PURIM erinnert an die Rettung der Juden

Am heutigen Mittwochabend, den 4. März, beginnt für die Juden das fröhliche Purimfest; es erinnert an die Errettung der bedrängten Juden im persischen Reich, von der das alttestamentliche Buch Esther erzählt.

An Purim stehen Freude und Ausgelassenheit im Vordergrund. In Israel sind die Schulen geschlossen und es finden öffentliche Partys und Feste statt. Kinder und Erwachsene verkleiden sich, ähnlich dem Karneval, mit bunten Kostümen.

Die festliche Verlesung der Esther-Rolle in der Synagoge wird von allerlei Lärminstrumenten begleitet, die immer dann ertönen, wenn der Name des damaligen judenfeindlichen Intriganten Hamans fällt.

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Quelle: israelische Botschaft


„Offenbare dich in der Zeit unserer Not“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Ester 14,1.3-5:

In jenen Tagen wurde die Königin Ester von Todesangst ergriffen und suchte Zuflucht beim HERRN, und sie betete zum HERRN, dem Gott Israels: ???????

HERR, unser König, du bist der Einzige. Hilf mir! Denn ich bin allein und habe keinen Helfer außer dir; die Gefahr steht greifbar vor mir.

Von Kindheit an habe ich in meiner Familie und meinem Stamm gehört, dass du, HERR, Israel aus allen Völkern erwählt hast; du hast dir unsere Väter aus allen ihren Vorfahren als deinen ewigen Erbbesitz ausgesucht und hast an ihnen gehandelt, wie du es versprochen hattest.

Denk an uns, HERR! Offenbare dich in der Zeit unserer Not, und gib mir Mut, König der Welten und Herrscher über alle Mächte!

Bild: Evita Gründler


Morgen beginnt das PURIM-Fest, das an die Rettung der Juden in Persien erinnert

Am Samstagabend beginnt auch für deutsche Juden das Fest Purim, das an die Errettung der Juden im persischen Reich erinnert, wie sie in der alttestamentlichen Esther-Geschichte erzählt wird. Purim fällt in der Regel auf Februar oder März.

Das Fest erinnert in seiner frohen Ausgelassenheit an den Karneval.  Jüdische Schulen sind geschlossen, es finden öffentliche Partys und Feste statt und die Zeitungen melden allerlei Enten  –  ähnlich den Aprilscherzen.  

Foto: K. Ruprecht

Foto: K. Ruprecht

Kinder und Erwachsene verkleiden sich faschingsähnlich mit bunten Kostümen. Die festliche Verlesung der Esther-Rolle in der Synagoge wird von allerlei Lärminstrumenten begleitet, die immer dann ertönen, wenn der Name Hamans fällt.

Orthodox-jüdische Gläubige geben sich  –  in gesetzten Grenzen  –  einem Rausch der Ausgelassenheit hin und erfüllen zugleich eine genaue Liste von allerlei Verpflichtungen, ernsten und frohen: Almosengeben, Abend- und Morgenlesungen der Esther-Rolle, Austausch von Leckerbissen und Delikatessen sowie üppige Festessen.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin

HINWEIS auf die kürzliche liturgische Lesung zu Königin Esthers Gebet: https://charismatismus.wordpress.com/2013/02/21/mit-gottes-hilfe-rettet-konigin-ester-ihr-volk-vor-der-vernichtung/


Heute beginnt bei Juden das Purim-Fest

Heute beginnt Purim, das Fest, das auf das biblische Buch Esther zurückgeht.

Purim ist weniger ernst als andere jüdische Festzeiten, Ausgelassenheit und Freude sind hier vielmehr an der Tagesordnung. Die Schulen in Israel sind geschlossen, es finden öffentliche Feiern statt und Zeitungen melden allerlei verrückte „Enten“  –  ähnlich den Aprilscherzen.

Kinder  – und teils auch Erwachsene  –  verkleiden sich mit bunten Kostümen. Die festliche Verlesung der Esther-Rolle in der Synagoge wird von Ratschen begleitet, die immer dann ertönen, wenn der Name Hamans aus dem Buch Esther fällt.

Orthodoxe Gläubige geben sich  –  in gesetzten Grenzen  –  einem Rausch der Ausgelassenheit hin und erfüllen eine genaue Liste verschiedener Verpflichtungen: Almosengeben, Abend- und Morgenlesungen der Esther-Rolle, Austausch von Leckerbissen und Delikatessen sowie üppigen Festschmaus.

Wie man schon in den 1930er Jahren in Tel Aviv Purim gefeiert hat, zeigt dieses Filmfundstück: www.youtube.com/watch?v=LpnqdxvuDPU&context=C31fa5cfADOEgsToPDskKvS-ncdKbYbZKSe_DyS73W

Quelle: israelische Botschaft in Berlin