Eklat im Bus: Libanesen brüskieren Israelis vor der Olympia-Eröffnungsfeier

Zu Szenen, die mit dem Olympischen Geist unvereinbar sind, kam es im Vorfeld der Eröffnungsfeier am Freitag (5.8.): Mitglieder der libanesischen Delegation weigerten sich, in einem Bus gemeinsam mit der israelischen Delegation zur Eröffnungsfeier zu fahren.

Der Leiter der libanesischen Delegation, Salim al-Haj Nicolas, die sich bereits im Bus befand, blockierte nach eigenen Angaben den Eingang zum Bus, um die Israelis nicht hineinzulassen.

Nach Diskussionen mit den Organisatoren mussten die israelischen Teilnehmer auf einen anderen Bus ausweichen. Al-Haj Nicolas wurde für sein Verhalten in den libanesischen Medien gefeiert. Das IOC hat ihn mittlerweile verwarnt.  

BILD: Olympia-Briefmarken der israelischen Post

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Frankurt: Linke Blockupy-Randalierer gegen die EZB tagen im Haus des DGB

Von Felizitas Küble

Am 18. März wird in der Bankenmetropole Frankfurt am Main die Eröffnung der EZB (Europäischen Zentralbank) gefeiert. „Kapitalismus-Gegner“ bzw. ultralinke bis linksextreme Gruppierungen haben bereits ihren „Protest“ dazu angekündigt. Es wird diesbezüglich mit rund zehntausend Teilnehmern gerechnet.  Plakat_oben

Bei aller Kritik, die auch in unserem CHRISTLICHEN FORUM gegenüber der EZB und z.B. ihrer Kredit- und Griechenland-Politik geäußert wurde, haben wir mit linksradikalen Umtrieben gewiß überhaupt nichts am Hut.

Schon jetzt muß befürchtet werden, daß es wieder zu Angriffen gegen Polizeibeamte kommt.

In der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) heißt es hierzu: „Die Polizei rechnet mit gewalttätigen Ausschreitungen in Frankfurt bei der Blockupy-Demonstration zur Eröffnung der EZB am 18. März.“Plakat_unten

Polizeipräsident Gerhard Bereswill erklärte am gestrigen Mittwoch in Frankfurt, ein Großteil der Protestler werde vermutlich friedlich bleiben, aber  – so die FAZ –  „angesichts der Beteiligung miteinander vernetzter und gewaltorientierter Bündnisse werde es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu gewalttätigen Ausschreitungen kommen.“

Diese Plakate, die unverhohlen zu Randalen aufrufen (mindestens zur „Gewalt gegen Sachen“: man beachte die Sprüh-Farbkleckse!), findet man auch in anderen Großstädten, zB. in Mainz. (Wir haben das Poster aus technischen Gründen in zwei Teilen abgedruckt.)

Interessanterweise tagen die Aktivisten am Vorabend ihrer geplanten Proteste im Haus des DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund)  –  siehe linker unterer Teil des Plakates („Letzte Informationen….“).

Das läßt tief blicken hinsichtlich der ultralinken „Bündnispolitik“ des DGB.

Foto: Jörg Murawski