Die evangelische Kirchenleitung ist fest im Griff rot-grüner Netzwerke

„Rot-grüne Netzwerker haben die protestantischen Landeskirchen fest im Griff.“  – Diese Ansicht vertritt der evangelische Theologe Dieter Müller vom Vorstand der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) in der Zeitschrift dieser evangelikalen Vereinigung.

Als Beispiel führt er die Präses der EKD-Synode, Katrin Göring-Eckardt, an, die ihr Kirchenamt als Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestagwahlkampf ruhen läßt.

Ferner verweist er auf die Wahl des stellv. Fraktionsvorsitzenden der Grünen im schleswig-holsteinischen Landtag, Andreas Tietze, zum Präses der Nordkirchen-Synode.  –  Müller hierzu: „Wer nicht rot-grün mit liberalen Einsprengseln fühlt, wird schnell aussortiert, wenn kirchliche Leitungsämter zu besetzen sind.“

Vom einstigen „Bündnis von Thron und Altar“ zur Allianz mit dem heutigen Zeitgeist

Die Macht-Eliten in Kirche und Gesellschaft seien „aus einem Holz geschnitzt“. Während dieses in wilhelminischen Zeiten von Thron und Altar „mehrheitlich schwarz-rechts“ gewesen sei, „so jetzt nach anno 68 rot-grün“.

Darunter leidet laut Müller die geistliche Substanz der Kirche. So habe Tietze nach seiner Wahl die Bewahrung der Schöpfung, Klimaschutz, Bildungsarbeit und Ökumene als wichtige Aufgaben der Synode beschrieben.

Müller hierzu: „Also wieder einmal nicht die Werbung für den rettenden und sinnstiftenden Glauben an den dreieinigen Gott, der in unserer Gesellschaft zum großen Unbekannten geworden ist.“

Göring-Eckardt habe nach ihrem Amtsantritt als Synodenpräses eine Diskussion über das Adoptionsrecht von gleichgeschlechtlichen Partnern angeregt. Nach ihrer Wahl zur grünen Spitzenkandidatin habe sie in Facebook geschrieben: „In Frankreich wird die richtige Homo-Ehe eingeführt. Hoffentlich ist Deutschland auch bald so weit wie unsere Nachbarn“. 

Der evangelikale Theologe notiert über diese Zeitgeistlichen: „Sie schreiben Gott vor, was ihm zu sagen erlaubt ist  – und spannen ihn vor den Karren ihrer Weltveränderungs- oder Heilsträume.“

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur www.idea.de