LKR hält Parteitag in Schweinfurt ab – Hauptthema wird die Euro-Krise sein

Die Liberal-Konservativen Reformer (LKR) führen am 11. November 2017 in Schweinfurt ihren Bundesparteitag durch, zu dem auch Gäste eingeladen sind.

An diesem Tag will die Partei klare Positionen zur EU und insbesondere zum Euro beziehen. Sowohl die EU als auch der Euro befinden sich in akuten Krisen.

Während die EU-Krise durch den Brexit und die Vorgänge in Katalonien sehr präsent ist, bauen sich durch die voranschreitende Eurokrise immense Risiken für Deutschland auf, die bislang von der breiten Öffentlichkeit noch wenig wahrgenommen werden.

Bernd Kölmel (siehe Foto), der Bundesvorsitzende der LKR, erklärt hierzu:

„Die Euro-Krise ist nach wie vor ungelöst. Schlimmer noch: sie hat sich unter dem Deckmantel von tausenden von Milliarden Euro, welche die Europäische Zentralbank ins System gepumpt hat, weiter ausgebreitet. Die angeblich heile Fassade könnte jederzeit einstürzen. Dann würde Deutschland vor einem finanziellen Trümmerhaufen stehen.

Die LKR ist die Partei in Deutschland, deren Mitglieder seit Jahren vor dieser Krise warnen. Mit hervorragenden Experten wie Prof. Bernd Lucke, Prof. Joachim Starbatty, Prof. Hans-Olaf Henkel und weiteren fachkundigen Mitgliedern ist dieses Thema fachlich besetzt wie in keiner anderen Partei in Deutschland.

Die Politiker der etablierten Parteien haben sich beim Thema EU festgefahren. Ihr Mantra ´mehr EU´ zur Lösung der Probleme ist gescheitert. Nur wollen sie es nicht wahrhaben. Die LKR wird hierzu Lösungswege aufzeigen.“


W. Bosbach (CDU) lehnt Euro-Rettungspolitik ab und zieht Konsequenzen

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach ist von seinem Amt als Vorsitzender des Innenausschusses zurückgetreten. Er zog damit die Konsequenz aus der Entscheidung des Bundestags, Verhandlungen über weitere Finanzhilfen für Griechenland zuzustimmen. 40323-90x80

„Spätestens mit dem dritten Hilfspaket für Griechenland gehen wir mit Riesenschritten den Weg einer Transferunion. Und diesen Weg kann und will ich nicht mitgehen – nicht aus Bockigkeit, sondern aus Überzeugung“, sagte Bosbach bei einer Pressekonferenz in Bergisch-Gladbach laut Bild-Zeitung.

Es kann so, wie es in den letzten Monaten war, nicht weiter geben. Mit dem 22.9. lege ich meine Tätigkeit als Vorsitzender des Innenausschusses nieder und werde normaler Bundestagsabgeordneter bleiben.“

Daß sich Bosbach nicht vollständig aus der Politik zurückzieht, begründete er mit dem Willen seiner Wähler. „Würde ich mein Bundestagsmandat niederlegen, wären viele enttäuscht, die mich gerade wegen meiner Haltung in der Euro-Krise gewählt haben.“

Bosbach gilt seit längerem als einer der vehementesten Kritiker der Euro-Rettungspolitik der Bundesregierung aus den Reihen der Union, wofür er intern teilweise heftig kritisiert wurde.

Bosbach hatte bereits mehrfach seinen Rücktritt angedeutet, da er es leid sei, immer mit seiner ablehnenden Meinung zur Eurorettungspolitik anzuecken.

Quelle: http://www.junge.freiheit.de


Bundesfinanzminister Schäuble reitet unfaire Attacken gegen die AfD

In einem Interview mit dem „Badischen Tagblatt“ vom 2. September äußerte sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auch zur neuen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD)

Dabei behauptete er zunächst, in Deutschland sei die Zustimmung zum Euro laut Meinungsumfragen angeblich „gestiegen“.

Auf die Tagblatt-Rückfrage „Trotz der AfD?“ antwortete der CDU-Politiker: „Die AfD macht eine so primitive Demagogie, das ist wirklich unterstes Niveau, was man da zum Teil auf den Plakaten sieht.“

Der Wahlkampf der AfD erinnere ihn stark an die Republikaner, so Schäuble weiter: „Da gibt´s Gemeinsamkeiten. Sie haben offensichtlich viel Geld.“

Hinsichtlich der Sorge vieler Wähler, das Schlimmste stehe ihnen in der Euro-Krise erst noch bevor, wimmelte der Bundesfinanzminister ab: „Das wird ihnen auch jeden Tag eingeredet. Von der Opposition. Von den Medien. Von laut plärrenden Populisten.“  –  Natürlich gebe es Sorgen, gemessen an anderen Ländern gehe es Deutschland aber gut.


90% der Deutschen fühlen sich in puncto Euro-Krise von Politikern belogen

Neun von zehn Deutschen glauben, sie werden von der Politik in der Euro-Krise belogen. Dies geht aus einer Umfrage der Universität Hohenheim hervor. Außerdem gehen nur 17 Prozent der Befragten davon aus, daß die schlimmsten Turbulenzen der Gemeinschaftswährung bereits vorüber sind, berichtet die Tageszeitung „Die Welt“.

Obwohl das Thema im Wahlkampf nur eine nebensächliche Rolle zu spielen scheine, sei es bei den Bürgern sehr präsent. „Wenn die Politiker weiterhin die Euro-Krise und die Auswirkungen für Deutschland aus dem Wahlkampf heraushalten, laufen sie Gefahr, daß sich immer weniger Bürger mit ihren Ängsten und Sorgen von den Abgeordneten und Parteien vertreten fühlen”, kritisierte die Kommunikationswissenschaftlerin Claudia Mast.

Jeder zweite Bundesbürger befürchtet Auswirkungen der Euro-Kriese auf den Wohlstand in Deutschland. Auch Altersarmut und Niedrigzinspolitik bereiten den Befragten zunehmende Sorgen. 91 Prozent gehen davon aus, daß die Euro-Krise sie noch lange beschäftigen werde.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de