Mit welchem Schreibstift wollen wir wählen?

Vorhin bekamen wir einen Anruf mit der Frage, ob man auch mit einem Eddingstift wählen dürfe. Ich sagte: Wohl doch – warum auch nicht? Auch ein roter Filzstift ist nicht verboten.

Ob das denn sicher gültig sei?

Ich schaute also nach beim Bundeswahlleiter: https://www.bundeswahlleiter.de/service/glossar/s/schreibstift-wahlkabine.html

Dort heißt es unter dem Titel „Schreibstift in der Wahlkabine“:

„Gemäß § 50 Absatz 2 Bundeswahlordnung soll in der Wahlkabine ein Schreibstift bereitliegen. Als Schreibstifte im Sinne des Wahlrechts gelten Bleistifte (die nicht dokumentenecht sein müssen), Farbstifte, Kopierstifte, Tintenstifte, Kugelschreiber, Faserstifte, Filzstifte und ähnliche.

Eine Verletzung der Grundsätze des Wahlrechts ist dadurch nicht zu befürchten…Bestehen bei Wahlberechtigten dennoch Bedenken, so spricht nichts gegen die Benutzung eines eigenen, mitgebrachten Schreibstiftes, etwa eines Kugelschreibers.“

Der Hintergrund des Anrufs war die Problematik von Wahlfälschungen. (Daß es solche Vorgänge gibt, ist gerade in den letzten Jahren mehrfach dokumentiert worden: https://charismatismus.wordpress.com/category/info-zu-pannen-bei-wahlen/)

Betrug am Wahlzettel wird erleichtert durch Bleistifte  – und erschwert durch Eddingstifte, farbige Filzstifte etc.

Das sollte sich allmählich herumsprechen!


Protokolle von AfD-Politikern wurden gefälscht

Angebliche Gesprächsprotokolle von zwei AfD-Politkern mit rechtsextremem Inhalt haben sich als Fälschungen erwiesen. Laut Staatsanwaltschaft konnten die Verursacher jedoch nicht ermittelt werden, berichtete die Hessische Niedersächsische Allgemeine (HNA).

Im Februar dieses Jahres hatte eine linksradikale Antifa-Gruppe aus Kassel ein vermeintliches Gespräch von Michael Werl, der die Kasseler AfD-Fraktion leitet, mit einem angeblichen Bekannten aus der rechten Szene dokumentiert.

Gleichzeitig waren auf der mittlerweile verbotenen Plattform „Linksunten Indymedia “ angebliche Facebook-Unterhaltungen zwischen dem Vorsitzenden des AfD-Kreisverbands Kassel-Land, Florian Kohlweg, und dem früheren NPD-Funktionär Marco Wruck publiziert worden.

Werl und Kohlweg hatten die im Internet veröffentlichten Protokolle als Fälschungen zurückgewiesen. „Ich bin entsetzt, daß solche Methoden angewandt werden, um politische Mitstreiter aus dem Weg zu räumen“, sagte Werl damals der HNA. Kohlweg sprach von „übelster Verleumdung“. Beide AfD-Funktionäre erstatteten Strafanzeige.

Quelle und FORTSETZUNG der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2017/nazi-dialoge-von-afd-politikern-waren-gefaelscht/


UNO-Hilfswerk UNRWA betrügt mit einem Rühr-Foto, um Israel anzuprangern

Das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten hat ein Bild von einem Mädchen in einem zerbombten Haus in Syrien verwendet (siehe Foto) und erklärt, es handle sich um ein Mädchen im Gazastreifen. Dies erklärte die Gruppe „UN-Watch“ am vorigen Freitag.

In einem Posting auf Facebook, auf Twitter und auf ihrer Website verwendete UNRWA ein Foto des Mädchens, das als „Aya“ vorgestellt wurde, und erklärte, dieses habe sein Leben land unter der israelischen Blockade des Gazastreifens gelitten. Die UN-Organisation warb mit dem Foto um Spenden für Menschen im Gazastreifen.

„Ayas Kindheitserinnerungen“, so heißt es u.a. in dem inzwischen gelöschten Post, „sind solche von Konflikt und Schwierigkeiten, Mauern, aus denen sie nicht ausbrechen kann, und der Angst, dass das einzige Heim, das sie kennt, wie klein es auch immer sein mag, nicht mehr da sein könnte, wenn sie aus der Schule heimkehrt.“

Die Aufnahme wurde von UNRWA sogar zum Coverfoto auf der Facebook-Seite gemacht. Das Bild stammte allerdings nicht aus dem Gazastreifen. Das Hilfswerk hatte es bereits im Januar 2015 in einem Twitter-Post zu Syrien verwendet.

Nachdem UN-Watch den Fehler publik gemacht hatte, entfernte UNRWA die Posts und veröffentlichte eine Entschuldigung.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin – Jerusalem-Post


Autorin Gabriele Kuby erfolgreich gegen Zitat-Fälschung des Deutschlandradios

Gabriele Kuby, katholische Buchautorin und bekannte Kritikerin der Gender-Ideologie hat sich erfolgreich gegen Falschdarstellungen des Deutschlandradios gewehrt und eine Unterlassungserklärung vom Kölner Sender erwirkt. Dies teilte der Hamburger Rechtsanwalt und Medienexperte Nikolaus Steinhöfel mit, der Frau Kuby vertritt.

Das Deutschlandradio verbreitete am 18. Januar 2016 in einem Beitrag von Thomas Klug manipulierte Zitate der Schriftstellerin.

Der Sender läßt Falk Richter, Regisseur des ultralinken Theaterstückes FEAR zu Wort kommen. Richter präsentierte zusammengeschnittene „Zitate“ aus FEAR, als handle es sich hierbei um Original-Aussagen von Gabriele Kuby (siehe Foto).

Das Deutschlandradio übernahm diese gefälschten „Zitate“ mit dem Satz: „Falk Richter setzt die stärkste Waffe gegen jene ein, die Ängste schüren und Hass predigen. Er zitiert sie.“

Die gefälschen Kuby-Zitate lauten: „…was wir vor allem brauchen, sind Faschisten und Faschistinnen“ und „Es braucht einen totalitären Staat, der das in den Griff kriegt.“

Hier die tatsächliche Äußerung der Publizistin: „Wir müssen sagen „Bürger und Bürgerinnen“, „Zuhörer und Zuhörerinnen“, „Blindenhunde und Blindenhündinnen“. Wir dürfen allerdings nicht sagen „Faschisten und Faschistinnen.“

Gabriele Kuby stellt zum FEAR-Machwerk folgendes klar:

„Es ist beschämend, dass Deutschlandradio Falk Richter Gelegenheit gegeben hat, mit manipulierten Zitaten Rufmord zu betreiben. In seinem Stück FEAR werden fünf Frauen, darunter ich, als ‚Zombies’ mit ausgestochenen Augen dargestellt, welche mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs untergegangen seien, nun aber als Untote wieder ihr Unwesen treiben. Diese Zombies sollen vernichtet werden und zwar so: ‚Der Zombie stirbt nur, wenn man ihm direkt ins Gehirn schießt und sein Gehirn auslöscht. Das ist die einzige Möglichkeit.’ Hier zeigt sich der totalitäre Geist, vor dem ich warne.“

Weiterer Bericht dazu: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2016/verfaelschte-zitate-kuby-setzt-sich-gegen-deutschlandradio-durch/


Koptischer Patriarch bezeichnet das “Barnabas-Evangelium” als Fälschung

Das angebliche “Barnabas-Evangelium” ist ein “Buch voller Fehler” und das “Werk eines Fälschers”. Dies betont Patriarch Tawadros II. bezüglich des Buches, das im Mai 2012 angeblich im Justiz-Palast in Ankara gefunden wurde.  foto-dcubillas-www_freimages_com_

In diesem Sinne äußerte sich der Patriarch der koptisch-orthodoxen Kirche am 24. Juni 2015 bei einer Generalaudienz, bei der er sich dem heiligen Barnabas widmete.

Das auf Leder mit goldenen Buchstaben geschriebene Manuskript, von dem die türkischen Behörden erklärten, dass es vor 1500 bis 2000 Jahren geschrieben worden sei, wurde dort als neues Evangelium des Apostels Barnabas bezeichnet. Diese Schrift besagt, dass Jesus nicht gekreuzigt wurde und nicht als Sohn Gottes in den Himmel aufgenommen wurde; zudem habe „Jesus“ das Kommen Mohammeds vorhergesagt.

Quelle: Fidesdienst


Münster: Umstrittenes „Frau Jesu“-Papyrus ist als plumpe Fälschung entlarvt

Dr. Christian Askeland untersuchte angeblich antikes Schriftstück

Seit September 2012 sorgte das „Frau Jesu“-Papyrus für Zündstoff in der Kirche und in der Wissenschaft: Muss die Geschichte zur Rolle der Frauen im frühen Christentum neu- bzw. umgeschrieben werden? upm17536-0

Im Juli 2010 war ein koptisch-ägyptisches Papyrus-Fragment  –   groß wie eine EC-Karte  –   aufgetaucht. Seine Entdeckerin, Kirchenhistorikerin Karen King von der Harvard-Universität, behauptete, auf die Frauen im Urchristentum müsse ein neues Licht geworfen werden, auch sie könnten nämlich Jünger Jesu gewesen sein.

In der vermeintlichen Quelle wird Jesus zitiert, er sprich von „Maria“, später von „meiner Frau“ und sagt: „sie wird meine Schülerin sein können.“

Die Entdeckung löste einen Sturm an Berichterstattungen zur Frage „Hatte Jesus nun eine Frau oder nicht?“ aus. Hatte eine oder seine Frau womöglich doch beim letzten Abendmahl unter den Jüngern gesessen?

Aber nun ist klar: Nicht auf die Frauen, aber auf die Quelle, also das angeblich „antike“ Papyrusstück, muss ein neues Licht geworfen werden.

Es ist nämlich eine „unglaubliche Fälschung“, wie der Gastforscher der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), Dr. Christian Askeland, sagt.

Altertumsforscher bringt Licht ins Papyrusfragment

Der 37-jährige Wissenschaftler widmet sich der neutestamentlichen Textforschung mit einem Schwerpunkt auf koptischen Bibel-Überlieferungen. Er machte sich im Rahmen des Forschungsaufenthaltes an der WWU die Mühe, in die Tiefen des umstrittenen Papyrus‘ einzutauchen, um das Rätsel zu lösen.

Zu Hilfe kam ihm ein zweites angeblich antikes Papyrus-Fragment aus den ins Internet gestellten Forschungsmaterialien der Entdeckerin Karen King, das von derselben Quelle stammt, in ähnlicher Weise aufgebaut ist und von dessen Existenz man schon länger wusste, ohne aber Bilder oder eine genaue Beschreibung von ihm zur Verfügung zu haben.

Dieser Zufallsfund förderte Erstaunliches zutage: „Beide Papyri sahen so gleich aus“, sagt Christian Askeland. Auch die Tinte sei anscheinend identisch gewesen, ebenso das benutzte Schreibgerät.

Das zweite Fragment ist aus einer koptischen Übersetzung des Johannesevangeliums und sei ganz offensichtlich eine Fälschung – buchstaben- und zeilentreu aus einem echten Papyrus des vierten Jahrhunderts kopiert.

Hinzu kam, wie der Gastforscher feststellte, dass der im Dokument verwendete Dialekt für das 7. bis 9. Jahrhundert nach Christus, auf das Karen King das Papyrus datiert hatte, gar nicht möglich sei.

Dieser besondere Dialekt sei nämlich bereits im frühen 6. Jahrhundert verschwunden. Wenn das neue Johannesevangelium-Fragment eine Fälschung sei, so die Schlussfolgerung von Christian Askeland, sei notwendigerweise das „Frau Jesu“-Fragment auch eine Fälschung.

Sicherer Beweis für Fälschung liegt vor

Prof. Dr. Stephen Emmel vom Institut für Ägyptologie und Koptologie der WWU, der den Nachwuchsforscher betreute, war von der Arbeit seines Zöglings fasziniert.

Erstaunt habe ihn, der schon 2012 Zweifel angemeldet hatte, die Entdeckung der Fälschung allerdings nicht, sei sie doch so offensichtlich gewesen: „Bislang hatte einfach der absolut sichere Beweis gefehlt“, meint Stephen Emmel.

Dass Christian Askeland seine Wege von der Kirchlichen Hochschule Wuppertal, seinem derzeitigen Arbeitgeber, an die WWU führten, sei ein glücklicher Umstand gewesen: „Er hat über die koptische Übersetzung des Johannesevangeliums promoviert. Somit war er genau der Richtige, der das entdecken konnte“, sagt Koptologe Stephen Emmel.

Die Fälschung hält er sogar für recht jung. „Sie dürfte in den vergangenen zehn Jahren entstanden sein“, mutmaßt der Experte.

Quelle (Text/Foto): http://www.uni-muenster.de/Rektorat/exec/upm.php?rubrik=Alle&neu=0&monat=201405&nummer=17536


Palästinensisches Propaganda-Video widerlegt: 12-jähriger Knabe starb nicht durch israelische Kugeln

Mohammed al-Dura wurde weltweit zur Symbolfigur aufgebaut

Der zwölfjährige Mohammed al-Dura, der im Jahr 2000 angeblich in den Armen seines Vaters von israelischen Soldaten erschossen worden war, wurde weltweit zu einer palästinensischen Symbolfigur. Millionen von Fernsehzuschauern trauerten mit seinem Vater, der sein Kind nicht vor den Kugeln retten konnte. 130520_aldurabriefmarke

Tunesien gab eine Briefmarke für das „Märtyrerkind“ heraus (siehe Foto).

Doch schon bald kamen Zweifel auf. Eine von der israelischen Regierung eingesetzte Untersuchungskommission, die den Tod des Knaben untersuchte, hat am Wochenende ihre Ergebnisse vorgelegt.

Die Experten kommen zu dem Schluß, daß der Junge am Ende des Videos noch am Leben war. Es gebe keine Belege dafür, daß das Kind von israelischen Kugeln getroffen worden sei, wie das der französische Staatssender „France 2“ behauptet hatte und damit eine weltweite Welle der Empörung auslöste.

Bereits im Jahr 2002 hatte die deutsche Journalistin Esther Schapira Zweifel daran geäußert, daß Mohammed al-Dura von Israelis erschossen wurde. In ihrer Dokumentation “Drei Kugeln und ein totes Kind – Wer erschoss Mohammed al-Dura?“ kommt sie zu dem Ergebnis, daß wahrscheinlich palästinensische Kugeln das Kind trafen.

Die Fälschungsvorwürfe beschäftigen seither französische Gerichte. Widerspruch zur Darstellung im französischen Fernsehen gab es auch von Gerichtsmedizinern: Sie hatten festgestellt, daß Aufnahmen von der Beerdigung des 12-Jährigen einen anderen Jungen zeigen als jenen im Schußwechsel-Video.

Quelle (Text/Foto): http://www.israelheute.de