„Klimaretter“ Olsen räumt Fake-News ein

Beatrix von Storch

Ein Bild hat die Welt erregt (siehe HIER). Man erkennt mehrere Schlittenhunde, die im Nordwesten Grönlands knöcheltief durch Schmelzwasser laufen. Die hochdramatische Botschaft ist klar: Wir sehen abschmelzendes arktisches Eis in diesem Sommer – angeblich ein Ergebnis des Klimawandels.

Weltweit greifen Medien das Bild auf und berichten darüber. Inzwischen aber hat  der Verursacher dieses Fake-Hypes, Olsen vom Dänischen Meteorologischen Institut in Kopenhagen, die vermeintlich brisante Botschaft seines Fotos relativiert.

Er musste einräumen, dass das Bild „eher einen symbolischen denn wissenschaftlichen“ Wert habe. Sein Ziel sei es gewesen, das Bewusstsein für den arktischen Klimawandel zu steigern.

Dieser „Klimaforscher“ und seine Fake-News wurden von einem Grönländer selbst korrigiert: Ein Einheimischer aus der abgebildeten Region erklärte, dass Szenen wie auf dem Foto öfter geschähen. „Vor allem dort oben in Thule, wo das Bild gemacht wurde“, so der grönländische Jäger Mathiassen.

Die Wahrheit ist ganz anders, als die Klimaforscher-Propaganda suggerieren wollte: Denn das Foto zeige sogar, wie dick das Eis sei.

„Weil das Eis so dick ist, gibt es keine Löcher, durch die das Wasser aus dem geschmolzenen Schnee laufen kann“, sagte Mathiassen. Die abgebildeten Wassermassen, durch das die Schlittenhunde laufen, ist also kein Eisschmelzwasser, sondern stammt offenbar von geschmolzenem Schnee.

„Klimaretter“ Olsen musste zugeben, dass das dortige Eis derzeit 120 Zentimeter dick und somit 20 Zentimeter dicker als im Vorjahreszeitraum sei.


Hetzjagden in Chemnitz? – Die AfD hakt nach

Der stellv. Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Leif-Erik Holm, hat eine Anfrage an die Bundesregierung eingereicht. Er will wissen, auf welcher Faktenbasis Regierungssprecher Steffen Seibert am vorigen Montag von „Hetzjagden“ in Chemnitz sprach. Dazu erklärt Holm:

„Es ist wird immer unklarer, woher Regierungssprecher Seibert die Sicherheit nahm, nur wenige Stunden nach dem schrecklichen Mord und den nachfolgenden Demonstrationen in Chemnitz von ‚Hetzjagden‘ in der Stadt zu sprechen.

Bis heute liegen der Öffentlichkeit keine stichhaltigen Fakten vor, dass es in Chemnitz am Sonntag, dem 26. August, zu solchen Vorfällen kam.

Die sächsische Zeitung ‚Freie Presse‘, die mit Reportern vor Ort war, hat ausdrücklich festgestellt, keine Hetzjagden beobachtet zu haben und deshalb den Begriff auch nicht zu verwenden.

Die Faktenlage muss für die Öffentlichkeit dringend geklärt werden. Denn jetzt steht der Verdacht im Raum, dass die Bundesregierung ohne klare Hinweise eine Vorverurteilung vorgenommen und sich damit in die Ermittlungen der Polizei eingemischt haben könnte.

Es waren auch die Äußerungen von Merkels Regierungssprecher, die die Bürger in Chemnitz weiter aufgebracht haben.

Wenn tausende Bürger, die nach einem furchtbaren Messermord auf die Straße gehen und ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen, von Seibert als ‚Zusammenrottung‘ bezeichnet werden, ist das SED-Sprechweise und einer demokratischen Regierung unwürdig.

Kritik an randalierenden Demonstranten, übrigens auf beiden Seiten, ist richtig und notwendig. Aber die Bundesregierung hat sich klar vor die große Überzahl friedlicher Demonstranten zu stellen, die ihrer Fassungslosigkeit über einen Messermord in ihrer Stadt Ausdruck verleihen.

Sollte die Bundesregierung keine stichhaltigen Beweise für ‚Hetzjagden‘ liefern, hätte sie ohne Frage ‚Fake News‘ über die eigenen Bürger verbreitet. Rücktritte wären dann überfällig.“


„Freie Presse“: Keine Hetzjagd in Chemnitz

Von Dr. David Berger

Ein unscheinbar daher kommendes Interview bei „Deutschlandradio Kultur“ hat es in sich. Dort deckt der Chefredakteur der Chemnitzer „Freien Presse“ auf: Die angeblichen Hetzjagden auf Ausländer in Chemnitz waren frei erfunden.

Thorsten Kleditzsch hat in einem Interview mit dem Deutschlandradio die zahlreichen Berichte, nach denen es in Chemnitz regelrechte Hetzjagden auf Ausländer gegeben habe, zurückgewiesen. Mehrere Journalisten der sächsischen Lokalzeitung waren vor Ort. Tatsächlich habe es vereinzelte Attacken auf Polizisten und Gegendemonstranten mit linkem oder mit Migrationshintergrund gegeben.

Aber: „Das waren aber sehr vereinzelte Fälle aus dieser Demonstration heraus und das hatte mit einer Hetzjagd im wörtlichen Sinne nichts zu tun.“

Von Hetzjagden war das, was sich in Chemnitz ereignete, weit entfernt: „Wir hatten hier auch keine Zustände wie in Hamburg G20. Im Moment wenn man jetzt durch die Stadt geht, werden Sie nichts spüren“.

Offensichtlich hat die gesamte Presse von einem kleinen, der Antifa nahestehenden Twitter-Account kritiklos abgeschrieben. Daraus hat man jenen Fakeskandal produziert, der derzeit die Republik in Atem hält. „Am Anfang wurden sehr viele Erzählungen weiter geschrieben, das heißt, auch in einer übertriebenen Art und Weise“, so Kleditzsch.

„Ohne Umschweife“ kommentiert: „Es zeichnet sich ein Medienskandal ohnegleichen ab. Was kritische Leser wussten oder längst geahnt haben, ist Realität in Deutschland. Medien und Politik haben das Propagandamittel Nr. 1 für sich entdeckt: Fakenews!“

Die sog. Leitmedien hätten ihre Erkenntnisse z. B. beim linksradikalen Twitter-Account „Zeckenbiss“ abgeschrieben.

Quelle und vollständiger Artikel von Dr. Berger hier: https://philosophia-perennis.com/2018/08/30/angebliche-hetzjagden-auf-migranten-in-chemnitz-frei-erfunden/

Weitere Infos: https://www.publicomag.com/2018/09/sachsens-generalstaatsanwaltschaft-widerspricht-merkel/