CSU-Politiker Norbert Geis kritisiert Wawatschek-Sendungen im BR

Der CSU-Politiker Norbert Geis äußert sich im Interview mit dem Portal „FaireMedien“ zur Entwicklung des Bayerischen Rundfunks (BR) und zu den politisch einseitigen Beiträgen dBRer BR-Autorin Veronika Wawatschek. pc_pi

Die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sieht Geis darin, Sachverhalte zu vermitteln, ohne dabei zugleich eine Wertung vorzunehmen. In Kommentaren sei eine Wertung möglich, allerdings solle auch die entgegengesetzte Meinung zur Geltung kommen. Diese Grundsätze seien von Frau Wawatschek nicht beachtet worden. Die Beiträge der BR-Autorin seien einseitig und hätten mit der Wirklichkeit nichts zu tun.

Der BR habe seine Aufgabe als öffentlich-rechtlicher Rundfunk verletzt, indem er Wawatscheks Beiträge ausstrahlte.

Geis fordert den BR auf, Personen wie Veronika Wawatschek keine Möglichkeit mehr zu bieten, ihre subtilen Verleumdungen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das gesamte Interview können Sie hier lesen: https://fairemedien.de/solche-beitraege-sollten-von-vornherein-unterlassen-werden


Bürgerinitiative beschwert sich wegen Rechtsverstößen beim Bayerischen Rundfunk

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Thomas Schührer von „FaireMedien“ (https://fairemedien.de) richtet einen Offenen Brief an den Bayerischen Rundfunk (BR). Dieser enthält eine Beschwerde gegen die erneute Publikation manipulativer Beiträge beim BR. Jeder Bürger kann den Brief auf der Plattform Citizengo.org mitunterschreiben.
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Anlass der Beschwerde ist ein erneuter tendenziöser Beitrag der BR-Autorin Veronika Wawatschek. Dieser erschien am 14. Juni 2015 mit dem Titel „Angstmacher vom rechten Rand der Kirche“ und enthält laut Schührer ebenso wie schon Wawatscheks Feature „APO von christlich rechts“ vom 19. Februar 2015 schwer manipulative Elemente.
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Der erste Beitrag hatte zu zahlreichen Programmbeschwerden geführt. Daraufhin hatte der Rundfunkrat des BR das Feature als handwerklich mangelhaft kritisiert und eine bessere Qualitätskontrolle zugesagt. Wawatscheks neuer Beitrag weist jedoch dieselben Mängel auf wie schon das Feature im Februar.

Erschwerend kommt beim zweiten Beitrag hinzu, dass er dieses Mal nicht als Meinung gekennzeichnet war, sondern als eine Analyse zu recherchierten Tatsachen.

Der Beitrag verletzt nach einer Analyse von FaireMedien mindestens die folgenden Artikel des Bayerischen Rundfunkgesetzes: Art 4, Abs. 1; Art 4, Abs. 2, Nr. 7; Art 4, Abs. 2, Nr. 10; Art 4, Abs. 2, Nr. 11 des BayRG.

Thomas Schührer von FaireMedien sagt dazu:

„Wie kann es sein, dass im renommierten BR wiederholt der eigene Wertekodex in sehr bedenklicher Weise vernachlässigt und die einschlägigen Gesetze missachtet werden? Wie kann es sein, dass der Rundfunkrat hierbei nicht in erkennbarer Weise seiner Aufsichtspflicht nachzukommen scheint?”

Der Brief richtet sich an den Intendanten des BR, Ulrich Wilhelm, und den Vorsitzenden des Rundfunkrates des BR, Dr. Lorenz Wolf. FaireMedien fordert die Verantwortlichen des BR dazu auf, sich für den Erhalt von Qualitätsjournalismus sowie eine faire Debattenkultur einzusetzen und jetzt sichtbare und spürbare Konsequenzen folgen zu lassen.

Hier ist der Wortlaut des Offenen Briefes: https://fairemedien.de/offener-brief-beschwerde-gegen-erneuten-tendenzjournalismus-beim-bayerischen-rundfunk/

Kontakt-Daten von FaireMedien:
Thomas Schührerm, Weinbergstr. 22 in 76684 Östringen
Telefon: 07251 359183 / Telefax: 07251 359182
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