Pädosexuelle Tendenzen sind auch in der evangelischen Kirche nicht neu

In den letzten Tagen wurde über die Aktivitäten von „Original play“ an evangelischen Kindergärten berichtet. Erwachsene bezahlen Geld, um mit fremden Kindern zu „ringen und zu kuscheln“. Die Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen wegen pädosexueller Übergriffe.

Die AfD-Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst erklärt dazu:

„Die Grundlage für diese Ungeheuerlichkeit ist nicht neu. Das kennen wir schon von Helmut Kentler, der diese maßgeblich mitgeformt hat.

Prof. Kentler war Jugendbildungsreferent an der Evangelischen Akademie Arnoldshain sowie Psychologe und Professor für Sozialpädagogik an der Universität Hannover.  Er war in der evangelischen Jugendarbeit als führender Pädagoge im Studienzentrum Josefstal tätig und arbeitete als gerichtlicher Sachverständiger in Missbrauchsfällen.

Als völlig unproblematisch betrachtete Kentler „gleichberechtigte“ sexuelle Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern und meinte, dass päderastische Verhältnisse sich sehr positiv auf die Persönlichkeitsentwicklung eines Jungen auswirken können, vor allem dann, wenn der Päderast ein regelrechter Mentor des Jungen ist. Später brachte er Kinder bei Pädosexuellen unter.

Jetzt hat seine Einstellung anscheinend Nachahmer gefunden. Zusammen mit der Frühsexualisierung, Genderpolitik und der Politik der Grünen, wie beispielsweise in Berlin, zeigt sich wieder einmal, wie weit weg von der Realität das so wohllautig-gutherzig klingende Gerede von Kindswohlgefährdung und Kinderrechten in Wahrheit ist.

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Besonders die Grünen hatten in den 80er Jahren den Sex mit Kindern in ihr Wahlprogramm geschrieben. Die Aufarbeitung lässt bis heute zu wünschen übrig.

Bezeichnend ist, was EMMA dazu schreibt: Der Antrag sei inspiriert worden von der grünen BAG SchwuP (Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle). Der Koordinator der SchwuP, Dieter Ullmann, war wegen Kindesmissbrauchs sogar schon mehrfach im Gefängnis gewesen.

Hier bedarf es eines Umdenkens und energischen Handelns, damit der böse Geist nicht weiter aus der Flasche entweicht.

Wir als AfD-Fraktion fordern die Einstellung jeglicher Projekte aus den vorgenannten Themenbereichen, die unsere Kinder sexuell, geistig oder sonstwie in ihrem Kindeswohl gefährden.

Die Täter und in diesem Fall auch ihre Förderer und Verursacher müssen entschlossen, zeitnah und empfindlich ihrer Strafe zugeführt werden.“

 


Petition für den Verbleib von Sachsens Landesbischof Dr. Rentzing im Amt

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Appell an das Landeskirchenamt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens

Es war ein Paukenschlag: Am 11. Oktober 2019 kündigte Dr. Carsten Rentzing, Bischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens, seinen Rücktritt an.

Dr. Rentzing (siehe Foto) war im Mai 2015 von der Synode der Landeskirche zum Landesbischof gewählt worden.

Er gilt als der letzte verbliebene konservative Bischof in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und lehnt u.a.  die Segnung homosexueller Paare ab.

Infolge seiner klaren und standhaften Haltung war Landesbischof Rentzing von seinem Amtsantritt an heftigen Anfeindungen und Angriffen ausgesetzt.

Insbesondere trat Dr. Rentzing für einen vernünftigen Umgang und eine sachliche Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus ein. So hatte er bereits nach seiner Wahl im Jahr 2015 gesagt: „Wir können es uns nicht leisten, die Gesellschaft an dieser Stelle auseinanderbrechen zu lassen.“

Es ist eindeutig, dass sich Landesbischof Dr. Rentzing aktuell nichts, das einen Rücktritt rechtfertigen würde, hat zuschulden kommen lassen!

Deshalb ist es nötig, ihn gegen den ausgeübten Druck und die gegen ihn gestartete Schmutzkampagne in Schutz zu nehmen, und für seinen Verbleib im Amt einzutreten, damit die Intriganten nicht die Oberhand behalten.

Da der gesamte Vorgang auch eine politische Dimension hat, sind nicht nur die direkt betroffenen evangelischen Christen, sondern alle aufrechten Demokraten gefordert, mit der beistehenden Petition an die zuständigen Gremien der sächsischen Landeskirche ein deutliches Zeichen der Solidarität mit Landesbischof Dr. Rentzing zu senden!

HIER geht es zur Petition, die ich –  Felizitas Küble – ebenfalls unterzeichnet habe: https://www.citizengo.org/de/pt/174331-fuer-den-verbleib-von-sachsens-landesbischof-dr-carsten-rentzing-im-amt


Evangelikaler ABC in Bayern kritisiert „theologische Schieflage“ in der Klimadebatte

Pressemitteilung des Arbeitskreises bekennender Christen (ABC) in Bayern:

Der Vorsitzende des ABC in Bayern, Dekan Till Roth, griff in seinem Bericht bei der Ratssitzung vor den Vertretern der rund 20 ABC-Mitgliedsgemeinschaften die aktuelle Klimadebatte auf.

Die Unterstützung der „Fridays for Future“-Bewegung durch große Teile der evangelischen Kirche führe zu ihrer weiteren Politisierun.

BILD: Grünes Wahlplakat für den „Klimaschutz“

Dabei komme es zu einer theologischen Schieflage: „Auch wenn die Bewahrung der Schöpfung wichtig ist – zentral bleiben die Christologie und die Heilslehre.“

Hier liege die spezifische Aufgabe der Kirche, die nicht zugunsten des politischen Engagements vernachlässigt werden dürfe, so Dekan Roth.

Weiteres Thema bei der Ratssitzung des ABC Bayern war der innerkirchliche Reformprozess „Profil und Konzentration“ (PuK).

Es sei positiv, dass der Kernauftrag der Kirche, Christus zu verkündigen, ganz an den Anfang gestellt worden sei. Zugleich sei erstaunlich, dass PuK nicht von Sünde und Schuld und damit auch nicht von der Notwendigkeit der Buße spreche.

Kirchliche Erneuerung könne es aber ohne Buße nicht geben, so die gemeinsame Feststellung des ABC-Rats.

Im ABC haben sich Verantwortliche aus rund 20 kirchlichen Gemeinschaften, Verbänden und Werken zusammengeschlossen, die bekenntnis­lutherische, bruderschaftlich-kommunitäre, charismatische, hochkirchliche und pietistische Prägungen innerhalb der evangelischen Landeskirche vertreten. Vorsitzender ist Dekan Till Roth aus dem unterfränkischen Lohr am Main.


Auch evangelische Kirchenobere waren beim „Marsch für das Leben“ präsent

Pressemeldung der SELK (Selbständig Evangelisch-Lutherische Kirche):

Nach Angaben des Veranstalters nahmen an dem Marsch für das Leben in Berlin 8.000 Menschen teil.

Während der Kundgebung wurde die Bühne von Gegendemonstranten gestürmt und von der Polizei geräumt. Zudem war die Demonstration vorübergehend durch eine Sitzblockade unterbrochen.

Nach den Worten des katholischen Bischofs Stefan Oster werden täglich knapp 300 ungeborene Kinder getötet. Weltweit würden jedes Jahr über 50 Millionen ungeborene Kinder abgetrieben. Durch Abtreibungen würden damit mehr Menschen getötet als durch Kriege, Seuchen und Naturkatastrophen.

Laut Osters Worten sind behinderte Ungeborene die „am tödlichsten bedrohte Gruppe von Menschen“. Rund 90 Prozent der Kinder mit der Diagnose Down-Syndrom würden abgetrieben. Ein Pränataltest auf Trisomie 21 als Kassenleistung werde diese Quote noch erhöhen.

Oster appellierte an Frauen, die ungewollt schwanger oder in psychischer oder materieller Not sind, sich an die Kirche zu wenden. Man sei bereit, zu helfen und zu unterstützen.

Bischof Hans-Jörg Voigt (Hannover) von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), der am Marsch teilnahm und auch den ökumenischen Abschlussgottesdienst leitete, erklärte gegenüber SELK-News, dass er den Worten von Oster aus vollem Herzen zustimme.

Am diesjährigen Marsch beteiligten sich aus der römisch-katholischen Kirche Bischof Rudolf Voderholzer (Regensburg), Bischof Wolfgang Ipolt (Görlitz) und Weihbischof Dr. Matthias Heinrich (Berlin).

Die Deutsche Evangelische Allianz war durch ihren Vorsitzenden, Pastor Ekkehart Vetter, vertreten.

Grußworte schickten von katholischer Seite Papst Franziskus und der Vorsitzende der Dt. Bischofskonferenz, Dr. Reinhard Kardinal Marx; von evangelischer Seite die Landesbischöfe Frank Otfried July (Stuttgart) und Carsten Rentzing (Dresden), der Generalsekretär des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, Pastor Christoph Stiba, und der Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, Ansgar Hörsting.

Der leitende Geistlich der SELK sagte im Anschluss an die Veranstaltung, er habe sich gefreut, zahlreiche SELK-Gemeindeglieder auf dem Marsch für das Leben getroffen zu haben. So sei etwa aus Niedersachsen ein ganzer Jugendkreis angereist.


Evangelischer Zwischenruf zu „Priesterinnen“

Von Felizitas Küble

Sonia Chrisye, eine evangelische Christin, postet auf dem Internetportal Gloria-TV seit längerem ihre zeitkritische Kommentare.

Am 7.7. veröffentlichte sie einen Text, in dem sie unserem CHRISTLICHEN FORUM in puncto „Nein zum Frauenpriestertum“ ausdrücklich zustimmt: https://gloria.tv/article/vQSz7YSiBPgb34ExpmrsCzKnC

Unter dem Stichwort „Frauen am Altar?“ verweist die Autorin auf unseren Grundsatz-Artikel zu diesem Thema, den sie als „exzellente Begründung“ ansieht, denn darin werde „mit 
aller Deutlichkeit ausgeführt und mit Klarheit begründet, warum die gesamte Heilsgeschichte keine Priesterinnen kennt und für die Frau das Priestertum nicht vorgesehen ist.“
Die Kirche sei vielmehr an Gottes Wort und Willen gebunden. Die bibelorientierte Verfasserin schreibt weiter:
„Gott beschütze die katholische Kirche gerade auch in diesem Anliegen vor dem Missbrauch der Heiligen Schrift, wie z. B. geschehen im Signal-Iduna-Park auf dem Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund.“

Sind die Gläubigen „Gottes geliebte Gurkentruppe“?

Dort habe Dr. Sandra Bils in ihrer Predigt „das Wort des Lebendigen Gottes und damit zugleich Jesus und seinen heiligen Tempel in eklatanter Weise der Lächerlichkeit preisgegeben“.
Die Pastorin habe nämlich gesagt: „Das sind wir: Gottes geliebte Gurkentruppe“ .
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Sonia Chrisye verweist sodann auf den hl. Paulus:
„So aber sollte die Kirche sein: 1. Kor. 3, 16-17:
„Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig; der seid ihr.“
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Die Autorin fügt hinzu:
„Und was ist aus diesem Tempel geworden? Er hat sich nach Ansicht von Frau Dr. Bils … inzwischen zu einer „Gurkentruppen-Schar“ gewandelt.

Ob diese Kirche, die in moralischer und sexueller Hinsicht „andere Wertemaßstäbe“ setze als die Heilige Schrift, „noch von Gott geliebt ist, wage ich sehr zu bezweifeln.“

Chrisye nennt noch weitere biblische Querverweise, die aus ihrer Sicht „voll dagegen sprechen“.


Anmerkungen zum Evangelischen Kirchentag

Von Reinhard Wenner

In der Predigt beim Abschlussgottesdienst des Evangelischen Kirchentages am 23. Juni 2019 in Dortmund hat die evangelische Pastorin Sandra Bils gesagt: „Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt.“

Meines Erachtens ist dieser Satz zu ergänzen: Man lässt keine Kinder abtreiben. Ausrufezeichen!

Man lässt nicht Millionen von Christen durch islamische und atheistische Staaten verfolgen. Ausrufezeichen!

Der Präsident des Evangelischen Kirchentages, Hans Leyendecker, wird mit den Sätzen zitiert: „Pilatus wusch sich die Hände in Unschuld. Europäische Politikerinnen und Politiker waschen sie in dem Wasser, in dem Flüchtlinge ertrinken“.

Herr Leyendecker könnte gefragt werden, ob er und einige evangelische Präsides sowie einige Pastoren und Pastorinnen ihre Hände in dem Wasser waschen, in dem Mediziner in Deutschland nach hunderttausendfacher Abtreibung pro Jahr jeweils die blutigen Instrumente säubern.


Vietnam: Evang. Pastor von sozialistischem Staat zu 12 Jahren Haft verurteilt

Als „Gefangenen des Monats Juni“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur IDEA den vietnamesischen Pastor Nguyen Trung Ton benannt. Sie rufen dazu auf, für ihn einzutreten und zu beten.

Der evangelische Christ (siehe Foto) setzt sich seit vielen Jahren unter persönlichen Opfern für umfassende Religionsfreiheit in seinem Heimatland ein, das sozialistisch-kommunistisch regiert wird.

Seit dem 30. Juli 2017 sitzt er zum zweiten Mal hinter Gittern.

Bereits im Jahr 2011 war er zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe wegen angeblicher „Propaganda gegen den Staat“ verurteilt worden. Während dieser Haftzeit im März 2011 war er erstmals „Gefangener des Monats“.

Nach seiner Haftentlassung drohten ihm Sicherheitskräfte. Dennoch setzte er sich weiter beharrlich für die Menschenrechte ein. Im April vorigen Jahres kam es zu einer erneuten Verurteilung, diesmal zu zwölf Jahren Haft. Das Urteil wurde bereits im Juni 2018 durch eine höhere Gerichtsinstanz bestätigt.

Insbesondere wegen seines Engagements für Religionsfreiheit werden dem Pastor „umstürzlerische Aktivitäten“ vorgeworfen. Die kommunistischen Ermittlungsbehörden verweigerten Nguyen Trung Ton die Verteidigung durch einen Anwalt. Erst ein halbes Jahr nach der Inhaftierung durfte er seine Familie sehen.

Inzwischen befindet er sich in einem Straflager, wo ihm trotz ernsthafter gesundheitlicher Probleme medizinische Versorgung vorenthalten wird.

Bitte helfen Sie mit, die Freilassung von Pastor Ton zu erreichen, indem Sie das nachfolgende Schreiben an die genannten Stellen schicken. – Näheres siehe HIER: http://www.akm-online.info/index2.html