Nigeria: Katholischer Priester Odudu starb an den Folgen seiner Geiselhaft

Ein katholischer Priester aus Nigeria starb vier Tage, nachdem er aus den Händen seiner Kipnapper entkommen konnte. Pfarrer Louis Odudu starb am 19. September in einem Krankenhaus in Warri im Bundesstaat Delta (Südnigeria).

Die direkten Todesursachen sind noch unklar, aber es wird vermutet, dass sie mit den Umständen der Entführung und Flucht des Priesters zusammenhängen.

Pfarrer Odudu wurde 1987 zum Priester geweiht und in die Diözese Warri inkardiniert; er arbeitete mehrere Jahre in Großbritannien. Der Priester war fünf Monate vor seiner Entführung nach Nigeria zurückgekehrt.

Zuvor war er stellv. Generalsekretär des bischöflichen Sekretariats von Nigeria.

Im Delta-Staat wurden in jüngster Vergangenheit mehrere Priester gekipnappt. Allein im Jahr 2018 wurden fünf katholische Geistliche Opfer von Entführungen mit dem Ziel der Lösegeld-Erpressung.

Quelle: Fidesdienst


Die SPD-Fraktion erhöht ihren Kampfmodus zur Abschaffung des §219a

Mathias von Gersdorff

Für deutsche Verhältnisse geschah vor wenigen Tagen etwas äußerst Ungewöhnliches:

Der SPD-Vorstand erhöhte seinen Kampfmodus in der Debatte um das Werbeverbot für Abtreibungen auf Höchststufe und stellte der Union ein erstaunliches Ultimatum:

CDU/CSU sollen bis zum Herbst dieses Jahres einknicken und einer Änderung des § 219a StGB zustimmen. Ansonsten wollen sich die Sozialdemokraten zur Abschaffung des § 219a bzw. des Werbeverbots für Abtreibungen andere Partner im Bundestag suchen.

Das ist harter Tobak, denn mit eine solchen Erpressung setzt die SPD die bestehende Regierungskoalition aufs Spiel.

Der Preis für die Genossen wäre auf jeden Fall groß: Die Union könnte entweder die Koalition und damit die laufende Bundesregierung beenden oder sie könnte sich rächen und bei einem anderen Thema Mehrheiten jenseits der Koalition mit der SPD suchen.

Das Vertrauen in die Koalition wäre jedenfalls dahin und damit auch ihre Stabilität.

Aus dem Blickwinkel des Lebensrechtes lassen sich aus dem völlig überzogenen Verhalten des SPD-Vorstandes folgende Schlussfolgerungen ziehen:

• Die Abtreibungslobby innerhalb der SPD ist dermaßen überzeugt von ihrem Kampf gegen das Lebensrecht der ungeborenen Kinder, dass andere Erwägungen – wie etwa die politische Stabilität Deutschlands (und Europas) – völlig ausgeblendet werden. Diese Abtreibungsaktivisten agieren wahrhaftig wie Fanatiker; sie sind von ihrer düsteren Mission besessen.
• Die Abtreibungslobby innerhalb der SPD geht mit einer solchen Präpotenz vor, dass sie sich offensichtlich im Besitz der absoluten Wahrheit wähnt und der Auffassung ist, diese Pseudo-Wahrheit mit verbohrter Aggressivität durchsetzen zu dürfen.
• Der Fanatismus und die ideologische Verblendung der Abtreibungslobby geht so weit, dass das Wesentliche der Debatte für sie völlig aus dem Blickwinkel verschwindet – und zwar die Tatsache, dass es hier um das Leben von unschuldigen Kindern geht.
• Schließlich muss auch festgestellt werden, dass die SPD beim Thema Abtreibung von Radikalfeministinnen okkupiert zu sein scheint. Jedenfalls schaffen sie es, die gesamte Partei zu extremen politischen Forderungen bewegen zu können.

Mit Leuten, die ein solches Verhalten an den Tag legen, kann man nicht verhandeln.

Einmal mehr zeigt sich, dass man beim Lebensrecht keine „faulen Kompromisse“ schließen darf. 

Denn die Abtreibungsbefürworter werden immer nach mehr Liberalisierung streben wollen. Für sie sind Kompromisse nichts anderes als Etappen auf dem Weg zur totalen Abschaffung des Rechts auf Leben der ungeborenen Kinder.

Diese Tatsache darf man auf keinem Fall aus den Augen verlieren.

Es gibt Abtreibungsaktivisten in den linken Parteien, die sich gemäßigt zeigen. Doch schließlich – wie diese Forderung des SPD-Vorstandes zeigt – setzen sich die radikalen Vertreter durch. Bei denen wird jegliche Begrenzung der Abtreibung als ein Angriff auf ihre Freiheit aufgefasst, was in ihnen einen unbändigen Hass auslöst.

Innerhalb der SPD scheinen sich diese Radikalfeministinnen im Diskurs über die Abtreibung durchsetzen zu können. Sie treiben die „moderateren“ Elemente vor sich her, die schließlich aus Angst, man könne sie als „frauenfeindlich“ etikettieren, den Maximalforderungen der Radikalen zustimmen.

In diesem Prozess bleibt das Lebensrecht der Kinder im Mutterleib auf der Strecke. Über die Ungeborenen versucht man einen Schleier des Schweigens zu legen, den wir, die „widerlichen Lebensrechtler“ (MdB Eva Högl, SPD), immer wieder von neuem zerreißen.

Erfreulicherweise reagierte die Union empört und sprach von einer regelrechten Drohung, der man sich nicht beugen würde. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt (CSU) bezeichnete das SPD-Ultimatum als „nicht akzeptabel“. Ähnlich äußerten sich Politiker aus der CDU.

Aber das reicht nicht. CDU und CSU müssen viel intensiver klarstellen, dass es hier primär um das Lebensrecht von Menschen geht.

Das Werbeverbot ist der klägliche Rest an Schutz des ungeborenen Lebens, der im Strafgesetzbuch noch verankert ist. Fällt dieser, wird sich die Abtreibungslobby damit nicht begnügen.

Sie wird dann die Abschaffung des Beratungsscheines verlangen. Die Abtreibungslobby wird längere Abtreibungsfristen fordern. Sie wird die Verankerung eines regelrechten „Rechts auf Abtreibung“ anstreben. Und nicht zuletzt wird sie versuchen, jeden Einsatz für das Lebensrecht der Ungeborenen zu kriminalisieren, wie das schon in Ländern wie Frankreich teilweise der Fall ist.

Wenn die Union das „C“ noch ernst nimmt, muss sie sich entschließen, energisch die Kultur des Lebens bei den Menschen beliebter zu machen.

Das ist nicht schwer, denn alle Menschen wissen im Grunde, dass die Tötung ungeborener Kinder falsch ist  – und auf der ganzen Welt – auch in Deutschland – ist „Pro-Life“ auf dem Vormarsch. Das geben Abtreibungsaktivisten selber zu.

Der Kampf der Abtreibungslobby gegen den § 219a ist fanatisch, hat aber auch die Züge eines verzweifelten Kampfes. Er wirkt wie der hysterische Versuch, die noch bestehenden Reste des Radikalfeminismus mobilisieren zu können.

Die Union darf sich von diesem letzten Aufbäumen der Abtreibungsbefürworter nicht beeindrucken lassen. Sie muss folgendes Ultimatum setzen: Das Recht auf Leben hat in unserer Gesellschaft absoluten Vorrang. Für alle! Immer!

Erstveröffentlichung dieses Artikels hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2018/04/werbeverbot-spd-setzt-ultimatum-wir-auch.html


LKR will raus aus der Euro-Haftung

Letzten Mittwoch trafen sich renommierte Wirtschaftswissenschaftler in Berlin zu einer Konferenz mit dem Motto „Ist der Euro überlebensfähig und was, wenn es nicht so ist?“

Die anwesenden Professoren Clemens Fuest und Hans-Werner Sinn zeigten auf, dass die Höhe der Target-Salden von 914 Milliarden Euro auf enorme Spannungen in der Eurozone hinweisen. Da die Wahrscheinlichkeit eines Zerfalls der Eurozone vorhanden sei, forderten sie dazu auf, Austritts- und Umgestaltungsmodelle zu entwickeln.

Bernd Kölmel (siehe Foto), Vorsitzender der Liberal-Konservativen Reformer (LKR), erklärt hierzu:

„Die EU brandmarkt oft und lautstark Staaten, wenn diese sich nicht an geltendes Recht halten. Aber niemand hat mitgezählt, wie häufig gegen den Vertrag von Maastricht verstoßen wurde. Die Verstöße im eigenen Haus ignoriert sie. Das zersetzt die Moral.

Seit Jahren wird der Euro angeblich von Jahr zu Jahr stabiler. Dagegen steigen die Target-2-Salden in dramatischem Tempo Richtung 1 Billion Euro. Geld, das andere Eurostaaten Deutschland schulden. Diese Schulden sind unverzinslich und werden nie fällig. Statt einem stabilen Euro erleben wir finanzielle Umverteilung. 

Inzwischen werden die Target-2-Schulden als Mittel zur Erpressung eingesetzt: wenn jemand das Euro-System in Frage stellt, wird damit gedroht, dass diese Schulden nicht zurückgezahlt werden. Dabei wird außer Acht gelassen, dass Deutschland dieses Geld so oder so zumindest teilweise abschreiben muss. Verschärfend kommt hinzu, dass diese Salden noch höher werden, wenn wir nichts dagegen tun.

Die derzeitige Ruhe vor dem Sturm in der Euro-Krise sollte Deutschland nutzen, Klartext zu reden. Deutschland kann darauf bestehen, dass Regeln geschaffen werden, die ein kontrolliertes Ausscheiden eines Euro-Staats ermöglichen. Daher: Raus aus der Euro-Haftung!“


Afrikanische Migranten drohen damit, ihre Kinder ins Meer zu werfen

Ein Video der spanischen Küstenwache beweist, wie skrupellos gewisse Migranten aus Nord- und Schwarzafrika agieren, wenn es darum geht, nach Europa zu gelangen.

Eine neue Taktik dürfte es nun nämlich sein, zu drohen, mitgenommene Babys und Kleinkinder ins Meer zu werfen, sollte man nicht ans Festland gebracht werden.

Wie der TV-Sender NTN24 in Berufung auf Informationen der spanischen Küstenwache berichtet, drohen Migranten vermehrt, mitgeschleppte Kinder und Babys ins offene Meer zu werfen, sollten ihre Boote von der Küstenwache abgedrängt oder wieder zurück nach Nordafrika gebracht werden.

Ein Video zeigt eine Frau, die knapp davor ist, ein Baby ins Meer fallen zu lassen.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.unzensuriert.at/content/0025001-Video-Afrikanische-Migranten-werfen-Kinder-ins-Meer-wenn-Aufnahme-verweigert-wird


Pakistan: Tausende nicht-muslimische Mädchen verschleppt und zwangsverheiratet

Christliche und hinduistische Familien können sich nicht wehren

Jedes Jahr werden im islamisch geprägten Pakistan rund eintausend Mädchen aus christlichen und hinduistischen Familien verschleppt und zur Heirat mit Muslimen gezwungen.

Wie aus einem Bericht hervorgeht, der von der “Bewegung für Solidarität und Frieden“ herausgegebenen wird, in der sich verschiedene Nichtregierungsorganisationen, Vereine und Einrichtungen, darunter auch die “Justitia et Pax”-Kommission der pakistanischen Bischofskonferenz zusammenschließen, werden ein weiteres Mal die bereits in den vergangenen Jahren vom Fidesdienst veröffentlichten Daten bestätigt: Fussmatte__

Nach Schätzungen handelt es sich dabei um 700 Mädchen aus christlichen Gemeinden und 300 Mädchen aus hinduistischen Gemeinden. Dabei handelt es sich um Fälle, die offiziell gemeldet wurden: „Das tatsächliche Ausmaß des Problems ist wahrscheinlich viel größer, denn viele Fälle werden gar nicht bekannt”, heißt es in dem Bericht mit dem Titel: “Forced marriages and forced conversions in the Christian community of Pakistan”.

Die Veröffentlichung dokumentiert Fälle von christlichen jungen Frauen insbesondere in der Provinzen Punjab und von Frauen aus hinduistischen Gemeinden in der Provinz Sindh. Es handelt sich um Mädchen und junge Frauen im Alter zwischen 12 und 25 Jahren aus armen Familien und den unteren Gesellschaftsschichten.

Wenn die Familien Anzeige erstatten, werden sie dabei oft von den Sicherheitsbehörden abgewiesen oder von der Familie des künftigen Ehemanns bedroht. Kommt es zu einer Gerichtsverhandlung, erklären die eingeschüchterten Mädchen häufig, dass sie sich aus eigenem Willen bekehrt und geheiratet haben.

“Wenn sie sich in den Händen der Entführer befinden, dann werden die Mädchen oft sexuell missbraucht und geschlagen oder sie werden Opfer von Menschenhandel”, heißt es in dem Bericht, der auch den historischen und sozialen Kontext des Phänomens beschreibt  und der „die mangelnden rechtlichen und politischen Garantien zum Schutz der Menschenrechte für religiöse Minderheiten„beklagt.

Dominikanerpater James Channan, der das “Peace Center” in Lahore leitet, erklärt gegenüber dem Fidesdienst:

“Das Phänomen existiert. Es ist wirklich alarmierend und besorgniserregend für Christen und Hindus, die sich unsicher und angreifbar fühlen.

Wir haben uns mit verschiedenen Fällen der Zwangsverheiratung befasst: die jungen Frauen kommen aus weniger wohlhabenden Schichten und oft sind es reiche Muslime die dies ausnutzen und sie missbrauchen. Ich habe den Eindruck, dass Christen und Hindus in Pakistan immer noch Opfer sozialer, religiöser und politischer Diskriminierung werden und dass dieses Phänomen zunimmt“. 

Quelle: vatikanischer Fidesdienst / Foto: IGFM