Jerusalem: Universität kondoliert zur tödlichen Messerattacke auf die Studentin Hannah B.

Am vergangenen Karfreitag kam es in Jerusalem zu einer tödlichen Messerattacke. Ein 57-jähriger Palästinenser griff eine britische Studentin in einer Straßenbahn mit einem Messer an. Das Opfer erlag kurz darauf seinen Verletzungen.

Ein Polizist in der Bahn überwältigte den Mann. Der Attentäter wurde festgenommen.

Nach dem Anschlag auf ihre Studentin Hannah Bladon (siehe Foto) hat die Hebräische Universität Jerusalem sich in einer Stellungnahme geäußert. Darin heißt es:

„Die Hebräische Universität und die Rothberg International School verleihen ihrer tiefen Trauer über den Mord an der britischen Studentin Hannah Bladon bei dem heutigen Anschlag Ausdruck. Wir sprechen ihrer Familie unser tiefempfundenes Beileid aus und teilen deren Kummer.

Die Universität verurteilt solche Akte des Terrors, die unschuldigen Menschen Leid zufügen, besonders einer Studentin, die nach Jerusalem gekommen ist, um zu studieren und ihren akademischen Horizont zu erweitern.

Die Verwaltung und Mitarbeiter der Universität werden den Studierenden, Fakultätsmitgliedern und ihren Familien in Israel und weltweit jegliche notwendige Unterstützung zukommen lassen.

Hannah Bladon kam im Rahmen eines Studierendenaustauschs mit der Universität Birmingham an die Hebräische Universität. Sie hat ihr Studium hier Ende Januar 2017 aufgenommen und wollte noch bis zum Ende des laufenden Semesters bleiben. Möge ihr Andenken ein Segen sein.“

Quelle (Text/Foto): http://new.huji.ac.il/en/article/34299

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Nigeria: Radikal-islamische Terrorgruppe kündigt Ermordung aller Christen an

In Nigeria hat die islamistische Terrororganisation „Boko Haram“ damit gedroht, Kirchen bombardieren und alle Christen ermorden zu wollen. Muslime sollten hingegen nicht mehr getötet werden, kündigte der neue Anführer der Terrorgruppe, Abu Musab al-Barnawi, an. 4077304320

Er wirft westlichen Hilfsorganisationen vor, sich nur vor Ort zu engagieren, um zu missionieren: „Sie nutzen die Lage derjenigen aus, die während des Krieges vertrieben wurden, stellen ihnen Essen und Unterkünfte zur Verfügung und christianisieren dann ihre Kinder.“

Bislang hatte Boko Haram vor allem öffentliche Plätze und Einrichtungen angegriffen. Dabei waren auch viele Muslime ums Leben gekommen.

Die Terrorgruppe kämpft seit sieben Jahren für die Errichtung eines islamischen „Gottesstaats“ im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias. Mindestens 20.000 Menschen wurden in dem Konflikt bisher getötet, 2,5 Millionen durch die Gewalt in die Flucht getrieben. Von den 177 Millionen Einwohnern sind etwa 51 Prozent Muslime und 48 Prozent gehören einer christlichen Kirche an.

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/menschenrechte/detail/nigeria-boko-haram-will-alle-christen-toeten-97784.html


Frankreich: Kath. Priester durch IS-Terroristen ermordet, Geisel schwebt in Lebensgefahr

Frankreichs Präsident François Hollande bezeichnete den jüngsten Mordangriff bzw. die tödliche Geiselnahme in einer Kirche in der Nähe von Rouen als „schändlichen Terroranschlag“. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Die beiden Täter, die von der Polizei erschossen wurden, als sie aus der Kirche kamen, beriefen sich auf die Terrorbande „Islamischer Staat“.

Offenbar wurde einer der Terroristen in einer Gefährderkartei geführt. Er war in Untersuchungshaft und wurde später mit einer elektrischen Fußfessel freigelassen.

Die Geiselnehmer hatten fünf Menschen in ihre Gewalt gebracht: einen Priester, zwei Ordensschwestern und zwei Gläubige.

Dem 84-jährigen Pfarrer Jacques Hamel wurde während der heiligen Messe grausam die Kehle durchgeschnitten; eine schwerverletzte Geisel befindet sich noch immer in Lebensgefahr.  


Peru: Drei ermordete Missionare werden demnächst in Chimbote seliggesprochen

Der Präfekt der Kongregation für die Heiligsprechungen, Kardinal Angelo Amato, zelebriert am kommenden 5. Dezember in Chimbote die Messe anläßlich der Seligsprechung der beiden am 9. und 25.9.1991 ermordeten polnischen Franziskanermissionare Michael Tomaszek und Zbigniew Strzalkowski sowie des italienischen Priesters Alessandro Dordi. P1020947 - Kopie

Die drei Geistlichen wurden von der kommunistisch-maoistischen Untergrund-Rebellengruppe „Sendero Luminoso“ (leuchtender Pfad) ermordet, die vor allem in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts tausende von Morden und Gewalttaten in Peru ausgeübt haben.

Wie die Diözese Chimbote mitteilt, findet der Seligsprechungsgottesdienst im Stadion von Chimbote statt, während am Vorabend um 19 Uhr in der Kathedrale eine Gebetsvigil beginnt, zu der Delegationen aus dem ganzen Land eingeladen sind.

Am Sonntag, den 6. Dezember, stehen die Eröffnung einer Ausstellung über das Leben des seligen Alessandro Dordi, eine Danksagungsmesse und eine kulturelle Veranstaltung auf dem Programm. Um 16.30 Uhr ist eine Wallfahrt zum Ort des Martyriums von Pfarrer Dordi vorgesehen  –  und um 17 Uhr findet die Grundsteinlegung für die Kappelle des seligen Alessandro Dordi statt.
Bei den neuen Seligen handelt es sich um die ersten seliggesprochenen Märtyrer in Peru.

Quelle: Fidesdienst


CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist entsetzt vom IS-Massenmord an ägyptischen Christen

Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ hat in Libyen 21 ägyptische Kopten enthauptet und am Sonntagabend ein Video der Bluttat ins Internet gestellt. Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder: 159481-3x2-teaser296

„Mit Entsetzen und Empörung habe ich von der grausamen Hinrichtung der Gruppe koptischer Christen durch Anhänger der Terrormiliz IS in Libyen erfahren. Besonders abstoßend ist, dass die Terroristen ihre Tat auch noch gefilmt und im Netz veröffentlicht haben.

Mit dem Titel des Films ‚Eine in Blut geschriebene Nachricht an die Nation des Kreuzes‘ machte der IS deutlich, dass die Kopten nur deshalb ermordet wurden, weil sie dem christlichen Glauben angehören.

Die Terroristen zeigen mit ihren Bluttaten immer wieder, dass sie die freie Welt einschüchtern und die Meinungsfreiheit abschaffen wollen. Gleichzeitig führen sie einen Vernichtungsfeldzug gegen andere Religionen und gegen Muslime, die das radikale Gedankengut der Islamisten nicht teilen. Nun richtete der IS seine Drohung erstmals ausdrücklich gegen das Christentum.

Gemeinsam mit dem ägyptischen Volk und seinem Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi verurteilt die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag die feige und grausame Tat. Sie ist auch ein Anschlag auf die traditionelle religiöse Vielfalt im Nahen Osten, für deren Fortbestand wir uns einsetzen.

Wir stehen an der Seite all derer, die unter den Terroristen leiden, und lassen uns so wenig wie die ägyptische Regierung und das ägyptische Volk durch Gewalt einschüchtern.“

Hintergrund:

Die Kopten sind die größte christliche Gemeinschaft in Ägypten. Sie führen ihre Anfänge auf den Evangelisten Markus zurück. Es wird geschätzt, dass zwischen sieben und zehn Millionen der rund 80 Millionen Ägypter Kopten sind. Etwa eine weitere halbe Million Kopten lebt in anderen Ländern, davon schätzungsweise 6000 in Deutschland.

Bei der Gruppe der 21 Kopten, die in Libyen getötet wurden, handelt es sich offenbar um Gastarbeiter. Sie sollen auf dem Heimweg nach Ägypten gewesen sein. Der ägyptische Präsident ordnete eine siebentägige Staatstrauer an.


Gedenken an den ermordeten israelischen Ministerpräsidenten Rabin am 5.11.

Am kommenden Mittwoch, dem 5. November, gedenken Menschen in Israel und der ganzen Welt des ehem. israelischen Ministerpräsidenten Yitzhak Rabin.

Rabin wurde vor 19 Jahren, am 4. November 1995 (nach jüdischem Kalender am 12. Cheshvan), am Ende einer Friedenskundgebung auf dem Malchei Yisrael-Platz in Tel Aviv von einem jüdischen Extremisten erschossen.

Auf der Seite des israelischen Außenministeriums finden Sie zahlreiche Links und weitere Infos zu diesem Gedenktag sowie zum Leben und Wirken Rabins: Mehr Info »

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israel: Ministerpräsident Netanyahu spricht dem Vater des ermordeten Araberjungen sein Beileid aus

Die israelische Polizei und die Israelische Sicherheitsagentur (ISA) haben am Sonntagmorgen (6.7.) mehrere Verdächtige im Zusammenhang mit der Entführung und Ermordung von Muhammad Abu Khdeir (siehe Foto) aus dem Jerusalemer Stadtteil Shuafat festgenommen.  mkhdeir_jpg

Am heutigen Montag (7.7.) sprach der israelische Regierungschef Benjamin Netanyahu mit Hussein Abu Khdeir, dem Vater des ermordeten Jungen Muhammad Abu Khdeir.  Er übermittelte sein Beileid und sagte:

„Ich möchte in meinem und im Namen der Bürger Israels meine Empörung über die verachtenswerte Ermordung Ihres Sohnes aussprechen.

Wir haben sofort gehandelt, um die Mörder zu fassen. Wir werden ihnen den Prozess machen und sie mit der ganzen Härte des Gesetzes behandeln.

Wir verurteilen jede Brutalität; der Mord an ihrem Sohn ist abscheulich und kann von keinem Menschen toleriert werden.“

Der Ministerpräsident äußerte sich zudem während eines Besuches in Nof Ayalon bei einer der drei Familien der am 12. Juni ermordeten jüdischen Jungen. Er sagte dabei zur Ermordung des Palästinenserjungen:

„Der Familie Abu Khdeir möchte ich mein Beileid aussprechen. Ich versichere Ihnen, dass wir mit der ganzen Härte des Gesetzes gegenüber den Tätern dieses abscheulichen und verdammenswerten Verbrechens vorgehen werden. IMG_1016

Diese Mörder haben keinen Platz in der israelischen Gesellschaft. Das unterscheidet uns von unseren Nachbarn  –  dort werden Mörder wie Helden gefeiert und Plätze werden nach ihnen benannt.

„Jeden Ruf nach „Tod den Arabern“ werde ich ebenso verurteilen wie den Ruf „Tod den Juden“

Es ist nicht der einzige Unterschied zwischen uns. Wir werden den Aufwieglern den Prozess machen, während die Aufwiegelung in der Palästinensischen Autonomiebehörde über offizielle Kanäle und das Bildungssystem verbreitet wird…

Wir machen keinen Unterschied zwischen Terror und Terror und gegen beide werden wir mit harter Hand vorgehen. Jeden Ruf nach „Tod den Arabern“ werde ich ebenso verurteilen wie den Ruf „Tod den Juden“.

Wir werden nicht zulassen, dass die Extremisten diese Region in Brand setzen und mit Blutvergießen überziehen…Wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln das Gesetz durchsetzen.

Ich rufe alle Seiten dazu auf, sich der Verantwortung zu stellen und nichts vorschnell zu unternehmen, das die Lage verschärfen könnte.

Ich bitte darum anzuerkennen, dass der Mord an Muhammad Abu Khdeir schnell aufgeklärt wurde. Ich habe die Polizei unmittelbar nach dem Mord angewiesen, dem Fall höchste Priorität zu geben und versprochen, dass wir neue Erkenntnisse umgehend veröffentlichen werden…

„Die Stärke des Gesetzes muß gewahrt sein“

Die Stärke des Staates Israel liegt darin, dass in ihm das Gesetz gewahrt wird, und dass jeder, der das Gesetz überschreitet, zur Rechenschaft gezogen wird. Mord ist Mord, Aufwiegelung ist Aufwiegelung, und beiden werden wir entschieden entgegen treten.

Ich glaube, dass sich alle Bürger Israels im Klaren darüber sind, dass die Ereignisse der vergangenen Tage die ohnehin komplizierten Verhältnisse, in denen wir leben, noch komplizierter machen.

Es ist in dieser Situation wichtig, die Kräfte zu vereinen, unseren Werten als jüdischer und demokratischer Staat entsprechend zu handeln, und gemeinsam jeden Versuch, die Ruhe und Sicherheit aller Bürger Israel zu gefährden, zu unterbinden.“

Quelle: Amt des israelischen Ministerpräsidenten / Israelische Botschaft in Berlin