Zur BDS-Kampagne: Warum ignoriert die Unionsfraktion den Antisemitismus von links?

Von Felizitas Küble

Am heutigen Freitag (17.5.) wird im Bundestag über die BDS-Bewegung beraten. Es handelt sich hierbei um eine linke (!) Boykott-Kampagne gegen Israel, die z.B. derzeit auch gegen den internationalen ESC-Liederwettbewerb in Tel Aviv protestiert.

Das Kürzel BDS steht fürBoykott, Desinvestitionen und Sanktionen“; die weltweit agierende Aktion ist pro-palästinensisch, pro-islamisch und judenfeindlich; sie erinnert an die frühere NS-Parole: „Kauft nicht bei Juden!“ – nur diesmal von links und gegen den jüdischen Staat gerichtet.

Daß BDS im wesentlichen von links kommt (und nicht zuletzt in der Linkspartei vielfach Sympathien findet), das räumt sogar der entsprechende „Wikipedia“-Artikel ein: „BDS-Aktivisten stammen meist aus linken Milieus. Nur einzelne Rechtsextremisten beteiligen sich an BDS-Aktionen.“

Nun hat sich die Unionsfraktion – was erfreulich ist – grundsätzlich gegen die BDS-Kampagne positioniert: https://www.cducsu.de/presse/pressestatement/kein-platz-unserer-gesellschaft-fuer-antisemitische-bewegungen

Allerdings nicht so konsequent wie die AfD, die glasklar ein VERBOT des BDS fordert: https://charismatismus.wordpress.com/2019/05/15/esc-in-tel-aviv-afd-fordert-verbot-der-israelfeindlichen-bds-boykott-bewegung/

Hingegen heißt es in der Pressemitteilung des Vize-Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, lediglich, es sei ein „starkes Zeichen, dass sich die Mehrheit der Fraktionen mit dem Antrag gegen die Zusammenarbeit mit der BDS-Bewegung von staatlicher Seite ausgesprochen haben.“

Es wäre ja wohl auch der Hammer bzw. die Krönung des Absurden, wenn die „staatliche Seite“ mit dieser Antisemiten-Bewegung auch noch „zusammenarbeiten“ würde.

Immerhin stellt die Unions-Pressemeldung zutreffend fest, daß BDS „unter dem Deckmantel des friedlichen Protests gegen Israel hetzt, judenfeindlich agitiert und das Existenzrecht Israels in Frage stellt.“

Für eine solche Bewegung dürfe es daher „keinen Platz in unserer Gesellschaft geben“  –  was immer das konkret heißen mag.

Merkwürdig an dieser Stellungnahme ist aber folgender Satz: „Sowohl von rechts, aber auch durch muslimische Zuwanderer wird versucht, Stimmung gegen jüdische Mitbürger zu machen.“

Es ist für eine CDU-Erklärung  schon recht erstaunlich, „muslimische Zuwanderer“ überhaupt kritisch zu erwähnen – was aber komplett fehlt, ist der Hinweis auf die Antisemitismus von links.

Das ist in diesem Fall umso seltsamer, weil es sich gerade bei der hier zur Debatte stehenden BDS-Kampagne um eine  l i n k e   Bewegung handelt. Der Hinweis auf „rechts“ ist in diesem Kontext eher irreführend, erst recht, wenn zugleich kein Wort vom linken Antizionismus fällt. 

Oder will man den SPD-Koalitionspartner wieder einmal um jeden Preis schonen? Oder sich Liebkind bei den rotgrünen Medien machen?

 


ESC in Tel Aviv: AfD fordert Verbot der israelfeindlichen BDS-Boykott-Bewegung

BDS erhält finanzielle Zuwendungen von Partei-Stiftungen

Jürgen Braun, der menschenrechtspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, fordert ein Verbot der BDS-Bewegung. Er sagt:

„In den nächsten Tagen blickt Europa nach Tel Aviv zum Eurovision Song Contest. Die BDS-Bewegung nutzt das für eine erneute, skandalöse Kampagne, die in der unseligen Tradition nationalsozialistischer Hasspropaganda steht.

Diesem Treiben muss Einhalt geboten werden, denn das Ziel ist der BDS-Bewegung ist letztlich die Beseitigung des jüdischen Staates!“

Die AfD-Fraktion hat sich seit dem Einzug in den Bundestag 2017 mit der BDS-Bewegung befasst und bereits im April einstimmig einen Antrag verabschiedet, der klipp und klar ein Verbot der BDS-Bewegung fordert.

Dieser Antrag wird noch in dieser Woche unter der Nummer 19/9757 im Plenum des Bundestages beraten.

Der Parlamentarierer kommentiert: „Die BDS-Bewegung versucht seit knapp 100 Jahren, Juden und jüdische Einrichtungen in Palästina und Israel zu vertreiben und zu vernichten. Das darf die politischen Kräfte in Deutschland nicht ruhen lassen, der Bundestag muss die BDS-Bewegung einmütig verurteilen und jetzt ein klares Verbot aussprechen.

Braun kritisiert speziell Union und SPD:

„In ihren Sonntagsreden betonen Politiker der Regierungskoalition immer wieder die besondere Verantwortung Deutschlands für Existenz und Sicherheit Israels. Doch wenn es konkret wird, ducken sie sich feige weg. Ihr Verhalten gegenüber der BDS-Bewegung ist beispielhaft dafür.“

Die BDS-Bewegung hat sehr alte Vorläufer. Wurzeln, die auch bis ins Dritte Reich hinabreichen, als die Nazis die Araber in Palästina für ihre Pläne zur Vertreibung und letztlich zur Vernichtung der Juden Europas einspannten.

Braun stellt fest: „Das Schlagwort ‚Kauft nicht bei Juden!’ im nationalsozialistischen Deutschland wird jetzt zeitgemäß erweitert zum Slogan: ‚Feiert nicht mit Juden!’ – und die Bundesregierung schweigt dazu.“

Jürgen Braun erklärt weiter: „Der Antizionismus ist der Antisemitismus der gebildeten Klassen. Seit langem wird BDS von Experten als antisemitisch eingestuft, so z. B. vom Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein.

Besonders unerträglich ist, dass BDS über alle Stiftungen der deutschen Altparteien finanzielle Unterstützung erhält.“

 


Heilsarmee will mit dem Namen „Takasa“ zum ESC nach Malmö

Seit kurzem ist das Geheimnis gelüftet. Die evangelische  „Heilsarmee“ fährt unter dem Namen „Takasa“ nach Malmö. Das Wort aus dem Suahelischen heisst übersetzt „reinigen“. Der christlichen  Sängergruppe,  die beim ESC die Schweiz vertritt,  war von der ESC-Leitung untersagt worden, mit ihrem Namen „Heilsarmee“ und ihren üblichen Uniformen aufzutreten.

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Die Heilsarmee fährt mit dem Namen «Takasa» nach Malmö

Jetzt ist bekannt, unter welchem Namen und in welchen Kleidern die Heilsarmee am Eurovision Song Contest in Malmö auftreten wird. Die sechsköpfige Band steht in weißen Hemden und dunklen Hosen auf der Bühne.

Christoph Jakob (31), Leadsänger, sagt: „Unser Ziel in Malmö ist simpel: ‚Switzerland 12 points‘!“ –  Und der älteste Contest-Teilnehmer aller Zeiten, Emil Ramsauer (95 J.) erläutert: „Auch wenn ich lieber in Uniform aufgetreten wäre, kann ich meine Kollegen jetzt nicht im Stich lassen.“

Heilsarmee-Sprecher Martin Künzi erklärt in einer Mitteilung:

„Der neue Name Takasa klingt rätselhaft und verkörpert Lebensfreude, wie sie die Band auf der Bühne vermitteln möchte. Während der Name für puren, reinen Musikgenuss steht, beherbergt er gleichzeitig eine Bedeutung nahe der Spiritualität.“   

Auf Suaheli (afrikanischer Dialekt) heißt der Name „reinigen“, im Japanischen bedeutet er „Höhe“.

Webseite:
Takasa auf dem Weg nach Malmö

Quelle: evangelikale Infoseite http://www.jesus.ch


Aserbaidschan: Buchverbrennungen und Morddrohungen wegen Tabubruch zum Armenienkonflikt

Ein Jahr nach dem Eurovision Song Contest in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku wird der bedeutendste Gegenwartsdichter des Landes, Akram Aylishi, mit dem Tode bedroht. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) mitteilte, hatte der 76-jährige Aylishi es gewagt, in seinem neuesten autobiographischen Roman „Steinerne Träume“ Greueltaten seiner überwiegend islamischen Landsleute an Armeniern zu beschreiben und diese mit dem Völkmord der Türkei an Armeniern in Verbindung zu bringen. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Aserbaidschans autoritär herrschender Präsident Ilham Alijew hatte Akram Aylishi darauf am 7. Februar 2013 seine Ehrentitel als „großer aserbaidschanischer Volksdichter“ und für besondere Verdienste um die aserische Literatur sowie seine Rechte auf eine staatliche Rente entzogen. Seiner Frau und seinem Sohn wurde die Arbeit gekündigt. Exemplare seiner Bücher wurden öffentlich verbrannt. Vor seinem Haus hat sich ein Mob aufgebrachter Landsleute versammelt, die ihm und seiner Familie nach dem Leben trachtet.

Karl Hafen, geschäftsführender Vorsitzender der IGFM, erklärte zu den Ereignissen in Baku: „Die Aufbruchstimmung des letzten Jahres ist vorüber, die in strahlendem Licht dargestellte Öffnung des Landes entpuppt sich als Spektakel für gutgläubige Europäer. Tatsächlich gibt es keine wirkliche Presse- und Meinungsfreiheit. Bürgerrechtler klagen über Bedrohung und Nachstellung. Die Manipulation der Bevölkerung anlässlich der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen im Oktober ist bereits in vollem Gang.“

Die IGFM appelliert an jene Künstler und Manager der Musikindustrie sowie des Fernsehens, die Baku als Austragungsort für den Eurovision Song Contest durchgesetzt hatten, jetzt für Akram Aylisli und die Meinungsfreiheit in Aserbaidschan einzutreten.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Aserbaidschan:
http://www.igfm.de/Russland-und-andere-GUS-Staaten.525.0.html

Hintergrund:

Anhaltende Hysterie als Antwort auf den Tabu-Bruch
Die Darstellung seiner Landsleute als Täter und der Armenier als Opfer war und ist für die meisten Aserbaidschaner unvorstellbar. Aylisli hingegen sagt, dass er keinesfalls seine Landsleute verunglimpfen wollte, er habe nur seine eigenen Erlebnisse in dem Roman verarbeitet. Er sieht sich nicht als Nationalist, sondern als Internationalist. Im Gegenteil, er habe Türen für eine  Diskussion, für eine friedliche Zukunft öffnen wollen. Der Roman sei kein politisches Traktat, sondern literarische Kunst. Er habe seinen Landsleuten mehr Toleranz bei der Beurteilung des armenisch-aserbaidschanischen Konflikts zugetraut. Aylisli sagt, so etwas habe es in der aserbaidschanischen Gesellschaft seit 100 Jahren nicht gegeben. Für ihn ein Zeichen von Intoleranz der herrschenden Kreise gegenüber freier Meinungsäußerung, gegenüber der Freiheit des Wortes.

Die Reaktion der Aserbaidschaner zeigt nun deutlich, wie tief die Wunden eingebrannt sind. Im Parlament Aserbaidschans wurde provokativ vorgeschlagen, Aylisli einem Gen-Test zu unterziehen, um zu prüfen, ob es sich hier nicht doch um einen Armenier handele. Die Präsidialverwaltung hatte den Schriftsteller eingeladen, um ihm öffentlich seine Verachtung auszudrücken: „Der Mann hat keine Nationalität, kein Recht über menschliche Gefühle zu sprechen…“. Der aserische Schriftstellerverband, in dem Aylisli 20 Jahre tätig war und von dem er sich professionelle Solidarität erhoffte, hat den Roman offiziell als künstlerisch sehr schwach degradiert.

Zur Person:
Akram Aylisli ist der wohl bekannteste aserische Schriftsteller, Übersetzer, Dramatiker. Er wurde am 1. Dezember 1937 in Yukhari-Aylis in Nachitschewan (Aserbaidschan) geboren. Er studierte Weltliteratur am Moskauer Gorki-Institut. In den 70er Jahren war er Chefredakteur des Komitees für Kinematographie in Aserbaidschan, von 1988-89 Sekretär des Schriftstellerverbandes Aserbaidschans. 2005 wurde er ins Parlament gewählt. Aylisli ist Autor mehrerer Romane, Essays und Kurzgeschichten. Er hat Werke von Turgenjew, Márquez oder Aitmatow ins Aserbaidschanische übersetzt. 2002 wurde er für seine Verdienste um die heimische Literatur mit den höchsten Orden Aserbaidschans „Unabhängigkeit“ und „Ruhm“ ausgezeichnet.

Die Novelle  „Steinerne Träume“  schrieb er schon 2006, sie schildert die Ereignisse in Baku Ende 1989, Anfang 1990. Zur Zeit der kriegerischen Eskalationen zwischen Armeniern und Aserbaidschanern um das Gebiet Nagorny Karabach kam es nachweislich auch seitens der Aserbaidschaner zu Pogromen und Massakern gegen die Armenier. Es ist der zweite Teil einer Trilogie. Sie wurde allerdings erstmals im Dezember 2012 in Russisch in dem Journal „Freundschaft der Völker“ veröffentlicht. In diesem Roman verarbeitet Aylisli seine Erlebnisse in dem seit Jahrzehnten andauernden Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien um die Region Berg Nagorny Karabach, die von beiden Staaten beansprucht wird. Ethnische, kulturelle und religiöse Unterschiede führten immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Zehntausenden von Todesopfern, Kriegsversehrten und -traumatisierten sowie zu insgesamt einer Million Flüchtlingen. Das Gebiet umfasst ca. 10 qkm und hat heute gerade noch 135.000 fast ausschließlich armenische Einwohner. Völkerrechtlich gehört das Gebiet zu Aserbaidschan.


Schweiz: Heilsarmee erwägt wegen unchristlicher Auflagen einen Rückzug vom ESC

Die Schweizer Sangesgruppe der christlichen Heilsarmee wird möglicherweise auf einen Auftritt beim Musikwettbewerb „Eurovision Song Contest“ ESC verzichten.

Der Grund: Der Veranstalter, die European Broadcasting Union (Europäische Rundfunk-Union/EBU), verlangt, daß die sechs Musiker im Alter zwischen 20 und 94 Jahren nicht unter dem Namen Heilsarmee sowie ohne ihre Uniform auftreten, mit der sie sich sichtbar zum christlichen Glauben bekennen. 231207-Heilsarmee-Songcontext

Das Reglement verbiete es, daß der Eurovisions-Auftritt zu Werbezwecken benutzt werde, erklärte Kommunikationsdirektor Jarmo Siim.

Die Gruppe der evangelistisch und sozial aktiven Freikirche war mit ihrem Lied „You and Me“ (Du und ich) am 15. Dezember mit über 37 Prozent der Stimmen vom Schweizer Fernsehpublikum als Vertreter des Alpenlandes bestimmt worden. Das Finale findet im Mai in Malmö (Schweden) statt.

Wie der Marketingleiter der Heilsarmee, Martin Künzi (Bern) am 18. Dezember mitteilte, stoßen die Auflagen der EBU bei den „Soldaten Christi“ auf Unverständnis. Dies gelte besonders im Blick auf die Uniform, zumal die anderen Gruppen ihr Erscheinungsbild auch selbst bestimmen könnten.

Die Darbietung von „You and Me“ sei ein Gesamtpaket und auch als solches zum Sieger erkoren worden. Wenn die Heilsarmee tatsächlich den Auflagen in vollem Umfang nachkommen müsste, würde sie von einem Auftritt in Malmö absehen. Trotzdem glaube man noch daran, daß man mit dem Schweizer Fernsehen einen Weg finden könne, ohne sich „verrenken“ zu müssen. Man werde allerdings zu einer raschen Entscheidung gedrängt.

Quelle: http://www.idea.de  /  Foto: http://www.jesus.ch


„Die Priester“ treten beim deutschen Vorentscheid für den ESC an

AVE STELLA MARIS: Meerstern, ich dich grüße, o Maria hilf!

Die Heilsarmee stellt die Schweizer Kandidaten für den „Eurovision-Song-Contest“ 2013 in Malmö, nun will auch in Deutschland eine christliche Gruppe ihr Glück beim europäischen Musikwettbewerb ESC versuchen: 

Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Die Sangesformation „Die Priester“ tritt zusammen mit der Opernsängerin Mojca Erdmann am 14. Februar 2013 beim deutschen ARD-Vorentscheid in Hannover an. 

Dort müssen sich „Die Priester“ mit ihrer modernen Kirchenmusik gegen elf Konkurrenten durchsetzen. Darunter sind auch die „Söhne Mannheims“ und die Dance-Pop-Gruppe „Cascada“.

Die Hamburger Star-Sopranistin Erdmann, die sich „Die Priester“ als Verstärkung holten,  gab 2011 ihr Debüt an der Metropolitan Opera in New York und trat bei den Salzburger Festspielen auf.

„Die Priester“ wählten für den ESC das klassische Marienlied „Ave Stella Maris“ („Meerstern, ich dich grüße, o Maria hilf“); es ist ein bekannter und bedeutender Marienhymnus  –  und einer der ältesten: der Text ist aus dem Frühmittelalter (8. Jahrh.) überliefert.

Die Musikgruppe besteht aus drei Geistlichen:

Pater Vianney MeisterChefkantor der Schola in der Erzabtei Sankt Ottilien, sodann Abt Rhabanus Petri (Benediktinerkloster Schweiklberg) und der deutsche Weltpriester Andreas Schätzle; er ist Programmdirektor von „Radio Maria“ in Wien.  

Ihr erstes Album „Spiritus Dei“ wurde mehr als 100.000 Mal verkauft. Mittlerweile ist ihre zweite CD „Rex Gloriae“ erschienen. Ein Großteil der Einnahmen fließt in christliche und wohltätige Hilfsprojekte.

Quellen:  http://www.jesus.de und Gloria-TV


Die christliche Heilsarmee vertritt die Schweiz beim Eurovision-Song-Contest 2013

Das hat das Schweizer TV-Publikum am 15. Dezember entschieden: die Heilsarmee hat sich gegen acht Konkurrenten durchgesetzt und kann nun zum Finale ins schwedische Malmö.  231204-Heilsarmee-Eurovisions

Damit bleibt die Heilsarmee bei ihren musikalischen Wurzeln und greift in die Saiten. Mit der Hymne «You and me» hat sie sich in die Herzen des begeisterten Publikums gesungen.

Martin Künzi, Projektverantwortlicher der Heilsarmee, erklärte zu diesem mutigen Unterfangen:

„Am Anfang war alles einfach eine verrückte Idee. Aber dann hat die Idee innerhalb der Heilsarmee immer mehr begeisterte Anhänger gefunden; als es uns schliesslich gelang, Hitmill als Produzentin zu gewinnen, waren wir uns einig: Dieses Experiment müssen wir wagen.“

Nach Wochen des Hoffens ist nun klar: der Mut der Sänger hat sich gelohnt. 

Mit dieser Wahl ist erstmals eine «Kirchenband» am Eurovision-Song-Contest vertreten. Hinzu kommt der Rekord, daß der Bassist Emil Ramsauer mit 94 Jahren der älteste  Teilnehmer ist, den dieser Contest jemals hatte.  231207-Heilsarmee-Songcontext

FOTO: Christoph Jakob (31 J.) und Sarah Breiter (20 J.) bei ihrer Siegesperformance.

Die Band:
Emil Ramsauer (94), Kontrabass und E-Gitarre
Michael Sterckx (47), Posaune
Katharina Hauri (46), Pauke und Backing Voice
Christoph Jakob (31), Leadgesang
Sarah Breiter (20), 2. Stimme
Jonas Gygax (22), E-Gitarre

Zum Thema:  Video der Sendung

Quelle (Text/Foto): www.jesus.ch