Syrien: Radikal-islamische „Rebellen“ enthaupten den Christen Fadi Mattah

Radikal-islamische Gruppen haben einen jungen Christen ermordet und geköpft und einen weiteren schwer verletzt. Dies geschah, wie ein Priester aus der Diözese Homs gegenüber dem Fidesdienst berichtet, am vergangenen 8. Januar. 1_0_759662

BILD: Aufständische gegen Präsident Assad (siehe Foto) wollen eine islamische Diktatur

Die beiden Christen Firas Nader (29) und Fadi Matanius Mattah (34) waren im Auto unterwegs von Homs in das christliche Dorf Marmarita. Eine fünfköpfige aufständische Gruppe hielt den Wagen an und schoß auf das Fahrzeug.

Als die Angreifer bemerkten, daß Fadi ein Kreuz um den Hals trug, köpften sie ihn. Sie nahmen Dokumente und Geld mit und hinterließen den weiteren schwerverletzten jungen Mann, den sie tot glaubten.

Firas gelang es aber, sich in Sicherheit zu bringen, so daß er später als Augenzeuge aussagen konnte. Er ging zu Fuß bis nach Almshtaeih und wurde von dort aus in das Krankenhaus in Tartous gebracht.

Wie aus einer Mitteilung des Hilfswerks „Kirche in Not“ hervorgeht, weitet sich die Gewalt gegen Christen in Syrien aus “zu einer der größten Verfolgungen von Christen zu Beginn des dritten Jahrtausends”.

Wie aus jüngsten Berichten hervorgeht, mußten insgesamt rund 600.000 Christen  –  ein Drittel aller syrischen Christen  –  fliehen und leben als Binnenflüchtlinge in anderen Teilen des Landes oder in Nachbarstaaten.

Quelle: Fidesdienst