Maradona, der „größte Fußballer aller Zeiten“

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Was in Villa Fiorito, am Stadtrand von Buenos Aires begann, endete am 11. November 2020. Diego Maradona starb kurz nach seinem 60. Geburtstag. Der Schöpfer hat ihm etwas mitgegeben, was ihn heraushob und zum Liebling aller Fußballfans machte: Eine einmalige Virtuosität für das „Runde Leder“.

Mit 15 war Diego in der ersten Liga, mit 16 Nationalspieler, mit 17 Torschützenkönig, mit 19 Südamerikas „Fußballer des Jahres“.

Der „größte Fußballer aller Zeiten“, der „genialster Fußballer des Planeten“, der „Stolz einer ganzen Nation“ brachte ein ganzes Stadion zum Beben. Die Fußballwelt riss sich um ihn. Der FC Barcelona zahlte 1982 die Rekordsumme von 7,3 Mio. Dollar. Der SSC Neapel, ein Abstiegskandidat, den Diego 1987 und 1990 zur Meisterschaft führte, legte 12 Mio. für ihn auf den Tisch. Bei seiner Begrüßung im Stadion San Paolo in Neapel empfingen ihn 70.000 Fans.

Was macht man als Star, den Begeisterte zum „Fußballgott“ emporstilisierten, mit solchen Vorzügen?

Wir wissen nicht, wie viele junge Menschen Maradona für den Fußball, für den Sport und Bewegung schlechthin animiert hat. Wir wissen nicht, ob sich die Mitspieler seiner Mannschaft menschlich deklassiert fühlten, wenn sie nur mehr die Rolle von Statisten spielten.

Jeder Mensch trägt eine Idee Gottes in sich, eine Berufung, die über das Körperliche hinausgeht und die Mitmenschen einbezieht. Auch Diego Maradona war eine Idee Gottes. Seine einmalige körperliche Begabung hat er bis zur Perfektion entwickelt.

Wurde er aber auch den Zuschauern gerecht oder hat er sie nur 90 Minuten unterhalten und begeistert? Hat er Gott für sein großartiges Geschenk gedankt? Niemand konnte von ihm theologische Reden erwarten. Aber ein Statement auf seinem Trikot, eine bezeichnende Geste im Stadion hätten seine Fans sehr wohl registriert!

Wer Massen begeistern kann, hat auch eine Verantwortung für sie.

Es gibt „kurzlebige“ Künste, die im Gegensatz zu Gemälden, Bauwerken, Skulpturen scheinbar vorbeirauschen. Sie sind heute mit Hilfe der Technik reproduzierbar: Reden, Musik und auch sportliche Ereignisse. Sie wirken weiter. Die Reden von Joseph Göbbels können auch heute Hassemotionen wecken. Die Musik eines Anton Bruckners kann zu Gott führen. Sportliche Ereignisse können noch nach Jahren Wirkung zeigen.

Auch der größte Künstler sollte sich nicht überheben und zum Gott machen. Sonst stürzt er ab. Wenn er sich von ihm emanzipiert, überlässt ihn Gott seinen Schwächen. Auch das sollten wir bedenken, wenn wir des großen Fußballstars Diego Maradona gedenken, der in Buenos Aires mit einem Staatsakt geehrt wurde.

Unser Autor Prof. Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“ und die Monatszeitschrift DER FELS


Berlin: Freispruch für Youtuber Timm Kellner

Von Dr. David Berger

Wie verschiedene Medien melden, wurde der bekannte Youtuber Timm Kellner im Prozess wegen angeblicher Beleidigung der Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) freigesprochen. Er konnte dabei vor Gericht sein Recht der freien Meinungsäußerung geltend machen.

Der „Tagesspiegel“ dazu: „Der 46-Jährige soll die Politikerin in einem Video als „Quotenmigrantin der SPD“ und „islamische Sprechpuppe“ bezeichnet haben. Quotenmigrantin sei eine sachliche Feststellung, es sei seine Meinung, so der Angeklagte. Zudem betrachte er „islamische Sprechpuppe“ nicht als Beleidigung.“

Chebli selbst war nicht zur Gerichtsverhandlung erschienen.

Der Freispruch ist auch eine Niederlage für die Berliner Staatsanwaltschaft, die Kellners Äußerungen als massiv abwertend und rassistisch eingeschätzt und ihm unterstellt hatte, es ginge ihm um bewusste Diffamierung.

Fans von Kellner, die vor dem Gerichtsgebäude ausgeharrt hatten, feierten den Freispruch mit einem spontanen Absingen der Deutschlandhymne.

Vollständiger Beitrag von Dr. Berger hier: https://philosophia-perennis.com/2020/02/27/chebli-prozess-tim-kellner-freigesprochen/

 

 


Essen: Mehrfach Einwanderer-Attacken gegen deutsche Fußballfans und die Polizei

Rund 70 ausländische Jugendliche haben in Essen Fans der deutschen Nationalmannschaft angegriffen. „Große Gruppen junger Männer haben erneut gezielt feiernde Menschenmassen aufgesucht, um diese zu stören und zu provozieren“, sagte ein Polizeisprecher der WAZ-Zeitung. f7e56f3557

Die etwa „70 Personen mit Migrationshintergrund“ hätten Fans und Polizisten „auf sehr aggressive Art“ angegangen.

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, um die Platzverweise gegen die pöbelnden Jugendlichen durchzusetzen. Es sei auffällig gewesen, daß die Ausländer in großen Gruppen gezielt die Feierstimmung gestört hätten, teilte die Polizei mit.

Es ist nicht der erste derartige Vorfall in Essen. Bereits nach dem 4:0 Sieg der Deutschen gegen Portugal hatten junge Einwanderer gezielt feiernde Fußballanhänger beschimpft und eine Massenschlägerei mit knapp 100 beteiligten Personen verursacht.

Ein Mann wurde festgenommen, nachdem er mit einem Gürtel um sich geschlagen hatte. 

Quelle: http://www.jungefreiheit.de