Corona-Ausbruch in Enscheder Disco: Teilnehmer waren geimpft bzw. getestet

Wie der Berliner „Tagesspiegel“ online berichtet, haben sich im niederländischen Enschede 165 von ca 600 Partygästen in einer Disco mit Corona angesteckt und zwar gleich am ersten Öffnungstag.

Die Besucher mußten neben einem Ticket vor dem Eintritt auch einen Impfpass oder Negativ-Test vorlegen.

Unklar ist laut „Tagesspiegel“, ob sich alle 165 Infizierten in der Disco angesteckt haben und ob bzw. wieviele Erkrankte es unter den Betroffenen gibt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in den Niederlanden liegt derzeit bei 34, in Deutschland bei fünf.


Ärztlicher Verbandschef Gassen kritisiert das RKI wegen Corona-Panikmache

Nicht Infizierte, sondern Erkrankte sind ausschlaggebend

Wie der Deutschlandfunk meldet, hält der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Gassen, Warnungen für

irreführend, wonach die Corona-Pandemie außer Kontrolle gerate: https://www.deutschlandfunk.de/corona-pandemie-kassenarzt-chef-gassen-wirft-robert-koch.1939.de.html?drn%3Anews_id=1181952

Man solle nicht auf die Zahl der Neuinfektionen starren wie das Kaninchen auf die Schlange. Dies führe zu falschem Alarmismus. Selbst 10.000 Infektionen täglich seien kein Drama, wenn – wie derzeit – nur einer von 1000 schwer erkranke.

Gassen reagierte damit auf Aussagen von Dr. Wieler, dem Präsidenten des Robert-Koch-Instituts (RKI), der vor einem Kontrollverlust gewarnt hatte.

Auch der Epidemiologe Dr. Krause sieht steigende Infektionszahlen nicht als geeignetes Kriterium an. Der Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig sagte im Deutschlandfunk ebenfalls, vielmehr seien die Erkrankungszahlen maßgebend.

Weitere fachliche Infos – auch zur Impfstoff-Frage – siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=RJue8CKkD8M&feature=youtu.be


Offener Brief an Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Chef des Robert-Koch-Instituts in Berlin

Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

Sehr geehrter Herr Professor Wieler,

haben Sie vielen Dank für die rasche Antwort durch Frau Petschelt. Geklärt wurde, daß es sich bei den vom RKI mitgeteilten „Fällen“ nicht um klinisch behandelte Covid-19-Erkrankungen handelt, sondern um Personen, bei denen ein PCR-Test positiv war.

Die PCR-Tests sind umstritten: „Bei Angaben zu Sensitivität und Spezifität der in Deutschland verwendeten PCR-Tests halten sich sowohl das Robert Koch-Institut als auch das nationale Konsiliarlabor am Institut für Virologie der Charité bedeckt(Dt. Ärzteblatt).Der PCR-Test zeigt nur die Nukleinsäuren an, nicht das Virus, er kann keine Infektion nachweisen(Virologin Prof. Dr. Ulrike Kämmerer, Universität Würzburg).

Um die Epidemie beurteilen zu können, ist unbedingt eine Statistik der in diesem Jahr klinisch behandelten Covid-19-Erkrankungen erforderlich. Eine solche Statistik existiert offensichtlich nicht.

Sie schreiben: „Eine Hospitalisierung wurde bei 31.132 (17%) der 188.047 übermittelten COVID-19-Fälle mit diesbezüglichen Angaben angegeben (10.8.2020). Wurden diese „Fälle“ tatsächlich wegen Covid-19 hospitalisiert?

Ich erinnere an das „DIVI-Intensivregister“. Dort steht unter der Rubrik „Fälle Covid-19 aktuell in Behandlung“ am 8.8.2020: 230 Personen in ganz Deutschland.

Sie sollten sich mit den Aussagen der vielen Fachleute befassen, welche die Ansicht der Bundeskanzlerin nicht teilen, z.B. der Bestseller des Virologen Prof. Bhakdi „Corona Fehlalarm“.

In der Bevölkerung ist der Verdacht verbreitet, daß die Corona-Angst von der Bundesregierung gewünscht wird, um ihre volkswirtschaftlich und gesundheitlich schädlichen Maßnahmen zu rechtfertigen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Penner

Hinweis: Vor Veröffentlichung dieses Schreibens wandte ich mich an einen in puncto Corona-Laboruntersuchungen kompetenten Medizin-Professor, ob die kritischen Äußerungen zum PCR-Test zutreffen, was er bejahte.


Aktuelle Corona-Infektionszahl unter 0,0015%

Meldung der dts-Nachrichtenagentur vom 20. Mai: 

Die Corona-Infektionszahlen in Deutschland fallen weiter, zudem werden immer weniger Patienten mit Covid-19 auf einer Intensivstation behandelt. Das geht aus Abfragen bei den 401 Städten und Landkreisen hervor, die die dts-Nachrichtenagentur täglich um 20 Uhr auswertet.

Demnach wurden bis Dienstagabend 486 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert, der Durchschnittswert der letzten sieben Tage sank damit von 633 auf 616 Neuinfektionen pro Tag. Das ist der niedrigste Wert seit Anfang März und entspricht 5,2 Infektionen pro Woche auf 100.000 Einwohner.

Die Zahl der mit Covid-19 auf einer Intensivstation behandelten Patienten sank in 24 Stunden um 38 auf 1.098 – ebenfalls der niedrigste Wert, seitdem alle Krankenhäuser lückenlos die belegten Intensivbetten melden müssen.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/dab217b10a7e326


Scharfe Kritik der Polizeigewerkschaft am „Krisenkabinett“ der Bundesregierung

Die Entscheidungen der Bundesregierung treffen bei der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) auf scharfe Kritik. „Das ist organisierte Unverantwortlichkeit, wenn lediglich Empfehlungen an die Bundesländer ausgesprochen werden, statt die Grenzkontrollen auszuweiten und konsequent anzuwenden“, urteilte DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt (siehe Foto) in Berlin.

Wenn die Bundespolizei jetzt dazu aufgefordert werde, an Stelle von Gesundheitsbehörden tätig zu werden und gleichzeitig ihren eigentlichen gesetzlichen Auftrag nicht nachzukommen, sei die Verwirrung komplett.

BILD: Eines der zeitkritischen Bücher von Rainer Wendt

Einreiseverbote nach Deutschland müssen nach Auffassung der DPolG an allen Grenzen durch den Einsatz von Bundespolizei konsequent kontrolliert und auch durchgesetzt werden. Dies gelte auch für diejenigen, die ein Asylbegehren äußern, so die DPolG, die sich darin mit Politikern der CDU einig weiß.

Laut Robert-Koch-Institut hat es in den Niederlanden bereits mehr als 1.700 Todesfälle infolge der Corona-Pandemie gegeben. Wendt: „Die Niederlande ist ein Corona-Risikogebiet, die Einreiseverbote müssen engmaschig kontrolliert und konsequent durchgesetzt werden, alles andere ist lasche Kosmetik, die die Akzeptanz von scharfen Freiheitsbeschränkungen im Inland sinken lässt!“

Heiko Teggatz, Vorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft, bescheinigt der Bundesregierung Hilflosigkeit und konzeptionsloses Handeln:

„Ganz Europa schüttelt den Kopf darüber, was sich in Deutschland abspielt. Es lässt sich schlichtweg nicht erklären, warum an einigen Grenzen der Reiseverkehr eingeschränkt wird und an anderen Grenzen nicht, das kann man doch unmöglich in die Entscheidung einzelner Bundesländer legen! In den Niederlanden wird jetzt erfahrungsgemäß der Osterreiseverkehr bald einsetzen, es ist ein völlig falsches Signal, hier weiterhin keine Grenzkontrollen mit Zurückweisungen einzurichten.“

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-das-krisenkabinett-verschaerft-die-krise/


Wird die Corona-Angst übertrieben? – Auf Intensivstationen gibt es vielfach leere Betten

Am 12. März titelte ORF-science geradezu panisch: „Intensivbetten-Kapazität reicht noch 14 Tage. Aufgrund der Coronavirus-Erkrankungen könnte die Kapazität der Intensivbetten in österreichischen Spitälern in etwa zwei Wochen erschöpft sein.“

Unzensuriert hat diese dramatische Ankündigung überprüft:

Zwei Wochen nach dieser Schlagzeile, am 30. März, stellte sich die Situation so dar: Von den insgesamt 2.547 Betten auf Intensivüberwachungs- und -behandlungseinheiten befinden sich 696 in der Bundeshauptstadt. Davon waren aber lediglich 22 Betten von Corona-Patienten belegt!

Auch in den Bundesländern waren viele Intensivbetten leer, weil sie Corona-Patienten reserviert wurden, die nicht kamen.

Damit ist Österreich aber nicht allein. Das „Zentralregister für Intensivbetten“ der Bundesrepublik Deutschland meldete am vergangenen Freitag Nachmittag 13.346 mit allen Arten von Intensivpatienten belegte Betten, 10.074 weitere waren frei. Von den belegten Intensivbetten dienten 2.680 der Behandlung von Covid-19-Patienten.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.unzensuriert.at/content/97211-corona-zahlen-auf-dem-pruefstand-auf-intensivstationen-herrscht-gaehnende-leere


Coronakrise: Die Infektionsrate geht zurück

Stellungnahme der Max-Planck-Gesellschaft:

Eine Simulation belegt die Wirkung der ersten Maßnahmen gegen Covid-19 und ermöglicht eine Prognose für die Ausbreitung von Sars-CoV 2

Die Anstrengungen gegen die Corona-Epidemie in Deutschland zeigen erste Wirkung. Zumindest die Maßnahmen, die bis zum 16. März ergriffen wurden, haben die Ausbreitung des Virus Sars-CoV 2 verlangsamt. Das belegt die Modellrechnung eines Teams vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation und von der Universität Göttingen.

Die Simulation zeigt allerdings auch, dass die Maßnahmen bis zum 16. März das exponentielle Wachstum noch nicht ausreichend bremsen oder die neuen Fallzahlen gar langfristig senken können, um eine Überlastung des Gesundheitssystems durch Covid-19 zu verhindern. Ob das mit der weitgehenden Kontaktsperre gelingt, die seit dem 22. März gilt, wird die ständig angepasste Rechnung erst ab dem 8. April zeigen.

So ausschlaggebend waren Zahlen kaum jemals zuvor für politische Entscheidungen, für die wirtschaftliche Entwicklung und das gesellschaftliche Leben: Wie es in Deutschland und fast überall auf der Welt in den kommenden Monaten weitergehen wird, dürfte vor allem von der Ausbreitungsrate des Coronavirus Sars-CoV 2 und der damit verbundenen Veränderung in der Zahl der Neuinfektionen abhängen. Denn nur wenn es täglich nicht immer mehr Krankheitsfälle gibt, bleibt die optimale medizinische Versorgung von Schwerkranken möglich.

Um die Ausbreitung des Corona-Virus komplett einzudämmen, haben die die Schließungen von Kindergärten und Schulen, von vielen Geschäften und öffentlichen Einrichtungen, die in Deutschland um den 16. März in Kraft traten, jedoch nicht ausgereicht. Das zeigt die Berechnung eines Teams um Viola Priesemann, die am Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation eine Forschungsgruppe leitet.

Sie hat sich schon Mitte März mit Datenwissenschaftlern der Universität Göttingen zusammengetan, um den Verlauf der Corona-Epidemie in Deutschland zu simulieren. Auf diese Weise wollten die Forschenden helfen, die Effekte der Maßnahmen abzuschätzen und den weiteren Verlauf vorherzusagen. Und das ist ihnen auch gelungen.

Denn wie ihre Modellrechnung zeigt, verringerten bereits die ersten Beschränkungen im öffentlichen Leben um den 8. März, durch die etwa Fußballspiele ohne Fans stattfanden, die effektive Ausbreitungsrate. Diese Zahl entspricht der täglichen Wachstumsrate an neu infizierten Personen. Sie bestimmt, wie hoch die Fallzahlen ein bis zwei Wochen später liegen werden, nachdem die Testergebnisse der Erkrankten vorliegen.

Das Modell bezieht auch ein, dass genesene Personen erstmal immun sind und nicht mehr zur Ausbreitung der Infektion beitragen können. um den 8. März sank die effektive Ausbreitungsrate zwar schon deutlich, aber noch nicht auf oder unter Null, sodass die gefürchtete exponentielle Ausbreitung des Corona-Virus damit noch nicht gebrochen wurde.

Gleiches gilt auch für die Einschnitte um den 16. März. Der Simulation des Göttinger Teams zufolge hätten alleine diese Maßnahmen zwar ausgereicht, um die Zahl der Neuinfektionen vorübergehend zu senken. Wenige Tage später wäre sie aber wieder angestiegen. „Das ist ganz typisch für eine plötzliche Änderung der Ausbreitungsrate“, sagt Michael Wilczek, Co-Autor der Studie

Aus einem kurzzeitigen Rückgang lasse sich nicht unbedingt ablesen, dass die Wachstumsrate sich umgekehrt hätte. Ob die strikte Kontaktsperre, die seit dem 22. März neben dem  öffentlichen Leben auch private persönliche Kontakte in Deutschland weitgehend unterbindet, die tägliche Zunahme der Neuinfektionen zumindest für die Dauer der Auflage verhindert, ist noch unklar. Die Simulation legt das zwar nahe.

„Wir wissen aber nicht, ob unsere Annahmen, wie weit die Maßnahmen die effektive Ausbreitungsrate senken, zutreffen“, sagt Viola Priesemann.

Wenn das Göttinger Team auch die Effekte der Kontaktsperre richtig eingeschätzt hat, wird die Vorhersage ihres Modells für die kommenden Wochen ebenfalls zutreffen: Dann wird die Zahl der Neuinfektionen kontinuierlich abnehmen – zumindest wenn das Leben in Deutschland weiterhin auf Notbetrieb läuft. Dabei lässt sich eine so naheliegende wie ernüchternde Einsicht auch aus der Göttinger Modellrechnung ableiten:

„Wenn die Beschränkungen aufgehoben werden, können wir wieder in ein exponentielles Wachstum laufen“, sagt Viola Priesemann. „Wir sehen ganz klar: Die Fallzahlen in zwei Wochen hängen von unserem Verhalten jetzt ab.“

Aus ihrer Simulation können die Forschenden auch ein hoffnungsvolles Szenario ableiten: Wenn wir die Isolation in den kommenden zwei bis drei Wochen weiter sehr sorgfältig einhalten, könnte es nur ein Dutzend oder einige Hundert neue Fälle pro Tag geben. Mit so wenigen Neuinfektionen könnten die Kontakte von jedem Erkrankten weitgehend identifiziert und isoliert werden.

„Ich finde es sehr ermutigend, dass wir mit einer starken Einschränkung in den kommenden zwei bis drei Wochen die Neuinfektionen soweit zurückdrängen könnten, dass wir danach mit Vorsicht, aber hoffentlich mit deutlicher weniger Einschränkungen weitermachen können“, sagt Viola Priesemann.

Quelle: https://www.mpg.de/14648789/corona-epidemie-prognose


Bund und Länder: Widersprüchliche Maßnahmen bei der Corona-Bekämpfung

Prof. Pierre Thielbörger und Benedikt Behlert kritisieren in einem aktuellen Beitrag auf dem bekannten Blog „verfassungsblog.de“ die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes, die der Bundestag in der letzten Sitzungswoche beschlossen hat (https://verfassungsblog.de/covid-19-und-das-grundgesetz-neue-gedanken-vor-dem-hintergrund-neuer-gesetze/).

Die Autoren weisen darauf hin, dass die Verwaltungskompetenz zur Umsetzung der notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie nicht beim Bund, sondern bei den Ländern liegt. Deshalb sei der Erfolg der Maßnahmen von der Kooperationsbereitschaft der Länder abhängig. Weil Sonderwege einzelner Länder nicht auszuschließen sind, regen die Autoren an, für den Krisenfall „über die Möglichkeit von ausnahmsweisen Kompetenzverschiebungen“ auf den Bund nachzudenken.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Roman Reusch erklärt dazu:

„Genau diese Problemlage hat die AfD-Bundestagsfraktion in einem Gesetzentwurf aufgegriffen (BT Drs. 19/18106). Dieser sieht vor, dass die Bundesregierung im Pandemiefall die Länder anweisen kann, bestimmte Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie zu treffen, sofern diese für die Gesundheit aller Menschen in Deutschland notwendig sind. Darunter fallen alle zulässigen Maßnahmen, wie z.B. Schulschließungen, Absage von Großveranstaltungen etc.

Damit können Bundesländer oder einzelne zuständige Behörden, die aus welchen Gründen auch immer nicht oder nur unzureichend handeln, zu Maßnahmen veranlasst werden, wenn dies aus übergeordneter Perspektive im Interesse des Gesundheitsschutzes der Gesamtbevölkerung und damit zur konsistenten Bekämpfung der Pandemie notwendig ist.

Tatsächlich war das Management der gegenwärtigen Pandemiekrise durch die Länder nicht immer konsistent. So wurde in Nordrhein-Westphalen Karneval gefeiert, als die italienische Regierung bereits Städte in der Lombardei abriegeln ließ. Noch am 7. März fand in Mönchengladbach das Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund mit mehr als 50.000 Zuschauern statt, obwohl andere Bundesländer Großveranstaltungen wie die Leipziger Buchmesse zu diesem Zeitpunkt bereits abgesagt hatten. In der Folgezeit wies NRW die höchste Zahl der an COVID-19-Erkrankten in Deutschland auf.

Die Tatsache, dass in Bayern noch am 15. März die Kommunalwahl durchgeführt wurde, aber bereits ein Tag später am 16. März der landesweite Katastrophenfall ausgerufen wurde, erscheint ebenfalls wenig konsistent. Aktuell ist Bayern das Land mit den meisten COVID-19-Erkrankten in Deutschland.

Diese Beispiele zeigen, dass eine erfolgreiche Pandemiebekämpfung ein konsistentes Handeln aus gesamtstaatlicher Perspektive erforderlich macht.

Der Vorschlag der AfD-Fraktion ist die einzige Lösung, die unter vollständiger Beibehaltung der föderalen Ordnung verfassungsrechtlich möglich ist. Leider wurde der Vorschlag von allen anderen Fraktionen ohne Begründung abgelehnt.“