Jetzt ist es amtlich: Coronakrise als „Chance“ für eine „Neuordnung“ der Weltpolitik

Bundeskanzlerin Merkel, der französische Staatschef Macron und andere internationale Spitzenpolitiker haben die Corona-Krise als Chance zur Neuordnung der Weltpolitik auf Basis des Multilateralismus bezeichnet.

Die Krise könne eine Gelegenheit sein, „durch effiziente Zusammenarbeit, Solidarität und Koordination wieder einen Konsens über eine internationale Ordnung zu erzielen“, heißt es einem Gastbeitrag dieser Politiker für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und andere europäische Blätter...

Aus der derzeitigen Lage müssten auch Lehren für mögliche künftige Krisen gezogen werden. Zudem könnten Probleme wie der Klimawandel nur global gelöst werden.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.welt.de/politik/article225585047/Merkel-Macron-und-Co-Corona-Krise-als-Chance-verstehen.html?sc_src=email_305423&sc_lid=19968538&sc_uid=f6u4hp1wiy&sc_llid=9568&sc_cid=305423&cid=email.crm.redaktion.newsletter.politik

Weiteres Info zur Kanzlerin, die Grundrechte als vom Staat gnädig gewährte oder verweigerte „neue Freiheiten“ ansieht: https://philosophia-perennis.com/2021/02/03/corona-experiment-was-einmal-gut-funktioniert-hat-kann-immer-wieder-funktionieren/


Hunderte Protestler stürmten 2018 das Kapitol

Von Felizitas Küble

Der konservative Bundesrichter Brett Kavanaugh erlebte 2018 in den USA eine linksgerichtete Kampagne, wobei die gegen ihn gerichteten Sex-Vorwürfe sich dann als unbegründet erwiesen. (Siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2018/11/06/luegengebaeude-gegen-kavanaugh-broeckelt/)

Daraufhin hat der amerikanische Senat Kavanaugh für den Supreme Court (oberster Gerichtshof) bestätigt. Präsident Trump stand trotz wochenlanger Medienattacken weiter hinter seinem Kandidaten.

Vor dieser Senats-Entscheidung waren über 300 Protestierer gegen Kavenaugh ins Kapitol eingedrungen:

Hier lesen wir in einem Tagesschau-Video-Text vom 5.10.2018 ausdrücklich: „….auf den Fluren des Senats“ – also befanden sich die Demonstranten innerhalb des Senatsgebäudes:

„Vor dem Kapitol und auf den Fluren des Senats gab es den ganzen Tag über Proteste gegen Trumps Richterkandidaten: „Brett Kavanaugh muss gehen!“ Über 300 Demonstranten wurden zeitweise festgenommen, unter ihnen die Schauspielerin Amy Schumer…“

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=LBb6C_6dEgg

Noch klarer wird der Sachverhalt durch einen Bericht der „Frankfurter Allgemeinen“ vom gleichen Tage. Dort heißt es dazu:

„Insgesamt nahm die Polizei demnach 302 Menschen fest. Ihnen wurde vorgeworfen, innerhalb eines Senats-Bürogebäudes illegal demonstriert zu haben.“

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/brett-kavanaugh-hunderte-festnahmen-bei-protesten-15822094.html

Ähnlich schrieb damals die liberale ZEIT-Online:

„Bei Protesten gegen den Kandidaten von US-Präsident Donald Trump für den Obersten Gerichtshof sind mehr als 300 Demonstranten festgenommen worden. Sie hätten illegal in den Bürogebäuden des Senats demonstriert, teilte die Polizei des Kapitols mit.“

Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-10/supreme-court-brett-kavanaugh-demonstration-festnahmen

Abschließende Frage: Wo blieb damals die weltweite Empörung aus Politik, Medien und kirchlichen Amtsträgern?

Foto: Dr. Edith Breburda


Milliardär Bill Gates will „Konten für alle“ und kündigt eine „weitere Pandemie“ an

Wie die FAZ (Frankfurter Allgemeine) online am 8.12.2020 von einem Wirtschaftsforum in Singapur berichtete, verlangt der Unternehmer und Milliardär Bill Gates – Mitbegründer von Microsoft – von den Banken eine „schnellere Digitalisierung“ im Sinne einer „Transformation“, womit eine schrittweise Zurückdrängung des Bargelds mitberücksichtigt ist.

Gates erklärte, durch die Coronakrise sei neben „digitalen Finanzen“ immerhin auch „das Lernen in der Distanz“ beschleunigt worden und habe „enorme Fortschritte gemacht.“ 

Der amerikanische Vorsitzende der weltumspannenden Gates-Stiftung kritisiert die Regierungen, da sie in puncto Corona „nicht genug getan“ hätten, wie er meint. Dann fügt er eine verwunderliche Ankündigung dazu, als sei er eine Art Hellseher:

„Wir dürfen nicht vergessen, dass es zu einer weiteren Pandemie kommen wird, und wir müssen investieren, um darauf vorbereitet zu sein.“

Sodann ist es Gates ein großes Anliegen, die Weltbevölkerung rundherum mit einem „eigenen Konto“ zu versorgen, wie die FAZ schreibt: „Die Bill & Melinda Gates Stiftung arbeite daran, zwei Dritteln der Weltbevölkerung in den nächsten Jahren Zugang zu einem Konto zu geben.“

Angeblich sei das praktischer für Menschen in unterentwickelten Ländern, um direkt an Staatsknete zu kommen – oder geht es in Wirklichkeit wieder um die Verdrängung des Bargelds?

Quelle für die Zitate: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/bill-gates-sieht-positive-folgen-von-corona-mehr-innovationen-17091415.html

Weiterer Artikel zu Gates hier: https://charismatismus.wordpress.com/2020/05/16/bill-gates-ueber-impfprogramme-und-globalismus-im-schatten-der-coronakrise/


Junge Leute leben heute länger enthaltsam

Unter dem Titel „Jugendliche immer später sexuell aktiv“ veröffentlichte die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) am 4. Dezember 2020 auf S. 8 einen Bericht über Teenis zwischen 14 und 17 Jahren.

Demnach haben Jugendliche heute ihre ersten Intim-Erfahrungen später als noch vor zehn oder 15 Jahren. Die Zeitung berft sich auf eine Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Während sexuelle Aktivitäten unter den Vierzehnjährigen mit durchschnittlich vier Prozent noch die Ausnahme sind (im Jahre 2005 waren es 11%), hat im Alter von 17 Jahren mehr als die Hälfte bereits das „erste Mal“ erlebt. Bei deutschen Mädchen sind es knapp 70%, bei jenen mit ausländischen Wurzeln hingegen nur 37%.

Als Gründe für die sexuelle Zurückhaltung geben Mädchen wie Jungen überwiegend an: „Fehlen des/r Richtigen“ und „bin noch zu jung“.

Beim „ersten Mal“ verwenden fast 77 Prozent ein Kondom, 30 Prozent nehmen die Pille, die sich damit weiter auf dem Rückzug befindet.


USA: Wichtigstes Thema für Trump-Wähler ist das Lebensrecht der Ungeborenen

In einem heute online erschienenen Artikel der FAZ (Frankfurter Allgemeinen Zeitung) geht es um die Gründe, die dazu geführt haben, daß Trump bei der Präsidentschaftswahl weitaus besser abschnitt als gemeinhin erwartet: https://www.faz.net/aktuell/politik/wahl-in-amerika/zehn-millionen-neue-waehler-fuer-trump-wie-konnten-sie-nur-17054345.html

Der Beitrag von Andreas Ross beginnt mit den Worten:

.Slogan: „GERECHTIGKEIT für UNGEBORENE“

„Der abgewählte Präsident bekam gut zehn Millionen Stimmen mehr als 2016. In fast der Hälfte aller Landkreise gewann Trump mit mehr als 40 Prozentpunkten Vorsprung vor Biden. Warum halten ihm so viele Amerikaner die Treue?“

Der Autor versucht dann in 10 Punkten eine mehr oder weniger gelungene Antwort auf diese Frage zu finden.

Interessant ist freilich eine Grafik unter dem Titel „Was ist Amerikas größtes Problem?“

Dabei geht es darum, „was den Wählern der beiden Kandidaten am wichtigsten war“, was also auch ihre Abstimmung geprägt hat.

Daraus ergibt sich Folgendes:

Für Biden-Anhänger war das Corona-Thema entscheidend, für Trump-Wähler hingegen das Abtreibungs-Problem. (Der amtierende Präsident nahm z.B. am „Marsch für das Leben“ in Washington teil und beschloß mehrere staatliche Maßnahmen gegen Abtreibung.)
Danach folgt bei den Republikanern das Einwanderungsthema, dann Wirtschafts und Arbeitsplätze.
Bei den Demokraten-Fans liegt auf Platz 2 der Punkt Wirtschaft/Arbeitsplätze und danach folgt die Gesundheitsvorsorge.

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FAZ zu USA: Beispiele für Linksmedien-Fakes

In der angesehenen „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ wurde gestern (4.11.) online ein Artikel von Michael Hanfeld über die Wahl in den USA veröffentlicht: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/us-wahl-im-fernsehen-warum-bloss-stimmten-so-viele-fuer-trump-17036673-p2.html

Der Autor befaßt sich mit dem Unverständnis der meisten Journalisten – zumal aus dem öffentlich-rechtlichen TV – angesichts der zahlreichen Stimmen, die der US-Präsident erhalten hat. Selbst wenn Trump die Wahl ganz knapp verlieren sollte, wurde die „Selbstgewißheit“ linker Kreise in Deutschland (die reihenweise mit einem klaren Biden-Sieg rechneten) gründlich infrage gestellt.

Der Verfasser schreibt weiter, in den USA seien auch die „liberalen Medien“ (dort wird als „liberal“ bezeichnet, was hierzulande als „links“ gilt) Wasser auf die Mühlen der Trump-Unterstützer gewesen. Hierfür nennt er Beispiele aus einseitigen Stellungnahmen von TV-Sendern zugunsten der z.T. gewaltbereiten Bewegung „Black Lives Matter“:

„Zu sehen war dies etwa, als die „Black Lives Matter“-Proteste an verschiedenen Orten in Gewalt umschlugen. Als Ende Mai in Minneapolis nach dem Tod von George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz Demonstrationen aus dem Ruder liefen, brachte es der MSNBC-Reporter Ali Velshi fertig, davon zu sprechen, dass es sich hier „meistens“ um Protest handele und nicht „allgemein gesagt um Widerstand“. Im Hintergrund des Bildes sah man ein brennendes Gebäude.

Ende August, als in Kenosha, Wisconsin, Proteste gegen einen Polizeieinsatz ausarteten, bei dem der Afroamerikaner Jacob Blake von sieben Kugeln getroffen worden war, setzte CNN den Beitrag des Korrespondenten Omar Jimenez unter die Zeile „Feurige, aber zumeist friedliche Proteste nach Polizeischüssen“. Die Zuschauer sahen dazu Aufnahmen von Straßenschlachten und Feuer.

Das Magazin „Vice“ brachte Ende August ein Interview mit dem vermeintlichen „Black Lives Matter“-Unterstützer Michael Reinoehl, den die Polizei wegen der Erschießung eines Trump-Unterstützers namens Aaron Danielson in Portland suchte. Reinoehl gab die Tat unwidersprochen als „Selbstverteidigung“ aus.“

Fotos: Dr. Edith Breburda, Felizitas Küble


Hetze gegen die Kirche „locker“ hinnehmen?

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Die Kabarettistin Carolin Kebekus nahm sich in einer ARD-Sendung ihre „Herzensangelegenheit“ vor, nämlich die katholische Kirche und die Frauen.

Kebekus ist ausgetretene Katholikin. Das bestätigt wieder einmal den Satz, die schlimmsten Feinde der Kirche stammen aus ihr selbst

Sie lästerte in ihrer Show „Gleichberechtigung der Frauen“ u.a. mit Versen wie „Der Vater, der Sohn, der Heilige Geist. Drei Männer, keine Frau, oh mein Gott, ist das dreist“.

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) findet den Beitrag von Kebekus gut und sieht darin seine eigenen Forderungen bestätigt. – Maria 2.0 meint: „Die Kirche sollte sich freuen, so lebhaft ins Gespräch gebracht zu werden“.

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) qualifiziert die Sendung mit Kebekus als „bitterböse, aber im Kern richtig“. Nur die Initiative Maria 1.0 entgegnete auf diese Show: „Wie kann man für Frauen ein heiliges Amt einfordern wollen, während man gleichzeitig zeigt, dass einem nichts heilig ist?“ –  Die Leiterin Johanna Stöhr bezeichnet die ARD-Sendung als „übelste Hetze gegen die Kirche“.

Die katholische Kirchenzeitung der Erzdiözese Freiburg (Nr. 30, 26.7.2020) bezeichnete die Reaktion von Maria 1.0 als verschnupft. Das ist bezeichnend.

Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) nimmt die Satire , wie das Konradsblatt berichtet, dagegen „locker“. Auch das ist vielsagend. Das ist, wie wenn die eigene Mutter lächerlich gemacht und das „locker hingenommen wird“.

Das drückt auch eine Wertschätzung der DBK gegenüber der eigenen Kirche aus – und provoziert die Frage, was muss eigentlich passieren, damit sich die DBK zur Gegenwehr aufrafft?

Dass im öffentlich-rechtlichen Sender ARD ein solches Stück unter „Kunstfreiheit“ laufen kann, verwundert nicht, auch nicht, dass Carolin Kebekus diese Show abzieht. Sie weiß: Beifall und Moneten sind da immer drin.

Die gleiche Ausgabe der Kirchenzeitung der Erzdiözese Freiburg zitiert unter „Pressestimmen“ (S. 2) auch die Frankfurter Allgemeine wie folgt: “Es ist die Frage, ob Kirche als Institution nicht dort am stärksten an Relevanz verliert, wo sie in ihrem Tun und Lassen die christliche Botschaft, für die sie steht, eher verdunkelt als erhellt“.

Mit der „lockeren“ Haltung gegenüber der Herabsetzung des Glaubens und der Kirche erhellt die DBK die christliche Botschaft sicher nicht.

Unser Autor Prof. Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“ und die Monatszeitschrift DER FELS


Vize-Polizeipräsident: Linksextreme behindern Ermittlungen zur Stuttgarter Krawallnacht

Linksextreme haben die Ermittlungen der Polizei zur Stuttgarter Krawallnacht behindert.

„Auf der Inter­net­sei­te ‘Indy­me­dia’ wurde offen­sicht­lich dazu aufge­ru­fen, unsere Server mit Video­ma­te­ri­al zu füllen, welches keine sach­dien­li­chen Hinwei­se zu den Ereig­nis­sen am Ecken­see enthielt. Da wir alle Hinwei­se prüfen müssen, bevor wir Beweis­ma­te­ri­al vernich­ten können, erschwert das natür­lich unsere Ermitt­lungs­ar­beit“, sagte Stutt­gar­ts Vize-Poli­zei­prä­si­dent Thomas Berger der FAZ.

Bislang seien bei der Polizei rund 10.000 Hinweise eingegangen, darunter 7.500 Videodateien mit einer Gesamtgröße von 100 Gigabyte. Bislang seien Ermittlungsverfahren gegen 37 Tatverdächtige eingeleitet worden. Dabei handele es sich überwiegend um Jugendliche. 16 Personen seien Ausländer, 21 besitzen demnach zwar eine deutsche Staatsbürgerschaft, jedoch haben acht von ihnen einen Migrationshintergrund.

Bei den übrigen Verdächtigen sei noch nicht geklärt, ob sie aus Einwandererfamilien stammen. 15 Personen befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

Alle mutmaßlichen Randalier verweigerten die Aussage. Daher könnten die Sicherheitsbehörden nur Vermutungen über die Motive anstellen. Als gesichert gelte jedoch, daß sich spontan einige Linksextreme an den Ausschreitungen beteiligten.

Ende Juni hatten Polizisten bereits den Verdacht geäußert, Linksextreme seien bei den Randalen dabeigewesen.

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/linksextreme-sabotieren-ermittlungen-zur-stuttgarter-krawallnacht/


Synodaler Weg: Es geht um „alles oder nichts“

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Die Bistumszeitung „Konradsblatt“ Nr. 25 vom 21.6.2020 zitiert unter „Pressestimmen“ die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Dort heißt es:

“Der Synodale Weg‘ …mit seinen Themen Macht, Frauen und Sexualmoral (wird) nun endgültig zur Arena, in der es für die katholische Kirche …um Alles oder Nichts geht“.

Das hat die FAZ richtig beobachtet.

In der Vorbereitung des „Synodalen Prozesses“ wurde bereits deutlich, dass der sexuelle Missbrauch instrumentalisiert wird, um eine „andere Kirche“ zu schaffen. Die Themen, die in keinem ursächlichen Zusammenhang mit dem sexuellen Missbrauch stehen, wie mehrfach festgestellt wurde, dienen als Rammböcke, um das katholische Lehrgebäude zum Einsturz zu bringen.

Die Bereitschaft, auch Vorlagen, die im Widerspruch zur Lehre der Kirche stehen, zur Abstimmung zu bringen, beweist diese Intention.

Der Regensburger Bischof Voderholzer hat sich nach der Abstimmung auf der Bischofskonferenz am 25. September 2019  sich klar dazu geäußert. Wer sich darüber näher informieren will, kann das bspw. im Februarheft 2020 der katholischen Monatszeitschrift „Der Fels“ tun.

Voderholzer war in seiner Stellungnahme bereits klar, dass es beim „Synodalen Weg“ für die katholische Kirche um „Alles oder Nichts“ geht.


Vordenker-Preis an Bassam Tibi verliehen

Prof. Dr. Thomas Schirrmacher hat seine Rede „Integration ist möglich“ anlässlich der Preisverleihung an Bassam Tibi in der Universität Frankfurt nun öffentlich zugänglich gemacht.

Die Ansprache endet mit den Worten:

„Eben ein deutscher Vordenker! Denn Tibi hat sich in all seinem Forschen und Ringen, in all seinen Kämpfen, ja bei all seinen Lehrstühlen auf allen Kontinenten, für kein Land mehr eingesetzt, keinem Land mehr gedient, für kein Land mehr mitgelitten als für das Land seiner Wahl, für die Bundesrepublik Deutschland.“

BILD: eines der Bücher von Prof. Bassam Tibi

Das Vordenker-Forum des Unternehmens „Plansecur. Für neue Perspektiven“ veranstaltete zusammen mit der Universität Frankfurt und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 21. November 2019 im Festsaal der Goethe-Universität Frankfurt eine Preisverleihungsfeier mit 400 eingeladenen Persönlichkeiten, auf der Professor Bassam Tibi als „Vordenker 2019“ geehrt wurde.

Die Preissumme von 10.000 Euro spendete Professor Tibi der NGO International Justice Mission.

Das Event lief unter dem Titel „Migration und Integration“. Die Feier wurde mit einem Impulsreferat von Professor Thomas Schirrmacher, der laut dem FAZ-Bericht „Bassam Tibi ist Vordenker 2019“ vom 22. November 2019 sagte, Tibi werde in Deutschland ausgegrenzt; im Ausland werde er stark beachtet, nicht aber in Deutschland.

Ähnlich argumentierte Professor Dr. Michael Wolffsohn  in seiner im Internet nachzulesenden Laudatio, in der er Tibi bescheinigte, Opfer des Neides seiner deutschen Kollegen zu sein.

Quelle und FORTSETZUNG des Artikels hier: https://www.bucer.de/ressource/details/bonner-querschnitte-022020-ausgabe-620.html