Gabriele Kuby klagt gegen die Berliner Schaubühne, Falk Richter & Deutschlandfunk

Rechtsanwalt Steinhöfel: schwere Verletzung des Persönlichkeitsrechts

Ob in den Medien, bei Facebook oder im Theater – was darf in Deutschland noch gesagt werden? Wo sind die Grenzen der Meinungs- und Kunstfreiheit?

Die bekannte Publizistin und Soziologin Gabriele Kuby, von vielen wegen ihrer kritischen Veröffentlichungen zu Gender Mainstreaming („Die globale sexuelle Revolution“) bekämpft, hat Klage gegen die Berliner Schaubühne, gegen den Regisseur und Autor des umstrittenen Stückes „Fear“, Falk Richter, sowie gegen den Deutschlandfunk (DLF) eingereicht.

Damit will sie sich gegen eine gegen sie gerichtete Rufmordkampagne wehren – und für Meinungsfreiheit in Deutschland kämpfen. Richter hatte für „Fear“ unter anderem Originalzitate Kubys manipuliert, der DFL diese in einem Beitrag eins zu eins übernommen.

Seit Oktober 2015 läuft an der Berliner Schaubühne das Stück „Fear“ von Falk Richter. „Wie Untote, Zombies, Wiedergänger aus der Vergangenheit, kehren längst überkommen geglaubte Kategorien, Denkmuster, eine Rhetorik und ein Vokabular aus Zeiten des Nationalsozialismus zurück“, heißt es dort beispielsweise.

Als „Untote“ (Zombie) wird im Stück – neben weiteren Personen – Kuby vorgeführt. Um dies bildlich zu illustrieren, werden den auf der Bühne an mannshohen Gestellen aufgehängten Portraitfotos die Augen „ausgestochen“, die Gesichter  –  auch Kubys  –  wirken verstümmelt. Bsp-7

Es wird dazu aufgerufen, Zombies zu vernichten: „Der Zombie stirbt nur, wenn man ihm direkt ins Gehirn schießt und sein Gehirn auslöscht. Das ist die einzige Möglichkeit.“

Kuby wird in „Fear“ zudem vorgeworfen, „Hasspredigten“ zu halten, auch werden ihr manipulierte und sinnentstellte Zitate in den Mund gelegt, mit denen sie einer Befürwortung des Faschismus und eines totalitären Staates „überführt“ werden soll.

In einer öffentlichen Rede zum Thema Gender Mainstreaming in Augsburg hatte Kuby sich im Jahr 2014 über „den Missbrauch der Sprache und den Missbrauch von Begriffen“ geäußert:

„Wir wissen jetzt alle, dass wir nicht mehr nur sagen dürfen: Bürger, sondern dass wir sagen müssen: Bürger und Bürgerinnen, Zuhörer und Zuhörerinnen, Blindenhunde und Blindenhündinnen. Wir dürfen allerdings nicht sagen: ‚Faschisten und Faschistinnen’ – das kommt irgendwie nicht so gut.“

Richter hat daraufhin Kubys Rede neu zusammengeschnitten und lässt sie mit ihrer Stimme sagen: „…was wir vor allem brauchen sind Faschisten und Faschistinnen“.

An anderer Stelle wird Kuby ein weiteres gefälschtes „Zitat“ in den Mund gelegt: „Es braucht einen totalitären Staat, der das in den Griff kriegt“.  Es wird der Eindruck erweckt, Kuby plädiere für totalitäre staatliche Kontrolle, in Wirklichkeit warnt sie unablässig vor der Aushöhlung der demokratischen Grundrechte. pc_pi

Der DLF hatte die gefälschten Bühnen-Zitate mit dem Satz „Falk Richter setzt die stärkste Waffe gegen jene ein, die Ängste schüren und Hass predigen. Er zitiert sie.“ übernommen und dafür im Februar bereits eine Unterlassungserklärung abgeben müssen.

Nun legen Kuby und Rechtsanwalt Steinhöfel nach. Sie haben beim Landgericht Hamburg Klage gegen den DLF auf Geldentschädigung wegen schwerer Verletzung des Persönlichkeitsrechts eingereicht.

Außerdem klagt Kuby gegen die Schaubühne und Falk Richter beim Landgericht  Berlin. Hier lauten die Ziele: Unterlassung der Verwendung des Fotos mit „ausgestochenen“ Augen, Unterlassung verschiedener Aussagen (dazu zählen die gefälschten „Zitate“, ferner die Sätze „Ich bin Gabriele Kuby und halte eine Hasspredigt“ bzw. „ich hetze gegen Juden“) und ebenfalls Schadensersatz für die Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts.

„Diese Verfahren beginnen jetzt vor den Landgerichten in Hamburg und Berlin, werden vermutlich aber erst vor dem Bundesgerichtshof oder dem Verfassungsgericht entschieden“, so Steinhöfel. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass man dort zu dem Ergebnis kommt, dass die optische Verstümmelung von politischen Gegnern und das Operieren mit betrügerisch zusammengeschnittenen Zitaten zur Kunstfreiheit gehören.“ paragraph_300x3001

„Falk Richter demonstriert mit seinem Machwerk ‚Fear’ genau den totalitären Geist, vor dem ich stets warne“, sagt Kuby. Sie wolle mit dem gerichtlichen Vorgehen ein Zeichen setzen.

„Dabei steht für mich die Meinungsfreiheit im Mittelpunkt. Die Demokratie lebt vom freien öffentlichen Diskurs. Dieser darf nicht der politischen Korrektheit zum Opfer fallen. Es kann nicht angehen, für gut begründete Positionen, welche dem Mainstream zuwider laufen, auf einer staatlich subventionierten Bühne dem Rufmord ausgesetzt zu werden.“

Gabriele Kuby bedauert, dass Falk Richter die Einladung von „Christ & Welt“ zu einer öffentlichen Diskussion mit ihr abgelehnt hat.

Über Gabriele Kuby:

Gabriele Kuby hat in Berlin und Konstanz Soziologie studiert und mit dem Magisterexamen abgeschlossen. Nach langer Suche auf den Wegen des Zeitgeists ist sie 1997 in die katholische Kirche eingetreten. Als Publizistin und internationale Vortragsrednerin (USA, Asien, Australien/Neuseeland) zeigt Kuby die Sackgassen der modernen Gesellschaft auf und den Ausweg durch eine Neubesinnung auf christliche Werte. Der emeritierte Papst Benedikt XVI. nennt sie „eine tapfere Kämpferin gegen Ideologien, die letztlich auf eine Zerstörung des Menschen hinauslaufen.”

Seit ihrer Konversion zum katholischen Glauben 1997 veröffentlichte Kuby zwölf Bücher. „Die globale sexuelle Revolution – Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit“ wurde bisher in sieben Sprachen übersetzt. Mehr unter www.gabriele.kuby.de


Ultralinke gegen „Demo für alle“: Theater FEAR – Brandanschlag – Morddrohung

Hedwig von BeverfoerdeHedwig_Beverfoerde

Noch unter dem Eindruck der barbarischen Terrorakte in Paris möchte ich vom Fortgang der Ereignisse in unserer eigenen Angelegenheit berichten.

Nach dem mutmaßlich linksextremistischen Brandanschlag auf den Geschäftssitz von DEMO FÜR ALLE am 1. November, bei der ein Fahrzeug und ein Gebäudeteil der Firma meines Mannes in Magdeburg zerstört wurden, hat uns eine große Welle der Anteilnahme getröstet und ermutigt. Jedes einzelne Zeichen der Unterstützung hat sehr gut getan.

Nach unserer Pressemitteilung über den Brandanschlag, in der ich auf den zeitlichen Zusammenhang mit dem Berliner Schaubühnen-Theaterstück FEAR hingewiesen hatte, kam einiges in Bewegung. 

Der MDR (Mitteldeutsche Rundfunk) berichtete. Mehreren Journalisten, die sich das Stück selbst angesehen hatten, erschien der Zusammenhang zwischen der aufhetzenden Botschaft des Bühnenstücks und den anschließenden Brandanschlägen plausibel. So brachte der FOCUS in seinem letzten Heft einen Bericht mit dem Titel »Anschläge nach Schaubühnen-Hetzstück«. IMG_0278

Die „Junge Freiheit“ machte das Thema zu einem Schwerpunkt der Ausgabe. Deutliche Worte fand Gunnar Schupelius in der Berliner Zeitung: »Die drei Damen (Anm: Hedwig Beverfoerde, Birgit Kelle und Beatrix von Storch) in die Nähe von Rechtsextremen zu rücken, ist nicht nur absurd, sondern widerlich und geschmacklos« und bekam dafür 90% Zustimmung der Leser. Diverse sehr treffende Besprechungen des Stücks folgten. 

Eine umfangreiche Presseschau finden Sie hier.

Aufgrund der z.T. sehr kritischen Medienberichte bekam die Schaubühne offenbar kalte Füße und sah sich zu einer abwehrenden Stellungnahme genötigt. Darin wird behauptet, das Stück rufe »an keiner Stelle zu Gewalt gegen Sachen oder Personen« auf. Eine dreiste Lüge, denn auch wir haben uns das Stück in der Schaubühne in der Zwischenzeit angesehen:

In einer Szene dreschen die Schauspieler wütend und haßerfüllt auf Pappfiguren ein, die unsere DEMO FÜR ALLE-Shirts tragen. Die Figuren werden zu wilder Musik durch die Gegend geschleudert, zertreten und mit einem Laubbläser weggeblasen. Dazu skandiert eine Schauspielerin: »Haut ab, haut ab, wir woll‘n euch nicht. Wir brauchen euch nicht. Wir woll‘n diese ganze Scheiße nicht noch einmal erleben. (…) Weg mit euch. Weg. … Zurück in die Erde mit euch, ihr blöden Scheißmonster.«Kelle_IMG_9393_RGB_(c)_Foto_Kerstin Pukall

In einer anderen Szene wird, während im Hintergrund in giftgrünes Licht getauchte Fotos und kurze Videosequenzen von Birgit Kelle (siehe Foto), Gabriele Kuby, meiner Person u.a. eingeblendet werden, folgendes gesagt: »Der Zombie stirbt nur, wenn man ihm direkt ins Gehirn schießt und sein Gehirn auslöscht. Das ist die einzige Möglichkeit.« 

Argumentieren  könne man »mit diesen Leuten« nicht, »da braucht man vielleicht ein Laserschwert«, heißt es an einer anderen Stelle. Nach unserem Eindruck zielt das ganze Theaterstück »Fear« des Autors und Regisseurs Falk Richter im Wesentlichen darauf, die DEMO FÜR ALLE zu bekämpfen.

Wenige Tage nach dem Magdeburger Brandanschlag ging eine an mich gerichtete anonyme Drohmail bei DEMO FÜR ALLE ein, in der mir unter Bezugnahme auf den Brand als nächste Stufe mit einem Anschlag auf mein Leben gedroht wurde. Der Staatsschutz hat seine Ermittlungen ausgeweitet. Unterdessen habe ich gegen die verschiedenen Angriffe alle erforderlichen rechtlichen Maßnahmen eingeleitet. Weitere Schritte lassen wir derzeit prüfen.

Die Petitionsplattform CitizenGo hat eine Online-Petition gegen die staatliche Subventionierung und weitere Aufführung des z. Zt. nicht mehr gespielten Theaterstücks FEAR gestartet. Dies war übrigens nicht meine Initiative, wie in einem Medienbericht fälschlich behauptet worden war. Trotz der Brandanschläge hat die Schaubühne ankündigt, das Hetzstück im Januar 2016 erneut aufzuführen. Sie können hier dagegen unterzeichnen.

PS: Die Psychologin Tabea Freitag wird seit Monaten von der LSBTTIQ-Community verleumdet mit dem Ziel ihrer Fachstelle Mediensucht „return“ die Fördergelder zu entziehen. Tabea Freitag hat sich in der Vergangenheit überaus fundiert und kritisch mit dem Thema sexuelle Vielfalt auseinander gesetzt und vertritt stattdessen eine bindungsorientierte Sexualpädagogik. Bitte unterstützen Sie Frau Freitag hier mit Ihrer Unterschrift.


CDU-Politikerin Vera Lengsfeld kritisiert Hetze und Gewalt gegen Konservative

FEAR-Theaterstück diffamiert Familienschützerinnen

Die ehem. „DDR“-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld befaßt sich in einem Artikel auf dem zeitgeistkritischen Autorenportal „Die Achse des Guten“ vom 4. November 2015 mit der zunehmenden Verunglimpfung und Bedrohung konservativer Persönlichkeiten in Deutschland bis hin zu Brandanschlägen bzw. „Gewalt gegen Sachen“.

Die Berliner CDU-Politikerin Lengsfeld gehörte 16 Jahre lang (bis 2005) dem Deutschen Bundestag an und ist auch als Schriftstellerin bekannt.       AFD_EU_Abgeordnete

Unter dem Titel „Helldeutsche Wirklichkeit: Hass, Hetze, Brand“ knöpft sich die Publizistin das ultralinke Theaterstück „Fear“ vor, das an der Berliner Schaubühne derzeit aufgeführt wird.  Hedwig_Beverfoerde

In dem Machwerk artikuliert Regisseur Falk Richter diverse Mordphantasien gegen fünf Frauen, die als Kritikerinnen der Gender-Ideologie bekannt sind und die sich für die klassische Ehe und Familie einsetzen: Birgit Kelle, Gabriele Kuby, Beatrix von Storch, Dr. Frauke Petry und Hedwig von Beverfoerde.

FOTOS: Gegen das Auto der AfD-Europa-Abgeordneten Beatrix von Storch und gegen den VW-Transporter der Familienschützerin Hedwig von Beverfoerde wurden vor kurzem linksextreme Brandanschläge verübt.

Der Aufschrei in der Öffentlichkeit wegen „Gewaltverherrlichung“ oder „Frauenfeindlichkeit“ bleibt natürlich aus.

Lengsfeld berichtet: „Eigentlich wollte Richter sein Stück „Hässliche Frauen“ nennen, fürchtete dann aber, das würde sich niemand ansehen. Schade eigentlich, denn der Titel wäre ein ehrlicher Ausfluss seines Denkens gewesen.“

Die fünf Persönlichkeiten werden in dem Stück als Zombies dargestellt. Die Autorin schreibt dazu:

„Die Botschaft, die mehrmals im Stück wiederholt wird lautet: mit Zombies kann man nicht reden, die kann man nur loswerden. Wörtlich: »Der Zombie stirbt nur, wenn man ihm direkt ins Gehirn schießt und sein Gehirn auslöscht«. Das ist natürlich kein Mordaufruf, wie der vielfach geschmähte Pegida-Galgen. Das ist auch keine Hetze, nein, das ist Kunst! Weil Kunst von Können kommt, Richter aber offensichtlich nur über ein sehr eingeschränktes künstlerisches Können verfügt, wiederholt er seine Venichtungsphantasien in mehreren Varianten.“

Die Saat der Gewaltverherrlichung ging auf: Brandanschläge

Die mörderische „Botschaft“ des Stückes fiel, so Lengsfeld weiter, bei der linksradiaklen „Antifa“ auf fruchtbaren Boden: „Schon kurz nach der Premiere brannte das Auto von Beatrix von Storch ab, wurden Anschläge auf AFD-Büros verübt.“ IMG_0278

Kurz danach folgte ein Brandanschlag auf das Firmengelände von Hedwig v. Beverfoerdes Mann und auf ihr Fahrzeug in Magdeburg (siehe Foto). Linksradikale bekannten sich auf einer ihrer Internetplattformen stolz zu dieser Untat: „Mit dem anschlag auf die freifrau von beverfoerde soll eine geistige brandstifterin zur rechenschaft gezogen werden. der kaputte wagen zeigt deutlich dass die hetzer angreifbar sind und für ihr treiben die notwendige quittung bekommen. dass wir mit unserem engagement nicht alleine sind zeigen die verkokelten überreste des autos von beatrix von storch in berlin.“

Angesichts des gewaltverherrlichenden Fear-Machwerks und der erwähnten linksextremen Brandanschläge begnügen sich die „allzeit empörungsbereiten Medien“, die sonst wegen jedes umstrittenen zitates gerne Zeter und Mordio schreiben, mit „unkommentierten Kleinstmeldungen“, kritisiert die CDU-Politikerin.

Abschließend schreibt Frau Lengsfeld, die ihre Erfahrungen als Bürgerrechtlerin in der SED-Diktatur sicherlich nicht vergessen hat (sie wurde 1988 verhaftet), folgendes:

„Kein Ruf nach dem Staatsanwalt erfolgt. Kein Abscheu gegenüber solchen Akten blanken Terrors gegen Andersdenkende, nirgends. Einige Politiker, wie der notorische SPD-Linksaußen Stegner, entblöden sich sogar nicht, zynisch zu kommentieren, AfD-Politiker würden nur bekommen, was sie verdienten. Die Helldeutschen scheinen sich nicht bewusst zu sein, an welche dunkelsten Zeiten unserer Geschichte ihre Aktivitäten erinnern.“

HIER gibt es eine Petition gegen das haßerfüllte und gewaltbewegte Theaterstück FEAR: http://citizengo.org/de/fm/30794-nein-zu-hetze-und-gewalt-subvention-und-auff%C3%BChrung-von-theaterst%C3%BCck-fear-stoppen

HIER kritisiert BZ-Redakteur Gunnar Schupelius den Fanatismus gegen die familienbewegten Frauen: http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/woher-kommt-dieser-neue-hass-auf-die-konservativen-frauen