Der MDR entschuldigte sich bei der AfD

Der MDR behauptete am vergangenen Dienstag, dass die AfD vor dem Sächsischen Landtag eine rechte Demonstration angemeldet habe. Diese Falschmeldung musste der MDR eingestehen und sich öffentlich entschuldigen.

Dazu erklärt der finanzpolitische Sprecher der sächsischen AfD-Landtagsfraktion, André Barth:

„Leider wird die AfD immer wieder Opfer von Falschmeldungen in der Berichterstattung. Gerade mit Blick auf die Ereignisse in Chemnitz wird die AfD oftmals wissentlich in Verruf gebracht. Die AfD freut sich, dass der MDR seinen Fehler erkannt hat und sich zeitnah bei der AfD-Fraktion entschuldigte. Wir nehmen die Entschuldigung an. Fehler passieren jedem. Der MDR hat die Größe gezeigt, ihn schnell zu korrigieren.“

Quelle: https://afdkompakt.de/2018/08/31/mdr-entschuldigt-sich-bei-der-afd/


Die Beichte: Sakrament der Barmherzigkeit

Von Pfr. Dr. Franz Weidemann

Papst Franziskus hat ein Heiliges Jahr ausgerufen, das unter dem Zeichen der Barmherzigkeit stehen soll. Doch mit Barmherzigkeit verbinden die Menschen sehr unterschiedliche Erwartungen und Vorstellungen. Dem Papst geht es vor allem um ein versöhntes Leben mit Gott, wozu die hl. Beichte das privilegierte Mittel darstellt.

Papst Franziskus ruft eindringlich zu Umkehr und Erneuerung und betont dabei immer wieder die zentrale Bedeutung des Bußsakraments. Deshalb möchte ich im Jahr der Barmherzigkeit die Bedeutung des Bußsakramentes erläutern bzw. das vergessene Sakrament in die Erinnerung bringen.  Kreuzkuppel

Auch heute laden Menschen große Schuld auf sich, so dass eine Neuausrichtung auf Christus hin notwendig ist. Umkehr ist die Tür, durch die der Mensch in die Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott tritt.

Es geht dabei nicht um ein „abgegriffenes Verständnis“ von Umkehr, sondern um eine Umkehr, die im Herzen beginnt und das ganze Leben auf Gott hin ausrichtet. Bekehrung bedeutet, das alte Leben hinter sich zu lassen und sich entschieden dem Herrn zuzuwenden.

Der Kirche kommt die Aufgabe zu, die Barmherzigkeit Gottes, die sich besonders in der Sündenvergebung zeigt, den Menschen zugänglich zu machen und Abhilfe zu schaffen. Daher besteht nach Papst Franziskus ein innerer Zusammenhang zwischen der Barmherzigkeit und dem Sakrament der Beichte, zu deren regelmäßigen Empfang er die Gläubigen immer wieder einlädt.

In der Generalaudienz vom 19. Februar 2014 sagte er „dass die Vergebung unserer Sünden nicht etwas ist, das wir uns selbst geben können. Ich kann nicht sagen: Ich vergebe mir die Sünden. Um Vergebung bittet man, bittet man einen anderen, und in der Beichte bitten wir Jesus um Vergebung. Die Vergebung ist nicht Frucht unseres Mühens, sondern sie ist ein Geschenk, sie ist ein Geschenk des Heiligen Geistes, der uns in die Barmherzigkeit und Gnade eintaucht, die unablässig vom geöffneten Herzen des gekreuzigten und auferstandenen Christus ausströmt.“

Er fügte hinzu: „Habt keine Angst vor der Beichte! Wenn man ansteht, um zu beichten, spürt man all diese Dinge, auch die Scham, aber dann, nach der Beichte, geht man frei heraus, groß, schön, versöhnt, weiß, glücklich. Das ist das Schöne an der Beichte!

Gerade in deutschsprachigen Ländern ist das Bußsakrament in der pastoralen Praxis stark vernachlässigt worden und damit auch der Aufruf zur Umkehr und zur Heiligkeit. Man begegnet Gläubigen mit viel gutem Willen, doch gibt es gerade im Hinblick auf die Beichte viele Hemmschwellen: Vorurteile, ggf. ungute Erfahrungen, ein laxes Gewissen, Angst und Unsicherheit über die fehlende Erfahrung mit dem Sakrament. BILD0191

Viele meinen, nicht zu wissen, was sie beichten sollen. Das liegt vielleicht auch ein wenig daran, dass regelmäßige Beichtmöglichkeiten nicht mehr überall angeboten werden.

Kürzlich schrieb Kardinal Meisner: „Der Verlust des Bußsakramentes in der Kirche ist die Wurzel vieler Übel im Leben der Priester und Gläubigen geworden. Und die sogenannte Krise des Bußsakramentes liegt nicht nur darin begründet, dass die Leute nicht mehr zum Beichten kommen, sondern dass wir Priester nicht mehr im Beichtstuhl präsent sind“.

Ist es nicht seltsam, das wir Priester so viel Zeit aufwenden, um an Sitzungen der verschiedenen Gremien teilzunehmen, während das Bußsakrament immer mehr vernachlässigt wird? Priester im Beichtstuhl erinnern an den Vater, der auf die Rückkehr des verlorenen Sohnes hofft. Ein besetzter Beichtstuhl in einer leeren Kirche ist das ergreifendste Symbol für die wartende Geduld Gottes.

Das Sakrament der Beichte zu fördern bedeutet, Gottes Barmherzigkeit den Menschen zugänglich zu machen und den Gläubigen zu helfen, dem Ruf nach Umkehr und Heiligung nachzukommen. Dies wird nur gelingen, wenn man dies selber vorlebt und häufig das Beichtsakrament empfängt.

Die Hl. Beichte ist wie jedes Sakrament eine Begegnung mit Gott, welcher der eigentlich Handelnde ist. Es ist daher wichtig, den Blick auf die Größe dieses göttlichen Geschehens zu richten. Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit bietet dazu eine einzigartige Gelegenheit. media-FZMqzvujo1V-2

Ich möchte Sie zu einer besonderen Erfahrung einladen: beichten Sie doch im Jahr der Barmherzigkeit aufrichtig vor Gott, vor dem Priester, der Christus vertritt, und vor sich selbst. Eine gute Beichte ist eine große Wohltat für die Seele. In ihr wendet uns Gott sein Erbarmen zu, vergibt, schenkt inneren Frieden, erweckt in unseren Herzen neues Leben, sein Leben.

Mein Rat lautet auch: Begnügen Sie sich nicht nur mit der Teilnahme an einem Bußgottesdienst. Sie kann eine Hilfe sein zu Besinnung und Gewissenserforschung, aber die Sünde ist etwas Persönliches und bedarf  –  insbesondere, wenn sie Wichtiges betrifft  –  des persönlichen Bekenntnisses und der sakramentalen Lossprechung.

Auch dann, wenn vielleicht keine schweren Fehler vorliegen, ist es hilfreich, in regelmäßigen Abständen  –  Ostern ist ein guter Anlass  –  eine ehrliche Aussprache zu suchen und die Lossprechung zu erbitten. In diesem Kontext kann das Vorbild von Papst Franziskus anspornen, der nach einem Bußgottesdienst im Petersdom der erste war, der sich hinkniete und seine Sünden bekannte.

Nach langer Zeit wieder einmal zu beichten, kann eine ungeheuer befreiende Erfahrung sein. Erst im Bußsakrament kann man sich ohne Angst seiner eigenen Schwäche, seinen Fehlern stellen und echte Befreiung erfahren, den Beistand des lebendigen Gottes zu einem neuen Anfang. Das lohnt sich, denn „der Herr ist barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Güte(Ps 103, 8). Seine Liebe macht lebendig. 

So wünsche ich uns allen eine gesegnete Fastenzeit, die für eine bewusste Mitfeiern der Auferstehung des Herrn bereit macht.

 


Bayern: Finanzminister Söder (CSU) will Grenzen und Obergrenzen für unser Land

„Manchmal müssen die Bayern die letzten Preußen sein“

Seit Monaten gibt es erheblichen Konfliktstoff zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU in der Asyl- und Flüchtlingsfrage. Besonders Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel erntet Kritik aus Bayern, aber auch aus Teilen ihrer Partei, ja mittlerweile sogar aus der eigenen Regierung.
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WELT-online veröffentlichte ein Gespräch der „Welt am Sonntag“ mit dem bayerischen Finanzminister Markus Söder zur aktuellen Lage nach der massenmörderischen Blutnacht von Paris – und zur zukünftigen Strategie in der Asylpolitik.  

Unter dem Titel „Angela Merkel soll Fehler einräumen“ plädiert der CSU-Politiker für eine Wende in puncto Flüchtlingszahlen und in der Grenzsicherung, wie es Frankreich für seinen Staat bereits beschlossen hat. Söder erklärt dazu wörtlich:Der Kontinent muss sich besser schützen vor Feinden, die vor nichts zurückschrecken. Die Zeit unkontrollierter Zuwanderung und illegaler Einwanderung kann so nicht weitergehen.“

Deutschland könne, so der Minister, auf keinen Fall weiterhin jährlich eine Million Ankömmlinge verkraften. Daher müsse es neben der Grenze bzw. Grenzsicherung auch eine Obergrenze für Einwanderer geben. Vorstellbar sei „allenfalls“ eine „geordnete“ Zuwanderung von 200.000 bis 300.000 Menschen.

Der CSU-Politiker warnt, das „Urvertrauen der Bevölkerung“  sei spätestens nach Paris „empfindlich berührt.“ –  Kritisch fügt er hinzu: „Deutschland hat das Grenzkontroll-System in Europa de facto außer Kraft gesetzt und damit eine neue Zuwanderungswelle aus Syrien, Irak, Afghanistan und Pakistan ausgelöst.“image
Für den Fall, daß es nicht zu einer wirksamen Kontrolle der deutschen Grenzen kommt, könne Bayern dies übernehmen: „Manchmal müssen die Bayern die letzten Preußen sein. Das hat schon Franz Josef Strauß gesagt.“

Dauerhafte Preisgabe des Rechtsstaats „existenzbedrohend“

Die CSU stehe zwar zur Kanzlerin, so Söder weiter, doch erwarte man von ihr, daß sie ihre Politik der Grenzöffnung als „Fehler“ einräume. Außerdem verteidigt der bayerische Finanzminister Schäubles Flüchtlingsvergleich mit einer „Lawine“. Die Menschen seien „tief verunsichert“ und zudem sei der „soziale Frieden“ in Gefahr.
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Söder sodann kritisiert die griechische Regierung, weil sie den massenhaften Zustrom nicht stoppt –  sollte sich dies nicht endlich bessern, könne sie nicht mehr die gleichen Finanzmittel von der EU erwarten wir bisher.
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Der CSU-Politiker erklärt in dem Interview außerdem, die derzeitige Lage rühre an den „Grundfesten der Union“: „Derzeit findet eine Entfremdung zwischen der bürgerlichen Wählerschaft und der politischen Führung statt.“ –  Die Gewährleistung von Stabilität und Sicherheit sei die „Kernkompetenz“ von CDU und CSU. Söder warnt abschließend davor, eine „dauerhafte Preisgabe des Rechtsstaats“ sei für uns „existenzbedrohend“.
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Quelle und vollständiges Interview hier: http://www.welt.de/politik/deutschland/article148851433/Angela-Merkel-soll-Fehler-einraeumen.html

„Wer bemerkt seine eigenen Fehler?“

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche:
Psalm 19 (18),8.10.12-13.14.

Die Weisung des HERRN ist vollkommen,
sie erquickt den Menschen.
Das Gesetz des HERRN ist verlässlich,
den Unwissenden macht es weise.

Die Furcht des HERRN ist rein,
sie besteht für immer.
Die Urteile des HERRN sind wahr,
gerecht sind sie alle.

Auch dein Knecht lässt sich von ihnen warnen;
wer sie beachtet, hat reichen Lohn.
Wer bemerkt seine eigenen Fehler?
Sprich mich frei von Schuld, die mir nicht bewusst ist!

Behüte deinen Knecht auch vor vermessenen Menschen;
sie sollen nicht über mich herrschen.
Dann bin ich ohne Makel
und rein von schwerer Schuld.