Berlin: Viele nach Impfung an Covid erkrankt

„Impfdurchbrecher“, so lautet das Wort für jene Corona-Impflinge, bei denen der Virus trotzdem seinen „Weg in den Körper findet und zu einer Erkrankung führt“.

Rund 433 Fälle solcher Impfdurchbrecher seien laut Berlins Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel (Linkspartei) bislang bekannt (laut Tagesspiegel): Ein Impfdurchbruch könne auch „gravierende Folgen“ haben: „Es gibt auch Todesfälle zu beklagen unter diesen Impfdurchbrechern.“

In Großbritannien scheinen sich diese Fälle zu häufen. Wie das Handelsblatt berichtet, würden hunderte geimpfte Briten täglich mit Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.journalistenwatch.com/2021/07/21/na-brav-corona/


Immer mehr Corona-Tote zweimal geimpft

In Großbritannien zeichnet sich derzeit eine Entwicklung ab, die sich mit einigen Monaten Verzögerung wohl auch in Deutschland zeigen wird. Ein immer größer werdender Anteil der an Covid-19 Verstorbenen war zweimal geimpft...

Menschen mit geschwächtem Immunsystem wie Krebskranke oder Organtransplantierte haben, ebenso wie alte Menschen, allgemein ein erhöhtes Risiko, an Covid-19 zu erkranken und zu sterben. Und vieles deutet eben darauf hin, dass die Impfungen bei diesen Gruppen vor schweren Erkrankungen und Tod nicht so vollständig schützen, wie die Zahlen in den Studien an gesunden Menschen ergeben hatten.

Es sterben also in den Risikogruppen ebenfalls voll Geimpfte, wenn auch weniger als ohne Impfung. Die Delta-Variante erhöht diesen Anteil womöglich zusätzlich, um diesen Effekt einzuschätzen, fehlen aber derzeit noch die Daten.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.spektrum.de/kolumne/delta-variante-warum-unter-den-coronatoten-immer-mehr-geimpfte-sind/1889236


Landkreis beendet AstraZeneca-Impfungen

Der Landkreis Leer in nordwestlichen Niedersachsen hat Impfung mit dem AstraZeneca-Vakzin zeitweise gestoppt. Vorausgegangen waren gehäufte Krankmeldungen von Mitarbeitern des Klinikums Emden, die zuvor mit AstraZeneca geimpft worden waren. Die Nebenwirkungen waren so stark, dass sie nicht zur Arbeit erscheinen konnten.

Ein Behördenvertreter erklärte, der Stopp sei verhängt worden, da die Impfdosen »vermutlich aus der gleichen Charge wie in Emden« stammen. Erst am Dienstagabend wurde er wieder aufgehoben.

In einer Klinik in Braunschweig meldeten sich 37 von 88 Beschäftigten krank, nachdem sie vorige Woche geimpft worden waren. Daher zogen die Verantwortlichen auch dort die Notbremse und stoppten die Impfungen. Der weitere Betrieb des Krankenhauses drohte, eingestellt werden zu müssen.

Quelle und Fortsetzung der Nachricht hier: https://www.freiewelt.net/nachricht/landkreis-stoppt-impfungen-mit-astrazeneca-vakzin-10083941/

Trotz dieser und ähnlicher Meldungen beharrt „Star-Virologe“ Drosten auf seiner Meinung, AstraZeneca sei ein „sehr guter“ Impfstoffsiehe diese Meldung von gestern: https://charismatismus.wordpress.com/2021/02/16/drosten-es-soll-in-der-breite-geimpft-werden-statt-das-haar-in-der-suppe-zu-suchen/


Testphase von Corona-Impfstoff unterbrochen

Die Pharma-Firma AstraZeneca hat ihren klinischen Test für einen Corona-Impstoff   – der auch als Oxford-Impfung bezeichnet wird –  unterbrochen, wie Medien jetzt berichten, weil es schwerwiegende Nebenwirkungen bei einer Teilnehmerin gegeben hat. Nun wird untersucht, ob der Impfstoff hierfür der Verursacher ist. 

In einem solchen  Prüf-Fall werden keine weiteren Personen geimpft und die bereits geimpften besonders beobachtet.

An den Tests sollen 30.000 Menschen in Großbritannien, den USA, Südafrika und Brasilien teilnehmen.

Die Aktienkurse reagierten teils bereits negativ auf diese Meldung. Dieser Impstoff gehört weltweit zu den besonders aussichtsreichen Kandidaten gegen Covid 19 weltweit, der sich bereits in der dritten Phase der Erprobung befand. Dabei geht es um die Verträglichkeit und Wirksamkeit der Impfung bei Menschen.


Zuwachsrate der Covid-19-Erkrankungen ist seit vorigem Freitag fast halbiert

Seit dem vergangenen Freitag, 20. März, hat sich die Zuwachsrate der durch Covid-19-Erkrankungen in Deutschland fast halbiert. Von dann bis gestern betrug sie durchschnittlich 14 Prozent pro Tag, zuvor hatte sie bei durchschnittlich 27 Prozent gelegen.

Zu diesen Ergebnissen sind Wirtschaftswissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Universität Regensburg gekommen, indem sie eine statistische Methode, die üblicherweise in der Arbeitsmarktforschung benutzt wird, auf die von der Johns-Hopkins-Universität veröffentlichten Zahlen zur Verbreitung von Covid-19 angewendet hatten.

Den Grund für den Rückgang sehen die Forscher in den umfangreichen Maßnahmen von Bund und Ländern zur Reduzierung sozialer Kontakte:

„Auch eine Zuwachsrate von 14 Prozent ist ein Grund zur Sorge. Aber die Eindämmungsmaßnahmen haben offenbar den Fortgang der Corona-Epidemie bereits deutlich verlangsamt, und es ist möglich, dass wir in den kommenden Tagen weitere Auswirkungen sehen werden“, sagt der Volkswirtschaftler Prof. Dr. Klaus Wälde, der vonseiten der JGU an der statistischen Auswertung beteiligt war.

Einem Bund-Länder-Beschluss vom 13. März folgend finden u.a. seit dem 14. März keine Bundesligaspiele mehr statt und seit dem 16. März sind Schulen und Kindergärten geschlossen. Nach Verzögerungen durch die Inkubationszeit sowie die Dauer bis zum Gang zum Arzt und die Übermittlung eventueller Testergebnisse zeigen sich nun laut Wälde Ergebnisse dieser Maßnahmen.

Bereits am vergangenen Montag hatten die Forscher nach Auswertung von Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) einen Bruch der Zuwachsrate prognostiziert (siehe https://www.uni-mainz.de/presse/aktuell/11100_DEU_HTML.php). Im Gegensatz zum RKI, das Daten der Gesundheitsämter in Deutschland sammelt, verwendet die Johns-Hopkins-Universität Daten aus mehreren Quellen und ist dadurch möglicherweise nicht ganz so verlässlich, aber aktueller.

„Unsicherheit, wie gut die Datenquellen die Realität beschreiben, besteht in jedem Fall“, sagt Wälde.

Dennoch sei es so gut wie ausgeschlossen, dass die nun beobachtete Trendabflachung nicht der Wirklichkeit entspreche: „Aufgrund der dauerhaft starken Abnahme der Zuwachsraten beträgt die statistische Sicherheit unserer Ergebnisse mehr als 99,9 Prozent.“ Abweichungen durch Zufallseinflüsse, wie mehr oder weniger verfügbare Testkapazitäten oder Messfehler, fielen kaum ins Gewicht.

Weiterführender Link: https://www.macro.economics.uni-mainz.de/corona-blog/ – Corona-Blog von Prof. Dr. Klaus Wälde


Rate der Corona-Erkrankungen in der vorigen Woche deutschlandweit leicht gesunken

Pressemitteilung der Universität Mainz:

Die Rate der durch das Coronavirus verursachten Covid-19-Erkrankungen in Deutschland ist vom Montag bis zum Freitag der vergangenen Woche von zuvor durchschnittlich 27 Prozent auf 21 Prozent pro Tag gesunken.

Außerdem besteht die Hoffnung, dass die Zuwachsrate durch die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen in dieser Woche weiter abnimmt.

Zu diesen Ergebnissen sind Wirtschaftswissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Universität Regensburg gekommen, indem sie eine statistische Methode, die üblicherweise in der Arbeitsmarktforschung benutzt wird, auf die vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahlen zu Covid-19 angewendet hatten.

Einem Bund-Länder-Beschluss vom 13. März folgend finden u.a. seit dem 14. März keine Bundesligaspiele mehr statt und seit dem 16. März sind Schulen und Kindergärten geschlossen.

„Berücksichtigt man die übliche Inkubationszeit von zirka fünf Tagen sowie eine weitere Dauer von etwa drei Tagen, bis die Betroffenen beim Arzt waren und die eventuelle Erkrankung dem RKI gemeldet worden ist, müssten in dieser Woche die ersten Effekte dieser Maßnahmen sichtbar werden“, sagt der Volkswirtschaftler Prof. Dr. Klaus Wälde, der seitens der JGU an der statistischen Auswertung beteiligt war.

Sollte es an einem der kommenden Tage tatsächlich zu einem Bruch der Zuwachsrate kommen, müsste nach dem von den Forschern angewendeten Modell allerdings noch bis Ende dieser Woche abgewartet werden, um mit Sicherheit sagen zu können, ob der Rückgang auf den Maßnahmen von Bund und Ländern beruht.

„Selbst wenn die gemessenen Wachstumsraten an dem ein oder anderen Tag deutlich niedriger liegen sollten, muss das kein systematischer, also andauernder Effekt sein“, sagt Wälde. Einzelne Werte könnten stark durch Zufallseinflüsse bestimmt sein, z.B. mehr oder weniger verfügbare Testkapazitäten oder Messfehler.

Prof. Wälde geht davon aus, „dass wir am kommenden Freitag mit 95-prozentiger Sicherheit wissen werden, ob die von Bund und Ländern am 13. März getroffenen Maßnahmen erfolgreich waren“.

Weiterführende Links: https://www.macro.economics.uni-mainz.de/category/corona/ – Corona-Blog von Prof. Dr. Klaus Wälde


Studien: Übergewichtige Menschen werden häufiger krank, aber nicht so stark

Dicke Menschen erkranken zwar häufiger als dünne  –  aber in der Regel nicht so heftig wie dünne. Diese  zunächst überraschende Erkenntnis, von der das Magazin GEO in seiner Dezember-Ausgabe berichtet, fußt auf inzwischen fundierten Daten.

Das sog.  “Obesity Paradox”   –  entdeckt vom Kardiologen Carl Levie John am Ochsner Heart and Vascular Institute in New Orleans  –  hat mittlerweile eine weitere Bestätigung gefunden: Eine Studie an 11.000 Kanadiern im Jahr 2007 ergab sogar, dass Übergewichtige an keiner einzigen Krankheit häufiger sterben als Normalgewichtige.

An ausgewiesenen Fettleibigkeits-Erkrankungen wie Herzleiden, Nierenproblemen und Diabetes sterben besser gepolsterte Menschen sogar seltener als jene, die dasselbe Leiden aufweisen, aber laut Body-Mass-Index normalgewichtig sind.

Während zuviele Kilos also durchaus Risiken für chronische Erkrankungen enthalten, besteht offenbar zugleich ein Schutzschild vor noch Schlimmerem.

Quelle: Gesundheitsmagazin „Vitavil.de“