die Kirche.

Ihr Diener bin ich geworden gemäß dem Heilsplan Gottes, um an euch das Wort Gottes zu erfüllen.
Er ist jenes Geheimnis, das seit ewigen Zeiten und Generationen verborgen war – jetzt aber seinen Heiligen offenbart wurde.
Ihnen wollte Gott kundtun, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Völkern ist:
Christus ist unter euch, die Hoffnung auf Herrlichkeit…

In ihm sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.

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Unsere Erkenntnis und die Gebote Christi

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 2,3 ff:

Wenn wir die Gebote Christi einhalten, erkennen wir, dass wir IHN erkannt haben.
Wer sagt: Ich habe IHN erkannt, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner und die Wahrheit ist nicht in ihm.

Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet.
Wir erkennen daran, dass wir in IHM sind.
Wer sagt, dass er in IHM bleibt, muss auch leben, wie ER gelebt hat.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Der HERR wird sein Volk nicht verstoßen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 94 (93),5-6.7-8.9-10.14-15.

HERR, die Frevler zertreten dein Volk,
sie unterdrücken dein Erbteil.
Sie bringen die Witwen und Waisen um
und morden die Fremden.
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Sie denken: Der HERR sieht es nicht,
der Gott Jakobs merkt es nicht.
Begreift doch, ihr Toren im Volk!
Ihr Unvernünftigen, wann werdet ihr klug?
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Sollte der nicht hören, der das Ohr gepflanzt hat,
sollte der nicht sehen, der das Auge geformt hat?
Sollte der nicht strafen, der die Völker erzieht,
ER, der die Menschen Erkenntnis lehrt?
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Ja, der HERR wird sein Volk nicht verstoßen
und niemals sein Erbe verlassen.
Nun spricht man wieder Recht nach Gerechtigkeit;
ihr folgen alle Menschen mit redlichem Herzen.
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Für die Rechtschaffenen ist GOTT ein Schild

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Buch der Sprüche 2,1-9.

Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote beherzigst,
der Weisheit Gehör schenkst, dein Herz der Einsicht zuneigst,
wenn du nach Erkenntnis rufst, mit lauter Stimme um Einsicht bittest,
wenn du sie suchst wie Silber, nach ihr forschst wie nach Schätzen,
dann wirst du die Gottesfurcht begreifen und Gotteserkenntnis finden.
Denn der HERR gibt Weisheit,
aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht.
Für die Redlichen hält ER Hilfe bereit, den Rechtschaffenen ist ER ein Schild.
ER hütet die Pfade des Rechts und bewacht den Weg seiner Frommen.
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Dann begreifst du, was Recht und Gerechtigkeit ist,
Redlichkeit und jedes gute Verhalten.
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Kommt, wir kehren zum HERRN zurück!

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hosea 6,1-5
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Kommt, wir kehren zum HERRN zurück! Denn ER hat Wunden gerissen, ER wird uns auch heilen; ER hat verwundet, ER wird auch verbinden.
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Nach zwei Tagen gibt ER uns das Leben zurück, am dritten Tag richtet ER uns wieder auf und wir leben vor seinem Angesicht.
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Lasst uns streben nach Einsicht, nach der Erkenntnis des HERRN.
ER kommt so sicher wie das Morgenrot; ER kommt zu uns wie der Regen, wie der Frühjahrsregen, der die Erde tränkt.
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Eure Liebe ist wie eine Wolke am Morgen und wie der Tau, der bald vergeht. Darum züchtige ich durch die Propheten…
Dann leuchtet mein Recht auf wie das Licht.
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Aus der Größe und Schönheit der Schöpfung können wir GOTT erkennen

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Weish 13, 1-9:
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Töricht waren von Natur alle Menschen, denen die Gotteserkenntnis fehlte. Sie hatten die Welt in ihrer Vollkommenheit vor Augen, ohne den wahrhaft Seienden erkennen zu können.
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Beim Anblick der Werke erkannten sie den Meister nicht, sondern hielten das Feuer, den Wind, die flüchtige Luft, den Kreis der Gestirne, die gewaltige Flut oder die Himmelsleuchten für weltbeherrschende Götter.
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Wenn sie diese, entzückt über ihre Schönheit, als Götter ansahen, dann hätten sie auch erkennen sollen, wieviel besser ihr Gebieter ist; denn der Urheber der Schönheit hat sie geschaffen.
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Und wenn sie über ihre Macht und ihre Kraft in Staunen gerieten, dann hätten sie auch erkennen sollen, wieviel mächtiger jener ist, der sie geschaffen hat; denn von der Größe und Schönheit der Geschöpfe lässt sich auf ihren Schöpfer schließen.
Dennoch verdienen jene nur geringen Tadel. Vielleicht suchen sie Gott und wollen ihn finden, gehen aber dabei in die Irre.
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Sie verweilen bei der Erforschung seiner Werke und lassen sich durch den Augenschein täuschen; denn schön ist, was sie schauen.
Doch auch sie sind unentschuldbar:
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Wenn sie durch ihren Verstand schon fähig waren, die Welt zu erforschen, warum fanden sie dann nicht eher den HERRN der Welt?
Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Die Existenz Gottes erkennen wir durch unsere Vernunft anhand der Schöpfung

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Röm 1,17-22:

Der Gerechte lebt aus dem Glauben. Der Zorn Gottes wird vom Himmel herab offenbart wider alle Gottlosigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.
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Denn was man von Gott erkennen kann, ist den Menschen offenbar; Gott hat es ihnen geoffenbart.
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Seit Erschaffung der Welt wird seine unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit.
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Daher sind sie unentschuldbar. Denn sie haben Gott erkannt, ihn aber nicht als Gott geehrt und ihm nicht gedankt. Sie verfielen in ihrem Denken der Nichtigkeit, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert.
 

GOTT will, daß alle Menschen gerettet werden!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Tim 2,1-8:

Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten, zu Fürbitte und Danksagung auf, und zwar für alle Menschen, für die Herrscher und für alle, die Macht ausüben, damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können.
Das ist recht und gefällt Gott, unserem Retter.
ER will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.
Einer ist Gott, Einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen:
Der Mensch Christus Jesus, der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle, ein Zeugnis zur vorherbestimmten Zeit, als dessen Verkünder und Apostel ich eingesetzt wurde – ich sage die Wahrheit und lüge nicht – als Lehrer der Heiden im Glauben und in der Wahrheit.