Wohl dem, der keine Falschheit kennt!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 32 (31),1-2.5.10-11.

Wohl dem, dessen Frevel vergeben
und dessen Sünde bedeckt ist.
Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht zur Last legt
und dessen Herz keine Falschheit kennt.

Da bekannte ich dir meine Sünde
und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir.
Ich sagte: Ich will dem HERRN meine Frevel bekennen.
Und du hast mir die Schuld vergeben.

Der Sünder leidet viele Schmerzen,
doch wer dem HERRN vertraut, den wird ER mit seiner Huld umgeben.
Freut euch an Gott und jauchzt, ihr Gerechten,
jubelt alle, ihr Menschen mit redlichem Herzen!


Gottes Weisheit flieht vor der Falschheit

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Weish 1,1-7:

Liebt Gerechtigkeit, ihr Herrscher der Erde,
denkt in Frömmigkeit an den HERRN, sucht ihn mit reinem Herzen!

Denn ER lässt sich finden von denen, die ihn nicht versuchen,
und zeigt sich denen, die ihm nicht misstrauen.

Verkehrte Gedanken trennen von Gott;
wird seine Macht herausgefordert, dann weist sie die Frevler zurück.

In eine Seele, die auf Böses sinnt, kehrt die Weisheit nicht ein,
noch wohnt sie in einem Leib, der sich der Sünde hingibt.

Denn der heilige Geist, der Lehrmeister, flieht vor der Falschheit,
ER entfernt sich von unverständigen Gedanken
und wird verscheucht, wenn Unrecht naht.

Die Weisheit ist ein menschenfreundlicher Geist,
doch lässt sie die Reden des Lästerers nicht straflos;
denn Gott ist Zeuge seiner heimlichen Gedanken,
untrüglich durchschaut ER sein Herz und hört seine Worte.

Der Geist des HERRN erfüllt den Erdkreis,
und ER, der alles zusammenhält, kennt jeden Laut.


„Falschheit und Lügen halte fern von mir“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Sprüche 30,5-9:

Jede Rede Gottes ist im Feuer geläutert; ein Schild ist ER für alle, die bei ihm sich bergen. Füg seinen Worten nichts hinzu, sonst überführt ER dich, und du stehst als Lügner da. polskaweb

Um zweierlei bitte ich dich, versag es mir nicht, bevor ich sterbe:

Falschheit und Lügenwort halt fern von mir; gib mir weder Armut noch Reichtum, nähr mich mit dem Brot, das mir nötig ist, damit ich nicht, satt geworden, dich verleugne und sage: Wer ist denn der HERR?, damit ich nicht als Armer zum Dieb werde und mich am Namen meines Gottes vergreife.