37 Millionen Kundenadressen einer Ehebruchs-Agentur sind geknackt worden

Für Kunden einer Online-Seitensprung-Agentur gibt es ein böses Erwachen. Darunter sind auch evangelikale Christen aus den USA und wahrscheinlich Angestellte der katholischen Kirche. Scannen0005

Mit der Aufforderung „Das Leben ist kurz. Gönn Dir eine Affäre“ wirbt das Unternehmen Ashley Madison mit Sitz in Nikosia (Zypern) für den anonymen Verstoß gegen das 6. Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“.

Am 20. August wurde bekannt, dass ein „Impact Team“ rund 37 Millionen Kundenadressen geknackt und in einem schwer zugänglichen Bereich des Internets, dem „Darknet“, veröffentlichte. Inzwischen hat es schon Erpressungsversuche gegeben: In E-Mails werden von Kunden umgerechnet etwa 196 Euro gefordert; sonst würden die Informationen dem Partner oder der Partnerin offenbart.

Unter den gehackten E-Mail-Adressen sind auch etwa 300.000 mit der Endung .de, die auf deutsche Nutzer schließen lässt. Ferner besteht der Verdacht, dass Mitarbeiter des Vatikans und der katholischen Kirche in Australien unter den Kunden sind. Da Ashley Madison aber bei der Registrierung keine E-Mail-Bestätigung verlangt, kann es sich auch um falsche Adressen handeln.

Quelle und vollständige IDEA-Meldung hier: http://www.idea.de/thema-des-tages/artikel/boeses-erwachen-fuer-ehebrecher-83426.html

 


Sri Lanka: Zahlreiche Übergriffe fanatischer Buddhisten auf evangelikale Gemeinden

Mitglieder der buddhistischen “Ravana Balaya”-Gruppe forderten evangelikale Christen in Polonnaruwa im Norden Sri Lankas zur Einstellung missioniarischer Aktivitäten auf.  7e5988847c

Die Mitglieder dieser Gruppe hatten zuvor in den vergangenen Tagen an über 20 Gebetstreffen teilgenommen und verlangen nun von den christlichen Pastoren, auf weitere Bekehrungen zu verzichten.

Wie Beobachter mitteilen, hatte der Generalsekretär der buddhistischen Gruppe, Ittekande Saddhatissa Thero, mitgeteilt, dass er Beschwerden von zahlreichen Buddhisten und Hindus erhalten habe, die beklagten, dass christliche Pastoren  angeblich “Geschenke und Geld anbieten, um Buddhisten zu bekehren”.

Dies dementierten die Christen unmissverständlich, die ihrerseits beklagten, dass viele Pastoren und Gläubige bedroht und misshandelt worden seien.

Anfang Juli wahren aufgebrachte Buddhisten unter Leitung von zwei Mönchen in eine christliche Versammlung im Distrikt Ratnapura eingedrungen, wo sie das Gebet abbrechen ließen und Bibeln beschlagnahmten. Gläubige befürchten, dass sich die Gewaltbereitschaft dieser Buddhisten negativ auf das Land auswirken könnte, das der Papst voraussichtlich im Januar 2015 besuchen wird.

Nach Angaben der “Christian Evangelical Alliance” wurden seit Anfang 2014 rund 60 evangelikale Kirchen und Gebetszentren von buddhistischen Extremisten angegriffen, im Jahr 2013 gab es 120 Übergriffe.

Quelle: Fidesdienst / Foto: HMK