Unser neues FRIEDENS-Plakat

POSTER aus dem Ecclesia-Plakatdienst des KOMM-MIT-Verlags:

Dieses POSTER kann bei uns bestellt werden. Es ist im großen Din-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 € inkl. Versandkosten, 4 Stück nur 6 € inkl. Porto. – Per Tel. 0251-616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de


Wir trauern um Prof. Dr. Klaus Motschmann

Von Felizitas Küble

Schon seit Jahrzehnten sind wir  –  unser Christoferuswerk, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt  –  freundschaftlich mit dem Politologen und Autor Klaus Motschmann (siehe Foto) verbunden. Wir haben besonders seine tiefgläubige, freundliche, aufrichtige und mutmachende Art immer sehr geschätzt. motschmann

Der Politikwissenschaftler ist am gestrigen Freitag, den 9. Dezember, nach langer Krankheit im Alter von 82 Jahren in Berlin verstorben. Unsere Anteilnahme gilt seinen Angehörigen, besonders seiner Frau, seinen Kindern und Enkelkindern.

Als ich heute mit seiner lieben Frau Dagmar Motschmann telefonierte, um sie etwas zu trösten und meine Anteilnahme auszudrücken, sagte sie mir zuversichtlich über ihren Mann: „Nun kann er schauen, was er geglaubt hat.“

Der engagierte Christ,  geboren am 4. März 1934, lehrte von 1972 bis 1997 an der Universität der Künste in Berlin.

Er studierte neben Politikwissenschaft auch evangelische Theologie, was sich u.a. in seinen fundierten Beiträgen zu kirchlichen und religiösen Themen zeigt, die oftmals in der konservativen Zeitschrift „Erneuerung und Abwehr“ erschienen sind.

In dieser von der „Evangelischen Notgemeinschaft“ herausgebrachten Publikation war Prof. Motschmann jahrzehntelang als ehrenamtlicher Schriftleiter tätig. Bittprozession Auftakt Katholikentagskreuz

Die Veranstaltungen dieser evangelikalen Vereinigung wurden häufig von linksradikalen Antifa-Gruppen gestört; Klaus Motschmann selbst wurde in Berlin sogar mit infamen „Steckbriefen“ (inkl. Porträtfoto und Kontaktdaten) seitens dieser fanatischen Szene diffamiert.

Oftmals veröffentlichte auch die Berliner Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT Motschmanns Beiträge zu Religion, Kultur, Zeitgeschichte und Politik, bisweilen auch seine ausführlichen Analysen zu Gegenwartsthemen. Er kritisierte schon früh den Linksrutsch in der CDU. 2010 war er einer der Erstunterzeichner des „Manifests gegen den Linkstrend“ in der CDU.

Der lutherische Christ war gegenüber katholischen Gruppen und Persönlichkeiten sehr aufgeschlossen und solidarisch. Vor allem schätzte er den Fuldaer Erzbischof Johannes Dyba, der besonders durch seinen Einsatz zugunsten der ungeborenen Kinder weit und breit große Bekanntheit erlangte.

Als ich im Frühjahr 2015 mit einigen Autoren wegen eines geplanten Gedenkbandes pro Dyba im Gespräch war, zeigte sich Prof. Motschmann sofort mit großer Freude bereit, ebenfalls einen positiven Artikel zu diesem Sammelband „Der Löwe von Fulda“ beizusteuern. Er skizzierte mir am Telefon sogar spontan die Grundlinien seines  geplanten Beitrags. Leider erlaubte es aber sein gesundheitlicher Zustand nicht mehr, diesen Artikel auszuformulieren, was er ebenso wie ich sehr bedauert hat.

P. Lothar GroppeAls unser KOMM-MIT-Jugendverlag Mitte der 90er Jahre von ultralinker Seite monatelang per Medienkampagne attackiert wurde, setzte sich Prof. Motschmann durch persönliche Ermutigungs-Briefe, tröstende Anrufe und öffentliche Stellungnahmen vehement für unser Team in Münster ein.

Er bestellte als langjähriger Bezieher 1994 sogar die Tageszeitung DIE WELT ab, nachdem dort verleumderische „Meldungen“ gegen unseren Verlag kritiklos übernommen worden waren.

Auch mit unserem jahrzehntelangen Freund und Mitstreiter, dem Jesuitenpater Lothar Groppe (siehe Foto), war Klaus Motschmann im besten Kontakt. Pater Groppe sprach mehrfach als Redner auf den Jahresversammlungen der „Evangelischen Notgemeinschaft“, deren Schriftleiter Motschmann war.

Beiden Persönlichkeiten gemeinsam war auch die Tatsache, daß sie von linksradikalen Antifa-Gruppen durch öffentlich aufgehängte „Steckbriefe“ attackiert und verleumdet wurden. Doch diese starkmütigen Männer ließen sich von derlei Angriffen nicht entmutigen oder zermürben, sondern unterstützten sich gegenseitig  – so sieht echte „konservative Ökumene“ aus.

Wir wollen den Verstorbenen nun Christus, unserem gemeinsamen HERRN, anbefehlen. Möge ER auch die Angehörigen trösten und stärken!

 


CHRISTLICHES FORUM erneut auf dem Kongreß „Freude am Glauben“ vertreten

Vom vergangenen Freitag bis Sonntag (22. – 24.4.2016) wurde in Aschaffenburg der jährliche katholische Kongreß „Freude am Glauben“ durchgeführt, der ansonsten zumeIMG_0802ist in Fulda stattfindet, bisweilen auch in Regensburg. 

Die Schirmherrin der stets dreitägigen Großveranstaltung war bis zu ihrem Tod im Februar 2016 die bekannte Lebensrechtlerin Johanna Gräfin von Westphalen, Leiterin der Stiftung „Ja zum Leben“ und Gründerin sowie Ehrenvorsitzende der CDL (Christdemokraten für das Leben). Auch die CDL-Bundesvorsitzende Mechthild Löhr war diesmal wieder auf dem Glaubenskongreß dabei.

Unser erstes FOTO zeigt den Infostand der CDL mit der stellv. CDL-Chefin Odila Carbanje (rechts) im Gespräch mit CDL-Pressesprecherin Susanne Bajog.

Der Kongreß fand heuer bereits zum 16. Mal statt. Die Initialzündung für diese eindrucksvollen jährlichen Bekenntnistage des Glaubens stammt von keinem Geringeren als Erzbischof Johannes Dyba, dem unbeugsamen, tapferen Oberhirten von Fulda. IMG_2010

Er hat katholische Gruppen und Persönlichkeiten unter Prof. Dr. Hubert Ginderts Leitung im Sommer 2000 (nur wenige Wochen vor seinem plötzlichen Tod) ermutigt, den Kongreß „Freude am Glauben“ ins Leben zu rufen, um kirchentreue Katholiken zu sammeln, zu vernetzen und zu stärken.

Diese gründeten am 30. September 2000 das „Forum Deutscher Katholiken“ als einen lockeren Dachverband theologisch konservativer Persönlichkeiten und Initiativen.

An diesen glaubensstarken Kirchenmann hat unser CHRISTLICHES FORUM bzw. Christoferuswerk eV auf dem Kongreß unübersehbar erinnert: durch Dyba-Poster an unserer Standwand, durch Flugis, Postkarten  – und vor allem durch unser Dyba-Buch „Der Löwe von Fulda“, das großes Interesse und viele Käufer fand.

Zudem sammelten wir erneut eifrig Unterschriften für eine Seligsprechung Dybas.

Unser zweites FOTO zeigt Prälat Edmund Dillinger mit unserem Gedenkband in der Hand  –  er ist zudem einer der 33 Autoren dieses Buches, zumal er mit Erzbischof Dyba jahrzehntelang freundschaftlich verbunden war.IMG_0798

Natürlich habe ich mich gefreut, wieder viele Mitstreiter, ehem. Ferienhelfer und Bekannte unseres Christoferuswerks und KOMM-MIT-Verlags zu treffen, darunter Anna Diouf, eine katholische Bloggerin und Konvertitin mit senegalesischen Wurzeln (siehe drittes Foto links), mit der ich mich schon beim Glaubenskongreß 2015 in Fulda sehr gut verstanden habe; Frau Diouf ist Ansprechpartnerin für das katholische „Collegium Musicum“, einer Akademie für sakrale Kunst und Kultur.

Hinter ihr sieht man zwei weitere Mitstreiter im Gespräch, nämlich unser langjähriger CF-Autor Mathias von Gersdorff und der Sozialethiker Prof. Dr. Manfred Spieker  –  auch diese beiden Publizisten sind Autoren in unserem Dyba-Gedenkband. Erfreulicherweise befand sich der Infostand von Gersdorffs Initiative erneut direkt neben dem unsrigen.

Zum Schluß noch eine Anmerkung: Das einzige Grußwort für den Kongreß von Politikerseite stammt vom bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Warum hat sich außer dem CSU-Chef sonst niemand aus der Polit-Prominenz zu einem Gruß „herabgelassen“? Wo blieb denn das Grußwort der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel?

HIER können Sie übrigens alle Vorträge des Kongresses unter „Dokumentationen“ anschauen: www.bonifatius.tv

 

 


Dyba-Gags: „Unsere fröhlichen Erlebnisse mit Erzbischof Johannes Dyba“

Die folgenden Erlebnisse mit Erzbischof Johannes Dyba (siehe Foto) stammen von einem aktiven Lebensrechtler aus der Fuldaer Region, den wir seit langem gut kennen und beim Kongreß „Freude am Glauben“ Ende Juli 2015 in Fulda auch persönlich getroffen haben. Dabei erzählte uns der katholische Familienvater einige Anekdoten über Dyba, die wir ganz originell finden und daher um eine schriftliche Fassung baten, die wir auch erhalten haben: Jan laechelt von der Mauer des Bischofgartens - Kopie

Die „heilige“ Wurst vom Erzbischof

Vor einigen Jahren wurde im Bistum Fulda eine bekannte und alterwürdige Wallfahrtskapelle niedergebrannt.  Kurz nach dieser Schandtat hielt Erzbischof Dyba dort ein Pontifikalamt. Fleißige Helfer sorgten nach der hl. Messe für Grillwürstchen und Getränke; Biertische und Bänke waren aufgestellt. Man hatte sich allerdings in der Anzahl der sehr betroffenen und bewegten Gläubigen verschätzt. Es waren weit mehr gekommen, als man sich in seinen kühnsten Träumen gedacht hatte.

Als einer unserer Söhne anstand, um sich ein Würstchen zu kaufen, war zufällig unser Erzbischof vor ihm in der Reihe, genau wie alle anderen, und bekam die allerletzte Wurst vom Grill. Spontan drehte sich Johannes Dyba um und schenkte dem Jungen seine Bratwurst. Der Junge ist dann hocherfreut über den ganzen Platz gelaufen, seine Wurst wie die olympische Fackel in der Luft schwenkend, und hat laut gerufen: „Ich hab ´ne heilige Wurst.“  – Seitdem ist die „heilige Wurst“ in unserer Familie ein geflügeltes Wort.

Übrigens wurde die wertvolle Kapelle mit Hilfe großzügiger Spender schnell wieder aufgebaut und die Wallfahrten gehen sogar noch zahlreicher weiter.

Der Mißgeschick des Kleinen war meine Chance

Als wir zur Gründonnerstagsliturgie in den Fuldaer Dom gefahren sind, wollte ich Erzbischof Dyba ein bestimmtes Buch schenken. Nach der Liturgie ist üblicherweise in der Seitenkapelle das Heilige Grab. Unsere Familie kniete auf der rechten Seite. Dann kam der feierliche Auszug mit dem Domkapitel, den Messdienern und Bischof Dyba.

Fürs CF verwenden

Alle Kirchgänger standen. Unser Jüngster stand, um besser zu sehen, auf der Kniebank und schaute neugierig zu. Dabei rutschte er plötzlich mit den Füßen ab, berührte dabei mit seinem Kinn die Gesangbuchablage der Bank und fing an zu weinen. Augenblicklich beugte sich Dyba zu dem Kleinen hinunter und fragte freundlich lächelnd: „Na, hat sich da einer weh getan?“

Der Junge war so verdutzt, dass er augenblicklich mit dem Weinen aufhörte und ihn groß anschaute. Der Erzbischof streichelte im über den Kopf, ich

nutzte die Chance und steckte Dyba das Buch zu  –  und er reihte sich wieder in den feierlichen Auszug ein  –  und wir waren glücklich über diese schöne Begegnung.

BILD: Das Buch „Der Löwe von Fulda“ erschien Mitte Dezember 2015  – Näheres HIER.

…von wegen: „Stoppt Dyba“

Von linker Seite wurden Aufkleber und Plakate herausgebracht „Stoppt Dyba“. Manche hatten tatsächlich so ein Un-Ding am Auto  – und an etlichen Stellen in der Stadt hingen die Plakate.

Eines Tages kam ein Herr in die SPD-Parteizentrale in Fulda und fragte, ob er von diesen Plakaten und Aufklebern wohl welche haben könnte. Geschäftig wurde danach hantiert. In diesem Moment deutete der Herr auf ein an der Wand hängendes „Dyba-Plakat“ und bemerkte: „Also in Wirklichkeit bin ich viel hübscher“. Das war für lange Zeit der Lacher weit über Fulda hinaus.

Dyba-Foto: Gaby Kaudel


Erzbischof Johannes Dybas vorbildlicher Einsatz für eine „Kultur des Lebens“

Die katholische Zeitung „Die Tagespost“ veröffentlichte am 29. Dezember 2015 einen Leserbrief von Pfarrer Karl-Hans Köhle aus Siegen, in dem der Geistliche sich zum Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe in Rom äußert. Papst Franziskus hatte die angereisten Oberhirten in seiner Ansprache zur Mission und zum verstärkten Einsatz für den Lebensschutz aufgerufen. Der Autor schreibt weiter:

„Die Kirche dürfe nie müde werden, Anwältin des Lebens zu sein und keine Abstriche darin machen, dass das menschliche Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod uneingeschränkt zu schützen sei, so der Papst. Zahlreich sind seine Appelle, für die ungeborenen Kinder und für die Menschen in den letzten und kritischen PhasenFürs CF verwenden ihres Lebens einzutreten.

Das mag an den früheren, vor 15 Jahren verstorbenen Bischof von Fulda, Johannes Dyba, erinnern. Zum Jahresende ist der Leiterin des Münsteraner KOMM-MIT-Verlages, Felizitas Küble, ein großer Wurf gelungen: 

Sie konnte 33 namhafte Autoren aus Kirche, Kultur, Kunst, Theologie, Wissenschaft und Publizistik für ein neues Werk über Johannes Dyba gewinnen. In teils sehr persönlich gehaltenen Beitragen drücken sie ihre Wertschätzung gegenüber dem zu früh verstorbenen Bischof aus.

Das Buch mit dem programmatischen Titel „Der Löwe von Fulda“ hat dazu noch einen ökumenischen Charakter, denn auch Vertreter der evangelischen Kirche würdigen Johannes Dyba. Zu seinen Lebzeiten hat er Glaubende wie Nicht-Glaubende durch seine an der katholischen (Sozial-)Lehre orientierte Standfestigkeit beeindruckt, immer gepaart mit einem Schuss Humor.

Dabei war ihm der Lebensschutz von der Zeugung bis zum natürlichen Tod immer ein besonderes Anliegen, und das verbindet ihn posthum mit unserem heutigen Lebensschützer-Papst.“

Buch-Daten: Der Löwe von Fulda: Ökumenische Würdigung eines guten Hirten.  –  Herausgeber: Felizitas Küble, KOMM-MIT-Verlag in Münster, 208  Seiten, Umschlag: Hardcover, vierfarbig, zahlreiche Fotos, ISBN: 978-3-921090-98-5

Bestellungen bitte an KOMM-MIT-Verlag (48041 Münster, Postfach 7680), per Tel. 0251 – 616768, Fax 0251-614020 oder E-Mail: felizitas.kueble@web.de
Einzelpreis je 14,80 €  –   Mengenrabatte: ab 4 Expl. je 13,80 €  –   ab 10 Expl. je 11,80 €

Weitere INFOS über diesen Gedenkband hier: https://charismatismus.wordpress.com/2015/12/08/loewe-von-fulda-dyba-gedenkband-erinnert-an-einen-grossartigen-hirten/


15 Jahre danach: Gedenkmesse für Erzbischof Dyba am 23. Juli 2015 in Fulda

Am kommenden Donnerstag, den 23. Juli 2015, findet im Dom zu Fulda wieder (wie alljährlich) ein Gedenkgottesdienst für Erzbischof Johannes Dyba statt, der am 23. Juli 2000 plötzlich verstarb.  1577

Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen wird an Dybas 15. Todestag um 9 Uhr die hl. Messe feiern. Alle Gäubigen sind herzlich eingeladen!

Wer zu weit entfernt wohnt, aber Freunde, Verwandte oder Bekannte in Fulda und Umgebung kennt, möge sie bitte auf diesen Termin hinweisen.

Hier folgt ein Bericht über die damalige Beerdigung von Erzbischof Dyba vor 15 Jahren: http://osthessen-news.de/beitrag.php?id=1185089

HINWEIS: Dieses große Dyba-Poster (2 €) aus unserem ECCLESIA-Plakatdienst gibt es bei uns mittlerweile auch als Postkarte zum Selbstkostenpreis (30 Stück 5 €, 100 Stück nur 10 € einschließlich Versandkosten).

Bestellung an: Christoferuswerk, 48007 Münster, Postf. 1961. –  Tel. 0251-616768  – Mail: felizitas.kueble@web.de

 


„Forum deutscher Katholiken“ wünscht Seligsprechung von Erzbischof Johannes Dyba

Online-Petition für den „Löwen von Fulda“ gestartet

Das „Forum deutscher Katholiken“, das seit Jahrzehnten den großen Kongreß „Freude am Glauben“ veranstaltet, hat jetzt eine Aktion für die Seligsprechung von Erzbischof Johannes Dyba begonnen: http://forum-deutscher-katholiken.de/aufruf/

Auf der Internetpräsenz dieses Dachverbandes, der zahlreiche kath. Verbände und Initiativen vertritt, findet sich ein entsprechender Aufruf, der mit einer Online-Unterschriftensammlung verbunden ist.  791000 Dyba

Zugleich können jene Gläubigen, die bei Freunden, auf Tagungen oder vor der Kirchentür für Dyba Unterschriften sammeln, ein entsprechendes Formular ausdrucken  – nämlich jenes Unterschriftenblatt unseres Christoferuswerks, das wir seit Jahren verwenden: http://www.medrum.de/files/Unterschriftenblatt%20Dyba.pdf

In dem Appell wird zugleich begründet, warum eine Seligsprechung dieses hochgradig vorbildlichen Bischofs von Fulda erstrebenswert ist.

Viele Katholiken, welche diesen guten Hirten bzw. Oberhirten bewundern, bezeichneten ihn schon zu seinen Lebzeiten als „Löwen von Fulda“  – in bewußter Anlehnung an den mutigen „Löwen von Münster“, den seliggesprochenen Kardinal von Galen, der einst den Nationalsozialisten tapfer widerstand.

„Sein großes Vorbild war der heilige Bonifatius“

Vor 15 Jahren, am 23. Juli 2000, verstarb der glaubensstarke Erzbischof Dyba eines plötzlichen Todes.

Prof. Dr. Hubert Gindert, Vorsitzender des „Forums deutscher Katholiken“ schreibt in seinem Aufruf u.a.:

„Wenige Wochen vor seinem Tod hat er uns ermutigt, das „Forum Deutscher Katholiken“ zu gründen. Erzbischof Dyba hat leidenschaftlich für die Unverfälschtheit des katholischen Glaubens gekämpft. Sein großes Vorbild war der heilige Bonifatius.

In den Auseinandersetzungen seinerzeit zeigte er den Katholiken in Deutschland klare Positionen auf. Er trat für die moralischen Grundsätze der Kirche und die Anerkennung der kirchlichen Autorität ein.“

Zum Beirat des Forums deutscher Katholiken gehören mehrere Kardinäle und Bischöfe, darunter der vatikanische Glaubenspräfekt und frühere Regensburger Oberhirte Gerhard Müller. (Näheres hier: http://forum-deutscher-katholiken.de/ueber-uns/kuratorium/)

 


Osnabrück: Bischof Bode beurteilt die Lebenswirklichkeit als „Stimme Gottes“

Von Felizitas Küble

Bekanntlich läuft seit Wochen eine grundsätzliche Debatte in der katholischen Kirche über die Frage, welchen theologischen Stellenwert die sogenannte „Lebenswirklichkeit“ der Menschen von heute einnimmt.

Man könnte auch die damit verwandte Frage aufwerfen, ob der Zeitgeist einen konkreten Einfluß auf den Inhalt der kirchlichen Lehre  – etwa bei der Sexualethik – ausüben darf oder nicht.

Kar0022dinal Müller (siehe Foto) erklärte kürzlich ohne Wenn und Aber, daß die „Lebenswirklichkeit“ der Menschen keine „Offenbarungsquelle“ für das kirchliche Lehramt sein kann. (Quellen der Offenbarung Gottes sind vielmehr die Heilige Schrift und die apostolische Tradition bzw. urchristliche Überlieferung.)

Hierauf antwortete jetzt der Osnabrücker Oberhirte Franz Josef Bode gegenüber „katholisch.de“ (Portal der Dt. Bischofskonferenz) wie folgt:

„Dem hörenden Herzen wird die Wirklichkeit nicht zur Offenbarungsquelle, wohl aber zu einer Stimme Gottes, zu einer Äußerung seines Willens durch die ,Zeichen der Zeit‘, die zu tieferen theologischen Einsichten führen können.“  1523

Bischof Bode fügte hinzu: „Mit einer Alles-oder-nichts-Moral, die jede Abweichung zu schwerer Sünde macht, werden wir kaum Menschen erreichen.“

Hierzu stellen wir fest:

1. Dem auf GOTT hörenden und IHM gehörenden Herzen wird die „Lebenswirklichkeit“ keineswegs zu einer Stimme Gottes. Auch erfahren wir die „Äußerungen seines Willens“ bereits in den Zehn Geboten und der Lehre Christi, so daß es sicherlich nicht zu „tieferen theologischen Einsichten“ führt, wenn nicht mehr die göttlichen Gebote, sondern die menschlichen Wünsche zum Maßstab der Sittenlehre mutieren.

2. Die Zehn Gebote bestehen offensichtlich aus einer „Alles-oder-nichts-Moral“ (Du sollst…! – Du sollst nicht…!). Ob die Kirche mit diesem Grundgesetz Gottes die Menschen schlichtweg „erreicht“?  – Dies war natürlich immer schon schwierig, nicht etwa erst heute, denn der menschliche Wille zum Guten ist durch die Erbsünde geschwächt, zudem durch viele unchristliche Fremdeinflüsse weiter erschwert.  Deshalb ist eine klare Verkündigung aber umso nötiger!

3. Für die Kirche darf es nicht entscheidend sein, was heute „ankommt“, sondern worauf es ankommt  –  auf den Willen Gottes nämlich. Was Erzbischof Johannes Dyba aus Fulda einst dazu sagte, trifft den Kern: Die Kirche ist nicht zeitgemäß, sondern ewigkeitsgemäß!

Quelle für die Zitate von Bischof Bode: http://www.tagesspiegel.de/politik/katholische-kirche-plant-zweite-familiensynode-sex-ist-keine-offenbarungsquelle/11691394.html

 


Aus der Umkehr zu GOTT erwächst der Friede

Unser PLAKAT mit Aussagen des im Juli 2000 verstorbenen Bischofs von Fulda, Johannes Dyba, ist heute aktueller denn je.

Der Erzbischof beschrieb den Zusammenhang von wahrer Gerechtigkeit, Gottesliebe und Frieden. Er betont, daß der Friede aus der Umkehr zu Gott und zu seinen Geboten erwächst.

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Der Katholikentag in Wort und Bild – 2. Teil: Reges Interesse an unserem Infostand

Unser Christoferuswerk in Münster  –  ein gemeinnütziger Verein, den der katholische Jugendschriftsteller Günter Stiff 1971 gründete   –  erhielt auf dem Regensburger Katholikentag ein bestens plaziertes Infozelt auf der breiten Geschäftsstraße „Stadtamberg“ in der Innenstadt. 003_0

Rechts neben uns standen ARD/ZDF/Phoenix, links neben uns der katholische Fernsehsender EWTN  – siehe hierzu dieses erste Foto: es zeigt Erzbischof Dr. Ludwig Schick aus Bamberg (links) im Gespräch mit dem Chefredakteur von KT-V, Martin Lohmann (rechts), der zugleich als ehrenam026_22Atlicher Sprecher des BVL (Bundesverband Lebensrecht) tätig ist.

Zur Lebensrechtsbewegung gehört auch unsere Stand-Mitarbeiterin Cordula Mohr, hier im Gespräch mit ihren drei Kindern in unserem Infozelt. Cordula ist Vorsitzende der ALfA (Aktion Lebensrecht für Alle) in Rheine.005_2

An unserem Stand war immer etwas los; es herrschte reges Interesse von jung und alt, Priestern und Weltchristen, Katholischen und Evangelischen. 012_9

Viele fromme Protestanten waren erstaunt und freuten sich, daß wir auf unseren Tischen auch evangelikales (bibelorientiert-evangelisches) Schrifttum ausgelegt hatten, zB. gegen Gender-Ideologie oder Abtreibung.

Es ergaben sich viele interessante Diskussionen, vor allem mit jungen Leuten, wobei das Themenspektrum sehr breit war. Oft ging es um religiöse Fragen und heiße Eisen (Abtreibung, Pille, Sexualmoral, Euthanasie). 010_7

Manche erkundigten sich genauer nach Erzbischof Johannes Dyba, einem glaubensstarken Erzbischof aus Fulda, der im Juli 2000 überraschend verstarb.

Für diesen tapferen und unbeugsamen Kirchenmann sammelten wir Unterschriften zugunsten seiner Seligsprechung. 

Zu den Unterzeichnern pro Dyba gehörte auch BVL-Chef Martin Lohmann  –  siehe hier im Gespräch mit unserer Freundin Cordula Mohr. Auch Angela Doose (Leiterin der „Jugend für das Leben Deutschland“) kam an unseren Stand und unterschrieb unseren Aufruf für Erzbischof Dyba.

040_37Sehr gefreut haben wir uns auch über den mehrfachen Besuch von Evita Gründler  – siehe letztes Foto.

Die christliche Künstlerin aus Regensburg  –  wir haben bereits viele Ihrer Gemälde hier im CHRISTLICHEN FORUM oder als Plakat veröffentlicht  –  bewirtete uns sogar aufmerksam mit Kaffee, Kuchen und Erdbeeren, die sie von zuhause mitbrachte.

Frau Gründler erhielt 1997 einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde als „1. Frau weltweit, die eine Bibel illustrierte“.

Hier sehen Sie eine Bildergalerie mit einer Auswahl ihrer eindrucksvollen und farbenfrohen Gemälde: http://www.selmer.de/index.php/kunstler/evita-grundler/galerie.html

Fotos: Felizitas Küble