Israel: Ein Vater und eine Mutter durch jungen Palästinenser erschossen

Bei einem Terrorangriff im Barkan-Gewerbepark in Samaria sind am Sonntagmorgen eine Israelin (29 J.) und ein Israeli (34 J.) erschossen worden (siehe Fotos).

Der Täter, ein dort angestellter 23-jähriger Palästinenser, fesselte das weibliche Opfer und erschoss beide aus nächster Nähe. Ein weiteres Opfer überlebte schwer verletzt. Der Terrorist befindet sich immer noch auf der Flucht.

Im Barkan-Gewerbegebiet arbeiten etwa 8000 Menschen – rund die Hälfte von ihnen sind Palästinenser.

Die ermordete Frau hinterlässt ihren Mann und ein Baby. Der ermordete Mann hinterlässt seine Frau und drei kleine Kinder. 

Quelle: Israelische Botschaft – Fotos: Times of Israel


Angriff von Fulani-Nomaden in Nigeria: neun ermordete und vier verletzte Christen

Im zentralnigerianischen Bundesstaat Plateau sind neun Christen erschossen worden. Die Ermordeten befanden sich gerade auf dem Rückweg von einem Markt im Regierungsbezirk Riyom, als sie in ihrem Wagen in einen Hinterhalt gerieten. Sieben waren sofort tot, zwei starben später im Krankenhaus, vier überlebten verletzt.

Der Fahrer des Wagens, Samson Dagwom, stellte sich tot und wurde deswegen nicht erschossen, berichtet der christliche Informationsdienst „World Watch Monitor“.

Dagwom zufolge trugen die Angreifer zerschlissene Kleidung und unterhielten sich auf Englisch und auf Fulfulde – der Sprache der Fulani-Nomaden.

Angriffe auf Christen durch Fulani forderten in der Vergangenheit zahlreiche Opfer. Die meisten Fulani sind Viehhirten und teils in den vergangenen Jahren von Islamisten unterwandert worden.

Quelle und Fortsetzung der IDEA-Meldung hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/neun-christen-in-nigeria-ermordet-103153.html

 


Unionsfraktion erinnert an den Todestag der russischen Reporterin Anna Politkowskaja

Verfolgung von Kreml-Kritikern geht weiter

Am heutigen Freitag jährt sich der Mord an der kremlkritischen Journalistin Anna Politkowskaja zum zehnten Mal. Dazu erklärt die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach (siehe Foto): 10

„Der zehnte Jahrestag der Ermordung der Journalistin Anna Politkowskaja steht sinnbildlich für zahlreiche politisch motivierte Morde in Russland. Bis heute ist die Tat nicht umfänglich aufgeklärt, die Auftraggeber bleiben im Dunkeln.

Die Berichterstattung über Menschenrechtsverletzungen darf aber keine Gefahr für Leib und Leben nach sich ziehen. Die russische Regierung unter Präsident Wladimir Putin ist erneut und dringend aufgefordert, Presse- und Meinungsfreiheit zu gewähren.

Die Verfolgung von Kritikern in Russland bleibt auf unvermindert hohem Niveau, nimmt laut Einschätzung von Nichtregierungsorganisation wie Reporter ohne Grenzen sogar zu. Kritische Medien sehen sich zunehmend unter Druck, Journalisten müssen mit Gewalt und gezielten Anschlägen rechnen, die meist strafffrei bleiben.

Das Gedenken an Anna Politkowskaja, die kluge und mutige Kritikerin des Krieges in Tschetschenien, lässt die Forderung nach Presse- und Meinungsfreiheit – ihrerseits Seismograph für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit – noch einmal lauter werden.

Neben dem Namen der Journalistin stehen die weiterer ermordeter Menschenrechtler, Menschenrechtsanwälte und Oppositionspolitiker. Boris Nemzow, erschossen im Februar des vergangenen Jahres sowie Alexander Litwinenko, dessen Todestag sich im November ebenfalls zum zehnten Mal jährt, seien hier stellvertretend genannt.“

Hintergrund:

Anna Politkowskaja wurde am 7. Oktober 2006 vor ihrer Moskauer Wohnung erschossen. Im Juni 2014 verurteilte das Moskauer Stadtgericht im Mordfall Politkowskaja fünf Täter zu teils lebenslänglichen Haftstrafen. Die Auftraggeber jedoch sind bis heute nicht bekannt.


Pakistan: Drei Christen von radikal-islamischen Taliban-Terroristen erschossen

Vier Taliban-Täter griffen am Freitagmorgen (2.9.) um 5.30 Uhr die “Christian Colony” in der Stadt Peshawar im Norden Pakistans an.

Der katholische Familienvater Samuel Masih und zwei protestantische Christen kamen dabei ums Leben, private Sicherheitsbeamte wurden verletzt: Dies berichtet der Pfarrer der katholischen Gemeinde St. Michael, Pfr. Yunis Riaz. Bei einem nachfolgenden Schusswechsel wurden auch zwei Soldaten und ein Polizeibeamter verletzt, während die vier Kämpfer starben. Bild-Asia-Bibi-asianews-300x200

Der seit fünf Jahren in der Gemeinde in Peshawar tätige Pfarrer Riaz beschreibt die Situation wie folgt:

“Die vier Kämpfer hatten sich außerhalb der Kolonie aufgestellt. Sie warteten, bis das Tor aufging und Samuel herauskam, der zur Arbeit gehen wollte. Dann feuerten sie mehrere Schüsse ab, ermordeten Samuel und drangen in die Kolonie ein. Bei der Schießerei wurden zwei unserer Sicherheitsbeamten verletzt. Doch sie konnten Alarm auslösen und Verstärkung anfordern.

Die gerufenen Soldaten eröffneten sodann das Feuer. Dabei wurden zunächst zwei Kämpfer getötet, während sich die beiden anderen in die Luft sprengten, wobei die Wohnung verwüstet hatte, in der sie sich versteckt hielten. Es gab aber keine weiteren Opfer”.

“Als ich am Tatort ankam, traf ich dort auf verängstigte Menschen“, so der katholische Geistliche weiter, „und nun trauern wir um Samuel aus unserer Gemeinde. In der Kolonie leben rund dreißig christliche Familien, davon zehn katholische. Es sind einfache Leute und die meisten arbeiten für Reinigungsfirmen in öffentlichen Gebäuden.“

Quelle: Fidesdienst


Israel: Mädchen von 17-jährigem Palästinenser im Kinderzimmer erstochen

Ein 13-jähriges Mädchen ist gestern früh verstorben, nachdem ein palästinensischer Attentäter sie in ihrem eigenen Bett in Kiryat Arba bei Hebron erstochen hatte.

Ein weiterer Mann wurde bei dem Anschlag schwer verletzt. Das Opfer, Hallel Yaffa Ariel, wurde noch in ein Krankenhaus in Jerusalem eingeliefert, verstarb dort jedoch, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.

BILD: Das Kinderzimmer nach der Tat  – überall sieht man Blut (Foto: IDF)

Auf den verletzten Mann sei ebenfalls mehrfach eingestochen sowie geschossen worden, erklärte die Sprecher des Krankenhauses. Im Moment sieht es so aus, als sei der Verletzte, selbst Wachmann, von anderen Wachleuten versehentlich angeschossen worden, als diese den Angreifer unschädlich machen wollten. Der Angreifer selbst wurde erschossen.

Er wurde vom palästinensischen Gesundheitsministerium als 17-jähriger Einwohner eines Ortes bei Kiryat Arba identifiziert.

Der Mörder hatte beim Überqueren des Sicherheitszauns um die Siedlung Alarm ausgelöst. Als der Wachschutz diesen überprüfen wollte, hörten sie bereits Schreie aus dem Haus, wo das Mädchen lebte und fanden sie blutüberströmt in ihrem Bett.

Einer der Wachleute wollte ihr helfen und wurde dabei selbst von dem Jugendlichen angegriffen. Der Vater des Mädchens und weitere Wachmänner eröffneten schließlich das Feuer auf den Angreifer und töteten ihn nach Angaben von Medienberichten.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Junge Frau nach Terrorangriff verstorben

Zwei palästinensische Terroristen griffen am Montag vor einem Lebensmittelladen in Beit Horon zwei Frauen mit Messern an. Die 24-jährige Shlomit Krigman (siehe Foto) wurde dabei schwer verletzt. Sie erlag am nächsten Morgen im Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem ihren Verletzungen. Die zweite angegriffene Frau erlitt leichte Verletzungen.

Die beiden Terroristen (17 und 23 Jahre alt) wurden erschossen. Sie hatten neben Messern auch drei Rohrbomben bei sich.

Shlomit Krigman ist das 30. Todesopfer seit Beginn der jüngsten Gewaltwelle im September 2015.

Quelle (Text/Foto): Außenministerium des Staates Israel


Syrien: Jesuitenpater Frans van der Lugt wurde heute in Homs erschossen

Der Ordensgeistliche starb als tapferer Mann des Friedens

Der Jesuit Frans van der Lugt ist am heutigen Montag in der syrischen Enklave Homs von Unbekannten ermordet worden. Wie die zuständige Ordensprovinz bestätigt, sind zwei Bewaffnete gegen 8 Uhr morgens in seine Wohnung eingedrungen, haben den 75-Jährigen zuerst geschlagen und dann mit Kopfschüssen getötet. afc127c26a

Das gab Vatikansprecher Pater Federico Lombardi am heutigen Montagnachmittag bekannt.

Der niederländische Ordensmann, der seit 1964 in Syrien als Seelsorger und Psychotherapeut wirkte, starb im Stadtviertel Bustan al-Diwan, in dem er sich bis zuletzt um Verständigung unter den Menschen und Lebensmittelhilfen für die von syrischen Regierungstruppen eingeschlossenen Einwohner der Altstadt bemühte.

Die Motive der Täter sind vorerst unklar. Mit diesem Geistlichen sei ein „Mann des Friedens“ ermordet worden, der in einer extrem risikoreichen Situation bei den Menschen bleiben wollte, erklärte Lombardi.

Der Jesuitenpater hatte sich bis zuletzt geweigert, die umkämpfte Stadt zu verlassen, solange dort noch Hunger und Not herrschen. Auch nach der Evakuierung von 1400 Bewohnern unter Führung der UNO im Februar 2014 wollte er bei den restlichen Bewohnern ausharren.

In den Vormonaten hatte der Priester eindringliche Appelle aus der drittgrößten Stadt des Bürgerkriegslandes gesandt. Die Lebensmittel seien knapp und ein Verlassen des Stadtviertels aufgrund der Schießereien von allen Seiten unmöglich, so der Ordensmann zu Weihnachten 2013. 

Quelle: Radio Vatikan