Deutsche Olympiamannschaft steht für Erfolg, Fairneß und Zusammenhalt

Am Sonntag enden die XXIII. Olympischen Winterspiele in Pyeongchang. Die deutsche Olympiamannschaft hat bei dem internationalen Großsportereignis in Südkorea überaus erfolgreich abgeschnitten.

Dazu erklären der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Stephan Harbarth:

„Die deutsche Olympiamannschaft hat unser Land bei den Olympischen Winterspielen 2018 in bester Weise repräsentiert. Die Athlet/innen stehen für Erfolg, Fairness und Zusammenhalt. Dabei gilt der Leitspruch: Wir wollen gewinnen, aber nicht um jeden Preis. Der saubere Sport und faire Wettbewerb stehen für das Team Deutschland immer im Vordergrund.

Die Spitzensportler sind damit wichtige Vorbilder, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Ihre Erfolge und ihr beispielhaftes Auftreten sind gleichsam Integrations- und Identifikationsmoment für unzählige Menschen in unserem Land.“


Der „Spiegel“: Spekulationen statt seriöser Berichterstattung in puncto Limburg

Pressemitteilung von „Durchblick eV“ zum SPIEGEL-Bericht:

Am vergangenen Sonntag, den 16.2., verlautete der SPIEGEL in einer Vorabmeldung, der Prüfbericht zu den Vorgängen im Bistum Limburg solle am Mittwoch zeitgleich an Papst Franziskus sowie an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, gehen. 

Foto: Hans Martin Schmidt

Foto: Hans Martin Schmidt

Bereits am Montag wurde von der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) klargestellt, daß es sich um eine Falschmeldung handle.

Der Pressesprecher der DBK, Matthias Kopp, erklärte:

„Der Bericht der Prüfkommission wird bis Ende nächster Woche dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz vorgelegt. Gemeinsam mit der Bischofskongregation im Vatikan wurde für die kommenden Wochen ein Prozedere zur Einsichtnahme und Diskussion des Berichtes vereinbart, welches allen Interessen fair Rechnung tragen soll.“

Thomas Schührer, Vorsitzender des Durchblick e.V., sagt dazu: „Erneut wird damit eine Meldung des SPIEGEL als Erfindung entlarvt.“

Gleiches gelte für Artikel, die in anderen Medien abgedruckt wurden und die auf einer unkritischen Übernahme der SPIEGEL-Falschmeldung basieren. Auch zahlreiche Rundfunk- und Fernsehnachrichten, Internetportale und Nachrichtenagenturen fielen auf diese „Ente“ herein.

Eigene Recherchen scheint es nicht gegeben zu haben: „Lieber verbreitet man ungeprüft Spekulationen und Gerüchte“, erklärt Schührer weiter.

„Ein (einziger kurzer) Anruf bei der Pressestelle der DBK hätte die SPIEGELmeldung als unwahre Behauptung entlarvt. Es würde dem journalistischen Berufsstand gut tun, wenn man selbst unter Zeitdruck nicht auf solche SPIEGELmeldungen hereinfallen würde und mehr journalistische Sorgfalt walten ließe.“

Diese Art der Berichterstattung über das Bistum Limburg und seinen Bischof bleibt im Konjunktiv und entbehrt häufig der Fakten. „Das ist dann reine Stimmungsmache“, meint Schührer.

Ferner behauptet der SPIEGEL, der Bericht belaste den Bischof schwer und Tebartz-van Elst ließe bereits durch seinen Anwalt „umfangreiche Stellungnahmen“ zu den Vorwürfen ausarbeiten. Schührer fragt: „Wie soll das gehen, wenn der Bischof den Bericht noch nicht gesehen haben kann?“

Der Vereinsvorsitzende appelliert an die Medien:

„Journalisten anderer Medien sollten sich überlegen, ob es überhaupt mit den Grundsätzen eines seriösen Journalismus vereinbar ist, ungeprüft Behauptungen des SPIEGELs zu übernehmen. Der negative Eindruck unsauberer journalistischer Arbeit durch das ‚faule‘ Abschreiben der SPIEGEL-Falschmeldungen fällt letzten Endes immer auch auf die Kopierjournalisten zurück.“

Thomas Schührer, Durchblick e.V.
Weinbergstr. 22, 76684 Östringen-Tiefenbach
Tel. 071251 359181, Fax 07251 359182
Mobil: 0163 7648885
http://www.verein-durchblick.de


Schweiz: „Aufbruch“ mit unfairer Umfrage und Falschbehauptungen gegen Bischof Huonder

Von Felizitas Küble

Auch bei den reformkatholischen Eidgenossen gibt es wieder einmal einen „Aufbruch“ – hin zu einer zeitgeistigen Kirche natürlich.

Im Zuge dieser Neuorientierung soll der Bischof von Chur, Vitus Huonder (siehe Foto), mal eben mittels Medienmacht und „Straße“ bzw. Demonstration am kommenden Sonntag zum „Rücktritt“ (Amtsverzicht) gedrängt werden, hat er sich doch  –  man faßt es nicht!  –  erlaubt, die katholische Glaubens- und Sittenlehre ungeschmälert zu verkünden, sei es gelegen oder (den Modernisten) ungelegen.

Soweit sind diese abstrus wirkenden Vorgänge  –  man denke etwa an die Causa Limburg  –  mittlerweile wohl schon als „normal“ anzusehen.

Allerdings fällt folgende Umfrage selbst für linkskatholische Verhältnisse aus dem Rahmen, weil sie einfachste Erfordernisse einer fairen Fragestellung außer Acht läßt.

Die Anti-Huonder-Webseite „Aufbruch“ veranstaltet eine  –  derzeit noch laufende  –  Online-Umfrage zum Thema „Soll der Churer Bischof Huonder zurücktreten?“

Abgesehen davon, daß ein Bischofs-RÜCKTRITT kirchenrechtlich gar nicht möglich ist (er kann lediglich dem Papst seinen Amtsverzicht anbieten, so daß dann die Entscheidung darüber in Rom liegt), läßt es tief blicken, wie das Aufbruchs-Portal seine schlußendliche Frage einleitet:

„Kaum eine Woche vergeht, in der es Bischof Vitus Huonder nicht durch verletzende Vorschläge in die Schlagzeilen schafft.

So brüskierte der Churer Bischof kürzlich erst Homosexuelle und Geschiedene mit seinem ausgrenzenden Vorschlag, sie sollten mit verschränkten Armen zur Kommunion gehen und statt der Hostie einen Segen erhalten.

Wenige Tage später trommelte Huonder für die Abtreibungsinitiative, die die Abtreibung zur Privatsache erklärt und die Kosten aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen streichen will. Die Frage drängt sich auf: Soll der Churer Bischof Vitus Huonder zurücktreten? Stimmen Sie ab.“

Pech allerdings für diese Zeitgeist-Surfer, daß das bisherige Abstimmungs-Ergebnis (zum  jetzigen Stand am 6.2. um 10,15 Uhr) nicht so recht zu diesen Vorgaben passen will:

Eine  –  wenngleich knappe  –  Mehrheit von 52% der weit über 500 Teilnehmer fordert den Bischofs-Rücktritt nämlich gerade  n i c h t.

(Siehe hier: http://www.aufbruch.ch/4001)

Abgesehen davon enthält schon die (ohnehin alles andere als neutrale) Einleitung zur online-Frage zwei faustdicke Falschbehauptungen:

Der Churer Bischof hat keineswegs „Homosexuelle und Geschiedene“ aufgefordert, sie sollten am „Tisch des HERRN“ statt der heiligen Kommunion einen Segen empfangen (also statt einem Sakrament ein Sakramentale erhalten), sondern er bezog dies auf geschieden-Wiederverheiratete (also keineswegs auf bloß Geschiedene) und auf praktizierende Homosexuelle (also keineswegs etwa auf jene, die ihre gleichgeschlechtlichen Neigungen nicht ausleben).

Aber Fairneß und Korrektheit spielen im Kampf gegen einen unliebsamen Bischof offenbar keine Rolle.

Foto: Radio Maria (Schweiz)


Medien-Echo auf Kritik am „Bildungsplan 2015“: Fairneß hat keine Chance!

Mathias von Gersdorff

Die Beliebtheit der Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ gegen den „Bildungsplan 2015“ in Baden-Württemberg, der Unterricht für „Sexuelle Vielfalt“ vorsieht, hat viele Medien aufgeschreckt.

M. von Gersdorff

M. von Gersdorff

Viele haben wohl nicht damit gerechnet, dass noch so viele Menschen in Deutschland vernünftig denken und die Einführung eines „Homo-Unterrichts“ ablehnen.

Entsprechend hasserfüllt ist die Berichterstattung. Objektivität und Fairness werden völlig beiseitegeschoben.

Viele Medien wollen offensichtlich bestimmen, welche öffentliche Moral herrschen soll. Wer sich dagegen wehrt, wird niedergemacht.

Hier geht es nicht nur darum, wer in Deutschland moralische Autorität besitzt, sondern auch um die völlige Verdrängung christlicher Werte und Prinzipien aus der Öffentlichkeit.

Solange wir noch frei sind, müssen wir uns gegen diese Angriffe auf das Christentum und auf die Meinungsfreiheit wehren. Meinungsfreiheit kann in einem Klima der Angst nicht existieren. Doch genau das wollen viele linksgerichtete Medien und Politiker: Die Errichtung einer Stasi im Kopf.

Einige Beispiele der Hetzkampagne der Medien gegen alle, die sich gegen einen „Homo-Unterricht“ an den Schulen aussprechen:

„Auf Stimmenfang bei Homophoben“, so beschreibt der „Spiegel“ die Unterstützung der AfD der Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“.

„Queer“, die Internetseite für Homosexuelle, spricht von einer „homophoben Petition“.
Foto: L. Börger

Der bekennende grüne Homosexuelle Volker Beck forderte FDP-Chef Christian Lindner auf, „sein donnerndes Schweigen“ zu diskriminierenden Tönen aus der FDP Baden-Württemberg zu brechen.

Der FDP-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Hans-Ulrich Rülke, hatte gesagt, für die FDP sei die Familie die wichtigste Lebensform. Seine Überzeugung sei, dass Familien mit Kindern die für die Gesellschaft wertvollste Lebensform seien.

Für die linke Berliner Tageszeitung „taz“ handelt es sich um eine „menschenfeindliche und homophobe Petition“.


Nachdem der neue Generalsekretär der CDU, Peter Tauber, erklärt hat: „Wer gegen das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare eintritt, ist nicht homophob“, wurde er von den Jusos als „homophob“ beschimpft.


Für die Grüne Jugend sind die katholische und die evangelische Kirche sowie die FDP „homophob“: „Die Äußerungen von Rülke und den Kirchen sind ein Schlag ins Gesicht aller Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen im Land. So offensichtlich hat sich die allgegenwärtige Scheinheiligkeit und Homophobie lange nicht gezeigt“, kritisierte Marcel Emmerich, Landessprecher der Grünen Jugend Baden-Württemberg.


Auch die „Stuttgarter Zeitung“ zeigt sich über die „Homophobie“ der Deutschen empört: „In der einen Woche donnert die große Hurra-Parade durch die Medien, weil Fußballprofi Thomas Hitzlsperger den Mumm aufbringt, sich als schwul zu outen, in der nächsten erfährt die homophobe Online-Petition des Realschullehrers Gabriel Stängle enormen Zuspruch.


Für „n-tv“ dokumentiert die Zustimmung zur Petition die grassierende Homophobie in Deutschland: „Denn es ist ein Konflikt, der zeigt, wie tief verwurzelt Homophobie in der Gesellschaft noch heute ist.“

Wir dürfen uns diesen Unfug nicht gefallen lassen und müssen dagegen vorgehen:

Falls Sie die Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ unterstützen möchten, folgen Sie bitte diesem LINK.

Falls Sie unsere Petition gegen das Ansinnen der neuen Bundesfamilienministerin, das Ehegesetz homosexuellen Paaren zu öffnen, unterstützen möchten, folgen Sie bitte diesem LINK.

Mathias von Gersdorff ist kath. Publizist und Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“


Evangelische Kritik an Fernseh-Attacken gegen die katholische Kirche

OFFENER BRIEF an das TV von Jörgen Bauer zur „Show 2013 – Das Quiz“ mit Frank Plasberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hätte einen weiteren Vorschlag für das Ratequiz zum Jahresende. Wie wäre es mit folgender Frage: Warum wird in den Medien so viel gelogen?

Mögliche Antworten:

A: Weil wir Pressefreiheit haben und hinzufügen und weglassen können was wir wollen.
B: Weil wir schlampig recherchieren und allen Mist glauben, der uns vorgesetzt wird.
C: Weil wir Zuschauer und Leser anspitzen wollen, um Einschaltquoten und Auflagen zu steigern.
D: Weil wir unliebsamen ZeitgenossInnen eine(n) reinwürgen wollen. 

Richtige Antwort: D

Zufälligerweise habe ich mich gerade zu dem Zeitpunkt in die Sendung eingeschaltet, als Bischof Tebartz van Elst wegen seines Erste-Klasseflugs nach Indien “dran” war und man raten mussten, was er als Grund für seinen Nobelflug angegeben hat.

Foto: PRO

Foto: Medienmagazin PRO

Ist der ARD eigentlich immer noch nicht bekannt, dass der Bischof den Aufpreis von der Businessklasse zur 1. Klasse selbst bezahlt, aber nicht deshalb, weil er auf Kosten der Kirchensteuerzahler in Sekt und Kaviar schlemmen wollte?

Gegen besagten Bischof liefen im übrigen insgesamt sieben Verleumdungskampagnen, wobei auch das mit Flug aufgebauscht und wahrheitswidrig dargestellt wurde.

Ein weiteres Märchen hält sich ebenso hartnäckig: Das mit dem Vergewaltigungsopfer, das angeblich von einer katholischen Kölner Klinik abgewiesen wurde. Besagtes Opfer wurde natürlich erstversorgt. Allerdings nicht in besagter katholischer Klinik. Es ging hier um die Beweissicherung.

In Köln gibt es eine verbindliche Regelung, wonach für die Beweissicherung nur ganz bestimmte Krankenhäuser infrage kommen, die dafür entsprechend eingerichtet sind. Die katholische Klinik gehört nicht dazu.

Ich bin nicht katholisch. Von daher könnte mir das egal sein. Ich bin aber für Fairness und eine saubere, wahrheitsgemäße Berichterstattung  –  und das ohne Ansehen der Person oder Institution  –  und es ärgert mich, wenn dreist gelogen wird.

Da dies leider keine Einzelfälle sind, versuche ich  –  im Gegensatz zu den Medien  –  selbst den Sachverhalt herauszufinden.

Wundern muss ich mich auch über Herrn Plasberg, der ja sonst so viel Wert auf Fairness legt. Natürlich haben sich auch die anderen Teilnehmer des Quiz blamiert. 

Mit freundlichen Grüßen!

JÖRGEN BAUER   –  Am Jagdschlössle 15  –  89520 Heidenheim   –  Tel. 07321 / 739115


Recht auf Fairness und realitätsgetreue Berichterstattung auch für Tebartz-van Elst

Pressemitteilung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

In letzter Zeit überbieten sich die Medien, Bischof Tebartz-van Elst von Limburg mit Vorwürfen des verschwen­derischen Umgangs mit Geld an den öffentlichen Pranger zu stellen. Informanten für das finanzielle Desaster um den Neubau auf dem Limburger Domberg stammen offensichtlich aus dem Umkreis des Bischofs und seiner eige­nen Behörde.      

Aufhänger für die Kampagne ist die angebliche Kostenexplosion im Zuge der Baumaßnahmen. Dabei scheinen viele Medien jegliches Maß zu verlieren. Um den Bischof zu treffen, prangert man die Badewanne für angeblich 15.000 € an oder die Einbauschränke in der Bischofswohnung für 350.000 €. Hier scheinen einigen Medienma­chern die angehängten Nullen aus der Kontrolle geglitten zu sein. e5359dc532c2210a4bd1e232bbe4825c

Soweit ersichtlich, hat sich aber keine Zeitung und kein Fernsehsender jemals kritisch mit dem für 40 Mill. sanier­ten, aber hochgelobten Generalvikariat von Rottenburg-Stuttgart beschäftigt, mit der Villa von Kardinal Marx in Rom bzw. der millionenschweren Renovierung seines bischöflichen Palais oder auch mit der kostenträchtigen Feier von Kardinal Lehmann zu seiner Kardinalserhebung in der Rheingoldhalle zu Mainz.

Somit erweist sich der Vorwurf der „Verschwendungssucht“ gegen Bischof Tebartz als rein personbezogene Atta­cke. Die Kostenfrage für das Diözesanzentrum scheint nur vorgeschoben. Auf der Basis der kirchlichen Lehre da­gegen hätten sich gegen den habilitierten Theologen sicher keine Kritikpunkte ergeben.

Für Medien aller Art ist es ohnehin Erfolgversprechender, materielles und angeblich moralisches Fehlverhalten genüsslich auszuschlachten und auf dieser Basis den Rücktritt eines Bischofs zu fordern.

Doch wer hat schon dar­an gedacht, Politiker oder Manager mit dieser Messlatte zu messen, z.B. im Falle des Berliner Flughafens oder des Bahnhofbaus in Stuttgart? Aber nicht einmal auf diesem Gebiete bleiben die Medien – Ausnahmen zugestanden  –  der sachlichen Wahrheit verpflichtet.

So schreiben z.B. die “Ruhr-Nachrichten” vom 9. Okt. 2013:

„Die neue Resi­denz ist ein Ensemble aus alten und neuen Gebäuden. Das Kernstück, der Neubau mit Bischofswohnung und Kon­ferenzräumen, durfte nicht zu hoch werden. Also wurde nach unten gebaut, in einen felsigen Untergrund mit mit­telalterlichen Mauerresten und archäologischen Funden. In diesem Tiefgeschoss wird wohl ein Großteil der Sum­me im Wortsinne vergraben worden sein.“ – Also doch Denkmalschutzauflagen, obwohl dies bisher weitgehend in Frage gestellt wurde?

Der Baufehler geht somit auf Konto und zu Lasten derjenigen, die den Bau konzipiert ha­ben, vor Amtsantritt von Bischof Tebartz. Warum stehen sie jetzt nicht Rede und Antwort und müssen sich recht­fertigen?

Somit erweist sich die Kampagne gegen den Bischof als beispiellos unverhältnismäßig! Mit Hilfe der aus der Zeit der Vorgänger Kempf und Kamphaus etablierten modernistischen Diözesanfunktionäre – Priester wie Laien – be­treiben die Medien ein konzertiertes Mobbing gegen den Bischof wie weiland gegen Kardinal Groër in Wien, Bi­schof Krenn in St. Pölten oder Bischof Mixa von Augsburg, um nur einige zu nennen. Den Medien genehme Bis­tumsleiter fallen nie unter das Verdikt.

Der ZpV ist weit davon entfernt, Bischof Tebartz‘ Ungeschicklichkeiten in Auftreten und Verhalten seinem Bis­tum oder der Öffentlichkeit gegenüber zu rechtfertigen oder zu entschuldigen.

Aber auch die Medien müssen sich an rechtsstaatliche Grundsätze halten. Es gilt die Unschuldsvermutung bis zur rechtskräftigen Verurteilung. Nie­mand darf mehr oder weniger verdeckt vorverurteilt werden. Jeder in die Kritik geratene Bürger hat das Recht auf faire Berichterstattung, auch ein Bischof.

Reinhard Dörner (Vorsitzender)
ZpV eV.
Estermannstr. 71, D-53117 Bonn
Fax 02563 905269
http://www.papsttreue-vereinigungen.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Limburg: Barbara Wieland plädiert für Fairneß im Umgang mit dem Bischof

Die FAZ (Ausgabe: Rhein-Main-Zeitung) veröffentlichte am heutigen Mittwoch ein Interview mit Barbara Wieland; die engagierte Katholikin ist Mitglied im Präsidium der Diözesanversammlung des Bistums Limburg.

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ publizierte das Gespräch unter dem Titel „Es sind nicht alle gegen den Bischof“. 

Für die Krise in der Diözese macht sie im Gespräch mit FAZ-Autor Stefan Toepfer keineswegs in erster Linie Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst verantwortlich; dieser sei vielmehr „ein aufmerksamer Gesprächspartner“. Zudem werde „ihm vieles unterstellt, was nicht stimmt“. 

Als Ausweg aus der derzeit verfahrenen Situation empfiehlt sie dem (auch von der FAZ mehrfach kritisierten) Limburger Oberhirten: bischof

„Der Bischof muss sich offen an die Gläubigen wenden, eine vollständige Offenlegung der Sachverhalte zusichern und ihnen einen Vertrauensvorschuss gewähren und um Vertrauen bitten. Wir müssen im Bistum wieder zu einem „Wir“ kommen, Parteiungen helfen nicht dabei, den derzeitigen Konflikt zu beenden, und sie schaden der Kirche immens.“

Mit Recht stellt Frau Wieland fest: „Nur Verwaltungsabläufe zu ändern reicht nicht aus. Es ist gleichzeitig ein geistlicher Prozess nötig, um Brücken zu bauen. Wer trägt die Hauptverantwortung für die Vertrauenskrise? Formell ist für alles, was in einer Diözese geschieht, der Bischof verantwortlich.

De facto aber haben im Bistum Limburg viele zur gegenwärtigen Krise beigetragen, etwa dadurch, dass gezielt Informationen aus vertraulichen Sitzungen weitergegeben wurden. Ich bin nicht dafür, Dinge zu vertuschen, aber wenn jemand aus Sitzungen berichten will, soll er dies offen sagen. Eine weitere Frage ist aber auch, ob der Bischof sein Vertrauen im engsten Führungszirkel immer den richtigen Personen geschenkt hat und schenkt.“

Die kompetente Katholikin sieht durchaus eine Zukunft für Tebartz-van Elst als Limburger Oberhirte; hierzu erklärt sie:

„Es sind ja nicht alle gegen ihn, nur die, die für ihn sind, reden nicht darüber. Warum nicht? Weil sie das Gefühl haben, dass ihnen alles, was sie sagen, im Munde herumgedreht wird. Persönliche, gute Erfahrungen mit dem Bischof werden kleingeredet. Ich weiß: Der Bischof ist ein aufmerksamer Gesprächspartner, begegnet anderen wertschätzend und nimmt sich Zeit.

Im Bistum ist nicht alles gelöst, wenn der Bischof ginge. Außerdem ist es keine christliche Haltung, jemanden im Falle eines Streits einfach davonzujagen. Nicht nur in Limburg, auch im Zentralkomitee der deutschen Katholiken, in dem ich tätig bin, wird dem Bischof vieles unterstellt, was nicht stimmt.“