Israel soll als heiliges Volk und als Reich von Priestern dem Ewigen gehören

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Ex 19,2-6a:

In jenen Tagen kamen die Israeliten in die Wüste Sinai. Sie schlugen in der Wüste das Lager auf. Dort lagerte Israel gegenüber dem Berg.
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Moses stieg zu Gott hinauf. Da rief ihm der HERR vom Berg her zu:
Das sollst du dem Haus Jakob sagen und den Israeliten verkünden:
Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe, wie ich euch auf Adlerflügeln getragen und hierher zu mir gebracht habe.
Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet, werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein.
Mir gehört die ganze Erde, ihr aber sollt mir als ein Reich von Priestern und als ein heiliges Volk gehören.

GOTT ist für mich zum Retter geworden

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Ex 15,1b-2abcd.3-4.5-6.13.17-18.

Singt dem HERRN ein Lied,
denn ER ist hoch und erhaben.
Rosse und Wagen warf ER ins Meer.
Meine Stärke und mein Lied ist der HERR,
ER ist für mich zum Retter geworden.


ER ist mein Gott, ihn will ich preisen;
den Gott meines Vaters will ich rühmen.
Der HERR ist ein Kämpfer,
Jahwe ist sein Name.

Pharaos Wagen und Streitmacht warf ER ins Meer.
Seine besten Krieger versanken im Schilfmeer.
Fluten deckten sie zu,
sie sanken in die Tiefe wie Steine.

Deine Rechte, HERR, ist herrlich an Stärke;
sie besiegt die Feinde
Du lenktest in deiner Güte das Volk, das du erlöst hast,
du führtest sie machtvoll zu deiner heiligen Wohnung.

Du brachtest sie hin und pflanztest sie ein
auf dem Berg deines Erbes.
Einen Ort, wo du thronst, HERR
hast du bereitet.

Bild: Evita Gründler

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Sukkot: Das Laubhüttenfest der Juden erinnert an das Wüstenleben nach dem Exodus

Etwa eine Woche nach dem Versöhnungstag – auch Yom Kippur genannt  –  wird bei den Juden bereits Sukkot gefeiert:

Das Laubhüttenfest begann am vergangenen Sonntagabend und ist besonders durch die Laubhütten (Sukkot) geprägt, die in vielen Häusern und öffentlichen Gebäuden errichtet werden, und in denen man vorübergehend lebt und vor allem die täglichen Mahlzeiten einnimmt.

Diese Laubhütten sollen an jene Hütten erinnern, in denen die Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten in der Wüste lebten.

BILD: Jüdische Männer in Israel

Zudem werden Palmwedel, Zitrusfrüchte, Myrten- und Weidenzweige erworben, die für den Ritus der Festgebete an Sukkot als Schmuck unverzichtbar sind.

Im ganzen Land Israel errichtet man Laubhütten auf Parkplätzen, Hausdächern, Rasenanlagen und öffentlichen Plätzen. Jede Militärbasis hat ihre Laubhütte. Einige Israelis verbringen das Fest und die folgenden sechs Tage in ihrer Laubhütte.

Nach dem eigentlichen Festtag wird das Laubhüttenfest gemäß dem dem AT (Buch Lev. 23,36) für weitere sechs Halbfeiertage fortgesetzt. Während dieser Woche – jeder Tag ist halb Alltag und halb Festtag – sind die Schulen geschlossen, zahlreiche Geschäfte und Firmen schließen gänzlich oder sind halbtags geöffnet.

Viele Israelis verbringen diese Tage an Sukkot an den Erholungsorten im ganzen Land.

Infos: Israelische Botschaft in Berlin


Moses bittet den HERRN für sein Volk: Laß uns dein Eigentum sein!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Ex 34,4b-6.8-9:

In jenen Tagen stand Moses am Morgen zeitig auf und ging auf den Sinai hinauf, wie es ihm der HERR aufgetragen hatte.

Der HERR aber stieg in der Wolke herab und stellte sich dort neben Moses hin. Er rief den Namen Jahwe aus.

Der HERR ging an ihm vorüber und rief: Jahwe ist ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig, reich an Huld und Treue:

Sofort verneigte sich Mose bis zur Erde und warf sich zu Boden. Er sprach: Wenn ich deine Gnade gefunden habe, mein HERR, dann zieh doch mit uns. Es ist zwar ein störrisches Volk, doch vergib uns unsere Schuld und Sünde  – und lass uns dein Eigentum sein!

 


„Achte auf den Engel, der dir vorausgeht und hör auf seine Stimme“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Exodus 23,20-22:

So spricht Gott, der HERR: Ich werde einen Engel schicken, der dir vorausgeht. Er soll dich auf dem Weg schützen und dich an den Ort bringen, den ich bestimmt habe.

Achte auf ihn, und hör auf seine Stimme! Widersetz dich ihm nicht! Er würde es nicht ertragen, wenn ihr euch auflehnt; denn in ihm ist mein Name gegenwärtig.

Wenn du auf seine Stimme hörst und alles tust, was ich sage, dann werde ich der Feind deiner Feinde sein und alle in die Enge treiben, die dich bedrängen.

 


Wie Israel einen Angriff durch Kampfesmut und das Gebet des Moses besiegte

Aus der heutigen liturgischen Sonntags-Lesung der kath. Kirche: Exodus 17,8-13:

In jenen Tagen kam Amalek und suchte in Refidim den Kampf mit Israel. Daher sprach Moses zu Josua: Wähle uns Männer aus, und zieh in den Kampf gegen Amalek! Ich selbst werde mich morgen auf den Gipfel des Hügels stellen und den Gottesstab mitnehmen. kt2012-p1110153

Josua tat, was ihm Moses aufgetragen hatte, und kämpfte gegen Amalek, während Moses, der Hohenpriester Aaron und Hur auf den Gipfel des Hügels stiegen.

Solange Moses seine Hand erhoben hielt, war Israel stärker; sooft er aber die Hand sinken ließ, war Amalek stärker. Als dem Moses die Hände schwer wurden, holten sie einen Steinbrocken, schoben ihn unter Moses und er setzte sich darauf.

Aaron und Hur stützten seine Arme, der eine rechts, der andere links, so daß seine Hände erhoben blieben, bis die Sonne unterging.

So besiegte Josua mit scharfem Schwert Amalek und sein Heer.


EXODUS: Neuer Bibelfilm mit Starbesetzung

Pünktlich zu Weihnachten 2014 soll der Hollywoodstreifen „Exodus“ in die deutschen Kinos kommen. Jetzt wurde bekannt, welche Stars bei der Bibel-Verfilmung auf der Leinwand zu sehen sein werden:

Mit Sigourney Weaver (Alien), John Turturro (Transformers), Joel Edgerton (Der große Gatsby) und Aaron Paul (Breaking Bad) sollen bei der Bibel-Verfilmung „Exodus“, die das US-amerikanische Filmstudio 20th Century Fox derzeit plant, echte Stars vor der Kamera stehen.

Christian Bale, der bereits drei Mal in die Rolle des Batman schlüpfte, wird den Protagonisten Moses spielen. Der Streifen zeigt dessen Leben und den Auszug der Israeliten aus Ägypten.

Regie führt Ridley Scott, der bereits bei dem oscar-prämierten Monumentalfilm „Gladiator“ als Regisseur fungierte. Von Steve Zallian, Adam Cooper und Bill Collage stammt das Drehbuch.

Die Dreharbeiten werden im Oktober 2013 beginnen, Statisten-Castings laufen bereits. Der Regisseur Scott teilte mit, dass er für seinen Film 3000 arbeitslose Spanier rekrutiere, die israelische Sklaven spielen sollen.

Quelle: Christliches Medienmagazin PRO


Syrien: Christliche Dörfer von radikal-islamischen Rebellen angegriffen

IGFM: „Die Tragödie des Irak darf sich nicht wiederholen!“

In Syrien wurden in den vergangenen Wochen ganze christliche Dörfer von Rebellengruppen angegriffen. In Ägypten griffen islamistische Muslimbrüder koptische Kirchen, Geschäfte und Wohnviertel mit Brandsätzen und Molotov-Cocktails an.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fürchtet, dass es in Syrien und Ägypten zu einem regelrechten „Exodus“ der christlichen Minderheit kommen könnte und fordert die deutsche Bundesregierung auf, bei Ihren außenpolitischen Entscheidungen besonderes Augenmerk auf den Schutz der christlichen Minderheiten zu legen. Allein aus Aleppo seien nach Schätzungen bereits 200.000 Christen geflohen.

Foto: K. Ruprecht

Foto: K. Ruprecht

Wie die IGFM erläutert, werden die kurdische, drusische und christliche Minderheiten in Syrien von der „Freien Syrischen Armee“, einer der größten Rebellengruppen Syriens, als Gegner und als angebliche Unterstützer des Regimes von Baschar Al-Assads gesehen. Vor allem die christliche Minderheit ist ein bevorzugtes Ziel islamistischer Rebellen.

Am 17. August wurden in der vorwiegend von Christen bewohnten Ortschaft Ain al-Ajouz elf Menschen, darunter Frauen und Kinder, durch einen Rebellenangriff getötet; neun davon waren Christen. Während die staatliche Nachrichtenagentur SANA von einem „Massaker“ sprach, gaben die Rebellengruppen an, dass sie auf regierungstreue Militärs gefeuert hätten.

Nach Angabe von IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin treiben islamistische Terrorgruppen eine „religiöse Säuberung“ voran:

„In Syrien und Ägypten werden Christen zu Sündenböcken für die Konflikte degradiert und gezielt angegriffen. In Ägypten sind die Kopten aus der Sicht der Muslimbrüder Unterstützer des Militärs, das ihren Präsidenten Mohammed Mursi nach landesweiten Massenprotesten entmachtete. In Syrien werden sie als angebliche Unterstützer der Regimes Baschar Al-Assads und als vermeintliche Fremdkörper in einen islamischen Staat bekämpft“, so Lessenthin.

Die IGFM ruft die internationale Gemeinschaft auf, sich für einen angemessenen Schutz der christlichen Minderheit stark zu machen. „Hunderttausende Christen sahen sich während des Irak-Krieges gezwungen, aus ihrer Heimat zu fliehen, ohne dass ihnen nennenswerter Schutz geboten wurde. Diese Tragödie darf sich nicht wiederholen.“

Weitere Informationen zur Menschenrechtslage in Ägypten unter:
http://www.igfm.de/laender/aegypten/


Bundesschluß am Sinai: „Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun!“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Exodus 24,3-8:

In jenen Tagen kam Moses und übermittelte dem Volk alle Worte und Rechtsvorschriften des HERRN. Das ganze Volk antwortete einstimmig und sprach: Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun.

Moses schrieb alle Worte des HERRN auf. Am nächsten Morgen stand er zeitig auf und errichtete am Fuß des Berges einen Altar und zwölf Steinmale für die zwölf Stämme Israels. Er schickte die jungen Männer Israels aus. Sie brachten Brandopfer dar und schlachteten junge Stiere als Heilsopfer für den HERRN. Moses nahm die Hälfte des Blutes und goß es in eine Schüssel, mit der anderen Hälfte besprengte er den Altar.

Darauf nahm er die Urkunde des Bundes und verlas sie vor dem Volk. Sie antworteten: Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun; wir wollen gehorchen.
Da nahm Moses das Blut, besprengte damit das Volk und sprach:

Das ist das Blut des Bundes, den der HERR aufgrund all dieser Worte mit euch geschlossen hat.


Gottes Grundgesetz: die Zehn Gebote

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Exodus 20,1-17:

Dann sprach Gott alle diese Worte:
Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.
Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgend etwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.
Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir feindlich gesinnt sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation;
bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld. kt2012-p1110153
Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht verunehren; denn der HERR läßt den nicht ungestraft, der seinen Namen mißbraucht.
Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig!
Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem HERRN, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd, dein Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat.
Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel, Erde und Meer erschaffen und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte ER. Darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt.
Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt.
Du sollst nicht morden.
Du sollst nicht ehebrechen.
Du sollst nicht stehlen.
Du sollst kein falsches Zeugnis geben gegen Deinen Nächsten.
Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Knecht oder seiner Magd, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgend etwas, das deinem Nächsten gehört.