EU: Matic-Bericht will „Recht auf Abtreibung“

Hedwig von Beverfoerde

Am kommenden Mittwoch, den 23. Juni, wird das EU-Parlament über den Bericht des kroatischen Sozialisten Predrag Matić abstimmen, der es wirklich in sich hat.

Neben der ungeheuerlichen Forderung eines „Menschenrechts auf Abtreibung“ und ungehindertem, kostenfreiem Zugang zu Abtreibungen in allen Mitgliedsstaaten, geht es im Matić-Bericht ausdrücklich auch darum, Familienschutz- und Lebensrechtsorganisationen, die sich gegen Gender und LGBT-Propaganda einsetzen – also z.B. DemoFürAlle – zu „bekämpfen“.

Obwohl das EU-Parlament dafür gar nicht zuständig ist, werden überdies alle Mitgliedsstaaten darin aufgefordert, Sexualerziehung bereits in der Grundschule nach den Vorgaben der WHO verpflichtend zu machen und zwar so, „dass bei der Vermittlung von Informationen die Vielfalt der sexuellen Ausrichtungen, der Geschlechtsidentitäten, der Ausdrucksformen und der Geschlechtsmerkmale zum Ausdruck kommt“.

Hormonbehandlung und Operationen sollen frei zugänglich sein und die Kosten von den staatlichen

Krankenversicherungen übernommen werden.

Gute Argumente bietet diese ausführliche Analyse des Matić-Berichts. In vielen europäischen Ländern laufen jetzt Protestaktionen – am 21. Juni finden z.B. in Wien und am 23. Juni in Brüssel jeweils Kundgebungen statt.

Vor sieben Jahren ist es uns mit einer kraftvollen und überraschenden Protestaktion schon einmal gelungen, den sehr ähnlich lautenden Estrela-Bericht zu verhindern.

Unsere Autorin Hedwig von Beverfoerde leitet die Initiative „DemoFürAlle“, die sich seit langem für Ehe, Familie und christliche Werte einsetzt


Berliner Behörden und Pädosex: Prof. Kentler und die Ideologie der „sexuellen Vielfalt“

Kindeswohlgefährdung in staatlicher Verantwortung

Über 30 Jahre konnte unbehelligt ein riesiges Pädosex-Netzwerk sein Unwesen treiben – im Schutz der Berliner Verwaltung und wissenschaftlicher Einrichtungen. Der Fall zeigt: Die Ideen der Reformpädagogik der 68er sind bis heute tonangebend in der Erziehungs- und Bildungspolitik.

Nach mehr als einem Jahr Forschung haben Wissenschaftler der Universität Hildesheim ihren Abschlussbericht vorgelegt. Es ist ein Dokument des Grauens, weil es den Nachweis für den jahrzehntelangen sexuellen schweren Mißbrauch von Kindern im Schutz von Jugendämtern und der Berliner Senatsverwaltung erbringt.

In dem Dokument mit dem Titel »Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe« zeichnet das Forschungsteam um Prof. Meike Baader die behördlichen Entscheidungswege nach, die dazu führten, daß Ende der 60er bis Anfang der 2000er Jahre Kinder bei alleinstehenden pädosexuellen Männern in Pflege gegeben wurden.

Die Wissenschaftler schreiben hierbei von »Ermöglichungsstrukturen« in den Jugendämtern und von »Kindeswohlgefährdung in behördlicher Verantwortung«.

Sie schreiben, daß über 50 Mitarbeiter des zuständigen Bezirksjugendamts in Berlin jahrzehntelang wegschauten, obwohl es starke Signale für schweren Kindesmißbrauch in der Pflegestelle des Hausmeisters Fritz H. gab. Das Leid seiner minderjährigen Opfer wurde ausgeblendet, der Täter geschützt und sogar gegen Störungen von außen, beispielsweise durch aufmerksame Lehrer und der leiblichen Pflegekindereltern, immunisiert.

Der Fall Fritz H. ist nicht der einzige, weitere pädophile Pflegeväter soll es gegeben haben: mächtige Männer aus wissenschaftlichen Einrichtungen, die sich mithilfe des Berliner Jugendamts Zugriff auf jugendliche Straßenkinder verschafften, die sie bei sich zuhause aufnahmen.

Die genaue Zahl der Opfer ist unbekannt. Allein in der Pflegestelle Fritz H. sollen über die Jahre zehn Kinder ab sechs Jahren (!) untergekommen sein. Eines von ihnen starb unter der Aufsicht des pädophilen Straftäters an einem Infekt – ohne daß es seitens des Jugendamts überhaupt ansatzweise zu unter Untersuchung kam.

Die Wissenschaftler sehen verdichtete Hinweise, daß es sich um ein informelles Netzwerk von Personen mit entweder pädophilen Neigungen oder zumindest pädophilenfreundlichen Positionen handelte, die teilweise hohe Stellungen in der Senatsverwaltung, in Jugendämtern und in wissenschaftlichen Einrichtungen im Erziehungsbereich bekleideten.

Dazu gehörten das Max-Planck-Institut, die Freie Universität und das mittlerweile geschlossene Pädagogische Zentrum Berlin. Dessen leitender Mitarbeiter, der bekennend homosexuelle Professor Helmut Kentler, hatte zu Beginn der 70er Jahre das Projekt »Homosexuelle als Betreuungs- und Erziehungspersonen unter besonderer Berücksichtigung des Pflegekindschaftsverhältnisses« ins Leben gerufen.

Über die Jahre gelang es Kentler, in Verwaltung und Behörden Unterstützer für sein pädosexuelles »Experiment« mit Kindern zu gewinnen, obwohl allen Beteiligten die Strafbarkeit ihres Unternehmens klar gewesen sein muss. Das hielt Kentler und seine Tathelfer aus den Jugendämtern nicht davon ab, im gesamten Bundesgebiet West weitere Pflegestellen bei pädophilen Männern einzurichten, alles gestützt vom Berliner Senat.

Netzwerk von Berlin bis zur Odenwaldschule

Das Wissenschaftler schreiben von Verbindungen des Senats mit der berüchtigten Odenwaldschule unter der Leitung des Päderasten Gerold Becker, der jahrelang Internatskinder sexuell nötigte und mißbrauchte. Der Kreis schloss sich mit dem – nicht mit Gerold Becker verwandten – Hellmut Becker, der im Planungsausschuss des Pädagogischen Zentrums saß, an dem Kentler in leitender Stellung wirkte.

Von dem Juristen Becker wurde der Schulleiter Becker zeit seines Lebens vor Entdeckung geschützt, obwohl dessen pädosexuelle Triebe dem Juristen bekannt waren.

BILD: Titelbild der Aufklärungs-Broschüre unseres Autors Peter Helmes über den grünen Pädosex-Skandal

Kentlers Reformpädagogik entstammteden Ideen der Frankfurter Schule und konnte in der Atmosphäre der 68er prächtig gedeihen. Sie bildete den Mutterboden für das Pädo-Parteiprogramm der Grünen, die 1982 den »positiven Effekt des Liebe-Machens« von Kindern betonten und ganz unverblümt forderten, straffreien Sex von Erwachsenen mit Kindern zuzulassen.

Von ihrer Pädo-Vergangenheit haben sich die Grünen bis heute nie ganz gelöst, wie die nahezu ungehinderten Karriereverläufe von Daniel Cohn-Bendit und Volker Beck beweisen. Der grüne Traum vom straffreien Sex mit Kindern wurde gleichsam fortentwickelt zur politischen Agenda des Gender-Mainstreaming, die eine frühe Sexualisierung von Kindern als wünschenswert  erachtet und diese institutionell in der Bildungspolitik zu verfestigen sucht.

Quelle und vollständiger Beitrag hier: https://www.familien-schutz.de/2020/07/01/helmut-kentler-und-die-paedagogik-der-sexuellen-vielfalt-paedophile-vergangenheit-die-nicht-vergehen-will/


Falsche Zahlen und unsinnige „Argumente“ gegen das Betreuungsgeld

Hedwig von Beverfoerde

Daß sich das so erbittert bekämpfte Betreuungsgeld für 1 bis 2-jährige Kinder in den letzten 12 Monaten als echtes Erfolgsmodell bei den Eltern entpuppt hat, bringt die politischen Ideologen offenbar zur Weißglut.

Pünktlich vor dem Stichtag 1. August, an dem das Betreuungsgeld endlich in voller Höhe von 150 Euro/Monat an selbsterziehende Eltern gezahlt wird, kam sie, die Sommerloch-Nachricht der Woche:

Foto: Blog "Freie Welt"

Hedwig von Beverfoerde

Eine Studie der Uni Dortmund habe erwiesen, daß das Betreuungsgeld vor allem Eltern mit Migrationshintergrund und aus bildungsfernen Schichten dazu verleite, ihre Kinder nicht in die Kita zu schicken.

Politiker von SPD und Grüne nutzten die angeblich neuen Erkenntnisse eifrig, ihre Kritik am Betreuungsgeld zu erneuern und  –  welche Überraschung  –  die Abschaffung der verhaßten Leistung zu fordern.

Dabei stammt besagte Studie, wie jetzt herauskam, aus dem Jahre 2013, und zwar aus der Zeit vor der Einführung des Betreuungsgeldes und basiert auf einer Befragung à la „was würden Sie tun, wenn…“

Obwohl es sich also gar nicht um aktuelle valide Zahlen von Betreuungsgeld-Empfängern handelt, spulten Politiker und alle großen Medien von SZ bis Welt wieder die gleiche alte Leier herunter, von einer Leistung, die angeblich keiner wolle und den Kindern schade.

Täuschen, tricksen, lügen  –  im Kampf gegen das Betreuungsgeld und gegen Eltern, die ihre Kinder nicht bereits ab Säuglingsalter dem Staat zur Rundum-Erziehung überreichen wollen, ist einfach jedes Mittel recht.

Da wird nicht nur mit falschen Zahlen, sondern wie gehabt mit falschen Argumenten auf das Betreuungsgeld gefeuert. Nach wie vor ist da die Rede von Kindergartenkindern (also 3 bis 6-jährigen Kindern), denen wichtige Bildung vorenthalten werde. Dabei wird das Betreuungsgeld nur an Eltern von 1- und 2-jährigen Kindern gezahlt.

In dieser frühen Zeit brauchen Kinder aber vor allem eine liebevolle, konstante und vertraute Bezugsperson, am allerliebsten ihre eigene Mutter, und kein Frühenglisch oder MINT-Qualifikationen.

Überdies reibt sich der Nachrichtenkonsument erstaunt die Augen, wie denn die sogenannte frühkindliche „Bildung“ bewerkstelligt werden soll angesichts des gleichzeitig dramatisch beklagten Erzieher(innen)mangels von 120.000 Stellen.

Die meisten Kinderkrippen sind von der empfohlenen Betreuungssituation von drei Kleinstkindern pro Erzieher(in) meilenweit entfernt. Immer wieder beklagen Erzieherinnen, daß sie den vielen verschiedenen Bedürfnissen vor allem der Kleinsten nicht gerecht werden können.

Die allermeisten Mütter und Väter können das dagegen von Natur aus  –  auch nichtdeutsche Eltern ohne Abitur  –  und sie wollen das auch: Die Antragszahlen zeigen, daß es sich das Betreuungsgeld bei den Eltern immer größerer Beliebtheit erfreut.

Freifrau Hedwig von Beverfoerde leitet die Initiative Familienschutz

Empfohlene Beiträge zum Thema

Die ganze Wahrheit über das Betreuungsgeld – Kurzvideo

Was brauchen Kinder wirklich? – Videobeitrag

Birgit Kelle: SPD wettert mit angestaubten Zahlen gegen „Herdprämie“

Kostas Petropulos: Alte Betreuungsgeld-Kritik in neuen Flaschen

Katholischer Familienverband Bayern: Viel Betreuung – viele Bildungsverlierer


FOTO-Bericht: Blitz-Demo pro Elternrecht und Lebensschutz in Straßburg

Mehr als 100 Bürger aus Deutschland und Frankreich sind der spontanen Aufforderung des EU-Bürgerbegehrens ONE OF US (Einer von uns) und der Initiative Familienschutz gefolgt und demonstrierten heute vor dem Straßburger Parlament gegen den sog. Estrela-Entschließungsantrag. Logo EINER VON UNS FS_Logo mit Schriftzug_kl(1)

Dieser Antrag, der morgen zur Abstimmung kommt, plant die Legalisierung von Abtreibung und die Einführung einer verpflichtenden “tabufreien, interaktiven” Sexualerziehung für alle Schulkinder. 20131021_Demonstration_StraA_burg_A

Dazu erklärt Freifrau Hedwig von Beverfoerde, die nationale Koordinatorin von ONE OF US und Sprecherin der Initiative Familienschutz:

„Die Verabschiedung einer solchen Entschließung könnte nicht nur den Erfolg des EU-Bürgerbegehrens ONE OF US zum Schutz des ungeborenen Lebens neutralisieren. 20131021_Demonstration_StraA_burg_C

Dies würde massiv gegen das Elternrecht verstoßen und einer wertfreien und enthemmten Sexualerziehung Tür und Tor öffnen. Unsere Kinder wären dem hilflos ausgeliefert.“

Aufgrund heftigen Widerstandes haben Abgeordnete in der Zwischenzeit einen Alternativ-Entschließungsantrag eingebracht, über den morgen ebenfalls abgestimmt wird. SDC12319a

BILD: 2. v. r. ist Herr Hofschulte von der Aktion SOS Leben in Frankfurt

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20131021_Demonstration_StraA_burg_BZiel der Demonstration war es, die heute in Straßburg eintreffenden MdEPs mit Transparenten und Infomaterial über die beiden Entschließungsanträge und insbesondere die fatalen Folgen des Estrela-Antrages aufzuklären.

DIESES BILD zeigt die CDL-Bundesvorsitzende Mechthild Löhr mit Megaphon (Foto: SOS Leben)

Baronin Hedwig Beverfoerde erläutert hierzu:

„Viele der Abgeordneten wissen nur sehr wenig über die Anträge. Deshalb war es von enormer Bedeutung, die Abgeordneten für diese richtungsweisende Entscheidung aufzurütteln. Mit der Annahme des Estrela-Antrages würden fundamentale Werte der Europäischen Union – das Lebensrecht und das Elternrecht – zerstört.

Wir haben heute ein Zeichen gesetzt: für das Leben, für Gewissensfreiheit, für Elternrechte und zur Verteidigung des Bürgerbegehrens ONE OF US.“ 

WEITERE FOTOS der Protest-Aktion hier: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2013/10/fotos-der-anti-abtreibungs-demo-in.html

Kontakt-Daten:
Initiative Familienschutz, Hedwig von Beverfoerde
Zionskirchstr. 3 in 10119 Berlin

Kita-Erzieherin stellt klar: Was Kinder brauchen, können Krippen nicht gewährleisten

Hedwig von Beverfoerde

Mit Hochdruck und enormen finanziellen Mitteln werden seit dem von der Leyenschen Krippenausbau-Beschluß Krippenplätze aus dem Boden gestampft, damit auch noch das letzte Kleinkind institutionell betreut werden kann.

H. von  Beverfoerde

H. von Beverfoerde

Schon jetzt gibt es auch bei uns die 24Stunden-Kita, haben Krippen vom Morgengrauen bis in den späten Abend geöffnet, können Säuglinge bereits mit 8 Wochen in Krippen abgegeben werden  – und immer mehr Eltern nutzen diese Angebote.

Vor einigen Wochen bekam ich eine Mail von einer Krippenerzieherin. Darin kritisierte sie die massive Fehlinformation in der öffentlichen Krippendebatte:

„Eltern werden“, so schrieb sie mir, „über Erziehung und Bildung in der Krippe in die Irre geführt und falsch informiert“. –  Wir haben diese Erzieherin daraufhin um ein Interview gebeten. Unter Pseudonym konkretisiert sie darin ihre Kritik und spricht Klartext über ihren Alltag in einer deutschen Kinderkrippe: Lesen Sie hier das vollständige Interview.

Welche Bedeutung und welche Auswirkungen die Zunahme außerhäuslicher Betreuung für unsere Kinder und für die Gesellschaft haben, ist auch das Thema der empfehlenswerten Fachtagung „Was kommt, wenn Familie geht“ am 25. Mai 2013 an der Universität Frankfurt, veranstaltet vom Familiennetzwerk e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Bindungswissenschaften.

Quelle: www.familien-schutz.de


Vorfahrt für das Elternrecht: Betreuungsgeld-Gesetz von Bundesrat angenommen

Pressemitteilung der Initiative Familienschutz:

Die vorerst letzte Hürde ist genommen: Vergangenen Freitag hat nun auch der Bundesrat der Einführung des Betreuungsgeldes ab August 2013 zugestimmt. Damit sind die Rot-Grün regierten Länder mit ihrer Forderung, das Betreuungsgeld-Gesetz im Vermittlungsausschuß nachverhandeln zu lassen, gescheitert. Mutter-Kind

Ein Ende der Debatte ist allerdings noch nicht in Sicht. Erneut beschimpfte zB. NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) die neue Familienleistung als völlig fehlgeleitet und kritisierte, daß damit Kinder von frühkindlicher Bildung ferngehalten würden.

Dabei betonen Fachexperten immer wieder, daß Kinder im Krippenalter (0 bis 3 Jahre) statt Bildung in erster Linie eine konstante, stabile und emotionale Bindung brauchen.  

„Kleinstkinder brauchen keine Bildung, sondern Bindung“

Dazu erklärt der bekannte Autor und renommierte Psychiater Dr. Hans-Joachim Maaz:

„Ich halte „frühkindliche Bildung“ für ein tragisches Missverständnis. Säuglinge und Kleinstkinder brauchen keine Bildung, sondern Bindung. Sicher emotional gebundene und geliebte Kinder gewinnen damit die wichtigste Voraussetzung für ihre Bildungsfähigkeit. Der entscheidende Unterschied liegt zwischen „aufgezwungener“ Bildung und einem inneren Bildungsbedürfnis bei emotional gesicherten und bestätigten Kindern.“

Lesen Sie hier das ganze Interview mit Dr. Hans-Joachim Maaz „Krippenbetreuung ist Belastung für das Kind“ auf www.freiewelt.net.

Mit unserer erfolgreichen Kampagne „JA zum Betreuungsgeld!“ haben wir in diesem Jahr dafür gekämpft, daß Eltern in den wichtigen ersten Jahren mehr Wahlfreiheit haben, ihre Kinder auch zu Hause betreuen zu können und ihnen endlich auch eine kleine Wertschätzung ihrer Arbeit zukommt.

Diesen Kampf werden wir auch 2013 unerschrocken fortsetzen. Denn die Betreuungsgeld-Gegner sind nicht bereit, ihre familienfeindliche Haltung aufzugeben. Hamburg will auf jeden Fall gegen das Betreuungsgeld-Gesetz vor dem Verfassungsgericht klagen. Hier werden wir aktiv bleiben und uns weiter mit ganzer Kraft für die Familien und Kinder einsetzen!

Quelle (Text/Foto): Initiative Familienschutz


Initiative Familienschutz widerspricht Arbeitgeberverband in puncto Elternzeit

Pressemeldung der Initiative Familienschutz:

Wir wenden uns entschieden gegen die Forderung des Bundes Deutscher Arbeitgeber, die Elternzeit von 36 auf 12 Monate zu verkürzen.

Die gesetzlich verankerte Elternzeit von drei Jahren ist ein notwendiger Schutzraum für die Familie zum Wohl des Kindes. Daran darf nicht gerüttelt werden.

Mütter nach der Geburt so schnell wie möglich wieder in den Arbeitsmarkt zu drängen ohne Rücksicht auf essentielle Bedürfnisse des Kindes, offenbart ein familien- und kinderfeindliches Weltbild.

Dazu erklärt die Sprecherin der Initiative, Freifrau Hedwig von Beverfoerde (siehe Foto):

„Nach aktuellem Stand der Entwicklungspsychologie und Bindungsforschung ist eine sichere Eltern-Kind-Bindung in den ersten drei Lebensjahren eine der wichtigsten Voraussetzungen für die gesunde seelische und soziale Entwicklung des Kindes. Den Eltern, insbesondere den Müttern, die Möglichkeit zu nehmen, sich in dieser so entscheidenden Baby- und Kleinkindphase um ihre Kinder selbst kümmern zu können, zeugt nicht nur von Respektlosigkeit gegenüber Familien, sondern muß eindeutig als kinderfeindlich bezeichnet werden.“

Statt sich an den kürzeren Schonzeiten anderer Länder zu orientieren, sollte Deutschland vielmehr Vorbild für eine familiengerechte Arbeitsmarktpolitik sein.

Initiative Familienschutz
Hedwig von Beverfoerde
Handy: 0172 88 80 198
Zionskirchstr. 3 in 10119 Berlin