Palästinenserchef Abbas würdigt Selbstmordattentäter („Märtyrer“) und fordert die „Befreiung“ Jerusalems

Hundertausende Palästinenser haben sich am vergangenen Freitag in Gaza-Stadt versammelt, um den 48. Jahrestag der „Fatah“ zu begehen. Es war die erste Kundgebung der Fatah seit der Übernahme des Gazastreifens durch die Hamas im Jahr 2007. Hunderte Hamas-Sicherheitsleute überwachten die Veranstaltung.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, der per Videoleinwand aus Ramallah zugeschaltet worden war, pries die sog. „Märtyrer“  –  also Selbstmordattentäter  – der Fatah sowie auch der Hamas. „Unsere Leute leben unter einer Besatzung und unsere Mission ist es, unsere Bemühungen zu vereinen, unsere Hauptstadt Jerusalem zu befreien“, erklärte Abbas. „Aber der Sieg kommt bald und wir werden ihn bald in Gaza sehen.“

Der als Terroranführer in israelischer Haft einsitzende Palästinenser Barghouti hat unterdessen aus dem Gefängnis die Palästinenser zum „Palästinensischen Frühling“ aufgerufen. Wer an einen Frieden mit Israel glaube, sei ein Verlierer, so Barghouti, nur Gewalt werde siegen.

Quelle: Webseite „Israel heute“


Jüdischer Zentralrat kritisiert SPD in puncto palästinensischer „Fatah“

Der Zentralrat der Juden ist empört über eine Erklärung der SPD zu einer strategischen Partnerschaft mit der palästinensischen Fatah.

„Die SPD macht sich gemein mit einer Terror-Organisation, die zu Hass und Hetze gegen Juden aufruft. Die Partei sollte sich schämen“, sagte Zentralratsvorsitzender Dieter Graumann der Bildzeitung. 

Die sozialdemokratische Stellungnahme zu gemeinsamen Werten mit der Fatah sei ein „Skandal“.

Anlaß ist der Besuch von Fatah-Vertretern bei SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. Dabei habe die SPD eine offizielle Mitteilung über einen „strategischen Dialog zwischen SPD und Fatah“ verfaßt und betont, die Beziehungen zwischen Fatah und SPD beruhten auf gemeinsamen Zielen und Werten.

Graumann forderte Konsequenzen der SPD-Spitze:

„Sigmar Gabriel und Peer Steinbrück müssen sich jetzt ganz schnell erklären, was das zu bedeuten hat und sich davon distanzieren. Ich hoffe, sie wissen überhaupt, mit was für einer Organisation sie es hier zu tun haben. So ist die SPD ganz sicher nicht regierungsfähig.“

Quelle: WELT-online


Palästinenser-Regierung berichtet von geheimen Gefängnisbunkern der radikal-islamischen Hamas

Kontroverse innerhalb der Palästinenserschaft: Fatah contra Hamas

Ein Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde gab am vergangenen Montag bekannt, daß seine Sicherheitskräfte einen Hamas-Bunker in Judäa-Samaria entdeckt haben.

Es existierten viele weitere davon in der Region, bestätigte die palästinensische Nachrichtenagentur Ma’an.

Ein langer Tunnel unter dem Dorf Urif nahe Nabluz sei entdeckt worden. Er führte in ein Zimmer neben einem kleinen Bunker mit Nachrichtentechnik.

Der Fatah Sprecher fügte hinzu, daß das Zimmer als Gefängnis benutzt worden sei und daß Hamas Geheimgefängnisse im ganzen Norden von Judäa-Samaria eingerichtet habe.  Mehrere Verdächtige seien festgenommen worden.

Hamas bestritt die Vorwürfe umgehend und nannte sie eine “absurde”, freie Erfindung von Fatah. Nun hat aber Ma’an (Nachrichtenagentur der Fatah) auf ihrer arabischen Seite davon Fotos veröffentlicht…

Quelle: Webseite „Kopten ohne Grenzen“