JA zur KIRCHE: Offener Brief der NkF an den päpstlichen Nuntius in Deutschland

Die Neue katholische Frauenbewegung (NkF) schrieb an Nuntius Dr. Eterović in Berlin

Exzellenz, sehr geehrter Herr Nuntius,

vor wenigen Wochen wurden Ihnen einige tausend Unterschriften von Frauen übergeben, die unsere Kirche reformieren wollen. Das Fernsehen berichtete über diese „Rebellinnen“ der Kirche, wodurch  ­- wie so oft – in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt wurde, als sprächen die Unterzeichnerinnen für die Mehrheit der katholischen Frauen.   

Wir Frauen der „Neuen katholischen Frauenbewegung“(NkF) stimmen den Forderungen der Aktivistinnen nicht zu. Im Gegensatz zu diesen möchten wir beispielsweise nicht Priesterinnen – oder wie manche auch fordern – Päpstin werden.

BILD: Die beiden Sprecherinnen der NkF (Adressen siehe unten)

Nicht nur, weil Papst Johannes Paul II. endgültig erklärt hat, dass es keine theologische Möglichkeit der Priesterweihe für Frauen gibt, sondern weil auch wir in Übereinstimmung mit der jahrhundertealten Tradition wissen, dass Frauen nicht in Persona Christi handeln können.

Dies ist für uns keine Frage der nur im staatlichen Bereich wichtigen Gleichberechtigung, da Frauen und Männer als Abbild Gottes die gleiche Würde haben. So ist für uns auch die sogenannte Frauenfrage in unserer Kirche nicht relevant, denn die Menschenwürde, die wir als Geschöpfe Gottes haben, kann durch nichts und niemanden relativiert werden.

Wir möchten mit all den vielen Frauen, die sich uns angeschlossen haben und wohl auch vielen Männern und Frauen in unserer Kirche, deren leise Stimme meist kein Gehör findet, einfach einen Weg des Glaubens, einen Weg der Evangelisation gehen.

Mit unserer Internetseite www.frauenundkirche.wordpress.com/ versuchen wir, die Evangelisation durch Beiträge über unseren Glauben immer mehr zu fördern.

Sie, sehr geehrter Herr Nuntius, bitten wir dafür um Ihren Segen.

Für die Neue katholische Frauenbewegung, NkF:

Ihre                                                                                                           Ihre

Ursula Zöller                                                                                           Susanne Wenzel

Karlstr. 3                                                                                                  Am Stadtgarten 52

63739 Aschaffenburg                                                                               44575 Castrop-Rauxel


Bayern: Die Kardinäle Müller und Sarah sprachen in der Abtei Weltenburg

Neues Buch des afrikanischen Kurienkardinals vorgestellt

Am Donnerstagabend (21. November) hat der guineisische Kardinal Robert Sarah sein neues Buch „Herr bleibe bei uns. Denn es will Abend werden“ im Kloster Weltenburg vorgestellt.

Vor fast 300 Gästen und Medienvertretern sprach der Kardinal dabei über die gegenwärtige Krise der Kirche in Europa.

Der Präfekt der vatikanischen Gottesdienstkongregation rief die Gläubigen mehrfach dazu auf, zum Ursprung in Christus zurückzukehren.

Kardinal Gerhard Müller feierte zu Beginn der Veranstaltung in der Kapelle des Klosters ein Pontifikalamt und hielt eine vielbeachtete Predigt.  (CNA Deutsch hat ihren vollen Wortlaut dokumentiert).

Bei der anschließenden Buchvorstellung begrüßte der Chef des Fe-Medienverlags, Bernhard Müller, die beiden Kardinäle. Es sei ein gutes Zeichen für den kürzlich in Bochum bei einem Vortrag ausgeladenen Kardinal Müller, „wenn ihm die Leute hier die Bude einrennen“.

Mit Kardinal Robert Sarah wiederum verbindet Bernhard Müller „eine lange Geschichte“. Sarah sei für ihn zudem „eine der wichtigsten und freimütigsten Stimmen in der Katholischen Kirche“.

Anschließend ergriff Kardinal Müller das Wort. Er begreife es als eine „schöne Fügung“, so der Würdenträger, dass Kardinal Sarah sein Buch ausgerechnet „in diesem uralten Kloster vorstellt, fernab von allen Metropolen und der Gesprächskultur und dem Lärm ihrer neuen Talkshows„.

Der frühere Präfekt der Glaubenskongregation sagte, Sarah sei ein Missionar, der „tröste und stärke“; seine zentralen Themen seien nicht Umweltschutz, Migrationspolitik oder Machtpositionen für Laien.

Stattdessen mache er immer wieder deutlich, dass die Kirche keine NGO ist, die sich die „Agenda glaubensfeindlicher Ideologien“ zu eigen machen müsste.

„Mit seiner Klarheit, das muss ich kaum betonen, ist er inzwischen eine einsame Stimme in der Katholischen Kirche geworden, auch unter den Hirten.

Lautstärker machen neben ihm kirchliche Dokumente und Reform-Programme von sich reden, die die Kirche wieder näher an die Menschen bringen wollen und dabei den Namen Gottes bewusst vermeiden.“

Kardinal Sarah dankte Müller; sie beide „teilen die gleichen Sorgen“: „Diese Krise ist tief, nicht nur in Deutschland.“

Während die Menschheit Fortschritte in der Technik und der Medizin mache, würde die Beziehung zu Gott zu sehr vernachlässigt werden. „Wir sind sehr selbstzufrieden“, mahnte er, „uns macht es keinen Kummer mehr, dass wir den Glauben verloren haben.“

Stattdessen rede man in der Kirche viel lieber über politische Themen.

Sarah wurde auch gefragt, was er vom sogenannten „synodalen Weg“ in Deutschland halte. „Es ist nicht verboten, eine Synode abzuhalten“, gab er zur Antwort, schließlich könne eine Synode helfen, den Glauben zu vertiefen. „Wenn eine Synode darauf abzielt, die Glaubenslehre zu verändern, dann ist es keine Synode mehr.“

Doch letztlich gebe es keinen Weg aus der Krise ohne Neuevangelisierung: „Christus ist der einzige Retter. Es gibt keinen anderen.“

Kirchliche Mega-Events, die sich auf das sinnliche Erfahren des Glaubens konzentrieren, seien zwar nicht grundsätzlich abzulehnen, wenn sie aber das bloße Gefühlsempfinden überbetonen, könne dies den Weg zu Gott versperren.

.

Quelle und vollständiger Text hier: https://de.catholicnewsagency.com/story/der-schafstall-ist-verwustet-buchvorstellung-von-kardinal-sarah-im-kloster-weltenburg-5371


Synodaler Sonderweg: Erklärung des „Forum Deutscher Katholiken“ zur Schelte des Vatikan

Der Synodale „Reformprozess“ mit dem irrigen Verständnis, die Kirche sei eine quasidemokratische Institution, aber nicht die Stiftung Jesu Christi, in der sein Wort und die Lehre seiner Kirche gelten, ist zurecht durch die Intervention der Bischofskongregation in Rom mit Kurienkardinal Quellet korrigiert worden.

In der Vorbereitung des „Synodalen Weges“ wurde zudem außer Acht gelassen, dass die Inhalte der vier Hauptforderungen die Kompetenzen der Ortskirche übertreffen, weil sie die Weltkirche betreffen:

Frauen den Zugang zu allen kirchlichen Ämtern gewähren, den Pflichtzölibat abschaffen, in der kirchlichen Sexualmoral die vielfältigen Lebensformen positiv anerkennen.

Die eigentlichen Probleme der deutschen Ortskirche, der Glaubensverlust und die Notwendigkeit von Evangelisierung und Katechese, fehlen auf der Agenda des „Synodalen Prozesses“.
Die mahnenden Worte von Papst Franziskus und seine Hinweise auf die Defizite wurden mit „Ermutigung“ quittiert.

Der penetrante Versuch, die sexuellen Missbrauchsfälle zu instrumentalisieren, um eine „andere Kirche“ zu schaffen, ist demaskiert.
Wir brauchen in Deutschland keine „Zweite Reformation“, sondern die Umkehr zu Gott und zur Lehre der Kirche!

Das „Forum deutscher Katholiken“ dankt den Bischöfen, insbesondere Erzbischof Woelki und Bischof Voderholzer, dass sie in dieser schwierigen Situation immer wieder den Glauben der Kirche in Erinnerung rufen.

Prof. Dr. Hubert Gindert , Vorsitzender des „Forums Deutscher Katholiken“


Fasziniert von der Pfingstbewegung – und dabei viel Lehrgeld bezahlt

Von Felizitas Küble

Auch gestandene Glaubensmänner und -frauen können sich von einem völlig neuen Sog begeistern und vereinnahmen lassen, bis oft erst nach vielen Jahren die Ernüchterung folgt. Wohl denen, die dann bereit sind, vorherige Irrtümer aufrichtig einzuräumen und zu ihrem Umdenken zu stehen.

So erging es führenden evangelischen Persönlichkeiten in der Erweckungs- und Heiligungsbewegung, die sich nach mehr „geistlicher Vollmacht“ sehnten und  – durchaus in bester Absicht –  freudig daran glaubten, die aufkommende Pfingstbewegung sei eine Chance des Himmels für die Gläubigen auf Erden.

Wir erinnern hier beispielhaft an vier bedeutende Theologen bzw. Evangelisten aus dem pietistischen (heute würde man sagen: evangelikalen) Spektrum, meist aus der frommen Gemeinschaftsbewegung (Gnadau) oder der Evangelischen Allianz.

Beide Verbände hatten sich  – nach anfänglichem Zögern –  mehrheitlich gegen die „charismatische Welle“ gestellt, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Nordamerika kommend über Deutschlands „erweckliche“ Gemeinden hinwegfegte und dabei sogar Persönlichkeiten erfaßte, die vorher durchaus als besonnen galten:

Otto STOCKMAYER (1838 – 1917) war ein württembergischer Theologe, der erst in der Schweiz, später in England wirkte, vor allem in der Oxforder „Heiligungsbewegung“. Diese Strömung erkannte mit Recht, daß die lutherische Rechtfertigungslehre unzureichend war, daß nämlich zur Erlösung durch Christus auch das Bemühen des Menschen um seine „Heiligung“ gehört  – seit jeher ein ebenso paulinisches wie katholisches Anliegen. 

Soweit schön und gut, doch ein Teil dieser evangelischen Strömung verrannte sich allmählich in verstiegene Vorstellungen von einem geistlichen Perfektionismus, vertrat eine Lehre vom „reinen Herzen“, das der Mensch durch den Heiligen Geist schon auf Erden erhalten könne, so daß er sündenfrei zu leben imstande sei. Zudem glaubte man, durch diese geistgesalbte „Überwinderschar“ werde die „Brautgemeinde“ schneller zu Christus „entrückt“ (schon vor jener Trübsalszeit in der kommenden Ära des Antichristen). 

Auf dem Boden dieser überspannten Ansichten war der Schritt in die enthusiastische Pfingstbewegung nicht mehr weit.

Auch Reiseprediger Stockmayer wurde jahrelang von diesem Strom erfaßt, bis er 1909 eine Kehrtwendung vornahm und jenen Theorien ebenso den Abschied gab wie den schwärmerischen Anwandlungen der aufkommenden Charismatik. Als führender Mann in der pietistischen „Gemeinschaftsbewegung“ (Gnadauer Verband) sorgte er gemeinsam mit anderen „Patriarchen“ für eine Trennung von Gnadau und Pfingstlern. Dabei verwies er neben eigenen Erfahrungen auch auf seine Seelsorge mit Belasteten und Aussteigern aus der Charismatik.

Zur Ehrenrettung der Heiligungsbewegung sei noch erwähnt, daß der gemäßigtere Teil in die Oxforder Gruppenbewegung von Frank Buchman einmündete, die sich später in „Moralische Aufrüstung“ umbenannte, aber von der Pfingstbewegung fernhielt.

Prof. Ernst Ferdinand STRÖTER (1846 – 1922) erblickte in Barmen das Licht der Welt, gelangte zuerst nach Paris und später in die USA, wobei er Prediger der von John Wesley gegründeten Methodistenkirche wurde, die zu den neuzeitlichen Erweckungsbewegungen zählt. Er engagierte sich in der Evangelisation der Juden und kehrte Ende des 19. Jahrhunderts nach Europa zurück.

Ebenso wie Pfr. STOCKMAYER war er mit den Ideen der Heiligungsbewegung vertraut und begünstigte durch einige Sonderlehren das Aufkommen der Pfingstbewegung. Als er jedoch die schwarmgeistigen Auswirkungen mehr und mehr erkannte, distanzierte er sich entschieden davon und warnte in seinen Schriften vor Wundersucht und einer Überbetonung der „außerordentlichen“ Charismen. So erschien 1912 seine Schrift „Die Selbstentlarvung der Pfingst-Geister“.

Frau Jessie PENN-LEWIS (1861 – 1927) war gemeinsam mit dem Evangelisten Evan Robers führend in der sog. „Erweckung von Wales“ (1904/05) tätig, die ebenfalls stark von Methodisten geprägt war und als eine Art Vorläufer der Pfingstbewegung gilt, nicht zuletzt durch ihre Hervorhebung einer „Geistestaufe“, die gleichsam der „zweite Segen“ nach der Taufe bzw. Bekehrung sei.

Als diese erfolgreiche britische Predigerin (sie hatte einst sogar Frank Buchman bekehrt) und ihr Mitstreiter Roberts die grundsätzliche Problematik der religiösen Schwärmerei durchschauten, schrieben sie 1912 gemeinsam das warnende Buch „War on the Saints“ (auf deutsch: Krieg den Heiligen) und mahnten darin zur geistlichen Nüchternheit.

Heinrich DALLMEYER (1870 – 1925) betätigte sich aktiv in der Pfingstbewegung. Im Sommer 1907 zog er mit zwei „visionären“ Norwegerinnen nach Kassel, wo eine Serie schwarmgeistiger Versammlungen für großes Aufsehen sorgte. Nach ca. vier Wochen und immer stärkeren Ausuferungen wurden die Zusammenkünfte am 2. August geschlossen. Dallmeyer verlor die Kontrolle über die ekstatischen Vorgänge und geriet selber in den Strudel enthusiastischer Phänomene. Nach langen inneren Auseinandersetzungen hat er sich dann  – ebenso wie sein leiblicher Bruder  – von der Pfingstbewegung losgesagt (Widerruf 1907) und sie danach entschieden bekämpft.

In seiner Schrift „Erfahrungen in der Pfingstbewegung“ aus dem Jahr 1910 befaßt er sich selbstkritisch mit seinem eigenen Irrweg und schreibt u.a. folgendes:

„Ich habe die Hoffnung zu Gott, dass diese Zeilen mithelfen, dass einige der jetzigen Träger der Bewegung Licht bekommen über die Irreführung, in der sie sich gegenwärtig befinden  –  und ich schreibe diese Schrift, nachdem ich im Kämmerlein öfters mit Tränen zu Gott gerufen: „HERR, führe sie heraus!“. Vielleicht kann diese Schrift eine Mithelferin sein, dass manche Geschwister, die jetzt noch in der Bewegung stehen oder gar Träger von Geistesgaben sind, von diesem Irrgeist befreit werden.“  (Quelle: https://das-wort-der-wahrheit.de/download/heinrich-dallmeyer-erfahrungen-in-der-pfingstbewegung/)

Diese Serie über Persönlichkeiten, die sich einst in der Charismatik befanden, aber dann eine Kehrtwendung zum nüchternen Glauben vollzogen, setzen wir hier im CHRISTLICHEN FORUM weiterhin fort.


Evang. Landeskirche und evangelikaler ABC-Kreis gemeinsam für Evangelisation unter den Flüchtlingen

.
Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und des Arbeitskreises Bekennender Christen (ABC) in Bayern:
 
Aus Leidenschaft für das Evangelium einstehen – auch in der Flüchtlingsdebatte
 
Auch Flüchtlinge haben ein Recht auf das christliche Zeugnis. Das haben Vertreter des Landeskirchenrats und des Arbeitskreises Bekennender Christen in Bayern (Nachrichten_Kopfbalken_1 - KopieABC) bei einem gemeinsamen Treffen betont. „Nicht aus Angst vor anderen Religionen, sondern aus Leidenschaft für das Evangelium wollen und können wir öffentlich für unseren Glauben einstehen“, so Susanne Breit-Keßler, die Ständige Vertreterin des Landesbischofs.
 .
Die Münchner Regionalbischöfin plant, die Weihnachtsgeschichte in diesem Jahr auch  in arabischer Sprache zu verteilen. Christen sollten zeigen, dass die Hilfe für Flüchtlinge auf der von Jesus gebotenen Nächstenliebe basiere. Sie lege im Übrigen großen Wert darauf hinzuweisen, dass christliche Werte maßgeblich für das Miteinander in der Gesellschaft seien, so Breit-Keßler.
Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner kündigte an, dass ab Advent in Bayreuth monatlich Internationale Gottesdienste stattfinden. Ein sechssprachiges Liturgieheft ist dazu entstanden. Selbstverständlich seien dazu auch  nichtchristliche Geflüchtete herzlich eingeladen.
 
Nach Ansicht des ABC-Vorsitzenden Till Roth muss die Kirche deutlich machen, dass der Missionsauftrag Jesu allen Menschen gelte: „So wichtig der interreligiöse Dialog ist, so sehr freuen wir uns beispielsweise auch über Muslime, die Christus finden und sich taufen lassen“, so Roth, der seit kurzem Dekan in Lohr am Main ist.
Er bekräftigte seine Kritik an der Mitwirkung von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm im Kuratorium des Münchner Forums für Islam, weil damit ein anderes Signal ausgesandt werde als wenn sich die Kirche für den Dialog einsetze. Dem widersprach Dr. Dorothea Greiner: Nicht jeder, der sich für den Bau von Moscheen einsetze, sei für die Egalisierung aller Religionen. P1020947
 
Mit Blick auf den erwarteten Pfarrermangel in der bayerischen Landeskirche warben die ABC-Vertreter dafür, neben Hochschulabsolventen auch Absolventen anderer theologischer Ausbildungsstätten in den kirchlichen Dienst zu übernehmen.
Damit wäre auch ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den landeskirchlichen Gemeinschaften verbunden, deren Prediger häufig von diesen pietistisch geprägten Ausbildungsstätten kämen, so ABC-Sprecher Hans-Joachim Vieweger, der auch der bayerischen Landessynode angehört.
Der Regensburger Oberkirchenrat Dr. Hans-Martin Weiss zeigte sich offen gegenüber dieser Überlegung, betonte aber, dass damit keine Abstriche an den hohen Qualitätsstandards verbunden sein dürften, die an die Ausbildung der Pfarrer angelegt würden.
 
Im Rahmen des Treffens überreichte der ABC-Vorstand dem Landeskirchenrat die unter anderem vom ABC unterzeichnete „Salzburger Erklärung“, in der Vertreter verschiedener Konfessionen ein Plädoyer für das biblische Schöpfungszeugnis halten, das sie durch die so genannte „Gender-Ideologie“ gefährdet sehen.
 
Für den Landeskirchenrat nahmen an dem Gespräch die Oberkirchenräte Susanne Breit-Keßler (in ihrer Funktion als Ständige Vertreterin des Landesbischofs), Dr. Dorothea Greiner und Dr. Hans-Martin Weiss teil. Den ABC vertraten neben dem 1. Vorsitzenden Dekan Till Roth die Vorstandsmitglieder Herta Küßwetter, Dieter Kuller, Andreas Späth und Hans-Joachim Vieweger.
 

Medienberichte in den USA über den Migrantenzustrom nach Deutschland

Von Dr. med. Edith Breburda

Was schreibt man in den USA über die Migranten, die nach Deutschland strömen?  – „The Wall Street Journal“ berichtete am 23. Oktober 2015 über eine rumänische Bürgerin, die den vielen Zuwanderern den christlichen Glauben näher bringen will. Ganz anders beschreibt eine tschechische Ärztin, die in München an einem Krankenhaus arbeitet, die dramatische Situation. dr-breburda1

Zunächst zum Bericht der Rumänin: Bilijana Nikolić hält ein Neugeborenes in ihren Händen. Es ist immer noch mit Blut bedeckt. Das Kind schreit nicht. Seine Mutter hatte das Kind in einem der übervollen Busse, welche die europäischen Neuankömmlinge über die serbisch-kroatische Grenze brachte, entbunden und brauchte dringend selber einen Arzt. So kam es, dass Frau Nikolić das Kind in den Armen hielt, als sie nach einem Rot-Kreuz-Doktor rief.

„Es war eine erschütternde Situation für mich. Die Familie des Kindes stand um mich herum. Es fühlte sich so an, als ob ich zum ersten mal in meinem Leben ein neugeborenes Kind in den Armen halten würde, obwohl ich selber vier Kinder habe“, sagte sie gegenüber der Zeitung.

Europa ist von der größten Einwanderungswelle nach dem 2. Weltkrieg betroffen. Viele warnen, weil zwei Kulturen aufeinander treffen und es zu einer Islamisierung des europäischen Kontinents kommen könnte.

Evangelisation und Hilfe für Muslime

Eine kleine kroatische christliche Gruppe sieht die Situation hingegen als eine Chance, den Muslimen, wo es nur geht, zu helfen. Viele Mitglieder der Kirchengemeinde träumten immer davon, in fremde Länder zu gehen, um diese zu missionieren. Aber nun, so sagen sie, sind die Leute, die wir bekehren wollten, zu uns gekommen.

„Nichts passiert, wenn es Gott nicht zulässt, und wenn es Gottes Wille ist, müssen wir ihn akzeptieren. Es ist als ob unser Glaube durch diese Situation getestet wird. Wenn Leute sagen, sie wären Christen, aber es fehlt ihnen die Nächstenliebe, diesen Einwanderern zu dienen, können wir nicht erwarten, dass die Muslime unseren Glauben annehmen“, erläutert Nikolićs Ehemann Beno.  027_24

Das Ehepaar und andere haben Mitte September geholfen, als Ungarn seine Grenzen nach Serbien schloss und tausende Migranten über Kroatin nach Deutschland zogen. Christlichen Gemeindemitglieder halfen täglich, Essen auszugeben. Sie spielten mit den Kindern, halfen bei der medizinischen Versorgung und beteten für die Flüchtlinge.

Der christliche Glaube nimmt unter den Roma zu. Der Grund ist die authentische Nächstenliebe. Missionare aus der ganzen Welt kamen damals nach Kroatien, selbst aus China. Der gleiche überkulturelle Geist ist nun bei den Roma zu finden, die versuchen, den Immigranten zu helfen. „Es ist unser erste Bürgerpflicht und wir sollten nicht ängstlich sein, ihnen zu helfen. Aber es ist auch die Gelegenheit, ihnen die Liebe Christie zu zeigen. Wir können das nicht in den Ländern tun, von denen sie kommen,“ sagt M. Wachsmuth, ein Amerikaner, der die Roma-christliche Gemeinde unterstützt.

Europa hat jüdisch-christliche Wurzeln. Durch die vielen Flüchtlinge ist man nun zwischen humanitärer Hilfe und der Sorge um die Bewahrung der christlichen Kultur hin und hergerissen. Die Roma-Christen in Kroatien sind der Meinung, einen alternativen Weg gefunden zu haben (1).

Dramatische Erfahrungen in einer Klinik Münchens:

Aber was berichtet eine tschechische Ärztin über Flüchtlinge in einem Münchner Krankenhaus?

„Gestern hatten wir im Krankenhaus ein Treffen über die dramatische Situation wegen der vielen Flüchtlinge bei uns und in anderen Münchner Krankenhäusern. Die Tages-Kliniken können die Patienten nicht mehr bewältigen und überweisen sie an die Krankenhäuser.

Viele Moslems lehnen es ab, von Frauen behandelt zu werden. Das Verhältnis zwischen den Ärzten und den Migranten wird immer schlechter. Seit dem letzten Wochenende müssen die Migranten von Polizisten begleitet werden.

Viele Migranten haben AIDS, Syphilis, offene Tuberkulose und viele exotische Erkrankungen, die in Europa nicht bekannt sind und nicht behandelt werden können. Wenn die Migranten ein Rezept für die Apotheke erhalten, erfahren sie dort, dass sie bar bezahlen müssen. Das führt zu unglaublichen Wutausbrüchen, speziell wenn es um Medikamente für Kinder geht. DSC00254

Polizisten müssen nicht nur die Kliniken und Krankenhäuser bewachen, sondern auch die Apotheken. Wir fragen uns: wo sind alle diejenigen, die die Migranten freundlich mit Fernsehkameras empfangen haben?  –  Eine Million ist bereits in Deutschland und wir wissen nicht, wie das weitergehen soll.

Zur Zeit sind 2,2 Millionen in Deutschland arbeitslos. Bald werden es 3,5 Millionen sein. Die meisten der Flüchtlinge sind  vollkommen ungeeignet zu arbeiten. Nur ein Minimum von ihnen hat irgendeine Bildung. Die Frauen arbeiten gewöhnlich überhaupt nicht. Zehn Prozent der Frauen sind schwanger. Hunderttausende haben kleine Kinder mitgebracht. Wenn diese Situation anhält, gehe ich zurück in die tschechische Republik. Niemand kann mich dann in Deutschland halten, auch nicht das doppelte Gehalt. Denn ich bin nach Deutschland gekommen und nicht nach Afrika oder den Mittleren Osten.

Gerade hat uns unser Chefarzt gesagt, wie traurig er es findet, dass die Reinigungsfrauen in der Klinik seit Jahren für 800 Euros im Monat arbeiten und jetzt junge Männer in der Klinik antreffen, die ihre Hand ausstrecken und alles frei haben wollen. Andernfalls werden sie renitent.

Ich ertrage das wirklich nicht mehr. Aber ich fürchte, wenn ich zurückkehre, werde ich auch in Tschechien dasselbe Chaos vorfinden. Jemand, der nicht in Kontakt mit den Immigranten gekommen ist, hat keine Ahnung, was für das z.T. für gewalttätige Menschen sind, besonders die aus Afrika, und wie überheblich die Muslime sich gegenüber unseren Mitarbeitern verhalten, entsprechend ihrer religiösen Überzeugung.
0022

Bis jetzt sind unsere Krankenhausmitarbeiter nicht angesteckt worden von Krankheiten, welche die Immigranten mitgebracht haben. Aber bei so vielen hunderten Patienten jeden Tag ist das nur eine Frage der Zeit.

In einem Krankenhaus am Rhein haben Migranten das Krankenhauspersonal mit Messern angegriffen, nachdem sie einen totkranken 8 Monate alten Säugling, den sie durch halb Europa mitgeschleppt hatten, eingeliefert haben. Das Kind starb nach zwei Tagen, obwohl es in einer der besten Kinderkliniken in Deutschland behandelt wurde. Der verletzte Arzt musste sich einer Operation unterziehen und zwei Schwestern landeten in der Notaufnahme. Keiner wurde bestraft.

Der lokalen Presse war es untersagt worden, darüber zu schreiben. Was würde passieren, wenn ein Deutscher einen Arzt und Krankenschwestern mit einem Messer niederstechen würde? 

Und so frage ich, wo sind all die Leute geblieben, die auf den Bahnhöfen die Flüchtlinge willkommen geheißen haben? Sie sitzen wahrscheinlich gemütlich zuhause und freuen sich auf weitere Flüchtlingszüge und auf das Geld, das diese für die Begrüßung bekommen. Wenn es an mir läge, würde ich all diese „Begrüßer“ in die Notaufnahme unsere Krankenhäuser bringen, damit sie sich dort um die Immigranten kümmern, aber ohne Polizei und deren Hunde”.

„Werden wir in den USA auch bald eine derartige Situation haben?“, fragen sich viele Amerikaner, die diese und ähnliche Informationen besorgt in ihrem Land verbreiten. Präsidentschaftskandidat Donald Trump will keine Flüchtlinge aufnehmen (2).

Quellen:
Melchior J.: Muslim Migrants, Meet Christian Gypsies. The Wall Street Journal, 23. Oktober 2015
A Female Physician in Munich, Germany sends a message to the world about refugees, Europe is in a big mess now. USA, 27. Oktober 2015BookCoverImage

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin). 

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)


Evangelikale Initiative PRO-CHRIST im nächsten Jahr live an 450 Orten

Die missionarische Initiative ProChrist ist auch zwischen den europaweiten Evangelisationen aktiv. christus

Bevor im Jahr 2018 wieder eine zentrale, per Satellit in zahlreiche Länder übertragene Großveranstaltung stattfindet, sind regionale „ProChrist LIVE“-Wochen geplant.

Vom 3. Oktober bis 14. November 2015 werden sich Christen an bis zu 450 Orten in Deutschland und Europa als „Gastgeber für Gott und die Welt“ präsentieren.

Dabei wollen mehr als 150 Redner aus unterschiedlichen Kirchen, Gemeindebünden und Werken mitwirken, darunter auch der bekannte ehem. ProChrist-Leiter und CVJM-Vorsitzende Pastor  Ulrich Parzany.

Quelle: http://www.idea.de


Prof. Manfred Siebald: christlicher Sänger wird 65 Jahre alt

Der christliche Liedermacher und Literaturwissenschaftler Manfred Siebald aus Mainz vollendet am 26. Oktober sein 65. Lebensjahr. Bis heute hat er mehr als 350 Lieder geschrieben und 21 CDs veröffentlicht. Viele Titel haben Eingang in Gesangbücher gefunden.  ?????????????????????????????

Siebald hat mehr als 2800 Konzerte gegeben, bei denen er sich auf der Gitarre begleitet. Seine musikalische Tätigkeit übt er ausschließlich ehrenamtlich aus. Die Erlöse gehen an diakonische und missionarische Einrichtungen in Europa, Afrika, Asien und Südamerika.

International bekannt wurde Siebald durch Auftritte bei Großveranstaltungen wie der bekannten Evangelisation ProChrist.

Bis 2012 verdiente Siebald seinen Lebensunterhalt als Professor an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, an der er seit 1977 amerikanische Literatur und Kultur lehrte. Erste Bühnenerfahrungen machte er beim Jugend-für-Christus-Chor und Anfang der siebziger Jahre mit den Christus-Sängern, für die er Lieder und Texte schrieb.

1970 veröffentliche er seine erste Single „Meinst Du wirklich, es genügt“, zwei Jahre später das erste Album. Siebald erhielt 2008 das Bundesverdienstkreuz zusammen mit seiner Ehefrau, der Ärztin Christine Siebald. Damit wurde das karitative Engagement des Ehepaares ausgezeichnet.

Prof. Siebald ist Prädikant (Laienprediger) der hessen-nassauischen Kirche und engagiert sich in der Evangelischen Auferstehungsgemeinde in Mainz. 1979 war er Mitbegründer der christlichen Künstlervereinigung „DAS RAD“.

Quelle: http://www.idea.de

Gemälde: Evita Gründler


Mehr als 1,2 Millionen Menschen erleben die Evangelisation ProChrist

Mehr als 1,2 Millionen Menschen haben die evangelikale Großveranstaltung ProChrist an Übertragungsorten oder im Fernsehen verfolgt. Am zentralen Veranstaltungsort, der Stuttgarter Porsche-Arena, wurden zwischen dem 3. und 10. März rund 30.000 Besucher registriert.

Von Stuttgart aus wurde ein buntes Programm aus moderner Musik, Lebensberichten und bibelorientierten Ansprachen per Satellit und durch den Fernsehkanal ERF1 in ganz Europa sowie im Internet verbreitet. In etwa 550 Orten in Deutschland und 350 Städten und Gemeinden in 16 weiteren Ländern fanden eigene ProChrist-Veranstaltungen statt, bei denen die Übertragung aus Stuttgart durch ein lokales Rahmenprogramm ergänzt wurde. ProChrist_Impulse_Presse02

Zu den Übertragungsorten kamen etwa 600.000 Besucher. Weitere 600.000 Personen hätten den Internet-Livestream genutzt. Die Zahl der Fernsehzuschauer sei nicht zu ermitteln.

ProChrist-Evangelisationen gibt es in Deutschland seit 1993. Die Gesamtzahl der bisherigen Besucher lag bei 7,4 Millionen. Die vorherige Veranstaltungsreihe 2009 mit Chemnitz als zentralem Ort hatte etwa 1,1 Millionen Teilnehmer.

Hauptredner in Stuttgart waren der ProChrist-Leiter, Pfarrer Ulrich Parzany, und der württembergische Pfarrer Steffen Kern, der an den ersten beiden Abenden für den erkrankten Parzany eingesprungen war. 

 „Homosexuelle Praxis ist Sünde“

Pastor Parzany griff in seinen Ansprachen auch aktuelle ethische Probleme auf. Er warnte vor dem „Terrorgötzen Geld“ und kritisierte „gewissenlose Banken“, die ihre Kunden zu unüberschaubaren Schulden verleiten. Im Blick auf zwischenmenschliche Beziehungen sagte er: „Gott liebt jeden Menschen. Aber in der Bibel gibt es ganz klare Aussagen, dass sexuelle Praxis außerhalb der Ehe sowie homosexuelle Praxis Sünde ist.“

Parzany beklagte auch, dass im vergangenen Jahr über 100.000 Babys abgetrieben wurden. Er sei „sicher, dass unter den Besuchern viele Frauen sind, denen wegen ihrer toten Kinder das Herz blutet“. Sie sollten wissen, dass Jesus Christus ihren Schmerz kenne und eine neue Lebensperspektive gebe.

Quelle: http://www.idea.de


Jetzt wieder mehr Zulauf bei der Evangelisation „ProChrist“

Die Evangelisation ProChrist zieht am zentralen Veranstaltungsort Stuttgart wieder mehr Menschen an. Nach einem mit rund 4000 Teilnehmern gut besuchten Eröffnungsabend am 3. März nahm das Interesse zunächst ab. Am 4. März waren beim Vortrag von Pfarrer Steffen Kern die fast 6000 Plätze in der Porsche-Arena nur zu einem guten Drittel gefüllt. 

Zu den nächsten Abenden, bei denen ProChrist-Leiter Ulrich Parzany die Ansprachen hielt, kamen 2800 beziehungsweise 3300 Besucher. Die Stuttgarter Veranstaltung wird per Satellit an rund 900 Orte in Deutschland und 16 weiteren europäischen Ländern übertragen und jeweils mit einem eigenen Rahmenprogramm versehen. ProChrist_Impulse_Presse02

Man erwartet, daß bis zum Ende der Evangelisation am 10. März etwa eine Million Menschen die Veranstaltungen besucht haben werden.

Ein großes Interesse registriert auch ERF Medien (früher „Evangeliums-Rundfunk“), das die Stuttgarter Veranstaltung per Satellit und Internet live überträgt. Nach ERF-Angaben haben sich bisher an jedem Abend knapp 20.000 Internetnutzer in 51 Ländern in die Übertragung auf der Seite http://www.erf.de eingeschaltet. Außerdem hätten in den ersten vier Tagen über 50.000 Nutzer die ProChrist-Sendungen in der Mediathek abgerufen.

Zentrale Veranstaltungsorte der bisherigen ProChrist-Evangelisationen waren Essen (1993 und 2003), Leipzig (1995), Nürnberg (1997), Bremen (2000), München (2006) und Chemnitz (2009). Die Gesamtzahl der Besucher lag bei insgesamt 7,4 Millionen. In Chemnitz kamen zum Auftakt 6400 Besucher, an den beiden folgenden Tagen waren es 5600 beziehungsweise 5500. Wegen des großen Andrangs hatten die Veranstalter vor der Chemnitz-Arena ein Zelt mit 2000 zusätzlichen Plätzen aufgebaut.

Quelle: http://www.idea.de