Pater Lothar Groppe ist seit 60 Jahren Priester

Von Felizitas Küble

Der weithin bekannte Jesuitenpater und Schriftsteller Lothar Groppe erreichte gestern (30. Juli) das gesegnete Alter von 92 Jahren; heute  – am 31. Juli 2019  –  feiert der Geistliche in Berlin sein 60-jähriges Priesterjubiläum.

Der glaubensstarke Gottesmann hat noch vor drei Jahren ein fundiertes Sachbuch veröffentlicht, das sich vor allem mit der Rettung von Juden und „nichtarischen Katholiken“ in Wien befaßt.

Der Titel lautet: „Kirchlicher Einsatz für Juden im Dritten Reich“. (Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/2016/09/28/wie-jesuitenpater-ludger-born-und-sr-verena-buben-bedrohte-juden-retteten/)

Lothar Groppe kam am 30. Juli 1927 im westfälischen Münster als Sohn des späteren Generalleutnants Theodor Groppe zur Welt. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Westfalen, Ostpreußen, Oberschlesien, Pommern, Hessen und Bayern.

Nach Kriegseinsatz studierte er Rechtswissenschaft und trat am 7. September 1948 in die „Gesellschaft Jesu“ ein. Es folgte das Lizenziat der Philosophie, am 31. Juli 1959 empfing er die Priesterweihe.

P. Groppe wirkte jahrzehntelang als Krankenhausseelsorger in Bad Pyrmont und als Schriftsteller, zeitweise auch als Gemeindepfarrer in Österreich, als Dozent und Militärdekan an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg sowie als Leiter der deutschen Sektion von Radio Vatikan.

BILDER: Titelfotos zweier Bücher von Pater Groppe: „Theodor Groppe – der Schwarze General“ und „Kirchlicher Einsatz für verfolgte Juden im Dritten Reich“

Von 1973 bis 1987 hielt er Vorlesungen und Seminare für die österreichischen Generalstabs-Lehrgänge.

Der Geistliche ist nicht nur Sohn des Widerstandskämpfers Theodor Groppe, sondern hat selber als Schuljunge von 12 Jahren deutlich gegen Hitler Stellung bezogen. Er war mehrfach „Gast“ der Gestapo. Nach dem Krieg wurde er von der Besatzungsmacht als „politischer Verfolgter“ anerkannt.

Sein Vater Theodor Groppe war Generalleutnant und Divisionskommandeur am Westwall. Man nannte ihn wegen seiner grundkatholischen Haltung den „Schwarzen General“. Im 1. Weltkrieg erhielt er zahlreiche Tapferkeitsauszeichnungen, darunter den höchsten Orden Pour le Mérite, der nur 687 mal vergeben wurde. (Im Vergleich dazu wurden im 2. Weltkrieg 6 bis 8 Millionen „Eiserne Kreuze“ verliehen.)

In der Stadt Hanau, wo Theodor Groppe einige Zeit gewirkt hatte, wurde eine Straße nach ihm benannt (siehe Foto).

Die Tugend der Tapferkeit liegt anscheinend in der Familie Groppe. Auch der Vater des „Schwarzen Generals“ war Offizier und wurde dann Verleger. Im Kulturkampf druckte er die verbotenen Hirtenbriefe des Bischofs von Trier und wurde wegen „Majestätsbeleidigung“ zu zwei Jahren Gefängnis und hoher Geldstrafe verurteilt. Die Gefängnisstrafe wurde in Festungshaft verwandelt, weil er Offizier war.

Weil Theodor Groppe den NS-Schergen widerstand, insbesondere SS-Reichsführer Himmler widersprach, wurde er 1942 militärisch degradiert, aus der Wehrmacht ausgestoßen und im August 1944 von der Gestapo verhaftet. Durch Flucht aus der Festung Küstrin entging er der geplanten Hinrichtung und konnte die Kriegszeit überleben.

Der mutige General verhinderte durch seinen Schießbefehl gegen Judenverfolger eine von der NSDAP befohlene „Volkskundgebung gegen die Juden“. Vor allem bei Juden im Saarland war er als „Retter“ bekannt und bewundert.

Sein Sohn Lothar hielt sich auch selber an die geradlinige und unbeugsame Art seines Vaters. Er widerstand dem braunen ebenso wie später dem roten Zeitgeist und orientierte sich klar an christlichen Prinzipien und der katholischen Glaubenslehre. Seine Predigten und Vorträge waren gehaltvoll, mitreißend, präzise und bodenständig.

Der schwungvolle Pater publizierte jahrzehntelang in dutzenden Zeitungen und Zeitschriften von „Theologisches“ über die „Junge Freiheit“ oder die „Preußische Allgemeine Zeitung“ bis zu „Soldat im Volk“ oder Schriften des BdV (Bund der Vertriebenen).

Seine klare katholische Ausrichtung hinderte ihn keineswegs daran, eine vernünftige Ökumene mit theologisch konservativen Protestanten zu pflegen. So schrieb er z.B. regelmäßig für die Zeitschrift „Erneuerung und Abwehr“ der Evangelischen Notgemeinschaft und hielt Reden vor evangelikalen Initiativen. 

Bis heute steht der Geistliche im freundschaftlichen Kontakt mit evangelischen Christen. So half ihm z.B. der Unternehmensexperte und Publizist Dr. Bernd F. Pelz (siehe Foto) sachkundig beim Lektorat und der Erstellung des Groppe-Buches über „Kirchlichen Einsatz für Juden im Dritten Reich“. Außerdem unterstütze Dr. Pelz seinen priesterlichen Freund tatkräftig bei mehreren Umzügen.

Pater Groppe SJ gehörte zu dem vom deutschen Juden Gerhard Löwenthal („ZDF-Magazin“) mitgegründeten „Konservativen Büro“ in Bielefeld. 

Ähnlich wie der  –  ebenfalls NS-verfolgte  –  Löwenthal setzte sich Groppe stets für einen gesunden Patriotismus und entschieden für die deutsche Wiedervereinigung ein; zudem würdigte er die Heimatvertriebenen aus den Ostgebieten und erinnerte immer wieder an ihr tragisches Schicksal, was oftmals wütende Schmähkritik von links hervorrief.

Der Geistliche hatte guten Kontakt mit Erzbischof Johannes Dyba, dem am 23. Juli 2000 plötzlich verstorbenen Oberhirten von Fulda. Im Dyba-Gedenkband „Der Löwe von Fulda“ aus dem KOMM-MIT-Verlag (siehe Foto) ist ein fundierter Beitrag von Pater Groppe enthalten. Darin würdigt er den unerschrockenen Bischof von Fulda sowohl als Bischof wie auch als Mensch und Mitbruder.

Pater Groppe wirkte von 1982 bis 2007 als Krankenhauspfarrer in Bad Pyrmont. Einige Zeit später war er als Seelsorger an einer Mutter-Kind-Klinik in Timmendorfer Strand tätig. Seit August 2015 lebt der unbeugsame Geistliche im Seniorenheim des Jesuitenordens in Berlin-Kladow.

Seine Freunde sowie unser Christoferuswerk und KOMM-MIT-Verlag wünschen ihm ein frohes Priesterjubiläum und Gottes reichen Segen!


Pater Lothar Groppe wird heute 91 Jahre alt

Von Felizitas Küble

Für den engagierten Jesuitenpater Lothar Groppe gibt es in nächster Zeit einiges zu feiern: Heute  – am 30. Juli –  zum Beispiel sein Wiegenfest, denn der bekannte Publizist wird 91 Jahre alt; morgen gedenkt er seiner Priesterweihe vor genau 59 Jahren – und am 7. September kann der Geistliche sein 70-jähriges Ordensjubiläum begehen.

Der hochbetagte Priester und Publizist hat noch vor zwei Jahren ein fundiertes Sachbuch veröffentlicht, das sich vor allem mit der Rettung von Juden und „nichtarischen Katholiken“ in Wien befasst. Der Titel lautet: „Kirchlicher Einsatz für Juden im Dritten Reich„. (Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/2016/09/28/wie-jesuitenpater-ludger-born-und-sr-verena-buben-bedrohte-juden-retteten/)

Lothar Groppe erblickte am 30. Juli 1927 im westfälischen Münster als Sohn des damaligen Majors und späteren Generalleutnants Theodor Groppe das Licht der Welt. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Westfalen, Ostpreußen, Oberschlesien, Pommern, Hessen und Bayern. Nach Kriegseinsatz studierte er Rechtswissenschaft und trat am 7. September 1948 in die „Gesellschaft Jesu“ ein. Es folgte das Lizenziat der Philosophie, am 31. Juli 1959 (einen Tag nach seinem Geburtstag) durfte er die Priesterweihe empfangen.

Groppe wirkte zunächst an zwei Gymnasien des Jesuitenordens. Später war jahrzehntelang als Krankenhausseelsorger in Bad Pyrmont und als Schriftsteller tätig, zeitweise auch als Gemeindepfarrer in Österreich, als Militärseelsorger, als Dozent und Militärdekan an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg sowie als Leiter der deutschen Sektion von Radio Vatikan.

Von 1973 bis 1987 hielt er zudem Vorlesungen und Seminare für die österreichischen Generalstabs-Lehrgänge.

Der Geistliche ist nicht nur Sohn des Widerstandskämpfers Theodor Groppe, sondern hat selber als Schuljunge von 12 Jahren deutlich gegen Hitler Stellung bezogen. Er war mehrfach „Gast“ der Gestapo. Nach dem Krieg wurde er von der Besatzungsmacht als „politischer Verfolgter“ anerkannt.

Sein Vater Theodor Groppe war Generalleutnant und Divisionskommandeur am Westwall. Man nannte ihn wegen seiner kernkatholischen Haltung den „Schwarzen General“. Er erhielt zahlreiche Tapferkeitsauszeichnungen, darunter den erstklassigen Orden „Pour le Mérite„. In der Stadt Hanau, wo er einige Zeit gewirkt hatte, wurde eine Straße nach ihm benannt.

Die Tugend der Tapferkeit liegt anscheinend in der Familie Groppe. Auch der Vater des „Schwarzen Generals“ war Offizier und wurde dann Verleger. Im Kulturkampf druckte er die verbotenen Hirtenbriefe des Bischofs von Trier und wurde wegen Majestätsbeleidigung zu zwei Jahren Festung und hoher Geldstrafe verurteilt.

BILDER: Titelfotos zweier Bücher von Pater Groppe: „Theodor Groppe – der Schwarze General“ und „Kirchlicher Einsatz für verfolgte Juden im 3. Reich“

Weil Theodor Groppe den NS-Schergen widerstand, insbesondere SS-Reichsführer Himmler widersprach, wurde er 1942 militärisch degradiert, aus der Wehrmacht ausgestoßen und im August 1944 von der Gestapo verhaftet. Durch Flucht aus der Festung Küstrin entging er der geplanten Hinrichtung und konnte die Kriegszeit überleben.

Der mutige General verhinderte durch seinen Schießbefehl gegen Judenverfolger eine von der NSDAP befohlene „Volkskundgebung gegen die Juden“. Vor allem bei Juden im Saarland war er als „Retter“ bekannt und bewundert.

Bundeswehr-Generalmajor Achim Oster schrieb 1977 über Theodor Groppe: „Er hat das vorgelebt (…), was viele seiner Standesgenossen, sei es aus Schwäche, sei es aus Opportunismus, nicht vorgelebt haben. So bleibt er eine fortwährende Mahnung an eigenes Fehlverhalten und Versagen. Hätte es mehr Groppes gegeben, hätten Hitler und seine Verbrecherbande nicht solch leichtes Spiel mit dem deutschen Volk gehabt.“

Sein Sohn Lothar hielt sich auch selber an die geradlinige und unbeugsame Art seines Vaters. Er widerstand dem braunen ebenso wie später dem roten Zeitgeist und orientierte sich glasklar an christlichen Prinzipien und der katholischen Glaubenslehre. Seine Predigten und Vorträge waren gehaltvoll, mitreißend, präzise und bodenständig.

Der schwungvolle Pater publizierte jahrzehntelang in dutzenden Zeitungen und Zeitschriften vom „Theologischen“ über die „Junge Freiheit“ oder die „Preußische Allgemeine Zeitung“ bis zu „Soldat im Volk“ oder Schriften des Bundes der Vertriebenen.

Seine klare katholische Ausrichtung hinderte ihn keineswegs daran, eine vernünftige Ökumene mit theologisch konservativen Protestanten zu pflegen. So schrieb er z.B. regelmäßig für die Zeitschrift „Erneuerung und Abwehr“ der Evangelischen Notgemeinschaft und hielt Reden vor bibelorientierten protestantischen Initiativen.

Mit dem lutherischen Politikwissenschaftler Dr. Klaus Motschmann in Berlin war er jahrzehntelang bis zu dessen Tod befreundet. (Hier ein Nachruf auf Professor Motschmann: https://charismatismus.wordpress.com/2016/12/10/wir-trauern-um-prof-dr-klaus-motschmann/)

Bis heute steht der Geistliche im freundschaftlichen Kontakt mit evangelischen Christen. So half ihm z.B. der Unternehmensexperte und Publizist Dr. Bernd F. Pelz tatkräftig und kompetent beim Lektorat und der graphischen Erstellung seines Buches über den „Kirchlichen Einsatz für Juden im Dritten Reich“.

Pater Groppe SJ gehörte zu dem vom deutschen Juden Gerhard Löwenthal („ZDF-Magazin“) mitgegründeten „Konservativen Büro“ in Bielefeld.  Ähnlich wie der  –  ebenfalls NS-verfolgte  –  Löwenthal setzte sich Groppe stets für einen gesunden Patriotismus und entschieden für die deutsche Wiedervereinigung ein; zudem würdigte er die Heimatvertriebenen aus den Ostgebieten und erinnerte immer wieder an ihr tragisches Schicksal, was oftmals wütende Schmähkritik von links hervorrief.

Der Geistliche stand im guten Kontakt mit Erzbischof Johannes Dyba, dem am 23. Juli 2000 plötzlich verstorbenen Oberhirten von Fulda. Im Dyba-Gedenkband „Der Löwe von Fulda“ aus dem KOMM-MIT-Verlag (siehe Foto) ist ein fundierter Beitrag von Pater Groppe enthalten. Darin würdigt er den unerschrockenen Bischof von Fulda sowohl als Bischof wie auch als Mensch und Mitbruder.

Pater Groppe wirkte von 1982 bis 2007 als Krankenhauspfarrer in Bad Pyrmont. Einige Zeit später war er als Seelsorger an einer Mutter-Kind-Klinik in Timmendorfer Strand tätig. Seit August 2015 lebt der unbeugsame Gottesmann im Seniorenheim des Jesuitenordens in Berlin. Seine Freunde und auch ich wünschen ihm  – ad multos annos  – noch viele gute Jahre und Gottes reichen Segen!

Erstveröffentlichung dieses Artikels hier: https://philosophia-perennis.com/2018/07/30/unbeugsamer-gottesmann-in-berlin-pater-lothar-groppe-wird-heute-91-jahre-alt/


Heute feierte Bischof Algermissen ein Jahresgedächtnis für Dyba im Fuldaer Dom

Der letzte Sekretär Dybas ebenfalls plötzlich verstorben

Gemeinsam mit dem Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“ sammelt unser Christoferuswerk (CHR) bislang mehrere tausend Unterschriften für eine Seligsprechung von Erzbischof Johannes Dyba.

Auch in den letzten Tagen haben wir diesen Aufruf beim Kongreß „Freude am Glauben“ in Fulda wieder an unserem CHR-Stand ausgelegt und einige Dyba-Plakate an der Stellwand angebracht.

Auch am offiziellen Empfangs-Tisch des Forum Deutscher Katholiken lag die Unterzeichner-Liste für eine Seligsprechung Dybas aus. 

Der jährliche Glaubenskongreß, der meist in Dybas einstiger Bischofsstadt veranstaltet wird, erinnert gerne an diesen bekenntnisfrohen Oberhirten, der sich nicht scheute, dem Zeitgeist die Zähne zu zeigen, was ihm wütende Attacken von linker Seite einbrachte – einschließlich Bedrohungen und Gewalt auf offener Straße (z.B. in Marburg).

Viele Leute, die sich in unsere Dyba-Liste eintrugen, haben gleich darauf hingewiesen: „Am Montag ist der Todestag von Bischof Dyba, nicht vergessen!“ – Nein, nicht nur wir gedenken am 23. Juli stets dieses großartigen Gottesmannes, auch im Bistum Fulda ist dieser glaubensstarke Oberhirte unvergessen.

Stets wird am 23. Juli im Hohen Dom ein Pontifikalamt für Dr. Dr. Johannes Dyba zelebriert; das Jahresgedächtnis gilt zugleich der  – genau am selben Tag, aber etliche Jahre später – verstorbenen Mutter von Bischof em. Heinz Josef Algermissen, dem Amtsnachfolger Dybas.

Auch diesmal feierte der Bischof diese Gedenkmesse in Konzelebration mit einigen Priestern.

Erzbischof Dyba starb am 23. Juli 2000 ganz plötzlich und unerwartet; es war damals von Herzversagen die Rede. Noch am Abend vor seinem nächtlichen Heimgang in die Ewigkeit hatte er mit seinem Sekretär Ulrich Schäfer Boccia gespielt. Am Nachmittag besuchte er noch eine Hochzeit von Verwandten. Am nächsten Morgen  – einem Sonntag – wurde er von seiner Haushälterin tot aufgefunden – und die glaubenstreue katholische Welt versank in tiefe Trauer, nicht allein in Deutschland, auch weltweit, vor allem im Vatikan, Österreich, Südtirol, der Schweiz etc.

Dieses erschütternde Ereignis geschah vor 18 Jahren.

Am 18. Juli dieses Jahres verstarb – ebenfalls völlig überraschend und zum Entsetzen vieler Gläubiger –  der bereits erwähnte Sekretär von Bischof Dyba, der Priester Ulrich Schäfer, Pfarrer von Somborn. Er war 50 Jahre alt, genau 20 Jahre jünger als Dyba einst an seinem Todestag. Auch dieser in seinen Gemeinden sehr geschätzte Priester der Schönstattbewegung hinterläßt eine große Lücke in seinen Pfarreien.

Pfarrer Schäfer war zu einem Requiem erwartet worden. Da er sich nicht blicken ließ, schauten aufmerksame „Schäflein“ im Pfarrhaus nach – und sahen dort, daß der Geistliche schon tot war. Die Polizei beschlagnahmte den Leichnam. Näheres ist uns bislang nicht bekannt.

Der seeleneifrige Pfarrer Schäfer wird am Donnerstag, dem 26. Juli, in St. Anna (Pfarrkirche Somborn) aufgebahrt und am Freitag, 27. Juli, in Eichenzell beerdigt. Davor wird das Requiem (Seelenamt) um 14 Uhr gefeiert.

 


Abtreibungsdebatte: Kardinal Marx und sein fatales Lob für „Donum vitae“

Mathias von Gersdorff

In einem Brief von Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der (katholischen) deutschen Bischofskonferenz, wurde ein neuer Ton im Umgang mit dem Verein Donum Vitae angeschlagen.

Zur Erinnerung: Als die katholische Kirche aus dem staatlichen System der Schwangerschaftskonfliktberatung ausstieg, gründeten Mitglieder des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ im Jahre 1999 den Verein Donum vitae, um Beratungen anzubieten, die nach wie vor den sogenannten „Beratungsschein“ ausstellen.

Problematisch an diesem „Beratungsschein“ ist die Tatsache, dass sein Besitz die staatlich angeordnete Bedingung zur Durchführung einer straffreien Abtreibung bis zum dritten Monat darstellt.

Papst Johannes Paul II. ordnete den Ausstieg an, denn die katholische Kirche könne keine Beratungsscheine auszustellen, die eine Abtreibung ermöglichten. Die katholischen Beratungsstellen boten weiterhin Beratungen für Schwangere an, ohne aber den „Schein“ auszustellen.

Daraufhin gründeten ZDK-Mitglieder Donum vitae, um weiter am staatlichen Beratungssystem teilzunehmen. Sie weigerten sich also, der Weisung von Papst Johannes Paul II. und der Deutschen Bischofskonferenz zu folgen. Im Grunde war es ein Akt der Revolte seitens der katholischen Funktionäre.

Die Bischofskonferenz erklärte damals, Donum Vitae hätte mit der katholischen Kirche nichts zu tun und distanzierte sich deutlich davon.

Diesen Konflikt will nun die Bischofskonferenz durch ihren Vorsitzenden, den Münchner Erzbischof Reinhard Marx (siehe Foto), beenden und findet lobende Töne für Donum vitae:

„Es besteht kein Zweifel, dass das Ziel von Donum Vitae ebenso wie das der bischöflich verantworteten Schwangerenberatung der Schutz des ungeborenen Menschen ist. Ich stelle fest, dass es über die Jahre hinweg auch vielen Beraterinnen von Donum Vitae gelungen ist, zahlreichen Frauen bzw. Eltern Mut zu machen für ein Leben mit dem Kind, und dafür bestmögliche Hilfestellungen zu bieten. Dafür dürfen wir gemeinsam dankbar sein.“

Darüber hinaus sollen ehemalige Angestellte von Donum vitae von nun an in bischöflich anerkannten Schwangerenberatungsstellen beschäftigt werden können.

Diese neue Form des Umgangs mit diesem Beratungsverein ist mehr als bedauerlich – und dies aus verschiedenen Gründen:

ERSTENS: Der sog. Beratungsschein ist nichts anderes als das vom Bundestag erfundene Instrument, in Deutschland die Fristenregelung einzuführen, ohne dabei das Verfassungsrecht zu verletzen. Eine unbeschränkte „Fristenlösung“ wurde von Bundesverfassungsgesetz kassiert  –  die Pflichtberatung war so das Feigenblatt, um die Fristenregelung praktikabel machen zu können.

BILD: Unser Robben-Aufkleber für das Lebensrecht aller!

Die Gründer von Donum vitae (und deren Eintritt in das Beratungssystem) haben sich mit der Liberalisierung zumindest abgefunden. Das Lob von Kardinal Marx wirkt deshalb deplatziert, zumindest geschichtsvergessen.

ZWEITENS: Mit dem Ausstieg aus dem Beratungssystem setzten die katholischen Bischöfe ein starkes Signal in der Öffentlichkeit für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder. Sie sagten damit: An einem staatlich anerkannten System, der letztendlich unschuldiges Leben auslöscht, wollen wir uns nicht beteiligen.

In den neuesten Stellungnahmen wird aber der Eindruck vermittelt, man hätte es „so oder so“ handhaben können, was völlig abwegig ist.

Es gibt nämlich viele Beratungsstellen, die keinen Schein austeilen, eben weil sein Nutzen allein die straffreie Durchführung einer Abtreibung bedeutet. Diese Beratungsstellen haben auf erhebliche finanzielle Zuschüsse des Staates verzichten mussten, weil sie den Schein nicht mehr austeilten.

Aufgrund dieser finanziellen Anreize bezeichnete Erzbischof Johannes Dyba (siehe Foto) – der damalige Oberhirte von Fulda –  die Zuschüsse vom Staat als „Blutgeld“: Geld, das man bekommt, weil man ein menschliches Leben dem Tod preisgibt. Zudem bezeichnete er Donum vitae als „donum mortis“: Geschenk des Todes.

Kardinal Marx scheint diesen geradezu makabren Zusammenhang zwischen Beratungsschein, Abtreibung und finanziellem Anreiz zu ignorieren.

DRITTENS: Nachdem Donum vitae 20 Jahre lang die „Lizenz zum Töten“ (so wurde der Beratungsschein von Erzbischof Dyba bezeichnet) ausstellte, erhält dieser Verein praktisch eine Anerkennung für ein  – so scheint es  – ethisch einwandfreies Handeln. So kommentiert der Präsident des ZDK, Prof. Dr. Thomas Sternberg, die oben zitierte Stelle des Briefs von Kardinal Marx: „Für diese zentrale Äußerung bin ich sehr dankbar. Sie anerkennt jene, die sich in der Schwangerschaftskonfliktberatung engagieren, in ihrem entschiedenen Einsatz für das Leben.“

Mit anderen Worten: Der ZdK-Chef  ist der Auffassung, die Ausstellung von Beratungsscheinen, die nur dazu dienen, eine straffreie Abtreibung vorzunehmen, sei moralisch völlig unbedenklich.

Gerade diese „Verdunkelung“ der katholischen Lehre über das ungeborene Leben zu verhindern, war die Absicht von Johannes Paul II., als er den Ausstieg auf Betreiben des damaligen Kardinal Ratzinger anordnete.

Das ZDK zeigt in keiner Weise, dass es seine Gesinnung hinsichtlich des staatlichen Beratungssystems geändert hat. ZdK-Vertreter empfinden den Brief von Kardinal Marx geradezu als eine Bestätigung, dass sie die ganze Zeit recht hatten  –  und nicht Johannes Paul II. (sowie Oberhirten wie Erzbischof Johannes Dyba, später auch Kardinal Joachim Meisner u.a.).

Dieser Sachverhalt betrifft in erster Linie katholische Gläubige, die unter keinen Umständen die Tötung ungeborenen Lebens akzeptieren dürfen. Doch darüber hinaus betrifft es alle, die Wert darauf legen, dass alle Menschen ein uneingeschränktes Recht auf Leben haben und dieses Recht auch verteidigt werden muss, selbst wenn der Staat auf seine Schutzfunktion verzichtet oder gar ungerechte Gesetze erlässt.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und veröffentlicht aktuelle Beiträge unter anderem hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/


Fulda: Feierliches Jahresgedächtnis für Erzbischof Johannes Dyba am 23. Juli 2017

Von Gaby Kaudel

Nun ist es wieder soweit: Am Sonntag, dem 23. Juli 2017, gedenken wir unseres verehrten Erzbischofs Dr. Johannes Dyba zum 17. Mal im Dom zu Fulda. Um 10 Uhr beginnt das feierliche Pontifikalamt mit Bischof Algermissen.

Und wie an allen Gedächtnistagen reißen die Wunden des plötzlichen Todes unseres einstigen Fuldaer Oberhirten wieder auf. Manchmal erscheint es mir, als wäre es erst gestern geschehen  –  und doch sind viele Jahre vergangen.

Gerade in unserer Zeit, in der es derart turbulent zugeht, was das Aufweichen des Wortes Gottes betrifft  –  oder Fehlverhalten von Hirten, die unseren Herrn Jesus Christus verleugnen  –  gerade da fehlen solche Getreuen wie Erzbischof Johannes, der sich bis zum Ende vom Mainstream in Medien und Welt nicht beugen ließ.

Seine Begeisterung für Christus, sein Vorangehen und glaubensstarkes Vorbild  –  genau das bräuchten wir heute mehr denn je.

Offenbar von allen Seiten versucht man, praktizierende und konsequente Christen an den Rand zu drücken oder quasi mundtot zu machen. Der Zeitgeist  –  so Erzbischof Dyba – reibt sich bis zur Empörung an einer ganzen Reihe von Glaubensthemen.

Wie wahr hat er das formuliert und wie real sind so viele Dinge geschehen, die er vorausgesagt hat.

Damals konnten wir es kaum glauben – und jetzt stecken wir in einem Dilemma, daß man manchmal zerbrechen und verzweifeln könnte.

Ich wünsche allen Christen, daß wir gerade aus diesem Grund Dybas gedenken   –  und aus der Erinnerung heraus uns wieder anstecken lassen vom Feuer des Glaubens.

Das wollte der Erzbischof: daß sich der Glaube an Christus und seine Botschaft in uns verbreitet „wie ein afrikanisches Buschfeuer“.

Die letzten Worte des Erzbischofs sind ein bleibendes Vermächtnis an uns: ,,Das Bekenntnis unseres Glaubens wollen wir jetzt vom Domplatz zu Fulda emporschallen lassen, daß man es hört im Himmel und auf Erden: CREDO CREDO CREDO. Amen“


Unser Christoferuswerk traf wieder viele Freunde auf dem Glaubenskongreß in Fulda

Von Felizitas Küble

Bereits seit dem Jahr 2000 findet jährlich der Kongreß „Freude am Glauben“ statt, den das Forum Deutscher Katholiken organisiert. Meist findet die Veranstaltung in Fulda statt, bisweilen auch in Regensburg oder Aschaffenburg. 

Auch diesmal trafen sich am vergangenen Freitag bis Sonntag bekannte konservative Persönlichkeiten und Verbände sowie interessierte Gläubige in der hessischen Domstadt  – größtenteils Katholiken, aber auch eine Reihe Evangelikaler nahmen daran teil.

Unser Christoferuswerk   – das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt  –  war diesmal erneut mit einem großen Infostand vertreten, wobei wir als Stand-Nachbar wieder Mathias von Gersdorff (Aktion „Kinder in Gefahr“) und Benno Hofschulte (SOS Leben) begrüßen konnten. Herr von Gersdorff ist unseren Lesern seit langem als Gastautor bekannt.

Auch sonst konnten wir vielen befreunden Gruppen und Persönlichkeiten begegnen, auch früheren Ferienhelfern und MITarbeitern. Unser Stand ist durch die Plakate über Erzbischof Johannes Dyba besonders aufgefallen und fand reges Interesse. Dyba war die treibende kirchliche Kraft bei der Gründung des „Forums Deutscher Katholiken“, das von Prof. Dr. Hubert Gindert geleitet wird.

Es bildeten sich in unserer Nähe immer wieder kleinere Gesprächsgruppen  – wie das erste Foto zeigt:  Der Bischof von Fulda, Heinz-Josef Algermissen, im Gespräch.  Ich überreichte dem Oberhirten  unsere neue Broschüre über Erzbischof Dyba, seinen Vorgänger im Amt.

Bischof Algermissen schrieb vor zwei Jahren zudem das Vorwort zu unserem Gedenkband „Der Löwe von Fulda“, das an den mutigen Erzbischof Dyba erinnert, der in den Herzen vieler Katholiken – aber auch konservativer evangelischer Christen – unvergessen ist. Das erleben wir auch durch das große Interesse an unserer Unterschriftensammlung für eine Seligsprechung Dybas, die vom „Forum Deutscher Katholiken“ unterstützt wird.

Das zweite Bild zeigt unsere Helferin Cordula Mohr sowie ihre Tochter Laura. Cordula hat im Dyba-Sammelband ebenfalls einen Beitrag verfaßt; die katholische Familienmutter leitet den Regionalverband Münsterland-Nord der Lebensrechtsvereinigung „ALfA“ (Aktion Lebensrecht für alle) und ist aktiv im NRW-Landesvorstand der CDL (Christdemokraten für das Leben), die ebenfalls mit einem Infostand vertreten waren. Cordula hat zusammen mit mir per Notebook am Samstagvormittag einige Artikel im CF veröffentlicht.

Auf dem dritten Foto sehen wir mit Frau Ehrhardt eine weitere CDL-aktive Dame bzw. Lebensrechtlern im anregenden Gespräch mit jungen Teilnehmern vor unserem Stand.

Das vierte Foto zeigt rechts außen Frau Barbara Dyba-Roth (die Schwester Erzbischof Dybas) im Gespräch mit einem Interessenten – links von ihm sehen wir im Hintergrund Herr von Gersdorff in Diskussion mit einer Teilnehmerin.

Da wir ständig an unserem Stand beschäftigt waren, konnten wir von den Vorträgen in der großen Halle so gut wie nichts mitbekommen. Allerdings wurde uns erzählt, daß mehrere Referenten sich sehr positiv über Kardinal Gerhard Müller äußerten und dem ehem. Glaubenspräfekten für sein segensreiches Wirken in der Kirche dankten.

Unser Schlußbild dokumentiert einen Teil unserer Stellwand hinter unserem Infostand: Plakate mit Aussagen von Erzbischof Dyba, eine Infotafel über die weltweite Christenverfolgung sowie unten rechts ein lebensfrohes Poster für Ehe und Familie: JA zur Schöpfungsordnung Gottes!

 

 

 

 

 

 


Erzbischof Johannes DYBA: „Er gab mir Halt in meiner Jugendzeit“

Der aus Deutschland stammende, in der Steiermark (Österreich) wirkende Benediktinerpater Ulrich Diel hat in „Klosterhof.blogspot“ einen Artikel über seine Jugendzeit und seine Begeisterung für Erzbischof Johannes Dyba veröffentlicht.

Zudem fügt er am Schluß eine aufschlußreiche Anekdote dazu, die den glaubensfrohen Fuldaer Bischof in seiner kontaktfreudigen, direkten  und buchstäblich „entgegenkommenden“ Art zeigt.

Der Benediktiner ist zugleich als Kaplan in einer steirischen Pfarreiengemeinschaft tätig.

Als Schüler war er, wie so viele katholische Pfadfinder, ein eifriger Leser des KOMM-MIT-Kalenders, den Günter Stiff, der Gründer des KOMM-MIT-Verlags und des CHRISTOFERUSWERKS (das dieses „Christliche Forum“ betreibt) jahrzehntelang herausgebracht hat.

Zunächst erzählt uns der Autor, wie er Ende der 90er Jahre „so richtig stolz war, ein Hesse zu sein“, denn das Bistum Fulda, in welchem Erzbischof Dyba amtierte, liegt im Hessenland.

„Ich habe oft nach Fulda geschielt“

Freilich gehörte der junge Ulrich damals in die Nachbar-Diözese Mainz. Dabei habe er „oft nach Fulda geschielt“:

„Dort war Erzbischof Dyba als Löwe von Fulda im Amt. (…) Er hatte Profil und widersprach dem Mainstream. Er gab mir Halt und war bekannt für seine klaren Aussagen.

Ganz im Sinne Papst Johannes Paul II. gab es für ihn keine Kompromisse mit der Kultur des Todes. Er stieg aus der staatlichen Schwangerkonfliktberatung aus, ohne die Beratungstätigkeiten und die Hilfe für in Not geratene Frauen zu kürzen.

Mit dieser klaren Position setzte er ein deutliches Zeichen für das Leben. Dies schien mir in dieser Zeit wichtiger, als mit dem Staat auf Teufel komm raus zusammen zu arbeiten.“

„Das hat Dyba nie nötig gehabt“

Obwohl auch die anderen Bischöfe wohl grundsätzlich für das Lebensrecht und damit gegen Abtreibung eingestellt waren, ist diese Position damals allein bei Erzbischof Johannes Dyba echt unbeirrbar und unerschrocken zum Ausdruck gekommen. Auch dies stellte der Verfasser damals bei Gesprächen immer wieder fest:

„Ich hatte meine Mitmenschen gefragt, wie wohl ein Bischof Kamphaus oder ein Bischof Dyba zur Abtreibung stehen. Jeder war der Überzeugung, dass Kamphaus eher für Abtreibung sei und Dyba streng dagegen. Wobei Kamphaus sicher auch strikter Abtreibungsgegner ist. Aber wenn man mit dem staatlichen Tötungssystem zusammenarbeitet, dann deckt man es letztlich und verwischt seine Meinung. Das hat Dyba nie nötig gehabt.“

In Ulrichs Schulranzen fehlte der KOMM-MIT-Jugendkalender genauso wenig wie das Porträtbild von Erzbischof Dyba (siehe oben):Fürs CF verwenden

„Auf meinem roten Schulordner hatte ich obiges Foto Dybas geklebt. Im Schulrucksack hatte ich immer den Komm-mit-Kalender. So bewaffnet ging ich in die Schule und verteidigte munter die heilige Kirche.“

„Na, wat seid ihr denn für Jungs?“

Abschließend berichtet Pater Ulrich von einem aufschlußreichen und typischen Erlebnis, das andere Autoren in ähnlicher Weise in dem vielseitigen Dyba-Gedenkbad „Der Löwe von Fulda“ (siehe Foto) schildern:

„1995 wurde Erzbischof Karl Braun in Bamberg neu in sein Amt eingeführt. Wir standen am Osttor des Bamberger Domes und wollten einen Blick auf die kirchlichen Würdenträger erhaschen. Praktisch alle stiegen aus ihren Limousinen aus und verschwanden schnurstracks im Dom. Nach der Feier ging es ebenso in die umgekehrte Richtung.
Mit einer rühmlichen Ausnahme: Erzbischof Dyba erblickte uns und ging auf uns zu. „Na, wat seid ihr denn für Jungs?“. – Menschenfurcht? Fehlanzeige!“
 
Quelle für die Zitate: http://klosterhof.blogspot.de/2010/07/erzbischof-dyba.html
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DYBA-Buch: Den umfangreichen, farbigen Gedenkband DER LÖWE VON FULDA (700 gr.) gibt es bei uns für 14,80 Euro. – Tel. 0251-616768 oder per Mail: felizitas.kueble@web.de