Köln: Klassische hl. Messe mit 900 Gläubigen beim Eucharistischen Kongreß am 8. Juni

Zudem Jahresversammlung von „Pro Missa Tridentina“ in Köln

Bereits lange vor 10 Uhr strömten Teilnehmer des Eucharistischen Kongresses in die romanische Basilika am Rheinufer, um noch einen Sitzplatz zu erhalten. Als Weihbischof em. Dr. Klaus Dick um 10 Uhr am Portal von St. Kunibert mit Weihwasser empfangen wurde, waren die Bänke so gut gefüllt, daß viele Meßbesucher hinten und in den Seitenschiffen stehen mußten. d-koeln-st_kunibert-8_6_2013

Insgesamt feierten über 900 Gläubige dieses Pontifikalamt in der überlieferten Form der hl. Messe mit.  – Meßformular war die Messe vom Allerheiligsten Altarsakrament.

Zum Einzug sang die Choralschola aus Münster das „Ecce Sacerdos magnus“ („Seht einen Hohepriester, wie er in seinen Erdentagen Gott gefiel“), mit dem traditionell ein Bischof bei seinem Gang zum Altar begleitet wird.

Am Altar assistierten Vertreter der verschiedenen „Ecclesia Dei“-Gemeinschaften sowie Diözesanpriester.

Die Ministranten stammten aus unterschiedlichen Orten, an denen regelmäßig heilige Messen in der überlieferten Form gefeiert werden.

Prof. Manfred Hauke über eucharistische Anbetung

Nach der Mittagspause begann im großen Saal des Senats-Hotels der Vortrag von Prof. Dr. Manfred Hauke zum Thema: „Die eucharistische Anbetung: ihre theologische Begründung und pastorale Bedeutung“.

Die Stühle reichten nicht aus, so daß einige Zuhörer auf den Treppenstufen oder auf dem Boden saßen bzw. stehen mußten; viele andere, später eingetroffene Kongreßteilnehmer kehrten wieder um, da um 14 Uhr mit gut 250 Personen die Kapazitätsgrenze des Saals erreicht war.

Mit anschaulichen Beispielen verdeutlichte der Referent aus Lugano, wie wichtig die Übereinstimmung von Glaubensinhalten und gelebter Praxis ist. Besonders Kinder, aber auch alle erwachsenen Gläubigen, benötigen äußere Zeichen, wie die Kniebeuge vor dem Tabernakel, sonntägliche Kleidung bei der Meßfeier, Weihrauch und hervorgehobene Musik.

Der Glaube an die Gegenwart des Sohnes Gottes muß sich in den Riten der Gottesdienste, aber auch in der Architektur unserer Kirchen wiederfinden lassen, damit „der Göttlichen Majestät ein würdiger Kult dargebracht werde“, wie Papst Benedikt XVI. es in seinem Motu proprio „Summorum pontificum“ vom 7.7.2007 forderte.

Quelle: http://www.pro-missa-tridentina.de/


Glaubensfest in Köln vom 5. bis 9. Juni 2013: Bischofskonferenz lädt Kirchenvolk zum „Eucharistischen Kongreß“ ein

8. Juni: spezielles Programm pro klassische Liturgie

Die Dt. Bischofskonferenz hat am gestrigen Sonntag in allen hl. Messen zur Teilnahme am Eucharistischen Kongreß eingeladen. Das Glaubensfest, das vom 5. bis 9. Juni in Köln stattfinden wird, biete „eine ganz besondere Chance, zum Entscheidenden durchzudringen und sich auf das Herzstück des christlichen Glaubens auszurichten“, so die Erklärung der Bischöfe von diesem Samstag.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Die Eucharistie sei das zentrale Sakrament der katholischen Kirche, so die Oberhirten weiter.

Der Kongreß steht unter dem Leitwort: „HERR, zu wem sollen wir gehen?“  – Die Kirche rechnet mit 30.000 Teilnehmern. Nach dem Vorbild des Weltjugendtags werden zahlreiche hl. Messen, Gottesdienste und theologische Vorträge sowie ein umfangreiches Kulturprogramm stattfinden. Den Abschluß des Eucharistischen Kongresses bildet eine große Meßfeier im Rheinenergie-Stadion.

Der gesamte Einladungstext der Bischöfe ist HIER zu finden.

PMT lädt zu klassischer Liturgie und Vortrag von Prof. Hauke ein

Auch die Vereinigung Pro Missa Tridentina (PMT), eine Laienbewegung für den klassischen römischen Ritus („alte Messe“) unter Leitung von Monika Rheinschmitt, ruft Interessierte zum Eucharistischen Kongreß nach Köln auf.

Das PMT-Programm konzentriert sich auf Samstag, den 8. Juni 2013: Um 10 beginnt die Katechese mit Weihbischof Dr. Klaus Dick, danach folgt ein Pontifikalamt in der überlieferten Liturgie in der Kölner Kirche St. Kunibert.

Um 14 Uhr wird zu einem Vortrag von Dogmatik-Professor Dr. Manfred Hauke im Senats-Hotel eingeladen. Thema: Die eucharistische Anbetung:ihre theologische Begründung und pastorale Bedeutung“

Tagungsteilnehmer, die schon früher anreisen, können am Donnerstag und Freitag jeweils um 18 Uhr in der Kirche Maria-Hilf ein Pontifikalamt im klassischen Ritus mitfeiern.

Details finden Sie hier: http://www.pro-missa-tridentina.org/news/images/eucharistischer_kongress-8.6.13-v6.pdf

Nach dem Vortrag von Prof. Hauke  findet die diesjährige PMT-Hauptversammlung im Senats-Hotel statt (Beginn: 15.30 Uhr). Auch hierzu ergeht eine herzliche Einladung an Mitglieder, Gäste und Interessierte.


Die „Münchner Monstranz“ im Bistum Regensburg

Vom 2. bis 8.2.2013: Vorbereitung auf den Eucharistischen Nationalkongreß in Köln

Vom 5. bis zum 9. Juni 2013 findet in Köln ein Eucharistischer Nationalkongreß statt. Um die Gläubigen darauf vorzubereiten, wird die „Münchner Monstranz“ ihren Weg durch alle Bistümer Deutschlands gehen.

Die „Münchner Monstranz“ wurde beim Eucharistischen Kongreß 1960 in München verwendet und ist seit dem 1. Adventssonntag auf ihrem Weg durch Deutschland.

In der Diözese Regensburg wird sie vom 2. bis zum 8. Februar 2013 sein. 

REGENSBURGER DOM

REGENSBURGER DOM

Programm:

Samstag, 2.2.2013, 14.30 Uhr, Regensburg, Karmeliterkirche: Eröffnung des Weges der Münchener Monstranz im Bistum Regensburg durch H. Weihbischof Reinhard Pappenberger; Eucharistische Anbetung bis 17 Uhr Regensburg, Karmelitenkloster: 14.30 Uhr bis 17 Uhr Eucharistische Anbetung

Sonntag, 3.2.2013: Eucharistische Pontifikalvesper am Tag des geweihten Lebens mit H. Bischof Rudolf Voderholzer

Montag, 4.2.2013: Straubing, Karmelitenkloster: 16  Uhr Eucharistische Anbetung; 18 Uhr Meßfeier Zelebrant und Prediger: Prior P. Georg Bertram.

Dienstag, 5.2.2013: Bettbrunn 17 Uhr eucharistische Anbetung; 19 Uhr Meßfeier Zelebrant und Prediger: Regionaldekan Johannes Hofmann

Mittwoch, 6.2.2013: Cham, Redemptoristenkloster 17 Uhr eucharistische Anbetung; 19 Uhr Meßfeier Zelebrant und Prediger: Regionaldekan Georg Englmeier

Donnerstag,7.2.2013: Kirchenlaibach: 9 Uhr Andacht und Aussetzung; ganztägige Anbetung; 19 Uhr Meßfeier. Zelebrant und Prediger: Regionaldekan Manfred Strigl

Freitag, 8.2.2013: Titularfest im Passionistenkloster Schwarzenfeld; 15 Uhr eucharistische Anbetung; 19 Uhr Meßfeier. Zelebrant und Prediger: Regionaldekan Gerhard Pausch

Hintergrundinformation: Eucharistische Kongresse

Eucharistische Kongresse sind eine besondere Bezeugung der Eucharistieverehrung in neuerer Zeit. Die Initiatorin Émilie Tamisier aus Tours (1834-1910) war inspiriert von P.-J. Eymard. Die Eucharistischen Kongressse fanden rasche Verbreitung v.a. in romanischen Ländern; zuerst auf internationaler, dann auf nationaler und diözesaner Ebene. Der erste internationale Eucharistische Kongress wurde in Lille (1881) gefeiert, der 50. Vom 10. Bis 17. Juni 2012 in Dublin (Irland) unter dem Motto „Die Eucharistie: Gemeinschaft mit Christus und untereinander“. Ziel der Eucharistischen Kongresse ist es, die zentrale Bedeutung der Eucharistiefeier und der eucharistischen Anbetung für das Leben der Kirche sowie für den Frieden in der Welt bewusst zu machen und zu fördern. Im deutschen Sprachraum gab es bereits drei internationale Eucharistische Kongresse: Köln (1909), Wien (1912) und in München (1960). (Quelle: LThK)

Ein nationaler Eucharistischer Kongress findet vom 5. bis 9. Juni 2013 in Köln statt. Der Veranstalter ist die Deutsche Bischofskonferenz, Ausrichter das Erzbistum Köln. In puncto katholische Großereignisse hat die Domstadt, vor allem durch den Weltjugendtag 2005, viele positive Erfahrungen gesammelt: neben den über 10.000 Geistlichen kamen damals 800.000 registrierte Pilger aus 193 Ländern nach Köln.

Der Eucharistische Kongress 2013 steht unter dem Motto: „Herr, zu wem sollen wir gehen?“ (Joh 6,68). In den fünf Tagen bietet die Veranstaltung mit Gottesdiensten in und außerhalb der Kirchen im Kölner Zentrum, Gesprächen und theologischen Vorträgen auch ein vielfältiges Kulturprogramm, ein Jugendfestival und caritative Projekte. Es wird Gelegenheit zu Austausch, Glaubensvertiefung und Begegnung und zum gemeinsamen Feiern geben. Den Abschluss des Kongresses bildet die sonntägliche Eucharistiefeier, die als Pontifikalamt im Rheinenergie-Stadion gefeiert wird.

Dieses Glaubensfest ist so „eine Begegnung mit Christus und untereinander“ und kann „zu einer Vertiefung von Glaube und Wissen über das eucharistische Geheimnis“ beitragen, so der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner bei der Vorstellung der Veranstaltung in Köln. „Denn die Feier der Eucharistie ist die Mitte unseres Glaubens und unserer Kirche.“

Den Lenkungsausschuss für den Kongress bilden die Erzbischöfe Reinhard Kardinal Marx (München und Freising), Werner Thissen (Hamburg), Hans-Josef Becker (Paderborn), Ludwig Schick (Bamberg) und Rainer Maria Kardinal Woelki (Berlin). Vorsitzender im Lenkungsausschuss ist Joachim Kardinal Meisner (zugleich Vorsitzender der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz), sein Stellvertreter Erzbischof Robert Zollitsch (zugleich Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz). Quelle: www.eucharistie2013.de

Hintergrundinformation: Münchner Monstranz

Die von Goldschmied August Hartle (München-Großhadern) angefertigte Monstranz besteht aus einer getriebenen und vergoldeten Messingplatte. Diese ist strahlenförmig mit Bergkristallen, Lapislazuli, Rosenquarzen und weiteren Halbedelsteinen besetzt. In der damaligen Zeit (1960) galt sie als „bewusst modern“ gestaltet. Während des 37. Eucharistischen Weltkongresses in München 1960 war in ihr von Mittwoch bis Sonntag das Allerheiligste zur Anbetung in der Pfarrkirche St. Paul ausgesetzt. Der Eucharistische Weltkongress in München war das erste internationale Großereignis in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg. Er fand unter dem Motto: „Pro mundi vita“ (Für das Leben der Welt) vom 31. Juli 1960 bis zum 07. August 1960 statt. (Quelle: Gemeinschaft erleben – Eucharistie feiern. Der Eucharistische Weltkongress 1960 in München: Peter Pfister (Hrsg.), Archiv des Erzbistums München und Freising AEM, Band 10, München 2010)

Kontakt
Domvikar Msgr. Thomas Pinzer, Obermünsterplatz 7, 93047 Regensburg  –  T.: 0941 / 597-1603

Quelle: Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
Niedermünstergasse 2 – 93047 Regensburg

Fon: 0941/597-1061         Fax: 0941/597-1063
Email: jschoetz.medien@bistum-regensburg.de