Umfrage: Katholiken in Westeuropa denken islamkritischer als Protestanten

Katholiken in Westeuropa sind Muslimen gegenüber mehrheitlich skeptischer eingestellt als evangelische Christen. Das ergab die Studie „Christ sein in Westeuropa“, die das Pew Research Center (Washington) am 29. Mai veröffentlichte.

Katholiken neigen demnach eher dazu, negative Ansichten über religiöse Minderheiten zu äußern. So sind in Deutschland 16 Prozent der Protestanten nicht bereit, einen Muslim als Familienmitglied zu akzeptieren – unter den Katholiken ist es die knappe Mehrheit (51 Prozent).

Ebenso sprechen sich weniger evangelische Christen dafür aus, muslimischen Frauen religiöse Kleidung zu verbieten (16 Prozent). Nur 19 Prozent sagen, dass sie sich aufgrund der hohen Anzahl an Muslimen „wie ein Fremder im eigenen Land zu fühlen (19 Prozent)  –  unter den katholischen Christen sind es hingegen jeweils 31 Prozent.

Quelle und Fortsetzung der IDEA-Meldung hier: https://www.idea.de/gesellschaft/detail/umfrage-protestanten-sind-islamfreundlicher-eingestellt-als-katholiken-105472.html


Auch evangelische Christen plädieren für eine Seligsprechung von Johannes Dyba

Von Felizitas Küble

Wie schon mehrfach berichtet, setzen sich viele namhafte Würdenträger in der katholischen Kirche und darüber hinaus zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Publizistik und Politik für eine Seligsprechung des am 23. Juli 2000 plötzlich verstorbenen Oberhirten von Fulda ein:  Bild in Originalgröße anzeigen

Erzbischof Johannes Dyba (siehe Fotos) war ein glaubensstarker und bibelfester Erzbischof, der auch von theologisch konservativen Protestanten viel Zuspruch erfahren hat.

Die Hälfte der Dankes-Post kam von Evangelischen

In Interviews betonte Dyba mehrfach, daß die Hälfte seiner „Fanpost“ von evangelischen Christen stammt. Tatsächlich war der Fuldaer Bischof vor allem in evangelikalen Kreisen überaus beliebt.

Das evangelische Nachrichtenmagazin IDEA-Spektrum zitierte ihn häufig, brachte ein ausführliches Interview mit ihm und veröffentlichte nach Dybas Tod einen ausgezeichneten Nachruf auf diesen guten Hirten, verfaßt von dem __Erzbischof_Dybaevangelischen Theologen und Buchautor Dr. Werner Neuer.

Auch der bekannte Missionstheologe Prof. Dr. Peter Beyerhaus   –  er ist gleichsam „Papst“ der deutschen Evangelikalen  –  würdigte den mutigen Erzbischof und seinen Einsatz für die unverkürzte Verkündigung biblischer Wahrheiten in seiner bekenntnisorientierten Zeitschrift „Diakrisis“.

Der evangelische Chemiker Dr. Hans Penner, schätzte Dyba ebenfalls sehr, wie er uns mitgeteilt hat. In seinem Einsatz gegen den „Beratungsschein“ in der EKD berief sich der em. Professor an der Fachhochschule Sigmaringen auf den Fuldaer Oberhirten.

„Ach, hätten wir doch auch einen Dyba!“

In evangelikalen Spektrum hörte man zu Lebzeiten Dybas recht häufig den sehnsuchtsvollen Stoßseufzer: „Ach, wenn wir doch auch einen Dyba hätten!“ 

Eine konservative evangelische Pressepublikation erklärte damals an ihrem Infostand auf der Frankfurter Buchmesse nicht ohne Stolz: „Wir sind die Dyba-Fraktion in der evangelischen Kirche!“

Kein Wunder also, daß auch protestantische Christen zu den Befürwortern einer Seligsprechung von Erzbischof Dyba gehören, darunter Konrad Badenheuer, Geschäftsführer der evangelikalen Verlages „Inspiration Un Limited“, früherer Chefredakteur der „Preußischen Allgemeinen Zeitung“ (PAZ) sowie ehem. Redakteur des „Bayernkurier“.

Zu den Unterzeichnern gehören sodann Wolfram Ellinghaus, Vorsitzender des Kuratoriums „Deutscher Schulbuchpreis“ und Geschäftsführer des Verbandes LDEZ (Lernen für die deutsche und europäische Zukunft eV), Diego Leipnitz, Buchhändler und Vorstandsmitglied der CDL in Sachsen, der Naturwissenschaftler Dr. Bernd F. Pelz (Publizist für Unternehmens- und Führungsfragen).

Zudem die stellv. Landesvorsitzende (NRW) des BdV (Bund der Vertriebenen), Roswitha Möller, der Betriebswirt und Unternehmensberater Eberhard Schatz, der christliche Gewerkschafter Kurt Roßberg aus Kassel, der Veterinärmediziner Dr. Hartmut Kluge, sodann lutherische Ordensschwestern aus Schönebeck etc.  baby

Was hat diese bibelorientierten evangelischen Gläubigen so besonders an diesem katholischen Oberhirten fasziniert?

Es dürften vor allem diese drei Gründe sein:

1. Dyba hat sich unbeirrbar für das Wort Gottes und die Botschaft des Evangeliums eingesetzt und die göttlichen Gebote glasklar verkündet, „ob gelegen oder ungelegen“, wie Paulus dies auch von den Dienern des HERRN verlangte.

2. Dyba hat sich unermüdlich für das Lebensrecht der Kinder im Mutterleib eingesetzt, die katholische Kirche aus ihrer verhängnisvollen Einbindung in das staatliche Beratungssystem des §218 herausgeholt   – und er hat in seinem Bistum ein kirchliches Glockenläuten für die ungeborenen Babys am 28. Dezember eingeführt, also am liturgischen „Tag der Unschuldigen Kinder“, von Herodes einst ermordet in Bethlehem.

3. Dyba hat sich unerschrocken gegenüber Zeitgeist und Medien erwiesen, war zudem geistreich, oft schlagfertig und humorvoll, hat aber stets in der Sache Format und Festigkeit gezeigt.

Praktische TIPs für DYBA-Fans:

Auf der Internetpräsenz vom FORUM DEUTSCHER KATHOLIKEN, das zahlreiche kath. Verbände und Initiativen vertritt, findet sich ein DYBA-Seligsprechungs-Aufruf, der mit einer Online-Unterschriftensammlung verbunden ist: http://forum-deutscher-katholiken.de/aufruf/

Zugleich können jene Gläubigen, die bei Freunden, auf Tagungen oder vor der Kirchentür für Dyba Unterschriften sammeln, ein entsprechendes Formular ausdrucken: jenes Unterschriftenblatt unseres CHRISTOFERUSWERKS, das wir seit Jahren erfolgreich verwenden: http://www.medrum.de/files/Unterschriftenblatt%20Dyba.pdf

Felizitas Küble leitet ehrenamtlich das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt und seit vielen Jahren Unterschriften für eine Seligsprechung von Erzbischof Dyba sammelt