Zur UEFA-Ablehnung der Regenbogencausa: Wie wird es bei der WM in Katar zugehen?

Die UEFA hat die Beleuchtung der Allianz-Arena im Regenbogen-Stil untersagt. Damit entspricht sie einer Intervention des ungarischen Außenministers, der sich zu Recht gegen dieses politische Statement im Rahmen der diesjährigen Europameisterschaft gewehrt hat.

Mariana Harder-Kühnel, familienpolitische Obfrau der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, begrüßt die Entscheidung der UEFA:

„Die Überheblichkeit, mit der Deutschland anderen EU-Mitgliedstaaten inzwischen begegnet, ist völlig fehl am Platz. Ein vielbeachtetes Fußballturnier dafür zu instrumentalisieren, die Politik Ungarns zu kritisieren, steht uns weder zu, noch ergibt sich irgendein Zusammenhang mit der Europameisterschaft.

Ungarn ist stattdessen für seine Politik zu beneiden. Es stellt nicht nur die herkömmliche Familie als Keimzelle der Gesellschaft in den Vordergrund, sondern verfolgt auch in Sachen Migrationspolitik eine völlig andere Agenda, die auch uns gut zu Gesicht stehen würde.

Jeden Einsatz für Vielfalt und Toleranz lässt die deutsche Politik hingegen vermissen, wenn es um die im kommenden Jahr in Katar stattfindende Weltmeisterschaft geht.

Bis heute ist Homosexualität in dem islamischen Land verboten und wird mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft, außerdem werden dort Homosexuelle ausgepeitscht. Spannend ist dahingehend die Frage, ob man auch während der kommenden Weltmeisterschaft eine bunte Beleuchtung der Stadien in Katar fordert, dort ebenfalls mit ‚Respect‘-Emblem auf dem Trikot aufläuft und eine Kapitänsbinde im ‚Rainbow-Look‘ trägt.“


U-21-EM: Im nächsten Jahr ist die Fußball-Europameisterschaft U-21 in Israel

 
Im kommenden Jahr findet die Europameisterschaft im Fußball der unter 21-jährigen Männer erstmals in Israel statt.

Nachdem die Qualifizierungsphase kürzlich abgeschlossen worden war, wurden gestern in Tel Aviv die Gruppen ausgelost.

Israel tritt gegen England, Italien und Norwegen an, während Deutschland sich in einer Gruppe mit Spanien, den Niederlanden und Russland wiederfindet.

Der Trainer der israelischen Mannschaft, Guy Luzon, erklärte auf der Website der UEFA:

„Das ist eine große Herausforderung für uns  –  England und Italien ist die absolute europäische Elite. Wir werden unser Bestes geben. England hat ein fantastisches Team mit vielen Spielern aus der Premier League. Die meisten Spieler von uns spielen dagegen in Israel – das wird nicht einfach, aber es ist nicht unmöglich. Wir freuen uns auf das Turnier und die Atmosphäre. Es wird fantastisch.“

Quelle: UEFA, 28.11.12 / Israelische Botschaft