USA: Präsident Trump erinnerte an die großen Leistungen der Deutsch-Amerikaner

Proklamation eines jährlichen Deutsch-Amerikanischen Tages

Auszüge aus der Erklärung von Präsident Donald Trump:

Seit unserer Gründung waren Deutsch-Amerikaner von zentraler Bedeutung für unseren Fortschritt als Nation. Fleißig und gewissenhaft kamen frühe deutsche Einwanderer an unsere Küsten, um die Träume von wirtschaftlicher Möglichkeit und um ihren Glauben frei von Einmischung durch eine Regierung auszuleben.

Diese Männer und Frauen gründeten Familien und Existenzen, bewiesen Tugenden, welche halfen, unser einzigartiges amerikanisches Ethos zu formen. Sie gaben über Generationen Traditionen weiter, welche fortwährend unsere kulturelle Identität formen.

Heute, am Deutsch-Amerikanischen Tag, gedenken wir der außerordentlichen Beiträge der Deutsch-Amerikaner für unser Land und wir ehren die mehr als 43 Millionen Amerikaner, die – wie ich selbst – deutsches Erbe für sich in Anspruch nehmen.

Über die Jahre wurden auch deutsche Bräuche in die amerikanische Kultur eingebracht. Unsere geschätzten Weihnachts- und Ostertraditionen sind beeinflusst von den Bräuchen früher deutscher Ankömmlinge. Zu Weihnachten geben wir deutsche Kultur wieder, wenn wir Weihnachtsbäume schmücken und uns gegenseitig Geschenke machen. Zu Ostern verdanken wir deutschen Einwanderern unsere Ostereiersuche.

Diese traditionellen deutschen Bräuche sind Klammern amerikanischer Kultur geworden und vereinigen fortwährend Amerikaner mit allen möglichen Hintergründen.

Heute feiern wir die gesellschaftlichen Errungenschaften und die kulturellen Beiträge aller Deutsch-Amerikaner und wir gedenken des hart arbeitenden und tüchtigen Geistes, den sie in unseren nationalen Charakter eingebracht haben. Von Ingenieuren und Ärzten bis zu Bäckern und Erfindern haben sie unsere Wirtschaft gestärkt und unsere Gemeinden bereichert. Zum Teil dank ihrer Hingabe und harten Arbeit bleibt unser Land ein loderndes Leuchtfeuer von Freiheit und Wohlstand.

Deshalb erkläre ich, Donald J. Trump, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, kraft der mir durch die Verfassung und die Gesetze der Vereinigten Staaten verliehenen Gewalt, hiermit den 6. Oktober 2020 zum Deutsch-Amerikanischen Tag. Ich rufe alle Amerikaner auf, die Errungenschaften und Beiträge der Deutsch-Amerikaner für unsere Nation mit geeigneten Feiern, Aktionen und Programmen zu begehen.

Die Übersetzung dieser Proklamation vom 5.10.2020 ins Deutsche erfolgte hier: https://www.unzensuriert.at/content/121173-die-verschwiegene-botschaft-donald-trumps-fuer-die-deutschen/


„Sturheit“ in puncto Moral ist realistisch…

Von Prof. Dr. Hans Schieser

Eine Bitte an den Heiligen Geist in der bekannten Pfingstsequenz lautet: „Flecte quod est rigidum…“  – „Biege, was erstarret ist…“

Ja, das wäre doch notwendig, die Erstarrung („Sturheit“) in der Katholischen Kirche bei Themen wie z.B. der Ehemo131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72cral endlich „flexibel“ zu machen  –  das fordern heute viele Leute.

Auch wenn es Viele meinen und sogar glauben, lässt es doch eher auf eine Erstarrung der Intelligenz dieser „Vielen“ als auf  Sturheit der Kirche in Sachen der Moral schliessen.

Wie oft soll man noch erklären, was der Begriff „Moral“ bedeutet?  –  Die lateinische Sprache bezeichnet „mores“ als etwas, das „üblich ist“.  –  im Griechischen heisst es „Ethos“  =  So ist es einfach („realistisch“).

Ja, so ist das einfach, auch in der Moral: Dass es Dinge gibt, die „selbst-verständlich“ sind. Wie die Amerikaner in ihrer Unabhängigkeitserklärung sagen: „We hold these truths to be self-evident…“  –  Das heisst: es gibt Dinge, die keiner Erklärung bedürfen, sondern „einfach so sind“. Zum Beispiel, dass zweimal zwei vier ist, und alle Menschen gleich sind als Geschöpfe Gottes. image001

Es ist neu in der Menschheitsgeschichte, dass auch das „hinterfragt“ wird: „Wer sagt das überhaupt, dass zweimal zwei gleich vier ist?“

Wenn etwas selbstverständlich ist, bedarf es keiner Erklärung, aber man kann zeigen, welche Folgen eintreten, wenn die Wirklichkeit nicht angenommen, sondern falsch interpretiert oder gar ignoriert (= nicht zur Kenntnis genommen) wird.

Bei Gesetzen, die von Menschen gemacht wurden (zB. dass man bei uns auf den Straßen rechts fährt), kann man von Fall zu Fall „Ausnahmen“ zulassen, wenn es notwendig erscheint und man dadurch Schaden vermeiden kann. In der Moral enden jedoch die „Ausnahmen“ immer in der Sackgasse: „No exit!“ – Da gibt es keinen „Ausweg“!  – Also doch starr und stur?

Wer von der (katholischen) Kirche verlangt, die Moral „zu lockern“ oder vielleicht sogar eines der Gebote Gottes (zB das sechste) abzuschaffen, leidet vermutlich unter einer (unheilbaren) „Geisteskrankheit“ (→lateinisch „Stupor“ = Erstarrung / → „Stupiditas“ = Dummheit); es wäre genauso unsinnig, vom Papst zu verlangen, das Einmaleins zu ändern.

Unser Autor Prof. Dr. Hans Schieser lehrte die Grundlagen der Humanwissenschaften an der DePaul-University in Chicago (USA)