Mit der Klima-Religion in den „Globalismus“?

Von Peter Kiefer

Nachdem die von Marx und Engels angestrebte Weltrevolution ausgeblieben ist, wird seit geraumer Zeit der erneute Versuch unternommen, den Sozialismus zu installieren, auch wieder weltweit.

Jeder Sehende weiß natürlich, dass überall dort, wo der Sozialismus das Zepter schwang, das Land aufblühte und die Menschen im Wohlstand schwelgten (nein, nicht alle, nur die Nomenklatura). Deswegen mussten Völker, die dem Versprechen auf eine bessere Welt misstrauten, mit Gewalt dazu ‚überredet‘ werden.

Eigentlich müsste jeder aus der Geschichte wissen, dass das Schaffen eines ‚neuen‘ Menschen jedes Mal mit millionenfachem Tod einherging und am Schluss doch nicht funktionierte.

Das neue Experiment läuft nicht mehr unter dem Label Kommunismus oder Sozialismus, ein neuer Begriff hat sich dafür etabliert: Globalismus.

Verheißungsvoll sind (wie immer!) die Versprechen: Eine „gerechtere, nachhaltigere und widerstandsfähigere Zukunft”. Der Weg dahin ist nicht schwierig, es braucht nur sichergestellt zu werden, dass Waren und Dienstleistungen, Informationen und Menschen frei ‚fließen‘ können, das Programm dazu besteht bereits, detailliert nachzulesen in Klaus Schwabs epochalem Werk Covid-19: The Great Reset.

Heute stehen zur Verwirklichung moderne Technologien zur Verfügung, von denen Marx vor 150 Jahren nicht mal träumen konnte.

Der Blick nach China, wo es gelungen ist, ein Volk von ca. 1,3 Milliarden zu ‚erziehen‘, zu kontrollieren und in das persönliche Leben jedes Einzelnen einzugreifen, zeigt, dass es den Magiern der ‚One World‘-Religion auch gelingen könnte.

Um den freien Fluss von „Waren, Dienstleistungen, Informationen und Menschen“ zu gewährleisten, müssen zunächst die Grenzen eingerissen werden.

Dabei tauchen schon die ersten Schwierigkeiten auf, denn es gibt Völker, die erst kürzlich aufgrund der ‚guten‘ Erfahrungen mit dem Sozialismus demselben Adieu gesagt haben und dafür nicht eine neue Abhängigkeit eintauschen wollen, die davon überzeugt sind, dass Demokratie nur in einem Nationalstaat zu verwirklichen ist und dazu eben Grenzen gehören, die notfalls auch gesichert werden müssen.

Herausragendes Beispiel ist das vielgescholtene Ungarn, das 2015 seine Grenzen gegen illegale Einwanderer geschlossen hat, und zwar nicht nur gegenüber Serbien, sondern auch gegenüber dem EU-Mitgliedstaat Kroatien.

Auch Slowenien hat seine Grenze zu Kroatien befestigt, also auch eine EU-Binnengrenze, ebenso eine Schengen-Grenze (Kroatien, Bulgarien und Rumänien sind keine Schengen-Staaten).

Zur Zeit bauen Polen und die baltischen Staaten ihre Grenzen zu Belarus aus – und die Ukraine ist schon eine ganze Zeitlang beschäftigt, die Grenze zu Russland mit Panzergräben und Stacheldraht zu verstärken.

Es scheint, dass die ‚One World‘-Strategen noch viel Mühe haben, ihre Träume zu verwirklichen – gottseidank!

Gleichzeitig ist zu sehen, dass die Menschen mit einem neuen Vehikel ‚konditioniert‘ werden sollen, mit der Klima-Religion, denn wenn es um das Überleben der ganzen Menschheit geht, darf es keine Grenzen mehr geben.

Dass Panikmache funktioniert, hat die Corona-Hysterie wunderbar gezeigt!

Wir werden in Kürze erfahren, welche Schritte die ‚Klima-Regierung‘ in Deutschland dazu unternimmt.

Unser Autor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i. R.

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EU-Handelspolitik mit den USA degeneriert zum Vehikel einer linken Kulturrevolution

Heute wurde im EU-Parlament über die Beziehungen zwischen der EU und den USA debattiert. Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto), Bundessprecher der AfD und Leiter der AfD-Delegation im EU-Parlament, erklärt dazu:

Gute Beziehungen zu den USA sind in unserem Interesse. Wichtig ist dabei, dass unsere Interessen von Washington respektiert werden.

Das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall: Man denke an die Versuche der USA, Nord Stream 2 zu verhindern oder uns in interventionistische außenpolitische Abenteuer zu verstricken, deren Folgen vor allem uns mehr geschadet als genutzt haben.

Damit ging eine nicht ganz unbegründete Skepsis gegenüber der US-Außenpolitik einher. Diese Skepsis darf jedoch nicht dazu verleiten, auf Konfrontationskurs mit den USA zu gehen.

Handel ist der Schlüssel für gute Beziehungen. Wenn Waren nicht die Grenzen passieren, werden es Soldaten tun, sagte dereinst ein französischer Ökonom.

Der heute im EU-Parlament diskutierte Picula-Bericht zu den EU-US-Beziehungen setzt unter anderem hier an: Intensivierung und Verbesserung der Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA, und gegenseitige Aussetzung und Abbau von Zöllen sind richtig.

Dennoch kann man dem Picula-Bericht nicht zustimmen, weil er Interessenpolitik mit linker Ideologie vermengt: Wo es um Interessenausgleich auf Augenhöhe gehen sollte, geht es um LGBTIQ-Fetisch, Gendergleichheit, indirekten Impfzwang, Internetzensur wegen angeblicher Hassrede, Abtreibung als Menschenrecht, sogenannten Antirassismus und Klimadirigismus. Handelspolitik wird so zum Vehikel einer linken Kulturrevolution.

Wir lehnen das ab und fordern engere, aber entideologisierte Beziehungen mit den USA.

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Impf-Hochburg ISLAND: Covid-Zahlen steigen

Nicht nur Israel – Impfmeister im Nahen Osten – auch Europas Impf-Flaggschiff Island steht vor einem vermeintlichen Rätsel: Obwohl in Island so viele Menschen gegen Covid-19 geimpft sind, wie sonst in keinem europäischen Land, erlebt die Insel die bisher schlimmste Infektionswelle.

96 Prozent aller Frauen und 90 Prozent aller Männer ab 16 Jahre sind zumindest einmal geimpft. Zweimal geimpft sind rund 84 Prozent aller Isländer über 12 Jahre.

Noch nie gab es dort so viele Neuinfektionen wie jetzt.

Karl Lauterbach zeigte sich „erstaunt“. Es würden sich die Anzeichen mehren, dass Infektionen trotz Impfung eine immer größere Rolle spielen würden.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.unzensuriert.at/content/133507-4-von-5-sind-geimpft-und-trotzdem-steigen-die-corona-infektionen/


Das Heidentum sitzt heute in der Kirche selbst

Der Theologe und spätere Erzbischof und Papst Joseph Ratzinger bzw. Benedikt XVI. warnte bereits „vorkonziliar“ im Oktober 1958 in der Zeitschrift „Hochland“ vor einer zunehmenden Gottlosigkeit, ja sogar einem „Heidentum“ innerhalb der Christenheit und der Kirche:

„Nach der Religionsstatistik ist das alte Europa noch immer ein fast vollständig christlicher Erdteil. Aber es gibt wohl kaum einen zweiten Fall, in dem jedermann so genau wie hier weiß, dass die Statistik täuscht:

Dieses dem Namen nach christliche Europa ist seit rund vierhundert Jahren zur Geburtsstätte eines neuen Heidentums geworden, das im Herzen der Kirche selbst unaufhaltsam wächst und sie von innen her auszuhöhlen droht.

Das Erscheinungsbild der Kirche der Neuzeit ist wesentlich davon bestimmt, daß sie auf eine ganz neue Weise Kirche der Heiden geworden ist und noch immer mehr wird; nicht wie einst, Kirche aus den Heiden, die zu Christen geworden sind, sondern Kirche von Heiden, die sich noch Christen nennen, aber in Wahrheit zu Heiden wurden.

Das Heidentum sitzt heute in der Kirche selbst, und gerade das ist das Kennzeichnende sowohl der Kirche unserer Tage wie, auch des neuen Heidentums, daß es sich um ein Heidentum in der Kirche handelt und um eine Kirche, in deren Herzen das Heidentum lebt.“

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


BUCH-Tip: Jüdische Spuren im Sudetenland

Rund 120.000 Juden lebten in den 1920er Jahren in Böhmen, Mähren und Mährisch-Schlesien, also im Gebiet der heutigen Tschechischen Republik. Die weitaus meisten waren deutschsprachig und etwa 25.000 von ihnen lebten im deutsch besiedelten Grenzland, das seit etwa dem Jahr 1900 immer öfter „Sudetenland“ genannt wurde.

Genau wie anderswo in der Habsburger-Monarchie und in anderen Ländern Europas haben diese Menschen mit Intelligenz und Kreativität, Geschick und Fleiß enorm viel zu den kulturellen und wirtschaftlichen Erfolgen ihrer Heimat beigetragen.

Seit der rechtlichen Gleichstellung des 19. Jahrhunderts waren sie ein allgemein respektierter und gleichberechtigter Teil der Bevölkerung Böhmens und Mährens, im deutsch-tschechischen Nationalitätenstreit des 19. Jahrhunderts standen sie mit großer Mehrheit auf der deutschen Seite.

Der Zerfall Österreich-Ungarns nach dem Ersten Weltkrieg brachte das erste Zerwürfnis zwischen Deutschen und Juden im Sudetenland, wobei viele Juden sich noch lange nach 1918 als Deutsche verstanden und auch als solche akzeptiert worden sind.

Erst der Aufstieg des Nationalsozialismus brachte den endgültigen Bruch und dann die Katastrophe für die jüdische Bevölkerung der böhmischen Länder. Fast zwei Drittel wurden im Holocaust ermordet.

Die Überlebenden stießen 1945 auf eine Tschechoslowakei, deren Regierung sich verbal pro-jüdisch gab und 1948 den neugegründeten Staat Israel sogar militärisch unterstützte.

Im eigenen Land sah es anders aus. Die tschechoslowakischen Behörden verschleppten die Rückgabe des vor 1945 „arisierten“ Eigentums und verweigerten sie ab 1948 ganz.

Den Überlebenden wurde bedeutet, dass sie in ihrer Heimat keine Zukunft hätten, die meisten zogen die Konsequenz und emigrierten. Nur noch etwa 3.000 Juden wurden 1980 im Gebiet der heutigen Tschechischen Republik gezählt, ihr materielles und immaterielles Erbe war in der sozialistischen Tschechoslowakei dem Verfall und dem Vergessen preisgegeben.

Dieses Buch geht den jüdischen Spuren im ehemaligen Sudetenland nach, den Friedhöfen und Synagogen, einstigen Privathäusern, aber auch den nichtmateriellen Hinterlassenschaften.

Die acht tschechischen, deutschen und jüdischen Autoren beschreiben für ausgewählte Städte und Bezirke, was nach der Barbarei der Nazizeit und der anschließenden jahrzehntelangen Vernachlässigung übrig geblieben ist von einer Gemeinschaft, die zu den Erfolgen ihrer Heimat einen Beitrag geleistet hat, der ihre zahlenmäßige Größe bei weitem überstieg.

Das Beispiel einzelner Persönlichkeiten und Familien macht eine dramatische Geschichte anschaulich und greifbar.

BUCH-Daten: Wilfried Heller (Hrsg.): „Jüdische Spuren im ehemaligen Sudetenland“ – Mit Beiträgen von Stanislav Děd, Eva Doležalová, Wolf-Dieter Hamperl, Wilfried Heller, Tomáš Kraus, Werner Pöllmann, Sebastian Schott und Blanka Soukupová.

Taschenbuch im Format A 5 (21 x 14,7 cm), 165 Seiten, mit 46 Abbildungen, davon sieben Landkarten und Stadtpläne, ISBN 978-3-945127-261.

Weitere Infos hier.

Quelle und Bestellungen hier: http://verlag-inspiration.de/home.html


Belarus: Lukaschenko contra Zivilgesellschaft

Das diktatorische Regime von Langzeitpräsident Lukaschenko kämpft nicht nur gegen oppositionelle Strukturen, sondern auch gezielt gegen die belarussische Zivilgesellschaft.

Am Freitag, den 23. Juli, wurden 47 Nichtregierungsorganisationen (NGO) verboten und aus dem nationalen Vereinsregister gelöscht. Darunter auch eine Organisation, die sich lediglich der Pflege der belarussischen Sprache und Kultur widmet.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) warnt vor der weiteren Entwicklung hin zu einem totalitären System sowjetischer Prägung, in dem Andersdenkende und eine kritische Öffentlichkeit ausgelöscht werden sollen.

Zu den 47 Nichtregierungsorganisationen zählen das belarussische Büro der Schriftstellerorganisation PEN sowie der belarussische Journalistenverband (BAJ). Ebenso sind verschiedene soziale und karitative Organisationen betroffen.

Bereits in den letzten Wochen erfolgten Hausdurchsuchungen und Verhaftungen gegen Menschenrechtsaktivisten, Medienschaffende und weitere Organisationen, zuletzt massiv am 14. Juli.

Dieser Attacke gingen Razzien sowie eine Videokonferenz von belarussischen Medienvertretern am 13. Juli voraus, an der Vertreter von TUT.BY, Nasha Niva, European Radio for Belarus, Association of Regional Press und weitere Organisationen teilnahmen.

Erst am 13. Juli 2021 vereinbarten Russlands Präsident Putin und Belarus Präsident Lukaschenko bei einem Treffen in St. Petersburg den Ausbau der wirtschaftspolitischen und sicherheitspolitischen Zusammenarbeit. Minsk erhielt nach dem Treffen eine zweite Tranche eines Darlehens über 1 Milliarde US-Dollar aus Moskau.

Diese Hinwendung zu Russland ist eine bewusste Abwendung von Europa, ein Sieg Lukaschenkos gegen die Demokratiebewegung ist laut IGFM daher wie ein Sieg des autokratischen Herrscherstils Putins über das demokratische Europa zu werten.

Weitere Infos zur Menschenrechtssituation in Belarus


Prof. Fukuyama kritisiert die unkontrollierte Masseneinwanderung nach Europa

Einer der berühmtesten politischen Denker Amerikas, Prof. Dr. Francis Fukuyama, war in Griechenland bei einen von The Economist organisierten Runden Tisch.

Der 68-jährige Politikwissenschaftler äußerte seine abweichenden Meinungen zu verschiedenen Themen, wobei er der Position eines deutschen Politikers widersprach, die Entwicklung Afrikas sei ein guter Weg sei, um die Einwanderung zu begrenzen:

„Zunächst glaube ich nicht, dass Europa zu einem schnellen Wachstum in Afrika führen kann. Zweitens: Schnelles Wirtschaftswachstum schafft Migration, es begrenzt sie nicht. Diejenigen, die sehr arm sind, migrieren nicht, sie können es sich nicht leisten.“

Gibt es eine Lösung für das Problem? – Dies verneinte der bekannte Autor des Buches über das „Ende der Geschichte“:

„Die Europäer sollten sich keine Illusionen machen: Sie werden nicht in der Lage sein, Millionen von Afrikanern, die nach Europa einwandern, zu assimilieren. Ich denke, die Einwanderung muss kontrolliert werden. Der Aufstieg des Populismus ist zum Teil durch die Migrationskrise verursacht worden. Wegen der durch den Bürgerkrieg in Syrien verursachten Ströme. Das hat die Leute schockiert. Wenn Sie offene Grenzen innerhalb von Schengen haben wollen, müssen Sie sichere Außengrenzen haben. Die gibt es in Europa nicht.“

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://poschenker.wordpress.com/2021/07/15/francis-fukuyama-die-einwanderung-muss-aufhoren/


CDL protestiert gegen Matic-Resolution: Verhängnisvolles Signal gegen das Lebensrecht

Am 24. Juni hat das Europaparlament über die Entschließung des kroatischen Sozialisten Predrag Fred Matic, den „Bericht über die Lage im Hinblick auf die sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte in der EU im Zusammenhang mit der Gesundheit von Frauen“ abgestimmt.

Der Bericht forderte unter anderem ein „Recht auf Abtreibung“ sowie die Aufgabe des Gewissensvorbehaltes bei Abtreibungen. Mit einer Mehrheit von 378 zu 255 Stimmen und 42 Enthaltungen wurde der Antrag angenommen.

Hierzu erklärt Pressesprecherin Susanne Wenzel (siehe Foto) von den Christdemokraten für das Leben (CDL):

„Wie leider erwartet, haben die Abgeordneten des Europaparlaments heute in Brüssel die Abtreibung als vermeintliches „Menschenrecht“ definiert und die Gewissensfreiheit des medizinischen Personals in dieser Frage von einem Grundrecht zu einem Straftatbestand der „unterlassenen medizinischen Behandlung“ erklärt.

Das ist ein fatales Signal gegen den Schutz des Lebens und ein Angriff auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung der EU.

Der Geist der christlichen Gründerväter der EU wird durch diese Entscheidung in das absolute Gegenteil verkehrt, was sicher bei vielen Unionsbürgern zu einer weiteren inneren Abkehr von Europa führen wird.

Tatsächlich läutet das heutige Abstimmungsergebnis die dunkle Stunde Europas ein, in der das Töten zum Recht erklärt und das uneingeschränkte Recht auf Leben faktisch abgeschafft wurde, das in allen internationalen Verträgen und vielen Verfassungen explizit festgehalten ist.

Auch die Umkehrung des Rechts auf die Gewissensfreiheit, das sowohl im deutschen Grundgesetz  als auch im Schwangerschaftskonfliktgesetz (§ 12) verankert ist, in einen Straftatbestand der „Unterlassung einer medizinischen Behandlung“ widerspricht dem viel beschworenen Europäischen Geist.

In völliger Missachtung der Souveränität der EU-Länder in diesen Fragen hat der Bericht des Sozialisten Matic die Tötung eines unschuldigen, ungeborenen Menschen zu einem angeblichen „Recht“ erklärt und fordert nun die entsprechenden Gesetzesänderungen, das heißt die totale Freigabe und staatliche Förderung der Abtreibung im gesamten EU-Gebiet.

Mit der Abstimmung richtet sich das Parlament auch gegen seine eigene Menschenrechtskonvention, die nicht nur in Artikel 2 das Recht auf Leben, sondern in Artikel 9 auch die Gewissensfreiheit zu einem Grundrecht erklärt.

Es drängt sich unweigerlich die Frage auf, ob die von den EU-Bürgern gewählten Vertreter sich ihrer Verantwortung an dieser Stelle überhaupt bewusst sind, denn immerhin sind über 70 Prozent der EU-Bürger Mitglied einer christlichen Kirche. Seit Jahren wurde auch aus Brüssel und Straßburg das Recht auf Leben und das Abtreibungsstrafrecht der europäischen Länder immer wieder torpediert.

Da die Gesetzgebung zur Abtreibung aber nach wie vor in den Händen der Abgeordneten der Länderparlamente liegt, ist es noch nicht zu spät, dass das im Grundgesetz Artikel 1 und 2 verankerte Grundrecht auf Leben Geltung beanspruchen kann.

Die CDL fordert den Deutschen Bundestag auf, diesen Eingriff in die Souveränität seiner Gesetzgebungsbefugnis zurückzuweisen, und so seiner Verpflichtung zum Schutz des Lebens nachzukommen und die Gewissensfreiheit des medizinischen Personals, die in unserer Verfassung und auch dem Schwangerschaftskonfliktgesetz verankert ist, entschieden zu verteidigen.“


Regenbogen-Wokeness gegen Ungarn als einem zivilisierten Land in Europa

Von Susanne Wenzel

Es ist Europameisterschaft. Seit Tagen dreht sich in Deutschland beinahe alles um das heute in München stattfindende Fußballspiel zwischen Deutschland und Ungarn.

Es geht dabei nicht um die Aufstellung der „Mannschaft“, wie die deutsche Nationalmannschaft sprachlich neutralisiert wurde, was auch so ein Politikum war.

Nein, es geht um die Gäste, die Ungarn. Wer jetzt meint, da gäbe es womöglich einen Starspieler und Torschützen, vor dem die Fußballwelt erzittert, irrt sich.

Glaubt man einigen Kommentatoren, so geht es um nichts weniger als Zivilcourage, mal wieder „Haltung!“ zu zeigen – gegen Ungarn. Ein zivilisiertes Land innerhalb Europas, das einen entscheidenden Fehler macht: Es heult nicht mit den Brüsseler Wölfen. Und damit ist eigentlich gar nichts mehr normal. Zumindest wenn es um die woke, also die „erwachte“ Blase Europas geht.

Die Ungarn haben bei ihren EM-Spielen nicht als Zeichen der Unterwerfung unter den BLM-Kult gekniet während der Nationalhymne. „Ungarn knien nur vor Gott!“, hat der Ministerpräsident Orban auch noch gesagt.

Und dann erdreisten sich die Ungarn auch noch, ohne Rücksprache mit dem „erwachten“ Teil Europas ihre Gesetze zu machen. Konkret hat Ungarn die Kritik auf sich gezogen wegen seiner LGBT-Politik, so wird uns vermittelt.

Was tatsächlich passiert ist: Ungarn verbietet Aufklärungsbücher, in denen Homosexualität propagiert werden soll, ebenso wie Werbung für Geschlechtsumwandlung. Ungarn unterwirft sich auch nicht dem Gender-Irrsinn, der die Sprache absichtlich bis zur Unkenntlichkeit verwirrt.

Das passt natürlich nicht in eine Zeit, in der ein Matić-Report im EU-Parlament verabschiedet wird, der schon für Grundschulkinder Sexualaufklärung deutlichster Art vorsieht, die alle Spielarten der „neuen Sexualität“, losgelöst von jeglichem Zeugungsaspekt, vermitteln soll. Das passt nicht in eine Zeit, in der UNICEF-„Experten“ erklären, Kinder sollten einen Zugang zu Pornographie haben und diese sei nicht schädlich für sie.

Deshalb wollte die woke Meute das Münchener Fußballstadion in die Regenbogenfarben tauchen. Aber die UEFA, die mit der Armbinde schon nicht einverstanden war, weil politische Demonstration, hat „Nein“ gesagt zu einem Antrag des Münchener Stadtrates, der von OB Reiter und Ministerpräsident Markus Söder (CSU) unterstützt wurde.

Jetzt gibt es breit angelegt Protest. Firmen wie BMW lassen ihre Logos plötzlich in Regenbogenfarben erscheinen und nach manchen Kirchen hängen nun auch anderswo die bunten Fahnen, die einst das Symbol für den Bund mit Gott waren und seit einigen Jahren genau ins Gegenteil verkehrt wurden.

Warum eigentlich muss jede noch so kleine Spaßveranstaltung, die zur Entspannung der Menschen beitragen soll, was doch gerade in diesen wirren Corona-Zeiten wichtig wäre, zu einer politischen Manifestation umgepolt werden? Und warum müssen wir uns auch noch in den Nachrichtensendungen – sogar als Aufmacher – damit befassen? Es gibt wichtigere Dinge in Europa in diesen Tagen.

Quelle und Fortsetzung des Beitrags hier: https://frauenundkirche.wordpress.com/2021/06/23/ein-zeichen-fur-freiheit-und-toleranz-in-europa/


Erster Quantencomputer Europas in Ehingen

Seit gestern läuft in Ehingen bei Stuttgart der erste Quantencomputer Europas. Der „Quantum System One“ ist laut Hersteller IBM der „leistungsstärkste Quantencomputer im industriellen Umfeld Europas“.

Die Leistung des Rechners beläuft sich nominell auf 27 Quanten-Bits (kurz Qubit).

Während ein normaler Bit entweder im Zustand 1 oder 0 sein kann, ist es – laut dem Artikel „So funktioniert ein Quantencomputer“ von quarks.de – Qubits möglich „gleichzeitig im Zustand [1] und [0] sein oder auch in theoretisch unendlich vielen Zuständen dazwischen.“

Genau diese Fähigkeit verleiht Quantencomputern ihre Leistungsfähigkeit.

Der „Quantum System One“ steht erst ganz am Anfang dieses Potential.

Bereits jetzt gibt es leistungsfähigere Modelle, wie der Blick auf die Grafik zeigt.

Und die Entwicklung schreitet schnell voran: IBM plant bis 2023 einen Quantencomputer mit 1.121 Qubits zu realisieren.

Quelle (Text / Grafik) hier: https://de.statista.com/infografik/25085/anzahl-der-in-quantencomputern-realisierten-qubits/